Gedankenmatsch #6

Dienstag, 10. Dezember 2013
Ihr kennt mich. Bei mir ist es oft rosarot. Ganz oft ist es aber grau. Oder weiß. Oder schwarz. Manchmal bunt. Naja, machen wir uns nichts vor. Hier ist oft Land unter. Wahrscheinlich, weil ich zu viel denke. Eigentlich staendig. Deswegen kann ich auch oft nicht schlafen. Die Gedanken kreisen in meinem Kopf tausend Runden - wenn das mal reicht. Und manche zischen wie eine Schlange. Das sind so boese und truebe Gedanken. Die schaffen es dann noch oft bis in die Traeume. Ich traeume ja wirklich viel. Und auch bunt. Wie traeumt ihr? Auf jeden Fall ... ich hatte frueher schon Probleme mit Albtraeumen. Das erste Mal mit 12, als ich traeumte das mir ein Eisverkauefer am Bahnhof mein Kinn abgebissen hat. Findet ihr bestimmt jetzt sehr bedenklich. Ein paar Wochen spaeter traeumte ich das mein Cousin in einem Zug verbrannte aus dem ich kurz zuvor ausstieg, weil ich meine Prinzessinnen-Herztasche vergessen hatte. Und noch ein paar Wochen spaeter -als ich bei meinen Großeltern uebernachtetet (das tat ich oefter und liebte es!), dass das Bettende brannte und mir jemand mein Fahrrad gestohlen hat. Ich wachte weinend auf. Immer. Frueher konnte ich mich laenger an Traeume erinnern. Von vielen weiß ich heute noch, sonst koennte ich das ja gar nicht aufschreiben. Ich traeumte aber auch ab und an schoene Sachen. Zum Beispiel das ich mit meinem Arielle-Nachthemd, meiner Baby Born (welche auch ein Arielle-Nachthemd trug -das gab es frueher so zu kaufen-) und meiner Arielle-Kassette in den Kindergarten ging und dort einschlief, waehrend die Kassette lief. Der schlimmste Albtraum den ich hatte -bevor das Schaefchen zur Welt kam- war, das meine Schwester von einem großen Aussichtsgebaeude fiel (welches, weiß ich nicht mehr), aber ich war wohl Schuld - natuerlich versehentlich. Als Jonas starb hatte ich kaum schlechte Traeume oder sie waren so schlimm, dass ich mich nicht mehr an sie erinnere. Ich glaube aber einfach fest daran, dass mein Engel -was das angeht- meine Traeume schuetzt. Ja, das glaube ich wirklich. Aber da der kleine Mann eben auch klein ist kann er natuerlich nicht alle schlechten Traeume fernhalten. So traeumte ich also schon die schlimmsten Dinge mit und ueber das Schaefchen. Frueh erwache ich dann schweißgebadet, heulend ... ungefaehr 10 Sekunden weiß ich noch alles. Sobald ich es aber erzaehlen will und das erste Wort ausspreche ist der Rest weg. Woran das liegt weiß ich nicht. Aber vielleicht ist es besser so. Ich weiß, dass in meinen Traeumen mit meinem Maedchen schon Schlimmes passiert sein muss, sonst waere ich nicht traenenueberstroemt aufgewacht. Ehrlich gesagt macht mir das Angst. Wenn ich aufwache muss ich wirklich noch ueberlegen, ob das jetzt wirklich passiert ist. Mein Herz schlaegt dann immer so doll, als wuerde es direkt herausspringen. Ich habe Angst. Wirklich. Und diese Aengste nehme ich mit in den Schlaf - in meine Traeume. Frueher -nachdem ich das mit den Traeumen kaum ausgehalten habe- bekam ich dann mal ein Saeckchen mit so Mini-Puppen geschenkt. Das legte ich unter das Kopfkissen und die Albtraeume hoerten auf. Nein, eigentlich traeumte ich nie mehr (oder erinnerte mich nicht) ... aber irgendwann kehrten die guten und auch die boesen Traeume wieder (trotz der Puppen).Trotzdem denke ich noch immer darueber nach, diese Saeckchen mit Puppen erneut zu bestellen. Auch wenn es nur 1-2 Jahre hilft - besser als nichts, oder? Und vielleicht tut es ja dann auch einfach ein neues Saeckchen Puppen. Aberglaube hin oder her. Eine Option, eine Moeglichkeit die schlechten Traeume loszuwerden, sollte ich nicht einfach unversucht lassen. Auch wenn ich damit ebenfalls die guten Traeume aufgebe.

