Lesemonat März

Mittwoch, 6. April 2016
Wie versprochen kommt hier der erste richtige Lesemonat auf meinem Blog und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darüber freue. So kann ich mit euch alle Bücher teilen, die ich lese und das spornt mich an weiter mein Ziel in den Augen zu behalten und es sogar zu übertreffen, da mich das Lesen wirklich glücklich macht. Wenn ich das auch noch teilen kann und euch vielleicht Inspiration mit auf den Weg gebe, ist das natürlich umso besser. Diesen Monat hatte ich zwar keinen einzige Flop zu verzeichnen (was mich natürlich sehr freut), aber sollte das in den folgenden Monaten vorkommen, könnte euch das Buch trotzdem gefallen. Daher versuche ich meine Rezensionen so neutral wie möglich zu halten, aber dennoch genau zu schildern was mich stört oder logischerweise, was mich total umgehauen hat. Ich nehme auch gerne weiterhin eure Vorschläge für Bücher an, die quasi in jedem Genre zuhause sein dürfen, bis auf eine Ausnahme: Fantasy. Damit kann ich wirklich nichts anfangen. Ein Buch über die Liebe darf es gerne sein, trotzdem sollte das Buch dabei spannend bleiben und einige Geheimnisse parat halten. Am liebsten nehme ich natürlich Empfehlungen für Thriller/Psychothriller/Kriminalromane entgegen. Tatsächlich ist es mir diesen Monat erneut gelungen 6 Bücher zu lesen und das macht mich schon mächtig stolz. Somit komme ich meinem Jahresziel von 20 Büchern schon jetzt ziemlich nahe. 12 Bücher habe ich nämlich im Februar und März schon gelesen. Trotzdem ist mein Ansporn nicht weg, denn mein wundervoller Zähler bei der GoodReads-Lese-Challenge zählt die Prozente. 60% meines Zieles habe ich bisher erreicht. Und wenn ich mein Ziel von 100% erreicht habe, wird einfach weitergezählt. So kann es dann z.B. sein, dass ich 200% am Ende des Jahres habe, weil ich vielleicht anstelle von 20 Büchern sogar 40 geschafft habe. Soweit möchte ich mich aber heute dann doch noch nicht aus dem Fenster lehnen. Schreibt mir doch auch mal gerne, wie viele Bücher ihr in diesem Monat gelesen habt und welche es waren. Auch interessant: Wie viele Seiten habe ich eigentlich insgesamt in diesem Monat gelesen? Zusammen gerechnet sind das -für mich- stolze 2481 Seiten. Jetzt beginne ich aber mit meinen gelesenen Büchern und wünsche euch viel Spaß dabei.


G I R L  O N  T H E  T R A I N - PAULA HAWKINS / 448 Seiten / Roman / 4

Schon ein knappes Jahr stand dieses Buch auf meiner "MUST-READ"-Liste und ich war so unendlich froh, als ich es in meinen Händen hielt. Hier greift das Internet-Phänomen, dass das Buch am Anfang sehr gehyped wird und umso größer der Hype wird umso mehr kommen Leute, die das Haar in der Suppe suchen und das Buch schlecht bewerten, weil sie sich mit einem Charakter nicht identifizieren konnten oder ähnliche schlechte Argumente aufgriffen. Davon lasse ich mich aber seit "Gone Girl" nicht mehr beirren. Wäre nämlich auch schön blöd gewesen, da ich das Buch verschlungen habe und es immer kaum abwarten konnte, mehr und mehr in das Buch einzutauchen.

Darum gehts: Rachel fährt jeden Morgen mit derselben U-Bahn dieselbe Strecke. Jedes Mal bleibt diese U-Bahn an derselben Stelle mitten auf den Gleisen stehen und jedes Mal beobachtet Rachel dabei ein ganz bestimmtes Haus. In diesem Haus lebt ein Paar. Sie gibt ihnen die Namen Jess und Jason. Rachel hat ein Alkoholproblem. Als sie eines Tages beobachtet wie Jess einen Fehler begeht, gerät die Welt die sich Rachel rund um Jess und Jason aufgebaut hat ins Wanken und als Jess wenig später auch noch verschwindet, meldet Rachel das der Polizei und rückt so ins Visier der Ermittler.

