[Rezept] Wirsing-Hack-Pfanne

Mittwoch, 12. November 2014
Seit dieser Woche poste ich jeden Montag bei Facebook unseren Essensplan für 7 Tage. Ich hatte das beim letzten Mam Mittwoch schon angesprochen und viele fanden die Idee toll. Einerseits als Inspiration und andererseits zum Abstimmen über kommende Gerichte beim Mam Mittwoch. Das macht es mir natürlich auch etwas einfacher. Ich kann gut abschätzen, welches Rezept ihr gerne am liebsten auf dem Blog hättet. Diese Woche lagen die Wirsing-Hack-Pfanne und das Pilzpfännchen ganz oben auf eurer Liste. Dicht gefolgt vom Hähnchen-Enchilada-Auflauf. Alle Rezepte wird es auf dem Blog geben. Heute starte ich mit der Wirsing-Hack-Pfanne. Diese haben wir am Montag gegessen und dann auch direkt abgelichtet ;) Zugegeben: Diese Pfanne ist kein besonders fotogenes Gericht. Aber ich verspreche euch: Es schmeckt umso besser. Natürlich ist es schön, wenn Essen wahnsinnig ansprechend aussieht, denn das Auge isst ja mit, aber mal ehrlich? Am Ende zählt der Geschmack. Keiner will ein halbrohes Fleischpattie auf einem soften Burgerbrötchen haben - sieht auf den Fotos aber besser aus. 

Die Wirsing-Hack-Pfanne ist super leicht nachzumachen und geht wirklich schnell. Mit Zubereitung höchstens 45 Minuten und die müsst ihr nicht die ganze Zeit am Herd verbringen. Diese Pfanne kommt bei uns ohne Beilage aus. Männchen ist manchmal Baguette dazu, muss man aber nicht. Für Kinder könnt ihr auch den Knoblauch und die Zwiebel weglassen. Würzt es einfach, wie es euch beliebt. Einige machen an Kohlgerichte auch gerne Kümmel, den mögen wir aber nun ganz und gar nicht. Der Püppi schmeckt die Wirsing-Hack-Pfanne jedenfalls sehr gut, aber sie ist auch nicht empfindlich was Gewürze oder Knoblauch angeht. 

Ich hoffe, ihr freut euch über das Rezept und würde mich freuen wenn ihr es nachkocht. Wenn ihr das macht, würde ich mich noch mehr über eure Fotos freuen und wenn ihr mir sagt, wie es euch geschmeckt hat. Und jetzt wünsche ich euch noch einen zauberhaften Abend

Ihr benötigt (für 3-4 Personen):

500gr. frisches gemischtes Hackfleisch
1 Wirsingkohl (ca. 1kg)
1 kleine Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
ca. 1 Liter Hühnerbouillon
200 ml saure Sahne (oder Cremefine 7%)
2 EL Tomatenmark
1 EL Paprika
 2 TL Majoran
1 EL gutes Olivenöl
etwas Salz und Pfeffer


Erster Schritt: Vom Wirsing die äußeren Blätter und den Strunk großzügig entfernen (wir wollen keine harten Stücke im Essen haben) und vierteln. Die Viertel dann zunächst in Streifen schneiden und diese noch einmal halbieren. So hat man eine optimale Größe der Wirsingblätter. In eine große Schüssel oder Salatschleuder geben und den Wirsing waschen. Beiseite stellen.

Zweiter Schritt: Öl in einer großen beschichteten Pfanne (ein Topf geht bestimmt auch) erhitzen und das Hackfleisch darin anbraten. Wenn das Hack langsam grau wird, Zwiebel und Knoblauch hinzufügen. Salzen, pfeffern. Dann nach und nach den Wirsing dazugeben und mitbraten. Der Wirsing fällt dann ziemlich schnell zusammen und so wird für die nächste Ladung Platz geschaffen ;) Immer schön unterheben und rühren, damit nichts anbrennt. Gegebenenfalls noch Öl hinzufügen. Wenn der komplette Wirsing mit dem Hackfleisch in der Pfanne vermischt und etwas zusammen gefallen ist, kommt das Tomatenmark dazu. Gleichmäßig unterrühren und die Pfanne dann großzügig mit Paprika und Majoran würzen. Mit Hühnerbouillon auffüllen, nochmals umrühren und zugedeckt ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren.

Dritter Schritt: Nach den 30 Minuten abschmecken und probieren, ob der Wirsing schon weich ist. Wenn das der Fall ist, endgültig nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss die saure Sahne hinzufügen. Gut und langsam unterühren, damit nichts flockt. Auf die Teller verteilen und optional mit saurer Sahne und Kresse/Petersilie/Schnittlauch garnieren. Guten Appetit!


// P.S.: Für die, die es bemerkt haben. Ja, das auf meinem Teller ist keine Kresse oder Petersilie und auch kein Schnittlauch, aber ich hatte echt keine der Kräuter mehr da. Also musste der Dill herhalten. Quasi, als Grünzeug auf dem Teller um noch das Beste aus einem unfotogenen Gericht rauszuholen ;)





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