Koennt ihr euch jetzt noch vorstellen, dass ich eigentlich gar nicht ueber Traeume schreiben wollte? Und schon gar nicht ueber meine Albtraeume? Moechte ja nicht, dass ihr am Ende auch welche bekommt. Aber da seht ihr es wieder  - ich kann mich nicht kurz fassen UND ich schweife immer zu jedem Thema ab.

Eigentlich wollte ich euch darueber berichten wie anstrengend das Schaefchen sein kann. Ich moechte immer mit ihr zusammen spielen, jeden Tag - klar. Das gehoert sich ja auch so fuer eine Mama, neben kochen, Waesche waschen und Hausputz. Das Schaefchen moechte aber gar nicht mit mir spielen. Sie moechte lieber zerstoeren oder vorzugsweise immer gerade das haben, womit ich mich gerade beschaeftige. Sie ist da auch ruecksichtslos und laeuft es nicht so wie sie es sich vorgestellt hat, wird geheult umd rumgezickt. Ich moechte ihr z.B. eine Geschichte anhand der Holzeisenbahn erklaeren. Ich komme aber nicht mal dazu, diese aufzubauen. Sie mopst mir die Schienen, die Zuege, die Haeuser und die Baeume - einfach alles. Dasselbe passiert bei Playmobil 123. Wenn ich etwas vorlesen moechte, geht es nicht schnell genug und das Schaefchen blaettert um - nach einem Satz! Prima. Versteht mich nicht falsch, ich weiß gewiss das Kinder immer genau mit den Dingen spielen wollen, die andere gerade benutzen, auch wenn sie diese 5 Stunden zuvor mit dem Po nicht angeguckt haben. Und das Schaefchen z.B. kann auch ganz wunderbar teilen. Aber das sind -hier- zwei verschiedene Paar Schuhe. Natuerlich bin ich auch froh, dass das Schaefchen sich prima mal eine Weile alleine beschaeftigen kann, dass sie -grundsaetzlich- aktiv am Spiel teilhaben will. Und ich weiß, dass sie es noch nicht so recht versteht, wie es geht eine Geschichte zu spielen. So nenne ich es. Mich macht es aber wirklich ganz arg rasend, wenn sie alles zerstoert und die Kisten nur ein oder ausraeumt. Entferne ich mich dann bspw. von der Eisenbahn und mache etwas anderes kommt sie entweder direkt hinterher gedackelt und moechte genau das machen, was Mama gerade tut oder zerstoert nochmal kurz alles, bekommt -wegen was auch immer- nochmal schnell einen Wutanfall und moechte dann genau das machen, was Mama gerade macht. Ausserdem kommt hinzu, dass das Schaefchen nun langsam maekelig wird und sie es nicht stoert zum Mittag einfach mal gar nichts zu essen. Stellt an sich ja kein Problem dar (sagt doch eh immer  jeder 3. mein Kind waere zu moppelig -.-), wenn da nicht das Kochen und der damit verbundene "Aufwand" waere ... und die kostbare Zeit natuerlich ;) Ich meine, ich koche gerne fuer mein Kind, aber nicht um danach alles in der Tonne verschwinden zu lassen. Selbst Gerichte von denen sie vor 2 Wochen nicht genug bekam. Naja. Alles Phasen oder? Sagt doch eh immer jeder. Und die gehen vorbei. Dann kommt aber einfach ne Neue. Einfach waere ja zu leicht. Dafuer kommt das Schaefchen aber auch dauernd knutschen. Das liebe ich ja. Spitzt ihren sueßen Lippen zu einem Kussmund, macht "mhhhhhmmmm" und kuesst uns einfach. 1000mal. Gefuehlt. In Wirklichkeit koennte es noch 1000mal mehr sein. Und ich moechte einfach mal mit ihr auf dem Sofa liegen. Eingemummelt in eine Decke. Aber nicht mit dem Abenteuermaedchen, welches immer nach Gefahren sucht, die es zu ueberwinden gilt ;)