Wer denkt, ich verrate zu viel, der irrt. Ihr könnt mir glauben, dass dieses Buch von einigen Twists und Geheimnissen lebt. Nichts ist wie es scheint. Und wann immer man glaubt, man könnte einzelne Teile zusammensetzen, überrascht Paula Hawkins wieder mit einer Wendung. Einzig das Ende hat mich zwar nicht enttäuscht, aber dennoch etwas verwirrt zurückgelassen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich mir noch viel wildere Theorien ausgesponnen hatte oder ob ich das Ende anders verstehe oder als einzige richtig verstehe (was absurd wäre). Jedoch hätte es dann die volle Anzahl Herzen bekommen. Trotzdem ist dieses Buch unbedingt lesenswert. Ich persönlich liebe den Schreibstil von Paula Hawkins und hoffe, dass ich ganz bald wieder ein Buch von ihr, in den Händen halten darf.

// Von dem Vergleich zu "Gone Girl" halte ich gar nichts. Einzig der Schreibstil ist sich ähnlich.



B A L D  R U H E S T  D U  A U C H - WIEBKE LORENZ / 448 Seiten / Thriller / 5

Schon im letzten Lesemonat/Buchvorstellungen habe ich euch ein Buch von Wiebke Lorenz rezensiert. In "Alles muss versteckt sein" habe ich noch schwer ins Buch gefunden. Am Ende hatte mich der Thriller aber dann doch so sehr überzeugt, dass ich wusste: Da muss noch ein Buch von Wiebke Lorenz her. Gesagt getan. "Bald ruhest auch du" ist mein Lieblingsbuch im Monat März und hat mich komplett überzeugt. Diesmal war ich fast von Seite eins gefangen und Wiebke Lorenz hat mich förmlich ans Buch gefesselt. Das hatte zur Folge, dass ich bereits ihr drittes Buch in der Buchhandlung meines Vertrauens geordert habe und mich schon sehr darauf freue.

Darum gehts: Lena verliert ihren Mann bei einem tragischen Autounfall. Sie ist im achten Monat schwanger und sie weiß nicht, wie ihr Leben weitergehen soll. Als dann plötzlich ihre Tochter aus der Wiege verschwindet beginnt für Lena ein Wettlauf gegen die Zeit. "Töte dich selbst - sonst stirbt deine Tochter" steht in großen Buchstaben auf einem Blatt Papier. Lena weiß, sie soll für etwas büßen, doch sie weiß nicht für was. Wie soll sie ihre Tochter retten und was geschah wirklich mit ihrem Mann? War es vielleicht kein Unfall?

Spannend ist, das man glaubt, man würde schon ziemlich viel wissen, aber eigentlich weiß man gar nichts. Und das macht dieses Buch so unglaublich gut. Wiebke Lorenz gibt genügend Futter, verschießt jedoch nie ihr ganzes Pulver. Sie setzt immer noch einen drauf und noch einen und noch einen. Bis zur allerletzten Seite kann man sich nicht sicher sein, ob sich das Blatt nochmal wendet. Auch hier ist wieder nichts, wie es scheint, nur auf einem ganz anderen Level. Ich bekomme sogar Gänsehaut wenn ich an dieses Buch denke und das soll schon was heißen. Meine unbedingte Leseempfehlung.

// Es gibt eine unschöne Szene mit einem Tier für die Wiebke Lorenz förmlich angefeindet wurde. Nachvollziehen kann ich das nicht. Wenn Menschen in Büchern etwas zustößt interessiert das auch keinen. Alles Fiktion!



E X T R E M  L A U T  U N D  U N G L A U B L I C H  N A H - JONATHAN SAFRAN FOER / 437 Seiten / Roman / 4

Nachdem vor einigen Jahren jeder dieses Buch gelesen hat und man nirgends um ein Foto herum gekommen ist, wollte ich diesen Roman von Jonathan Safran Foer auch endlich lesen. Ich muss zugeben, dass mich das Cover schon immer sehr angesprochen hat und das, was man zu dem Buch hier und da gehört hat, war natürlich ebenfalls ein Trigger. In der Bibo vorbei gelaufen, eingepackt und für gut befunden.

