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Wir sind nicht allein & Wochenrückblick #37

Sonntag, 28. September 2014
Da es mir in letzter Zeit nicht immer so gut geht und ich weiß das es vielen von euch genauso geht, möchte ich euch heute einfach wissen lassen, dass ihr damit nicht alleine seid. Auch wenn ihr das vielleicht wisst, genauso wie ich, hält man sich das kaum vor Augen. Ich weiß natürlich nicht wie es euch geht, warum es euch manchmal schlecht geht, warum euer Tag mal total bescheuert war. Dafür kenne ich euch zu wenig, vieles ist zu intim, manches bekommt man nur am Rande mit. Bei mir kommen momentan wirklich viele Faktoren zusammen. Die Püppi ist fast jedes Wochenende krank. Zweimal mussten wir sie aus verschiedenen Gründen schon jeweils eine ganze Woche zuhause lassen. Hinzu kommt ihr ohnehin schon großer Dick-und Trotzkopf, der es nicht leichter macht. Meine Nerven sind momentan also zum Zerreißen gespannt. Ich komme mit dem Haushalt kaum hinterher, schaffe gerade das Nötigste. Wäsche waschen, Abwasch, Essen kochen, Müll wegschaffen, staubsaugen, Grund-Aufräumen. Für mehr reicht die Zeit oder meine "Kraft" nicht und ich weiß auch, dass das nicht schlimm ist, aber ich habe es eben gerne sehr sauber. Manchmal stört es mich auch gar nicht, an einem schlechten Tag ist es aber der Tropfen auf dem heißen Stein. Ich muss nicht nur der Püppi, sondern auch dem Mann alles hinterher tragen, weil keiner von ihnen meine Grundordnung akzeptiert. Die Püppi hat nur ihre eigene Ordnung und das ist auch süß. Sie versucht wirklich zu helfen und das ist auch ganz toll. Ich danke ihr dafür sehr. Generell geraten der Mann und ich aus diversen Gründen dauerhaft aneinander. Wir motzen, meckern, schweigen... es ist wirklich nicht einfach momentan. Wirklich nicht. Das Geld sitzt auch nicht immer locker, ja es ist manchmal sogar echt schwierig. An all diesen Situationen muss sich etwas ändern. Ich bin momentan schnell aufbrausend, zickig und sicherlich nach einer schlechten Nacht auch mal unausstehlich. Aber momentan komme ich mir so festgefahren vor. Ich komme nicht vorran, auch wenn ich es doch unbedingt möchte. Immer stellt sich was in den Weg, meistens stelle ich mich selbst in den Weg. Die kleinsten Dinge machen mich kirre und ich komme mir oft so doof vor. Weil ich es nicht schaffe. Weil ich jammere. Weil andere so viel mehr ertragen, aushalten. Weil sie mehr Kraft haben. Das ist aber für niemanden von uns die richtige Einstellung. Wichtig ist es, etwas an seiner Situation zu ändern. Wie viel schlechter könnte es denn noch werden? Vielleicht ist es erst einmal anstrengend, raubt noch mehr Nerven und Kräfte, aber am Ende bleibt die Hoffnung. Am Ende des dunklen Flurs, wartet hoffentlich ein heller Lichstrahl. Und für den lohnt es sich noch einmal zusammen zu nehmen, die letzte Kraft zu bündeln und nach vorne zu schreiten. Mit Mut und Selbstbewusstsein. Auch wenn es nicht leicht zu sein scheint, falls ihr euch gerade auch in einer solchen Lage befindet, probiert etwas zu ändern. Sprecht darüber. Denn wenn das Problem für euch groß ist und ihr es alleine nicht mehr schafft, tut es gut jemanden an seiner Seite zu wissen, der da ist, wenn einen selbst die Kräfte verlassen. 

Daumen hoch für: Yankee Candles & viel Tee - endlich wieder Kerzen-und Teezeit!
Daumen runter für: Aggressive Menschen mit denen man kein normales Gespräch führen kann. MOAH!
Hörenswert: Colbie Caillat - Try und The Script - Superheroes (beide Songs haben eine ganz großartige Message und die Videos dazu sind fabelhaft - unbedingt hören und sehen!)
Sehenswert: War der Münster-Tatort vergangenen Sonntag!
Gegessen: Spinat-Lachs-Fladen (könnte ich jeden Tag essen), Flammkuchen mit Tomate + Mozzarella + Pesto, Kartoffeln mit Quark, Hähnchen-Kokos-Suppe, Rührei mit Wiener Würstchen + Gurke + Tomate + Schnittlauch, Chicken Nuggets, Gemüsenudeln chinesisch, Apple Crumble
Getrunken: Zitronenlimo, Gelben Nektar, Multi12 Saft, Wasser, Kaffee, Tee, Weißwein
Geärgert: Ich finde einfach keine bunt gestreifte Regenhose - man ey!
Gefreut: Die gefütterte Winterjacke und Winterhose vom letzten Jahr passen NOCH!
Gestaunt: Die Püppi zählt jetzt von 1-10 ohne eine einzige Zahl auszulassen. Bin ein bisschen stolz!
Gekauft: Dunkelblaue Leggings mit Herzen, dunkelblaues Langarm-Shirt mit Punkten und dünnen Schlauchschal für die Püppi im 3 für 2 Angebot  (von den ersten beiden Dingen kann man für die KiTa echt niemals genug haben), Erkältungsbäder für uns und die Püppi
Süchtig nach: Momentan ist das Kaffee, sonst werde ich gar nicht richtig wach!
Vorfreude auf: Morgen :) Wenn die Püppi in der KiTa ist, steht für mich ein schönes Treffen an!
Letzte Sünde: Nimm2 Lolly Apfel-Limette (der ist schon alt und ich habe ihn im Süßigkeitenschrank gefunden)
Gut zitiert: When you've been fighting for it all your life.You've been struggling to make things right. That’s how a superhero learns to fly! Every day, every hour; Turn the pain into power. [The Script - Superheroes]

Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Abend und morgen einen tollen Start in die neue Woche 

wünsche euch einen zauberhaften Abend, eine ruhige Nacht & einen tollen Start in die neue Woche   - See more at: http://drei-herzen.blogspot.de/search?updated-max=2014-09-23T22:50:00%2B02:00&max-results=3#sthash.2ALvhJR1.dpuf
 Ganz alleine frühstücken - Grießbrei mit Blaubeeren und Vanillezucker | Würde so gerne mal wieder ein Bloglayout anfertigen, möchte mein eigenes aber nicht umschmeißen. Wer stellt mir also seinen Blogger-Blog zur Verfügung? :D | Samstag-Nachmittag: So so so, wir spielen jetzt mal Zoo mit dem Playmobil 123
 Möchte einfach nicht gehen, wenn sie aus der KiTa abgeholt wird - ab Mittwoch ist es soweit, die Püppi bleibt länger :) | Eckstein Eckstein, alles muss versteckt sein ;) | Schaukelspaß mit dem tollsten Wirbelwind


Phänomen: In der KiTa Sonnenschein, zuhause Stinkstiefel

Donnerstag, 25. September 2014
Als wir am Dienstag unser Zukkermädchen aus der KiTa abholten, hatten wir ein etwas längeres Gespräch mit einer der Erziehrinnen. Das kommt -bisher- noch eher selten vor, weil ich/wir die Püppi ja immer direkt nach dem Mittagsschlaf abholen. Ab Oktober ändert sich das ja endlich. Trotzdem haben wir natürlich jederzeit die Möglichkeit mit den Erzieherinnen zu sprechen, wenn wir eine Frage haben. Ich weiß gar nicht mehr so genau, wie wir auf das Thema gekommen sind - ich glaube der Mann fragte etwas in die Richtung. Daraufhin erzählte sie uns, welch ein Sonnenschein das Zukkermädchen in der KiTa ist und wie sehr sie die Gruppe damit bereichert. Sie hat immer ein Lächeln auf den Lippen, hört beim ersten Wort und quengelt kaum bis gar nicht rum. Außerdem zieht sie sich mittlerweile sehr gut selbstständig an und aus, trägt selbstständig ihren Wäsche/Windelkorb wieder zurück an den Platz und ist überhaupt sehr pflegeleicht. Sie geht zum Mittagsschlaf immer selbstständig in ihr Bett, meistens vor den anderen, weil sie schon so müde ist ;) Sie schaut die Erzieherinnen dann noch einmal an und kuschelt sich ein. Sie ist lustig und lieb und wird in der Gruppe vollständig akzeptiert. Mittlerweile ist es auch jeden Morgen dasselbe: Es kann nicht schnell genug in die KiTa gehen. Sobald wir angekommen sind, werden Mütze, Jacke und Schal ausgezogen, Schuhe gewechselt, der Rucksack genommen und selbstständig die Tür geöffnet. Heute rief sie dann noch einmal laut "Tssssüüss", nachdem sie von einem anderen Kind begrüßt wurde und knallte uns die Tür vor der Nase zu. Bäm. Das einzige ist noch immer die Sache mit dem Sprechen, das stört die Erzieherin aber überhaupt nicht und sie meinte, dass macht die Püppi alles mit ihrem Charme und fröhlichem Wesen wett. Mittlerweile quatscht sie ja alles nach und kommentiert auch alles was man tut. Es wird also. Sie kann sich mitteilen. Und die Erzieherin meinte auch, dass das wird. Die anderen Kinder haben da natürlich einen kleinen Vorsprung, aber eben auch nur, weil sie schon 1 Jahr länger in der KiTa sind. Ich war jedenfalls mächtig stolz, als die Erzieherin sagte, dass sie sich NICHT beschweren kann und unser Zukkermädchen ein absoluter Sonnenschein ist. Wohlgemerkt einer, der Spagat machen kann. Das wurde schon zum zweiten Mal betont ;) 