Das war auch so ungefaehr unser Tag heute. Nachmittags war die Knutschphase. Das war toll nach der anstrengeden, austestenden Phase. Das Schaefchen ist eben Abenteuer pur. Jeden Tag. Und sie ist wie ein Ueberraschungsei. Ernsthaft. Spiel, Spaß und Spannung. Ganz ganz oft wuenschte ich unser Jonas waere hier. Wuerde dem Schaefchen die Welt auf seine Weise erklaeren. Wuerde mit ihr Eisenbahn spielen. Wuerde darum bitten, dass ich mitspiele. Ich weiß, das Schaefchen ist eine tolle Schwester. Die Beste. Ob groß oder klein. Ich bin mir sicher, Jonas zeigt ihr den Weg, sitzt an ihrem Bett und kuesst ihre Stirn. Er streift sie jeden Tag mit seinen Fluegeln und funkelt als heller Stern, wenn es ihr zu dunkel ist, wenn sie Angst hat. Er streichelt ueber ihren Kopf wenn sie schlecht traeumt und haelt seine schuetzenden Arme um sie, damit ihr nichts passiert. Er umhuellt sie mit seiner Liebe und in ihr, lebt ein Stueck von ihm weiter. Wenn sie hier rumtollt, ist da ein kleiner Engel der hinterherschwebt und ihren Bauch kitzelt. Da bin ich sicher.

In solchen Augenblicken, in denen ich hier sitze und solche Romane schreibe ... in denen fehlt mir meine beste Freundin und ihre Mama. Da fehlt mir meine Heimat. Da fehlt ein Stueck von meinem Herz. Da ist Trauer. Und Glueck. Diese Emotionen und Gefuehle die sich nicht vereinbaren lassen. Mit denen man nicht umzugehen weiß. Immer wieder kreisen die Gedanken. Die Schlange zischt wieder im Kopf und man moechte den Schalter finden um einmal auszuschalten. Die Gedanken, die Traeume. Aber was waeren wir ohne Angst, Trauer, Traeume, Gedanken? Seelenlose, kalte Steine.
Ich verliere mich gerade vollkommen, aber ich moechte noch etwas an meine beste Freundin richten...

Ich danke dir fuer die wunderbaren Jahre. Das du noch immer da bist - an meiner Seite. Auch wenn wir uns viel zu selten sehen, hoeren, sprechen. Ich weiß, DU bist immer da. Du hast mir ein schuetzendes Zuhause gegeben, seitdem ich dich kenne. Und du weißt besser als ich, dass ich nicht die Einzige war, der du "Obhut" gegeben hast. Ich kann, will und moechte mein Leben nicht ohne dich leben. Egal wie lange wir uns nicht sehen oder sprechen, ich muss dich nur an meiner Seite wissen und mir geht es so viel besser. Du umgibst mich, meine Gedanken. Ich sage es sicher nicht oft genug, kann es selten so aeussern, aber du bist nicht mehr wegzudenken. Meine Liebe zu dir, kann ich nicht in Worte fassen und ich wuerde einfach alles fuer dich tun. Du weißt doch, es gibt die Menschen, die man einfach in seinem Leben braucht, ohne die es unvorstellbar ist - wo ein Stueck Herz fehlen wuerde, wenn sie aus dem Zug steigen wuerden. Neben den 2 wundervollsten Kinder, die immer bei mir sind und dem Mann, der mein Herz gestohlen hat bist das auch du. Und ich bin sicher, dass du dir dessen bewusst bist. Trotzdem muss ich es heute niederschreiben. Als ich dich heute am Telefon hatte -die 5min.- war ich einfach gluecklich deine Stimme zu hoeren. Das du dich fuer mich ins Samstags-Weihnachts-Getuemmel gestuertzt hast um fuer die Prinzessin ein Weihnachtskleid zu finden ist ein winzig kleines Detail wofuer ich dich liebe. Du weißt besser, was diese -unsere- Freundschaft ausmacht und manchmal habe ich das Gefuehl dir nicht genug zurueckgeben zu koennen, aber ich bin sicher - der Zeitpunkt wird kommen. Bis dahin zaehlen wir die kleinen Momente, erinnern uns an die Fruehlingstage in den Berliner Parks und die stundenlangen Gespraeche. Uns verbindet ein Band, welches untrennbar ist, nicht fuer jeden sichtbar, aber da. DANKE!