Darum gehts: Oskar ist 9 Jahre alt und auch 2 Jahren nach dem Tod seines Vaters der bei den Anschlägen auf das World Trade Center ums Leben kam, noch tief verstört. Oskar ist hochbegabt und kann auch schon eine Visitenkarte vorweisen. Sein Lieblingssatz ist: Versteht sich von selbst. Als er in einer Vase seines Vaters einen Schlüssel findet, möchte er unbedingt herausfinden, was es mit diesem auf sich hat. Mit seinem Tamburin im Gepäck macht er sich auf die Suche nach dem Schlüssel-Besitzer und erlebt kleinere und größere Abenteuer. Neben der Geschichte von Oskar wird noch eine zweite Geschichte erzählt, die seiner Großeletern, welche die Bombennacht von Dresden miterlebt haben.

Jonathan Safran Foer hat ein unglaubliches Talent zum Schreiben. Er bewegt einen mit seinen Worten und er bewegt einen dazu, sein Leben zu überdenken. Dieses Buch ist extrem laut. Die Stille ist extrem laut und ja, das Buch geht einem unheimlich nah. Mehr als einmal musste ich mit meinen Tränen kämpfen. Und dennoch hatte ich hier und da Passagen, die sich für mich schwer lesen ließen. Ein außergewöhnlicher Schreibstil gefällt mir sehr gut, aber doch tat ich mich bis zum Ende etwas schwer. Dem Buch an sich tut das aber keinen Abbruch. Die Geschichte sollte unbedingt gelesen werden.

// Es gibt auch eine Verfilmung mit Tom Hanks und Sandra Bullock, leider habe ich diese nicht zu Ende gesehen, kann aber sagen: Lieber das Buch lesen, da im Film doch sehr viel übergangen wird.



D E R  M Ä R C H E N E R Z Ä H L E R - ANTONIA MICHAELIS / 448 Seiten / Jugendbuch / 4

Puh! Mit dem Buch habe ich mich auch schwer getan, da es "Fantasy-Elemente" hatte. Ein bisschen relativiert hat es sich dadurch, dass es auch eindeutig als erzähltes "Märchen" gekennzeichnet wurde und natürlich wusste ich eigentlich auch worauf ich mich einließ, denn was will man erwarten bei dem Titel? Die Stimmen waren jedoch so so gut und der Klappentext so vielversprechend, dass ich es lesen musste. So wanderte es also in mein Körbchen. Zum Glück. Denn wenn ich mich auch etwas schwertat, so hat mich das Buch am Ende überzeugt und auch ein zweites Buch von Antonia Michaelis steht diesen Monat in den Startlöchern um von mir gelesen zu werden.

Darum gehts: Anna steckt gerade mitten im Abi und verliebt sich rettungslos in Abel. Abel Tannatek, den Drogendealer und Schulschwänzer. Einer mit dem niemand etwas zu tun haben will, außer sie wollen sich auf der nächsten Party eine Pille einwerfen. Anna lernt jedoch noch eine zweite Seite an Abel kennen. Eine Seite, die für niemand anderen sichtbar ist, als für sie. Er hat eine kleine Schwester, für die er sorgt. Ihre Mutter ist verschwunden. Abel erzählt seiner Schwester ein Märchen, welches Anna tief berührt. Doch irgendwann hat Anna das Gefühl, dass die Fantasie mit der Realität verschwimmt. Was wäre, wenn das Märchen kein Märchen ist? Was wäre, wenn das Märchen wahr ist? Anna hat Angst, dass ihre schlimmsten Befürchtungen Realität werden.

