Gemischte Gefuehle.

Montag, 24. Dezember 2012
Weihnachten. Das Zweite ohne unseren geliebten Sohn, ohne unser Sternenkind, ohne unseren Jonas. Natuerlich ist er bei uns, schaut auf uns hinab. Immer, aber gerade heute. Natuerlich werden wir sein Grab besuchen. Heute, bevor der ganze Trubel los geht. Aber genau heute, wenn so viel Liebe in der Luft liegt und die Zeit der Wunder ist, fehlt er mir besonders. Er fehlt mir jeden Tag, ich denke immer an unseren Engel und schaue seine Fotos an. Er ist tief, ganz tief und fest veankert in meinem Herzen, mit seinem eigenen Platz - welcher ihm fuer immer gehoert.
Doch dieses Weihnachten ist alles anders, als im letzten Jahr. Jonas schenkte uns ein Geschwisterchen. Unsere kleine Prinzessin Helene. Dieses Jahr besucht auch sie ihn am Grab. Sie wird mit ihrem Lachen, den Tag erhellen und ihre Augen werden heller funkeln, als alle Kerzen und die Weihnachtsbeleuchtung zusammen. Ich moechte ihr (auch wenn sie es noch nicht richtig wahrnehmen kann und auch wieder vergessen wird) ein wundervolles erstes Weihnachtsfest bescheren, mit vielen Geschenken und noch viel mehr Liebe.
Zu der Zeit, wo Trauer und Glueck nicht naeher beieinander liegen koennten, wuerde ich mich gerne vergraben und weinen - so war es jedenfalls. Heute weiß ich, dass Jonas bei uns ist, wenn wir mit seiner Schwester das Fest zelebrieren und ich weiß, dass ich die ein oder andere Traene fuer ihn verdruecken darf.
Ich liebe euch mit jeder Faser meines Herzens und ich platze jeden Tag vor Stolz, wenn ich euch - meine wunderschoenen Kinder - ansehe! Danke! Danke fuer alles. Danke Jonas mein Engel, fuer das schoenste Geschenk der Welt: eine Schwester fuer dich und fuer uns, mit so viel Energie und Lebensfreude.

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