Und obwohl ich zurecht stolz war, war ich auch verdutzt, obwohl ich genau wusste, dass es so kommen würde. Man hört es immer wieder, von allen Seiten. Und wenn auch manche Dinge sich nicht immer bewahrheiten, können wir uns bei dieser Sache einreihen. Zuhause ist die Püppi nämlich das genaue Gegenteil. Komplett. Wie eine zweite Persönlichkeit. Bekommt sie etwas nicht oder nimmt man das Wort "nein" in den Mund, wird gewütet und gemeckert und geheult. Wenn nichts mehr hilft, wird sich auf den Boden geworfen. Der Monk in ihr ist allgegenwärtig und wenn etwas nicht nach ihren Vorstellungen aufgeräumt oder ordentlich ist, brechen alle Dämme. So ist das z.B. jeden Morgen beim Frühstück. Sie hat einen kleinen Stuhl und setzt sich damit an den Tisch. Einer von uns setzt sich dann immer dazu und genießt den ersten Kaffee des Tages. Wenn der Stuhl aber nicht ganz gerade am Tisch abschließt auf beiden Seiten wird gemeckert. Wenn ihr Becher mit Milch oder Tee nicht in ihrem richtigen Winkel neben dem Teller steht, ist Land unter. Wenn wir im Auto sitzen und Radio hören und ich den Sender wechsele, weil mir das Lied nicht gefällt, meckert es von hinten lauthals. Aber sie meckert nicht nur mich, sondern vor allem die Box an, aus der die Musik kommt. Das weiß sie nämlich. So ein böses Radio auch. Schaltet sich das immer selbst um, um die Kinder zu ärgern. Gibts ja wohl nicht. Das sind nur kleine Ausschnitte, die nahezu täglich passieren - da gibt es aber noch eine Menge mehr. Hinzu kommt erschwerend, dass der kleine Stinkstiefel neue Kleidung nur schwer akzeptiert. Am liebsten würde sie noch immer mit ihren ausgelatschten Adidas-Schuhen auch im Regen rumrennen und nur noch ihre Fleecejacke und ihre Strickmütze tragen. Neue Sachen? NEIN! Und wenn das dann doch sein muss, bricht der große Bock aus, mit allem drum und dran. Auf den Boden schmeißen, sich wehren, um sich schlagen. Jaja, eine Dramaqueen par excellence. Die Erzieherin war doch erst etwas baff, meinte dann aber, dass das bei ihren Kindern genauso ist ;) Es ist also wirklich ein Phänomen. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Vermutlich versucht sie unsere Grenzen auszutesten. Vermutlich geht man in der KiTa so mit der Gruppe, dass man zuhause mal ausbrechen muss oder so. Einkäufe sind momentan auch eine Qual. Sobald sie etwas sieht, dass sie haben möchte, muss es sofort sein. Warten kann sie nicht. Bezahlen muss man nicht. Naja, irgendwann wird sie das sicher auch verstehen und bestimmt ist das alles nur eine Phase. Vermutlich die längste, die ein paar Jahre geht und mal mehr oder weniger "schlimm" auftritt und in der Pubertät zurückkehrt. Oder vielleicht geht sie auch nie, sondern hält nur mal ne Weile die Luft an. Ich weiß es nicht. Aber faszinierend ist das schon irgendwie. Noch mehr ist das Ganze aber anstrengend und auslaugend. Sie schafft es mittlerweile mich nachmittags wirklich so auszulaugen und meine Nerven manchmal an ihre Grenzen zu bringen, wie sie es die 2 Jahre zuvor manchmal nicht in einer Woche schaffte. 

Aber eine Sache muss ich dennoch erwähnen. Natürlich ist nicht alles doof und kräftezehrend. Nein, seit unser Zukkermädchen in die KiTa geht, ist sie auch viel verschmuster und möchte viel kuscheln, viele Küsse verteilen und kümmert sich sehr um uns, auch wenn wir das gerade nicht einmal benötigen. Sie ist immer besorgt. Auch um ihre Püppi. Wenn wir sie aus der KiTa abholen grinst sie so breit, dass mein Herz kleine Luftsprünge macht und wenn ein Baby in der KiTa weint macht sie "psst", was vielleicht erst einmal frech rüberkommt, aber heute Nachmittag blieb sie solange neben dem Baby stehen, bis die Mama kam und es auf den Arm nahm. Erst dann konnte sie die KiTa verlassen. Außerdem isst ihr Abendessen seit ungefähr einer Woche wirklich gut und vor allem isst sie immer alles auf. Sie lässt sich auch nach wie vor toll ins Bett bringen und schläft auch durch, wenn sie nicht gerade krank ist. Grundsätzlich ist sie -denke ich- auch sehr ausgeglichen, eben nur dann nicht, wenn es nicht nach ihrem Kopf geht. Ich bin jedenfalls furchtbar dankbar, dass sie sich in der KiTa so wohlfühlt und das sie eben der Sonnenschein ist, der sie schon immer war. Ich liebe dieses kleine Mädchen so sehr und vermisse sie nach wie vor, wenn sie nicht bei mir ist. Manchmal mehr, manchmal weniger, aber Herzklopfen habe ich immer, wenn ich sie abhole. Immer!




[Rezept] Spinat-Lachs-Fladen mit Champignons und Tomaten

Mittwoch, 24. September 2014
Heute habe ich ein ganz grandioses Rezept für euch. Wir ihr dem Titel schon entnehmen könnt, geht es um einen Spinat-Lachs-Fladen. Auf die Idee mit dem Fladen kam ich durch Enie backt. Jedoch habe ich das Rezept für uns abgewandelt. Erstens weil es bei dem Rezept von Enie nur Spinat, Zwiebeln und Rhabarber auf den Fladen gibt (und er somit vegan ist) und zweitens, weil ich den Rhabarber gar nicht mehr bekommen hätte. Den Spinat wollte ich allerdings auch unbedingt auf meinem Fladen haben und dann ließ ich meiner Fantasie einfach freien Lauf. Ich überlegte, was man gut mit Spinat kombinieren kann. Die Idee mit dem Lachs manifestierte sich zuerst in meinem Kopf. Außerdem passen Tomaten und Pilze auch immer gut zu Spinat. Ich überlegte schnell, ob die einzelnen Komponenten auch alle gut miteinander funktionieren können und entschied mich für ein klares "JA". Und ich übertreibe nicht, wenn ich euch sage, dass es die wirklich beste Entscheidung war. Das ist mit Abstand eines der besten Rezepte, welches ich dieses Jahr ausprobiert habe. Ich weiß gerade nicht, wann ich das letzte Mal so eine Geschmacksexplosion im Mund hatte und hätte den Spinat-Lachs-Fladen am nächsten Tag direkt nochmal gegessen. Ich finde, er ist auch für Kinder, eine gute Alternative zu Pizza. Lasst den Lachs weg und schon in der Fladen sogar wieder vegan (wobei der Mann anmerkte: Essen Veganer Pilze? Wäre toll, wenn mich jemand von euch aufklären könnte). Und ansonsten sind der Fanatsie wirklich keine Grenzen gesetzt. Belegt den Fladen mit eurem Lieblingsgemüse oder probiert ruhig mal etwas Neues aus. Ich könnte mir vorstellen, dass das Ganze mit Schafskäse oder Mozzarella auch gut schmeckt, ist für mich aber absolut NICHT notwendig. Der Boden ist eine Mischung aus einem Pizza-und Flammkuchen-Boden. Ja, so würde ich es am ehesten beschreiben. Er ist schön weich, aber auch leicht kross und in keinster Weise trocken oder hart. Das mag ich ganz besonders gerne. Ich bitte euch das Rezept unbedingt auszuprobieren, es lohnt sich wirklich! Versprochen! Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Abend


