Wochenrückblick #2

Dienstag, 15. März 2016
Wenn dann irgendwie -schon wieder- alles auf einmal kommt und alles auf einen einprasselt. Alles was man so schön verdrängt hatte. Und man hat es natürlich wieder nicht gelernt. Nicht gelernt, das verdrängen nichts bringt. Wobei eigentlich alles soweit gut war, es war wieder schön oder auf dem Weg dahin und trotzdem kennt 2016 scheinbar keine Atempause, keine Pausetaste und bisher auch nicht so richtig glückliche Momente. Dabei könnten wir die gerade -alle drei- gut gebrauchen. Die Sache mit dem Blog lief wieder so richtig gut, die Worte sprudelten aus mir heraus und ich hatte schon wieder ein schlechtes Gewissen, schon wieder eine Woche nicht gebloggt. Facebook, Instagram und Twitter schleifen lassen - in alte Muster verfallen. Da reicht ein komplett blöder Tag aus oder 3 Tage am Stück, an denen immer ein bisschen was doof war oder eine schlechte Nachricht kam. Ich habe das Gefühl auf der Stelle zu treten. Habe ich eine kleine Baustelle beseitigt, tut sich eine größere auf. Doch ich wollte mich davon nicht mehr so runterziehen lassen. Trotzdem ist man irgendwie machtlos, wenn man dann plötzlich wieder vor dem großen, schwarzen Loch steht und Angst hat hinein zu fallen. Man steht ganz am Rand und rutscht fast ab, kann sich gerade eben noch halten. Irgendwo da stehe ich gerade. Vielleicht bin ich auch schon reingefallen und habe es noch nicht gemerkt? Vielleicht habe ich mich auch nur irgendwo festgekrallt und liege noch nicht auf dem Boden des schwarzen Loches? Oder vielleicht ist es nur ein Tunnel in dem ich stehe und am Ende ist irgendwo ein Licht? Irgendwo ist doch immer ein Licht, oder?

Und wisst ihr, was mir passiert, wenn es mir so geht wie oben beschrieben und ich alles verdrängt oder in mich reingefressen habe? Dann rächt sich mein Körper und sagt: Schluss jetzt! Das äußert sich mit Schmerzen am ganzen Körper und Schüttelfrost. Eigentlich mit typischen Grippesymptomen. Das habe ich schon seit ich Denken kann. Nur einmal habe ich bisher einen Menschen kennengelernt, dessen Körper das genauso verarbeitet hat und ihr damit sagte, dass man sich jetzt stellen muss und das man Ruhe braucht. Meistens ist das am nächsten Tag wieder vorbei. Es ist also quasi eine Art Warnschuss, den man auch ernst nehmen sollte. Meistens mache ich das. Gewiss nicht immer und auch das bereue ich dann. Aber für morgen habe ich mir vorgenommen, mich etwas auszuruhen, viel Tee zu trinken und ganz in Ruhe mich allen Blogdingen und Social Media zuzuwenden. Anrufe müssen getätigt werden, Besorgungen und dann geht es mir hoffentlich besser. Der Kopf sollte dann auch wieder freier sein. Jetzt werde ich erst einmal noch etwas essen und mich dann noch mit einem Glas Wein in die Wanne mit einem Buch verkrümeln, ehe ich in mein warmes Bett verschwinde und hoffentlich eine ruhige Nacht haben werde, damit für mein Vorhaben morgen alle Weichen gestellt sind. Habt noch einen schönen Abend und ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gestartet

// Verzeiht den etwas melancholischen und späten Wochenrückblick.