Kommentare on "Gedankenmatsch #6"
  1. Zum Spielen hätte ich einen Tipp: setz dich doch einfach mal dazu und warte ab und schau was sie macht. Wenn ihr Spiel es ist Sachen ein und auszuräumen, wieso nicht? Man neigt als Erwachsener leicht dazu dem Kind zu zeigen wie man "richtig" spielt, aber ist nicht grade diese Kreativität von Kindern toll?
    Bei uns ist das nämlich sehr ähnlich. Wenn ich auf dem Sofa sitze, springt sie bei mir rum und beschäftigt sich eigentlich selten allein, setze ich mich aber zu ihr ins Kinderzimmer, fängt sie an sich Spielzeug zu suchen, spielt, kommt manchmal mit Dingen zu mir und ich spiele damit mit ihr (nach ihren! Regeln). So ist es deutlich entspannter. Man kann ja Anregungen geben, aber so generell bin ich Fan davon Kinder machen zu lassen.
    Vielleicht hilft das ja als Anregung, soll auf keinen Fall klugscheißerisch sein. :)

    Drück dich!

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    1. Vielen Dank fuer die liebe Anregung :)
      Ich habe da so wirklich alles probiert. Auch genau so wie du es hier beschreibst. Hilft aber nicht viel. Also schon. Sie sucht sich eben die Sachen. Schmeißt sie rein und raus und das wars. Manchmal gibt sie mir auch Sachen. Und dann nimmt sie diese wieder und dann gibt sie mir diese wieder. Ganz oft moechte sie dann aber viel lieber auch einfach an ihrem Radio Knoepfe druecken. Auch okay. Ich finde es ja wirklich toll, wenn sie selbst kreativ sind und auch, wenn ich nach ihren Regeln spielen, aber ich wuenschte mir manchmal einfach -fuer mein Herz- (ganz schoen egoistisch) das ich ihr anhand von dem Spielzeug eine Geschichte erzaehlen darf. Ich werde aber trotzdem einfach versuchen "ruhiger" zu werden und sie noch mehr machen zu lassen :)
      Danke!

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    2. @Blumenpost: Ganz toll geschrieben :)

      @Mamaherzchen: Die Phase, in der du ihr Geschichten erzählen darfst, kommt ganz bald, glaub mir. Und dann wirst du auf riesig große Ohren treffen und große staunende Kulleraugen. Sie ist dafür einfach noch zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Ganz schön harte Arbeit, sich selbst zu entdecken, was man möchte, was man kann usw. :)
      Das mit dem geben und wegnehmen ist ein tolles Spiel. Meine Kleine fährt total darauf ab, wenn ich "Danke" sage und sie es mir immer wieder geben kann. Sie lernt dadurch ja das Abgeben/Teilen.