Ihr benötigt (für 2-3 Personen):

für den Fladen-Hefeteig:
ca. 260gr. Mehl (Typ 550 z.B. dieses)
einen halben Würfel frische Hefe (ca. 21gr.)
150 ml lauwarmes Wasser
3 EL gutes Olivenöl (z.B. dieses)
1 TL Salz (ich nehme gerne Kräutermeersalz klick)
Prise Zucker

für den Belag:
ca. 200gr. Blattspinat
eine handvoll kleine Datteltomaten
125gr. frische Champignons (weiß oder braun)
eine Packung Lachs in Scheiben (Kühlregal)
etwas Salz, Pfeffer und Muskat


Erster Schritt: Zuerst wird der Hefeteig für den Fladen zubereitet. Dafür bröseln wir die Hefe in das lauwarme Wasser (wirklich lauwarm, sonst geht der Teig nicht auf) und verrühren sie solange, bis sie komplett aufgelöst ist. Beiseite stellen. Mehl, Olivenöl, Salz und Zucker in eine Schüssel geben. Die Hefe-Wasser-Mischung hinzufügen und alles gut miteinander verkneten. Ich mache das mit meinen sauberen Händen. Ich finde, das funktioniert am besten. Falls der Teig noch zu klebrig sein sollte, einfach noch Mehl dazugeben. Zu einer Kugel formen und in der Schüssel an einem warmen Ort ungefähr 30 Minuten lang gehen lassen.

Zweiter Schritt: Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Falls euer Blattspinat gefroren ist (ich empfehle den Blattspinat in Würfeln - der taut schneller und man kann eine bestimmte Menge leicht herausnehmen) ein bis zwei Stunden vor der Zubereitung in eine kleine Schüssel geben und auftauen lassen. Den Spinat gebt ihr nun in eine kleine, heiße, beschichte Pfanne mit einem Schuss Olivenöl. Etwas anbraten mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Von der Kochstelle ziehen. Die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Die Champignons putzen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Den Lachs in dicke Streifen. Alles beiseite stellen.



Dritter Schritt: Nach 30 Minuten sollte sich der Hefeteig verdreifacht haben. Nochmal kurz duchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Der Boden sollte ca. 2-3cm dick sein. Vorsichtig einmal in der Mitte umschlagen, so lässt sich der Boden dann besser auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech befördern. Einen guten EL Olivenöl auf den Boden geben und mit einem Backpinsel dünn verstreichen. Spinat auf dem gesamten Boden verteilen. Anschließend die Champignons und die Datteltomaten gleichmäßig verteilen. Zum Schluss kommt der Lachs auf den Fladen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und noch mit etwas Kräutermeersalz und Pfeffer würzen. Nicht zu viel, sonst erschlägt es den Fladen. Für 20-30min. in den Ofen geben, bis der Boden goldbraun ist. Guten Appetit!



Die Serientäterin empfiehlt ...

Dienstag, 23. September 2014
Ich weiß gar nicht mehr genau, wann ich Serienjunkie wurde, aber es muss irgendwo zwischen CSI: Miami, Supernatural und Gilmore Girls passiert sein. Und wann immer ich eine Staffel beendete, die Serie eine Pause einlegte oder sogar zu Ende erzählt war, musste eine Neue her. Und so wurde ich relativ schnell, in kürzester Zeit ein Serienjunkie und verbrachte viele freie Abende mit Sam & Dean, Carrie, Patrick Jane, den Desperate Housewives und zuletzt mit Zoey Hart. Ganz extrem aufgefallen ist mir meine Sucht bei Criminal Minds. Ich habe das damals im TV weggeschaltet, weil es mir zu blutig und gruselig war. Als ich dann aber älter wurde, interessierte sie mich doch sehr und so hatte ich ungefähr 5 Staffeln aufzuholen. Damit konnte ich wirklich viele Abende füllen ;) Für die ersten 3 Staffeln Pretty Little Liars habe ich ungefähr einen Monat gebraucht, weil ich stellenweise 5 Folgen am Stück schaute, weil es einfach viel zu spannend war. Das fiel allerdings auch genau auf den Zeitpunkt, als ich Mama von der Püppi wurde und somit viel Zeit hatte, wenn sie schlief und ja, manchmal auch wenn ich sie stillte oder der Mann sich um sie kümmerte und ich noch im Bett lümmeln konnte. Der Mann ist übrigens auch ein ziemlicher Serienjunkie. Zum Glück haben wir viele Überschneidungspunkte und so schauen wir mittlerweile viele Serien gemeinsam. Aber so wie ich, hat auch er Vorlieben, welche sich nicht immer miteinander vereinbaren lassen.
Und auch wenn jetzt vermutlich bei dem ein oder anderen negative Gedanken aufkeimen - NEIN, ich sitze nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher bzw. vor dem Laptop. Dort schaue ich nämlich grundsätzlich alle Serien. Einfach weil ich sie sehr gerne auf englisch sehe und wirklich ungelduldig bin. Das heißt: Ich kann nicht auf deutsche Erstausstrahlungen warten. Es ist schon wirklich schwer, Sommerlöcher zu überstehen, weil quasi alle Serien gleichzeitig enden und erst im Herbst wieder anlaufen. Und da wir uns gerade in der heißen Phase befinden, möchte ich euch gerne ein paar Serien vorstellen. Entweder um jetzt einzusteigen, zu wissen was man eventuell schauen könnte oder um das nächste Sommerloch zu überbrücken. Und mal ganz ehrlich: Serien machen ja nicht blöd, also kann man davon ruhig einige schauen (höhö). Für mich ist das so ungefähr der beste Weg mal komplett abzuschalten. Wenn mich eine Serie fesselt (und das tut sie meistens, direkt ab Folge 1 - wenn sie das nicht tut, schaue ich meisten nicht einmal weiter), dann kann ich komplett in sie eintauchen und vergesse so ziemlich alles um mich herum. Deswegen sind Serien und deren Protagonisten eben auch oft Seelentröster, Unterhaltungskünstler und Seelenverwandte. Okay, das kommt dem ein oder anderen vielleicht übertrieben vor, aber mit einem Glas Wein oder Sekt, einem leckeren Eis oder Schokolade sind so Serienabende schon ne ziemlich coole Sache.