S C H Ö N S T E R  M O M E N T

Das sind die doch vielen Momente, vielleicht nicht unzählig viele, aber doch sehr viele Momente in denen sich die Püppi über die kleinsten Dinge freut. Diese Freude von Kindern, die so echt ist und ihre Augen zum Strahlen bringt, ach was sage ich: zum Funkeln. Heute fragte ich sie z.B. ob sie zum Mittagessen wieder Nudeln mit Ketchup wolle (das will sie fast jeden Samstag oder Sonntag) und sie rannte in die Küche, ließ einen Freudenschrei los und tänzelte. Sie durfte sich die Nudeln selbst aussuchen und entschied sich für Spaghetti, dabei mag sie sonst lieber Piccolino-Penne oder Macaroni. Und dann ließ sie die ganze Packung fallen und ich meckerte nicht, was ich sonst getan hätte, vermutlich. Aber sie freute sich so sehr und natürlich war es nicht absichtlich. Ich sammelte dann alles wieder auf und sie setzte sich zu mir und fragte: Darf ich dir helfen? Sie ist wirklich so ein liebes Mädchen. Und sammelte alles auf. Bis zur letzten Spaghetti. Und andauernd sagte sie mir, dass ich etwas gut mache, egal was ich machte. Sie weiß, ich mache es richtig, auch wenn es was normales ist und sagt immer, dass ich es gut mache. Kleine Schmeichlerin. Und dann bastelten wir noch ein Armband aus Holzkugeln, die wir bunt anmalten und durch Glitzer rollten und sie war das glücklichste Mädchen. Sie liebt Schmuck, aber noch mehr liebt sie selbstgemachten Schmuck. Ich wette das Armband muss morgen mit in den Kindergarten




S C H L I M M S T E R  M O M E N T

War so ein Moment in welchem die Püppi mich komplett von sich weggestoßen hat. Ich durfte nichts machen, alles sollte der Papa übernehmen. Wäre es nach ihr gegangen hätte ich sie nicht einmal mit ins Bett bringen müssen. Es war nicht das erste Mal, dass sich mich mal wegstieß, aber es war das erste Mal doch sehr verletztend, weil sie mir einfach alles "verboten" hat. Sogar den Mund, was sie nicht darf und das weiß sie auch. Es ist schwierig dann seine Enttäuschung runterzuschlucken und zu sagen: Okay, das ist vermutlich ganz normal. Der Papa ist halt selten zuhause und dann will sie die Zeit mit ihm nutzen. Ich finde, ein Kind sollte trotzdem spüren, dass es denjenigen in diesem Moment verletzt. Alles auf einer normalen Ebene, ohne Vorwürfe. Und, ihr kennt das doch auch, oder? Sagt mir das ihr das kennt?!

E N D L I C H  I N  A N G R I F F  G E N O M M E N

Habe ich mein Inspirations-und Blogtagebuch. Es hat mir hier und da schon geholfen, vor allem wenn wieder zu viele Ideen in meinem Kopf waren oder wenn ich noch Dinge brauchte für ein Rezept oder ein DIY, welches ich unbedingt für den Blog shooten wollte. Da kommt alles rein und wenn ich was geschafft habe, kann ich es abstreichen. An diesem Wochenende habe ich mir z.B. auch eine sehr lange To-Do Liste reingeschrieben und konnte am Ende fast alles streichen, außer drei Dinge, die aber auch keine Dringlichkeit haben. Also wirklich keine Dringlichkeit, die ich aber einfach nicht vergessen will.


E S S E N  G E N O S S E N

Diese Woche gab es gleich zweimal einen italienschen Brotsalat. Dieser benötigt gar nicht viele Zutaten und ist sowohl schnell, als auch leicht gemacht. Das Rezept teile ich in der kommenden Woche mit euch. Schmeckt schon ein bisschen nach Frühling. Nach Frühling in Italien, wenn man fest die Augen schließt ;) 

Am Montag hatte ich das Elternratstreffen, zu welchem wir uns beim Italiener trafen. Dort aß ich ein unglaublich gutes Risotto mit Rinderfiletspitzen und Pilzen. Das war ziemlich gut. Und bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich mich vor einiger Zeit selbst an einem Zitronen-Risotto mit Datteltomaten und Bailikum-Mozzarella versucht hatte, welches wirklich auch unglaublich lecker war. 


