Erkenntnisse einer Mama

Dienstag, 5. November 2013
Das Schaefchen hat große braun-gruene Augen. Sie hat ein atemberaubendes Laecheln und ein Herz aus Gold. Sie hat Charakter und lebt diesen aus. Das Schaefchen ist ein Abenteuermaedchen durch und durch. Bei uns zuhause gibt es keine ruhige Sekunde. Heute ist alles anders als vor 16 Monaten. Unser Baby ist zu einem Kleinkind herangewachsen und das hat sie fast allein geschafft. Wir helfen ihr und sehen zu - mehr tun wir eigentlich nicht. Fuer uns ist klar das wir in 16 Monaten Elternsein vieles richtig gemacht haben, uns oft nicht einig waren, aneinander geraten sind und trotzdem immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben. So, wie WIR es fuer richtig hielten. Ohne vorher alles stundenlang im Internet nachzulesen oder 5 verschiedene Meinungen einzuholen.
Man sagt immer, das im ersten Jahr so viel passiert, aber mir kommt es vor als wuerde im zweiten Jahr noch so viel mehr passieren. Ihr Charakter formt sich. Sie ist ein eigener kleiner Mensch und zeigt uns das jeden Tag. Sie lernt immer dazu. Seit heute sagt sie bewusst "Ende" wenn wir ein Buch zu Ende angeschaut haben. Und jedes einzelne Wort, jeder Schritt, jedes Lachen macht mich so stolz. Ich blicke auf mein Maedchen, ich sehe tief in ihre Augen und ich weiß, ihr geht es gut. Sie ist gluecklich. Und sie laesst mich teilhaben. Die Welt durch ihre Augen zu sehen ist ein Geschenk. Ein Kind zu haben ist fuer mich das groeßte Abenteuer. Eine Mama zu sein ist das, was mich oft viele Nerven kostet, ueberfordert und trotzdem gluecklicher macht, als alles zuvor Dagewesene.
Die Zeit vergeht zu schnell - ich weiß, dass sage ich immer. Weil es wahr ist. Wenn das Schaefchen auf mich zukommt und mir einen Kuss geben will, soll die Welt still stehen. Wenn sie lacht, will ich die Zeit anhalten. Wir alle moechten oft aussteigen und wir moechten nicht das die Zeit an uns vorbei zieht. Also genießt jeden einzelnen Augenblick. Haltet euer Kind fest, wenn es festgehalten werden moechte. Viel zu schnell, sind Umarmungen und Kuesse vom eigenen Kind eine Seltenheit. Und genießt es ebenfalls gebraucht zu werden - viel zu schnell wollen sie keine Hilfe mehr und wir muessen zusehen wie sie selbst aus Fehlern lernen.
Ich moechte mein Leben lang, meine schuetzenden Haende um sie legen, nur damit ihr nichts passiert. Damit ich alles Schlechte abfangen kann. Dabei weiß ich genau, das es nicht in meinen Haenden liegt. Ich kann nur helfen, unterstuetzen und die Hand reichen. Sie hat mein Herz und ich schuetze Ihres solange es mir moeglich ist und versuche zu heilen, wenn es notwendig wird.


Habt noch einen zauberhaften Abend

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