Ich möchte heute also ein paar Serien mit euch teilen und um schon mal ein bisschen die Luft rauszunehmen, die Klassiker wie Desperate Housewives, Sex & the City, Breaking Bad, Gilmore Girls, Homeland etc. werdet ihr hier nicht finden. Ich gehe davon aus, dass jeder diese kennt und meine Meinung dazu nicht benötigt wird bzw. ich gar keine Meinung dazu habe, weil ich sie nicht schaue, weil sie mich nicht interessieren oder mich nicht ab Folge 1 gefesselt haben. Dabei bekniet mich der Mann Breaking Bad eine zweite Chance zu geben. Aber ähem, ick will nisch.

Los gehts jetzt also mit den Serien, die ihr vielleicht noch nicht kennt, die mich aber nachhaltig beeindruckt haben. Die Serien, bei denen ich nicht mehr abschalten konnte und die ich euch bedingungslos ans Herz legen kann.


TRUE DETECTIVE
Diese Mini-Serie (bestehend aus nur 8 Folgen) ist nichts für schwache Nerven. Sie ist weniger blutig, sondern nistet sich eher im Kopf ein. Im Zentrum der Serie stehen Rust Cohle und Martin Hart gespielt von Matthew McConaughey und Woody Harrelson. Die Charaktere sind unfassbar gut gezeichnet und nehmen die Serie komplett ein. Neben einem alten Mordfall in dem aktuell wieder ermittelt wird, weil man von einem Serienkiller ausgeht, steht im Fokus der Serie vor allem die Zusammenarbeit von Rust und Martin die unterschiedlicher nicht sein könnten. Rust ist gezeichnet vom Leben und im ersten Augenblick ein Charakter mit dem man nicht warm wird. Aber ziemlich schnell lernt man ihn besser kennen und beginnt, seine sehr eigene Sicht auf das Leben zu verstehen. Martin ist genau das Gegenteil: Beliebter Cop mit Haus und Familie, der sich selbst ziemlich toll findet. Aber schon zu Beginn bröckelt die Fassade. Die Serie spielt in verschiedenen Zeitebenen, was eine erhöhte Konzentration erfordert. Rust und Martin werden zum alten Fall verhört und schon  bald merkt man, dass die Komissare einen der beiden ganz besonders ins Visier nehmen. Rust glaubt nicht daran, dass damals der richtige Mann verhaftet wurde, Martin ist das ziemlich egal - der Fall war gelöst. Doch dann gibt es immer mehr Ungereimtheiten. Die Serie fesselt ihren Zuschauer von der ersten Minute. Der Mann und ich haben sie an 3 Abenden verschlungen und waren echt traurig, die Protagonisten gehen lassen zu müssen. Das Ende ist nicht vorhersehbar. Gepaart mit den intelligenten Dialogen, der guten Inszenierung und der gesamten Storyline ist True Detective eine der besten Krimiserien, die ich jemals gesehen habe. Seit ein paar Tagen könnt ihr die Serie auch hierzulande auf DVD kaufen. Eine 2. Staffel ist in Planung und ein Hauptdarsteller steht schon fest, allerdings werden das nicht mehr Matthew McConaughey und Woody Harrelson sein, weil deren Geschichte komplett abgeschlossen ist.

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RECTIFY
Von dieser Serie gibt es bisher erst 2 abgeschlossene Staffeln. Eine 3. ist für 2015 angekündigt. Hauptprotagonist der Serie ist Daniel Holden, welcher nach 19 Jahren im Todestrakt  (Vergewaltigung und Mord), aufgrund von neuen DNA-Beweisen frei gelassen wird. Damit ist seine Unschuld nicht bewiesen, stellt aber seine Schuld infrage. Das ist es auch, was ihm den "Wiedereinstieg" in sein "altes" Leben so sehr schwer macht. Die einzige Person, welche zu 100% hinter ihm steht, ist seine Schwester. Bei den anderen Familienmitgliedern ist man sich nie so richtig sicher, was sie glauben. Sein Stiefbruder hält mit seiner Ablehnung und seinem Ekel Daniel gegenüber, nicht hinterm Berg. Die anderen Menschen begegnen ihm mit Ablehnung, Angst oder einer Art von Faszination. Die Charaktere sind wahnsinnig eigen und jeder auf seine Art ganz besonders. In dieser Serie ist jeder Satz wichtig, jede Musik mit Absicht genau SO gewählt, jede Szene ganz besonders gefilmt. Ich erinnere mich da eine Szene mit seiner Mutter. Sie reden über etwas Belangloses. Sie stehen in verschiedenen Räumen. Zuerst ist man im Haus dabei, anaschließend wird die Szene durch das Fenster weiter gezeigt, wo der Abstand den sie halten, erst richtig deutlich wird. Diese einzige Szene sagt unheimlich viel über das Verhältnis von Mutter und Sohn aus. Von diesen Szenen gibt es gefühlte tausend, was eine hohe Aufmerksamkeit erfordert. Die Serie zeigt vermutlich genau das, was wirklich passiert, wenn jemand plötzlich aus dem Todestrakt entlassen wird. Erschrenkend ehrlich und oft ist es wirklich beklemmend, schnürt einem die Kehle zu. Die Serie lässt nicht mehr los, man denkt noch lange darüber nach und teilweise schleicht sie sich in dein Herz und lässt dich verstört zurück. Man weiß nicht so richtig, wem man glauben oder vertrauen kann. Man weiß nicht einmal selbst ob Daniel schuldig ist oder nicht. Bisher haben wir nur die erste Staffel und die erste Folge der 2. Staffel von Rectify gesehen. Vermutlich werden wir wahnsinnig, wenn wir nicht bald weiterschauen.