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    3. @Dorfmädchen @Blumenpost: Finde ich auch :))

      Na das hoffe ich doch ;) Irgendwann muss der Drang der Erzaehlmama befriedigt werden. Du hast wirklich recht. Ich werde jetzt entspannter. Ich setze mich zu ihr - schaue was sie macht, wie sie mit mir spielen will.
      Ja, hier auch ein immer wieder beliebtes Spiel. Auch auf Toilette *raeusper* ... da darf ich ihr dann immer die kleinen Duschgelproben oder das Toilettendeo geben. Entweder spielen wir dann auch: Geben und Nehmen und Bitte/Danke oder aber sie tut so, als wuerde sie das Deo umher spruehen. Mit der Haarspray-Dose tut sie dann so, als wuerde sie es in die Haare spruehen ;) Lustiges Bild, zumal ich das vllt. 1 oder 2mal in ihrer Anwesenheit getan habe.

      Abgeben und Teilen sind ja defnitiv gute Eigenschaften die das Schaefchen besitzt :)

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  2. Achje, noch so eine, die sich ständig über alles Gedanken macht. Das kenne ich nur zu gut.
    Das tut mir leid, dass du deine Albträume so intensiv erleben musst aber daran merkt man, was für ein leidenschaftlicher Mensch du bist. Was für eine leidenschaftliche Mami und dass überall so viel Herz dabei ist.

    Dass das Mädchen nicht spielen "kann" ist ganz normal. Du hast so ein selbstbewusstes Kind dass gemerkt hat, selbst zu bestimmen, selbstwirksam zu sein.
    Sie macht das nicht, um dich zu ärgern, glaub mir das. Kinder können erst ab einem gewissen Alter wirklich mit jemandem spielen bzw. miteinander. Das zerstören von Dingen ist auch ganz wichtig in der Entwicklung. Da spielt so viel mit hinein.
    Und das Bücher lesen hat auch einfach mit der geringen Konzentrationsspanne zu tun. Klar gibt es Kinder, die dem Klang der Stimme ihrer Mutter gerne lauschen, aber dein Mädchen hat einfach auch Hummeln im Po, we meine Kleine. Sie wollen selbst tätig sein und nicht "machen lassen".
    Du kannst wirklich stolz darauf sein, ein Mädchen zu haben, das so auf zack ist. Denk doch mal, wie hilflos sie einmal war und was sie nun schon alles kann, sie entwickelt ihre Persönlichkeit immer weiter.
    Und wer behauptet, dass sein Kind in diesem Alter schön mit einem zusammen spielt und geduldig zusieht, wie die Mutter etwas erklärt und etwas vormacht, ohne nach kurzer Zeit selbst tätig zu werden, dem wächst wohl bald ne lange Pinocchio-Nase.
    Fühl dich gedrückt :)

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    1. Ach du Liebe, danke fuer die aufmunternden Worte. Weißt ja, manchmal ist der Wurm drin.

      Ich muss ja auch zugeben, dass ihr das versucht habe von Anfang an "beizubringen" - also dieses bisschen Selbststaendigkeit. Weil ich eben denke, das es ein wichtiger Bestandteil ist.
      Das sie mich nicht aergern will ist mir ja bewusst und ich weiß auch, dass ich einfach zu ungeduldig bin und mich irgendwie "langweile" wenn sie nicht aktiv mit mir spielt. Das klingt gemein, ist ja aber so. Vielleicht sollte ich das einfach fuer mich nutzen und mit ihr andere Dinge ein-und ausraeumen, hehe :D

      Hummeln im Po ist gut ;) Das haben unsere Maedchen wohl und ist ja auch gut so. Habe hier ja auch nur mal runtergeschrieben was momentan an den Nerven zerrt. Einkaufen mit dem Schaefchen ist z.B. super. Oder das sie traumhaft von 19-8h durchschlaeft ohne das wir einmal ins Zimmer gehen muessen. Die Kleinen sind schon fabelhaft, aber haben auch so ihre frechen, herausfordernden Seiten ;)

      Den letzten Satz lasse ich mit einem kraeftigem Nicken einfach so stehen!
      Danke!

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    2. Und da hast du auch vollkommen Recht. Wie oft bin ich ungeduldig gewesen und hab ir gewünscht, dass sie dieses und jenes schon kann.
      Ich habe viel mit Kindern im Kindergartenalter gearbeitet und liebe dieses Alter und manchmal kann ich es kaum erwarten, dass meine Kleine in dieses Alter kommt und ich meine tausend Ideen usw. ausleben kann.