Antonia Michaelis schreibt ganz wundervoll und auch wunderbar verständlich für Jugendliche. Auch wenn ich mich etwas durch den Schreibstil gekämpft habe, möchte ich ihr dieses Talent nicht absprechen. Denn ein guter Schreibstil ist subjektiv. Ein Herzchen Abzug gab es lediglich für ein anfangs doch sehr langgezogenes Geplänkel, ehe die Geschichte endlich Fahrt aufnimmt. Das Ende war für mich unvorhersehbar. Das hat Antonia Michaelis auf jeden Fall drauf. Ich war so überrascht, dass mich tatsächlich beinahe Tränen übermannten. Ein sehr berührendes Buch, ein Thriller und eine so tiefe Liebesgeschichte, die so ehrlich und überzeugend ist, dass ich euch dieses Jugendbuch unbedingt ans Herz legen möchte.



S O R R Y - ZORAN DRVENKAR / 396 Seiten / Thriller / 5

Nachdem mich "Still" so einmal komplett vom Hocker gehauen hat, war klar: Ich muss alles von Zoran Drvenkar lesen. Jedenfalls das, was er für die Erwachsenen geschrieben hat. Bekannt und ausgezeichnet wurde er nämlich für Kinderbücher, die er unter einem Pseudonym schrieb. Ich gebe zu, nach "Still" waren meine Erwartungen an Zoran groß, aber: Er hat mich nicht enttäuscht. Hatte ich aber auch ehrlich nicht geglaubt.

Darum gehts: Vier junge Menschen gründen eine Agentur. Sorry. Eine Agentur, die sich entschuldigt, wenn man das selbst nicht auf die Kette bekommt. Sie entschuldigen sich aber nur "geschäftlich" und nicht in reinen, privaten Angelegenheiten. Die Agentur läuft gut. Frauke, Tamara, Kris und Wolf können sich sogar ein Haus am Wannsee leisten, welches groß genug ist, dass jeder sein eigenes Zimmer hat und sie von dort aus auch ihre Agentur führen können. Doch dann erscheint Kris zu einem ausgemachten Treffpunkt und findet dort nicht den Klienten, sondern eine grausam zugerichtete Leiche. Bei dieser soll er sich für die Qualen unter denen sie gestorben ist entschuldigen und damit beginnt ein grausames Spiel mit dem Mörder.

Hier geht das "Spektakel" direkt auf den ersten zehn Seiten los. Erstes Kapitel, komplett gefesselt. Nichts um mich herum habe ich mehr wahr genommen. Die Geschichte teilt sich in zwei und es ist unnötig zu erwähnen, dass nichts ist wie es scheint? Zoran ist ein Meister seines Fachs und darf sich nun, nach dem zweiten Buch, welches ich von ihm gelesen habe, in meine Lieblingsautoren einreihen. Zoran kann nämlich richtig was und am liebsten würde ich eine Lobeshymne für ihn verfassen. Ich habe wirklich noch nie solche Bücher, mit einem solch außergewöhnlichem, aber verdammt gutem Schreibstil gelesen. Zoran schreibt so bildlich, dass man in der Geschichte gefangen ist und wie die Protagonisten, nicht mehr entfliehen kann. Ich sage es euch: Dieser Mann hats einfach drauf! Anders kann ich das nicht sagen. Seine Thriller sind nicht einfach nur Thriller, sondern sie sind kleine Meisterwerke. In der Handlung, in der Darstellung der Charaktere, im Schreibstil... es gibt für mich nichts zu bemängeln, kein kleines Fitzelchen. Ihr müsst Zoran lesen, ehrlich. Ich verspreche auch: Ihr werdet nicht enttäuscht sein!