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PERCEPTION
Wirkt im ersten Moment vielleicht erst einmal unscheinbar. Dr. Daniel Pierce ist ein exzentrischer Neuropsychiater, welcher bei der Aufklärung von Mordfällen hilft - in erster Linie FBI-Agentin Kate Moretti. Jaja, ich weiß, das klingt erstmal platt. Hat aber mit CSI und Co. nichts zu tun. Perception schafft es Spannung und Humor erstaunlich gut miteinander zu verbinden. Herr Pierce ist selbst an paranoider Schizophrenie erkrankt und hat eine imaginäre "Lebensgefährtin", die ihm immer wieder in seinem Leben, auf die Sprünge hilft. Perception ist eine Serie bei der man wirklich etwas lernt. Über das Gehirn und seine Aktivitäten und das macht sie mit ganz viel Charme. Dr. Pierce muss man einfach mögen, obwohl auch er ein wirklich gewöhnungsbedürftiger Charakter ist. Ich wünschte, ich könnte euch jetzt hier einfach mal eine Folge verlinken, die euch viel besser näher bringen kann, wie gut diese Serie ist, als ich das schaffe. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass ihr Daniel und Kate eine Chance gebt - es lohnt sich. Ein kleiner Anreiz ist vielleicht, die baldige deutsche Free-TV- Erstausstrahlung auf VOX ab dem 8. Oktober!

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Was für andere also vielleicht Bücher sind oder das Nähen oder basteln oder das Spielen an der Konsole, sind für mich die Serien. Ich bin süchtig. Und damit diese Sucht immer und immer wieder gestillt werden kann, würde mich natürlich auch brennend interessieren, was schaut ihr für Serien? Welche haben euch besonders beeindruckt und welche könnt ihr immer wieder sehen?

Und da ich nicht nur Serienjunkie bin -sondern auch Filme, Musik und Bücher liebe- werde ich meine Reihe fortsetzen. Vielleicht wird es auch noch ein 2. Serien-Special geben. Ich hoffe, da ist dann auch für  jeden von euch etwas dabei - ich würde mich jedenfalls riesig freuen. Ich verabschiede mich nun und beginne mit dem Mann noch eine neue Serie, denn ihr wisst ja: Einmal Serienjunkie, immer Serienjunkie ;)



Kindertag Leipzig & Wochenrückblick #36

Sonntag, 21. September 2014
Das ich hier, wo ich lebe oft alleine bin, wisst ihr ja. Umso mehr freute ich mich, als mich meine liebe und einzige Freundin hier fragte, ob ich nicht mit zum Treffen unserer Hebamme kommen möchte. Die Beiden hatten sich schon ein paar Tage vorher dazu verabredet und ich konnte quasi dazustoßen. Da die Püppi aufgrund ihres Fiebers immer noch zuhause bleiben musste, habe ich sie natürlich einfach mitgenommen. Der Mann war arbeiten. Meine Freundin holte mich dann eine gute Stunde vor dem Mittagessen-Date ab, weil sie nochmal kurz durch die Stadt schlendern wollte und einige Dinge besorgen musste. Anschließend kehrten wir dann im Old Town Pub ein, welche wirklich grandios gutes Essen zu fairen Preisen anbieten. Der Mittagstisch kostet höchstens um die 5€ und die Portionen sind ordentlich groß. Ein 0,2 l Getränk gibt es für einen Euro dazu. Unserer Hebamme verspätete sich etwas, aufgrund eines ungeplanten Hausbesuches. Wir unterhielten uns wirklich alle gut und hatten Spaß. Die Püppi war ziemlich gut drauf (kein Wunder, hatte ihre neue beste Freundin ein riesen Ü-Ei gekauft, weil die Mama es nicht tat) und quengelte kaum, obwohl das Treffen eigentlich in ihre Mittagsschlafzeit fiel. Den holten wir zuhause dann einfach nach. Es hat wirklich gut getan, mal mit jemand anderem als dem Mann, der Püppi oder der besten Freundin zu quatschen. War wirklich ein schönes Mittagsdate!
 
Den Samstag haben das Zukkermädchen und ich dann gefaulenzt, obwohl das Wetter eigentlich nochmal ganz schön war. Gegen Nachmittag zog es sich dann aber doch zu und am Vormittag hatte ich mein obligatorisches Telefondate mit meiner besten Freundin. Dafür haben wir dann nachmittags gebacken. Leckeren Apple Crumble mit Mascarpone-Frischkäse-Sahne Creme. Eine echte Sünde, aber sooo lecker. Ich schwöre!