      Du kannst ja ihre "Spiele" aufgreifen und etwas spannender gestalten, wie du schon geschrieben hast. Du kannst aufregendere Materialien nehmen. z.B. wunderschöne Steine mit einer tollen Kiste oder etwas anderes ansprechendes, was mit dem Prinzip "ausräumen/einräumen" zu tun hat.
      Du bist kreativ, dir fällt da sicher was ein :)

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  3. <3 !!!

    Ich hatte (und hab sie noch) auch Sorgenpüppchen. Hast Du schon mal die Sorgenfresserchen gesehen, die es jetzt gibt? Bei Thalia zB, das sind Stofftiere, mit nem Reißverschlussmund, da kann man alle bösen Gedanken auf nen zettel schreiben und reinstopfen, die sind so süß!

    Ich drück Dich mal, so aus der Ferne, unbekannter Weise, einfch nur so. Ich glaub Du bist ziemlich stark und wirst das alles meistern, die bösen gedanken und all den Rest!

    Ganz liebe Grüße,

    Tanja

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    1. Ja, davon habe ich schon gehoert und habe sie auch vor Augen. Das lass ich mir auf jeden Fall mal durch den Kopf gehen. Ist nur die Frage, ob dann wohl auch die Albtraeume aufhoeren. Ansonsten kann beides zusammen (Pueppchen und Sorgenfresserchen) ja auch nicht schaden ;)

      Das ist ganz lieb von dir, vielen Dank <3
      Ich gebe mir auf jeden Fall ganz viel Muehe. Ich danke dir fuer die ganz wundervollen Worte!

      Alles Liebe und *zurueckdrueck

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  4. Ach Mensch, das mit den Albträumen klingt wirklich schrecklich. Aber es erneut mit den Puppen zu versuchen, ist doch eine gute Idee, vielleicht hilft es dir wirklich für eine Zeit. Ich kenne diese anstrengenden Phasen nur zu gut. Bei uns ist es nicht viel anders. Das Spielen läuft in etwa genauso ab wie bei euch (Romy wird im Januar 2) und es macht meistens wenig Spaß, ich empfinde es ähnlich wie du. Ich schaffe auch erstmal kein neues Spielzeug an (bis auf die Küche zu Weihnachten, das ist sicherlich schon etwas Sinnvolles), weil sie sich mit nichts so richtig beschäftigen kann und alles nur in der Gegend rumfliegt. Natürlich beschäftigt sie sich wie das Schäfchen auch mal kurz alleine, aber dann macht sie "baupa" (sauber) und kriecht mit Taschentüchern auf dem Boden rum oder putzt die Fenster dreckig etc. Es ist selten, daß sie sich wirklich mal ein Spielzeug schnappt und sich wirklich länger damit beschäftigt. Auch was das Essen angeht, zeigt sie ein ähnliches Verhalten. Bei Oma und Opa ist selbstgekochtes Essen immer super, bei uns daheim verschmäht sie es meistens. Da ich berufstätig bin und wir meist abends warm essen und erst kochen können, wenn sie schon schläft, bekommt sie in der Woche warmes essen soweiso in der Kita. Am Wochenende bekommt sie ein Fertigmenü zu Mittag, weil sie das zumindest relativ gut isst. Es ist nicht so, daß wir nicht extra am Wochenende mittags für sie kochen wollen würden, aber jedes mal, wenn wir es tun, auch wenn wir selber mitessen, es wird in 90% aller Fälle verschmäht und da haben wir einfach keine Lust mehr drauf.
    Es ist wirklich schade, daß deine beste Freundin so weit weg ist, du könntest sie so sehr in deiner Nähe gebrauchen. Zumindest freue ich mich sehr für dich, daß du zumindest überhaupt eine so wahnsinnig tolle beste freundin hast. Auch ich habe natürlich Freundinnen und auch eine beste Freundin (die aber auch sehr weit weg wohnt). Aber so nahe, wie ihr euch steht, so eine Freundschaft hatte ich nie. Dafür habe ich aber meine Familie in unmittelbarer Nähe, was auch wunderschön und hilfreich ist. Und ich muß sagen, deine beste Freundin sieht auch unheimlich sympathisch aus auf dem Foto!
    Hab einen schönen Tag mit dem Schäfchen!
    Liebe Grüße
    Carina

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    1. Liebe Carina :)
      Erst einmal: danke fuer deine lieben Worte und die Zeit, die du dir immer fuer die Kommentare nimmst!