M U S I K  D I E  M I C H  G L Ü C K L I C H  M A C H T E

Florence + The Machine - Delilah / Ich habe euch ja schon im letzten Rückblick von Florence + the Machine vorgeschwärmt und ja, das hört nicht auf. Diese Woche war mein liebster Song Delilah. Wie immer finde ich den Song sehr melancholisch, aber ich mag diese allgemeine, einheitliche Stimmung in den Songs. Und ich liebe liebe den Text. So wie alle Texte. Ehrlich, ungeschönt und tiefgründig.

Zara Larsson - Lush Life / Ja, dieser Song hat es noch ein zweites Mal in die Liste geschafft, weil ich ihn immer und immer wieder hören könnte. Irgendwie ist das auch der perfekte Ausgleich zu dem Song von Florence + the Machine. Den einen hört man bei einem Glas Wein und lässt die Gedanken schweifen und bei dem anderen tanzt man durch die Wohnung und denkt an nichts.


G E L E S E N / G E S E H E N / G E K L I C K T

Gelesen habe ich bisher 3 Bücher. Das erste im März war Girl on the train, es folgte Bald ruhest du auch und dann las ich Extrem laut und unglaublich nah. Heute begann ich dann schon mal ein neues Buch, welches schon seit Ewigkeiten auf meiner Leseliste steht: Der Märchenerzähler. Mehr zu dem was ich gelesen habe, erfahrt ihr dann ja im Lesemonat März. 

Gesehen habe ich gar nicht so viel. Da war eine Folge How to get away with murder und ganz ehrlich? Ich komme ja fast wieder um vor Spannung. Ich frage mich bei jeder Folge, wie Shonda Rhimes das schafft, immer so viel zu verraten und einen dann am Ende trotzdem mit 100 Fragezeichen im Kopf zurückzulassen. Und dann habe ich noch eine neue Folge Pretty Little Liars gesehen. Auch hier ist es -wie immer- sehr spannend. 

Geklickt habe ich mich z.B. zu diesem wunderschönen Shop mit ganz zauberhafter Bettwäsche im Angebot und auch bei amazon habe ich ein kleines Schätzchen entdeckt: Schlafanzüge von Vaenait Baby, welche Schlafanzüge bis Größe 116/122 verkaufen - zum Beispiel diesen zauberhaften Pyjama mit Wolken. Einziger Wehrmutstropfen? Man bezahlt pro Pyjama einen Versand in Höhe von 5,90€ - aktuell bekommt man ab 2 Stück einen Rabatt und somit betragen die Versandkosten 7,40€. Dafür sind die Pyjamas selbst um die Hälfte reduziert. Bisher habe ich noch nicht zugeschlagen, liebäugele aber doch sehr damit.


G U T E  I N V E S T I T I O N / S C H W A C H  G E W O R D E N

Eine gute Investition sind immer und immer wieder die Kleidungsstücke von Petit Cochon, welche liebevoll von Hand gefertigt werden. Ein seperater Eintrag wird bald folgen. Dieses Mal habe ich mich für eine Leinen-Heringsknickerbocker entschieden, welche die Püppi gut durch den Frühling bringen soll, nachdem ich von unserer Cord-Knickerbocker so begeistert bin, war es nur logisch in Frühlings-Hosen-Fragen wieder auf Petit Cochon zurückzukommen. Bestellt habe ich dieses Modell.

Schwach geworden bin ich bei diesen Converse Chucks für die Püppi. Diese sind hoffentlich aber auch eine gute Investition, weil sie sowieso neue Schuhe für den Frühling benötigt. Zuerst wollte ich wieder welche von Adidas haben, weil sie die sehr liebt und unglaublich gut in ihnen laufen kann, aber leider wurden wir nicht fündig und da ich schon immer Chucks für sie haben wollte, werden wir das jetzt mal probieren. Ich hoffe, sie fühlt sich in ihnen so wohl wie der Papa und ich. Übrigens konnte ich da echt einen Schnapper in ihrer Größe und meiner Wunschfarbe machen. 29 und ein paar Zerquetschte. 