B E V O R  I C H  F A L L E - LILLY LINDNER / 304 Seiten / Roman / 5

Bei diesem Buch möchte ich am liebsten nur Lilly Lindner selbst sprechen lassen. Es war mein erster Roman von ihr, doch ich weiß: Da muss ich mehr lesen. Lilly Lindners Schreibstil ist so außergewöhnlich wie der von Zoran Drvenkar. Aber auf einer ganz anderen Ebene. Nicht umsonst wird Lilly Lindner als Ausnahmetalent bezeichnet. Sie schreibt einen Roman voller Poesie, bei dem man sich jeden zweite Satz oder die aussagekräftigen Wortkreationen aufschreiben möchte. Wer ein Buch von Lilly Lindner liest muss sich dessen bewusst sein und kann dann keineswegs enttäuscht werden. Ist nicht euer Genre? Egal, meins auch nicht, aber das Buch hat mich trotzdem komplett überzeugt. Und hier konnte ich am Ende meine Tränen nicht zurückhalten. Ein so berührendes Buch, welches jeden Nerv einzeln trifft. Ein Buch, welches erschüttert, einen die Welt mit anderen Augen sehen lässt, ein Buch mit so viel Intensität, wie ich sie selten gelesen habe. Und weil ich einfach nicht in der Lage bin, die Worte zu finde, die Lilly Lindner findet, möchte ich in diesem einen Ausnahmefall ihren Klappentext und ein paar "Zitate" aus dem Buch sprechen lassen. Wer dann nicht überzeugt ist, sollte das Buch nicht lesen, obwohl es unbedingt lesenswert ist und jeder das Buch gelesen haben sollte. Um die Welt mit Cherrys Augen zu sehen. Um ihre Verletzlichkeit zu spüren. Um zu spüren, das man lebt und wie gut man es im Leben hat. Danke Lilly, für solch ein Meisterwerk.

Klappentext: Ich war neun Jahre alt, als meine Mutter beschlossen hat, dass sie das Leben nicht mehr mag. Sie hat mich hochgehoben und ganz fest in ihre Arme geschlossen, dann hat sie mir einen Gutenachtkuss gegeben und mich in mein Bett gelegt. Meine gelbe Giraffe lag neben mir und die bunte Kuscheldecke auch. Ich weiß das noch so genau, als wäre es heute gewesen. Dabei sind Jahre vergangen, seit diesem letzten Tag in meinem Leben.

Zitate: - Du weißt nicht , wie sich Stille anfühlt. Bis sie dich anschreit. - Definitiv mein allerliebstes Zitat, welches so wahr ist, das ich mich frage, wieso es niemand zuvor es geschafft hat, das so in Worte zu packen.

- Vielleicht hätte ich es verdient zu sterben. Als Strafe für den Todesübermut.

- Zusammengezählt sind wir immer mehr als alleine, aber jeder Einzelne von uns zählt; und wenn man zu sehr berechnet, dann verliert man sowieso jeden unbegrenzten Wert.

- Da war ich für die Dauer eines Augenblicks wortstill. Denn schöne Sätze haben einen Ausklang verdient. Ohne Unterbrechung.

- Denn kein Geräusch der Welt berührt einen Raum. Wenn er nicht umgeben ist. Von Stille.

- Wir haben gelächelt, aus vollkommen verschiedenen Gründen. Wir haben gelesen, mit einem Stapel Bücher zwischen uns. Und wir sind durch die Straßen gelaufen, ohne den gleichen Boden zu berühren oder uns anzusehen. Wir waren zusammen. Zusammenhangslos.

- Zwischendurch habe ich Texte geschrieben, als ginge es um mein Leben, dabei wollte ich es gar nicht mehr haben. Ich wollte nur meine Mutter wiedersehen. Ich habe sie so sehr vermisst, dass ich vergessen habe, wie andere Gefühle aussehen und wie viel Platz in einem menschlichen Gehirn für Achtsamkeit reserviert sein sollte. Mein pochendes Blut hat mich überflutet.

- Aber wenn ich schon falle, dann wenigstens hoch durch die Luft.

- Und manchmal. Manchmal. Haben wir uns gegenseitig dabei beobachtet. Wie wir die anderen beobachten.

- Damals am Meer. Du warst noch so klein, dass die Welt größer war als die Zeit.
 

Übrigens habe ich die Bücher in genau dieser Reihenfolge gelesen und da wir ja seit zwei Monaten in der Bibo angemeldet sind, werde ich mir nicht mehr alle Bücher kaufen, die ich auch dort bekommen kann. Sollte mich ein Buch natürlich sehr umhauen, möchte ich dieses auch irgendwann in meinem Regal stehen haben. Die von Zoran Drvenkar zum Beispiel. Hier kommt ihr zu meinem GoodReads-Account!
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