      Werde das mit den Puppen auch auf jeden Fall probieren, wenn es mit den Albtraeumen nicht besser wird.
      Die Kueche ist wirklich ein sehr sinnvolles Geschenk. Da haben sie auch lange etwas von, bin ich der Meinung. Das Schaefchen bekommt dann eine zum 2. Geburtstag. Jetzt koennte sie damit auch nichts anfangen. Hier gibt es zu Weihnachten zwar auch wieder hier und da Spielzeug, aber das Schaefchen hat jetzt hier auch noch keine Berge angesammelt ;)
      Das mit dem sauber machen finde ich ja schon wieder irgendwie sueß. Aber es ist natuerlich oft etwas nervenzehrend, wenn man mit seinem Kind etwas spielen moechte, aber sie moechte etwas ganz anderes machen. Wahrscheinlich sollten wir sie dann wirklich einfach machen lassen.

      Habt ihr mal probiert genau dasselbe zu kochen, wie das was Oma und Opa ihr machen? Vielleicht moechte sie es ja dann essen? Hier geht zur Not immer Kartoffel-Karotten-Stampf. Da mache ich dann eine ordentliche Portion und kann die ggf. anbieten. Vielleicht auch eine Option? Ich verstehe das schon. Manchmal ist der Aufwand eben so groß und man hat keine Lust. Derzeit bin ich auch sehr muffelig, weil ich immer denke, sie wird es eh nicht essen. Ich hoffe das geht vielleicht vorrueber wenn die doofen Backzaehne durch sind. Koennte mir vorstellen, das Essen welches stark gekaut werden muss, noch mehr Schmerz verursacht. Hat denn Romy schon alle Zaehne? Oder aeussert sie ab und an, was sie essen moechte?

      Ich bin auch wirklich froh, sie an meiner Seite zu wissen und ich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann nach Berlin zurueckzukehren. Leider trat sie auch erst spaet in mein Leben, aber es liegt ja noch eine lange Zeit vor uns und allein das ist wichtig. Die liebsten Menschen sind immer zu weit weg, oder? Das ist gemein.

      Und danke fuer das Kompliment, ich werde es an sie weitergeben :))

      Alles Liebe <3

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    2. Ja, ich hab ihr das komplette Oma Menü nachgekocht, aber zu Hause schmeckt das halt nicht ;-) Bei Oma ist halt alles anders. Aber ich bin froh, daß Romy sich bei beiden Großeltern so wohl fühlt und es ist ja auch nicht selbstverständlich, die Familie so nah bei sich zu haben, ich bin sehr dankbar dafür. Was die Zähne angeht, sie hat schon alle, aber wir vermuten auch, daß ihr die zweiten Backenzähne zu schaffen machen in den letzten Wochen, denn die sind noch nicht da. Aber, wie das so ist, wenn man etwas Kraft getankt hat, ist der Ärger über verschmähtes Essen oder mißglückte Spielaktionen wieder vergessen und man kocht und spielt wieder mit neuer Energie bis zum nächsten Eklat ;-)
      Man liebt die kleinen Süßen doch einfach viel zu sehr <3 Aber manchmal ist halt der Akku leer und dann muß man seinen Frust einfach mal rauslassen und deswegen ist dein Gedankenmatsch auch so wertvoll, für dich, um es loszuwerden und neue Energie zu tanken und für uns, um zu sehen, auch bei anderen läuft es nicht immer super, wir sind damit nicht allein. Habt einen schönen Donnerstag!

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