Für heute hatten wir dann einen wunderschönen Tag auf dem Kindertag Leipzig geplant. Das stand ja schon einige Wochen fest und ich hoffte die ganze Zeit, dass das Wetter halten würde. Heute Morgen dann die Ernüchterung. Alles grau und anhaltender Regen. Ich checkte dann kurz die Facebook-Seite von der Veranstaltung - nichts abgesagt. Also fertig gemacht, Regenjacke und Gummitstiefel an und ab nach Leipzig. Das dauert von uns eine knappe dreiviertel Stunde. Zuerst protestierte die Püppi, weil wir mit dem Auto "falsch abbogen". In der anderen Richtung wäre es nämlich zum Lieblingsspielplatz gegangen. Laut aufgeschrien "Neeeeein, daaaaaaa" und mit dem Finger in die Richtung gezeigt. Sie beruhigte sich aber zum Glück schnell wieder, nachdem ich ihr wieder vom Karussell und den Hüpfburgen erzählte. In Leipzig angekommen, bekamen wir einen guten Parkplatz in der Seitenstraße. Vermutlich war das dem Wetter geschuldet und gut für uns. Auf der Autobahn schüttete es noch die ganze Zeit, aber vom Augenblick wo wir ankamen, bis wir zuhause waren, hielt das Wetter durch. Kein Regentropfen! Ganz im Gegenteil - unter der grauen Wolkendecke kam sogar mal die Sonne raus. Also alles richtig gemacht. Da die Püppi momentan in der schlimmsten Trotzphase steckt, die mit einem starken eigenem Willen einhergeht und in der sie ein NEIN, WARTEN und GLEICH nicht akzeptiert lief nicht unbedingt alles wie geplant. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass die Püppi ganz viel Spaß hatte. Eintritt muss man beim Kindertag in Leipzig nicht bezahlen. Bratwurst, Pommes, Nudeln etc. bekommt man für höchstens 3€, Getränke für höchsten 2€. Faire Preise also. Eine Karusselfahrt kostet 1,50€ und sonst war so ziemlich jede Aktion kostenfrei. 
Die Püppi hüpfte sich durch 3 oder 4 Hüpfburgen, verspeiste ein paar Quarkbällchen, lief eine Polonaise mit (nagut halb, dann bekam sie einen Trotzanfall - kein Plan warum), fuhr 4 mal Karussell (und machte jedes Mal klar, das es ganz furchtbar schlimm ist, dass sie jetzt nicht noch 10mal fahren darf), drehte am Ferdi Fuchs Rad und gewann ein Malbuch + 2 Ferdi Fuchs Geflügelsalamis, wollte Papphäuser anmalen (sich aber kein extra dafür vorgesehenes Malshirt anziehen, damit man seine eigenen Klamotten nicht vollends einsaut) und hat dann lieber den nächsten Trotzanfall heulend auf dem Boden dargestellt (woraufhin man vermutlich tuschelte, dass ich mein Kind gerade zum Malen zwingen wollte), löschte ein Feuer bei der Feuerwehr, kletterte in einen Theaterbus und bespielte dort kurz eine Marionette (danach wollte sie alle Kaubonbons essen, die dort im Bus auf dem Maltisch lagen und bekam den nächsten Trotzanfall, als sie das nicht durfte), bekam einen Luftballon, balancierte rutschte mit dem Po auf einem Balancierseil und meckerte immer, wenn sie etwas wollte, was sie noch nicht konnte. Einfach, weil das ihrem Alter noch nicht entsprach (z.B. ein kleiner Klettergarten ab 6 Jahren). Rundum war das also ein wirklich anstrengender und ja auch nervenaufreibender Tag, aber ich denke am Ende war die Püppi doch ganz glücklich. Ich hoffe es jedenfalls sehr, denn das wollte ich mit dem Kindertag ja erreichen. Ein glückliches Mädchen wieder mit nach Hause nehmen, welches viel erlebte und Spaß hatte.
Zuhause steckte ich dann Mann und Kind noch in die Badewanne und bereitete das Abendbrot zu. Dann ging die Püppi recht zeitig ins Bett, weil der Mittagsschlaf sehr verkürzt ausfiel. Der Mann machte sich dann auf den Weg zur Bandprobe und ich werde mich gleich noch in die Wanne legen und später gemeinsam mit dem Mann unseren Lieblings-Tatort in der Mediathek nachschauen. Boerne und Thiel - ihr versteht? ;)

Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende und wünsche euch einen zauberhaften Abend, eine ruhige Nacht & einen tollen Start in die neue Woche  

Daumen hoch für: Entspannte Abende, eine gute Serie, ein guter Film, die warme Badewanne, ein kühles Glas Weißwein, ein gutes Buch, leckere Schokolade, den köstlichen Spinat-Lachs-Fladen
Daumen runter für: die Trotzphase mit eigenem Willen von dem Zukkermädchen!
Hörenswert: John Legend - All Of Me
Sehenswert: Das #FAtalFinAle von Pretty Little Liars
Gegessen: Spaghetti Bolognese, Kartoffelgratin, Spinat-Lachs-Fladen mit Tomaten und Champignons (sooo lecker), Rührei (mit Tomaten, Gurke, Schnittlauch und Bacon), Milchreis, Bratwurst/Pommes und Quarkbällchen auf dem Kindertag, Nudeln mit Jägerschnitzel im Old Town Pub, Obstsalat, Erbsen-Lauch-Frittata, Apple Crumble mit Mascarpone-Frischkäse-Sahne-Creme
Getrunken: Wasser, Zitronenlimo, Pepsi, Weißwein, Kaffee
Geärgert: Diverse Streitereien, die man hätte vermeiden können.
Gefreut: Über das Treffen mit einer lieben Freundin und unserer Hebamme!
Gestaunt: Darüber wie sehr sich Menschen und ihre Leben verändern, wenn man nicht mehr Teil davon ist und man bemerkt, wie unwichtig man gewesen ist.
Süchtig nach: Zeit ganz für mich allein - die Püppi fordert mich momentan wirklich sehr. So sehr, wie noch nie!
Vorfreude auf: Morgen. Die Püppi kann endlich wieder in die KiTa und freut sich schon so wahnsinnig darauf. Und ich schaffe endlich was im Haushalt und kann mal kurz die Füße hochlegen und die Ruhe genießen.
Letzte Sünde: Apple Crumble mit Mascarpone-Frischkäse-Sahne-Creme
Gut zitiert:  "The whole point of being alive is to evolve into the complete person you were intended to be."
[Oprah Winfrey]

Was es damit auf sich hat, findet ihr hier | Windeltortenvorbereitung und das Ergebnis  
 Leckeres Frühstück mit der Püppi | Leckerster Lachs-Spinat-Fladen | Wird mal Feuerwehrfrau - Kindertag Leipzig


 

Ich bin eine gute Mutter, Du bist eine gute Mutter!