A U S P R O B I E R T  U N D  E R L E B T 

Ausprobiert habe ich mit der Püppi gerade erst heute eine neue "Mal/Basteltechnik", wie auch immer man das nennen mag. Leider kam ich in der letzten Woche nicht mehr an eine Leinwand, denn das wäre ideal gewesen. Egal, die besorge ich morgen im Lidl, da sie ein super Angebot haben. Jedenfalls feuchtet man bei dieser Technik die Leinwand (zur Not tut es auch ein stabiles weißes Papier) mit Wasser und Pinsel an und legt dann vorsichtig ausgeschnittene Formen aus Krepp-Papier darauf und lässt das Ganze trocknen. Wenn man an der ein oder anderen Stelle für mehr Farbintensität sorgen möchte, kann man einige Teile noch einmal vorsichtig befeuchten. Dabei kommt ein wirklich schönes Ergebnis heraus, dass man sich auch toll an die Wand hängen kann. Krepp-Papier gibt es ja in allen Regebogenfarben, sodass da sicher für jeden etwas dabei ist.

Am Mittwoch waren die Püppi und ich nach dem Kindergarten noch mit einer anderen Mama und ihrer Tochter auf dem Spielplatz verabredet. Das war wirklich ein schöner Nachmittag an dem auch die Mädels sich gut miteinander verstanden haben. Wir Mamis stellten aber schnell fest, dass wir auch ganz bald mal wieder ein Treffen ohne die Mädels vereinbaren müssen ;)




P L Ä N E  F Ü R  D I E S E  W O C H E

Für morgen ist der Wocheneinkauf geplant für den ich noch eine Einkaufsliste schreiben muss. Desweiteren muss ich um 8h vor dem Lidl stehen, also unmittelbar nachdem wir die Püppi in die KiTa gebracht haben, damit ich die Leinwände und Ausstanzer bekomme. Die Leute sind da ja total bekloppt. Ich habe die Stanzer aber nun schon 3mal verpasst, weil ich immer erst am Nachmittag in den Lidl kam und dieses Mal will ich sie auch haben. SO!

Am Dienstag ist ein Frühstücksdate mit einer Mama aus dem Kindergarten geplant. Darauf freue ich mich sehr.

Und das kommende Wochenende hat der Mann endlich frei und ich hoffe, dass das Wetter schön wird. Vielleicht könnten wir dann nochmal an den Cospudener See fahren, Steinchen ins Wasser werfen, Enten beobachten und wieder einen fabelhaften Sonnenuntergang mitansehen. Ansonsten lasse ich mich überraschen. Vielleicht gehen wir auch ins Schwimmbad, damit die Püppi sich mal wieder richtig austoben kann.

Außerdem würde ich gerne mal wieder den Kleiderschrank der Püppi ausmisten und die Frühlings/Sommer-Kleidungsstücke vorholen, aber da werde ich mich wohl noch ein paar Wochen gedulden müssen.


// Foto-Credits: Foto 1-3: Drei Herzen
1 Kommentar on "Wochenrückblick #2"
  1. 2016 ist nicht sehr gnädig. Das habe ich schon gemerkt. Habe so ein Tief weil nichts voran geht und nur dumme Sachen passieren und noch dazu die zwei Jobs Zeit fressen... ich merke das auch oft körperlich. Dieses Mal überhörte ich Anzeichen und an einem Tag tat mir mein ganzer Körper weh. So weh, dass ich zum Arzt ging. 3 Tage Hölle und jetzt immer noch leichtes Ziehen. Ich glaube, der Körper spürt meine Unzufriedenheit und den Stress.
    Ich hoffe sehr, dass die positiven Momente stärker sind als dir negativen. Dass du eine tolle Mutter getroffen hast, könnte dir ja Aufschwung geben. Das fehlt mir z.B... Ein freundschaftlicher Kraftspender. Zeit für mich. All das...
    Die schlimmen Momente mit K. sind so dominant, dass ich kaum aus der SchimpfspiraLe komme. Ich bin so sensibel geworden, dass ein Gesicht verziehen fast schon reicht um hochzugehen. Wenn sie dann schreit: ich will zu meinem Papa! ist es ein Stich ins Herz. Aber Mutter und Tochter müssen wohl kämpfen. Und Papas können oft lockerer dein.

    Fühl dich gedrückt!

    Tanja

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