Freitag, 19. September 2014
Das ist ein Satz, den wir viel öfter zu uns selbst sagen sollten, aber auch zu anderen Müttern. Gerade beim Thema Erziehung schmeißen Eltern ja nicht unbedingt mit Komplimenten um sich. Sollten sie aber. Wieso sagen wir anderen Eltern nicht einfach mal, was sie toll machen. Ganz ehrlich, weil wir es so meinen? Weil wir ihnen damit bestimmt eine große Freude bereiten? Weil es auch bei den verschiedenstens Familien ganz bestimmt Dinge gibt, die man gleich handhabt. Und vor allem: Ist es nicht viel schöner, als immer eine Mama, einen Papa oder eine ganze Familie zu kritisieren oder die Art und Weise, wie sie ihre Kinder erziehen, wie sie leben? Ich möchte euch also dazu aufrufen, befreundeten Familien, einem Elternteil in der KiTa, im Internet oder sonstwo zu sagen, was sie gut machen. Besonders an einem Tag, der mal nicht so rund läuft, tut das unwahrscheinlich gut. Und mal ehrlich: Würdet ihr euch nicht freuen, wenn euch einfach so mal jemand ein Kompliment macht? Wir sind alle nicht perfekt und wir machen bestimmt nicht immer alles richtig, aber wir haben alle eines gemeinsam: Wir lieben unsere Kinder! Wir wollen nur das Beste für sie. Wir haben alle Schwächen und tun Dinge, die jemand anders ganz bestimmt nicht toll findet und SO niemals tun würde. Dafür macht diese Person irgendetwas, dass wir so niemals tun würden. Das muss nicht einmal unbedingt was schlechtes sein. Es gab schon Situationen in denen ich dachte, dass eine andere Mama, diese viel besser gelöst hätte. Vielleicht, weil sie gelassener ist. Vielleicht, weil sie konsequenter ist. Wir alle wollen nach außen einen guten Eindruck machen. Jeder möchte irgendwie mehr sein, als eine "gute" Mutter. Dabei ist gut doch nichts schlechtes. Sich Schwächen einzugestehen, sich Auszeiten zu nehmen um Kraft zu tanken, mal etwas nur für sich zu tun, ist nicht schlechtes und sogar wichtig. Weil damit alle gewinnen. Eine Mutter funktioniert mit 30% Akku eben wesentlich schlechter als mit 100%. Und wenn die Nacht schlecht war, wurde der Akku nicht einmal aufgetankt. Wenn das Kind sich dann noch dagegen wehrt, sich anzuziehen oder nur das anziehen will, was der Temperatur nicht angemessen ist - das Essen verweigert, nicht laufen, sondern getragen werden will - dann kann der Akku auch schon um 9h blinken. Wenn da aber eine andere Mutter auf dich zukommt und dir sagt, wie toll du den Konflikt eben gelöst hast und dich nebenbei noch um dein 2. Kind gekümmert hast, dann lädt das vielleicht nicht unbedingt den Akku auf, aber es lässt dich besser fühlen. Für den einen Moment. Du weißt, dass du eine gute Mutter bist. Das du DAS soeben super geregelt hast und das du dir jetzt erstmal 10 Minuten Auszeit und einen Kaffee gönnst. 

Und damit ihr jetzt auch so richtig mit ins Spiel kommt und ihr wisst das ich das nicht nur so aufschreibe,haben sich 2 Ideen in meinem Kopf geformt. Erstens möchte ich, dass ihr mitmacht bei #IbegMDbegM (Ich bin eine gute Mutter, Du bist eine gute Mutter). Das könnt ihr via Facebook, Instagram und Twitter. Sagt einer befreundeten Mama oder einer Mama, die ihr über das Internet kennt, was sie besonders toll macht und hashtaggt (#) das mit #IbegDbegM - Ich würde mich so freuen! Erwähnt die Mama gerne ganz speziell in eurem Kommentar, damit sie auch weiß, dass sie gemeint ist - passt aber auf, nicht zu viel auszuplaudern ;) Und meine zweite Idee ist, dass ich gerne einige Mamas von euch, die meinen Blog lesen, vorstellen möchte. Ich würde mir ein paar Fragen ausdenken, die ihr mir beantwortet. Natürlich nichts, das zu intim ist. Einfach nur um zu zeigen, wie bunt die Welt der Mütter ist, wie unterschiedlich wir sind und wo wir uns doch gleichen. Wir sollten uns mögen und zusammen halten und ich möchte, dass wir uns nicht mehr bekämpfen und uns selbst die Augen öffnen. Es gibt nicht nur einen richtigen Weg. Sondern ganz viele verschiedene. Wenn ihr bereit seid und ganz viel Lust dazu habt, dann schickt mir doch einfach eine persönliche Nachricht auf meiner Facebookseite, meldet euch bei Twitter oder schreibt mir eine E-Mail an: drei_herzen@yahoo.de - dazu vielleicht direkt eine kleine Beschreibung (wie ihr heißt, wie viele Kinder ihr habt, wie alt ihr seid). Das wäre ganz toll und GRANDIOS! 

Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Abend und ein wunderschönes Wochenende!


Fremdbetreuung - richtigfalsch

Dienstag, 16. September 2014
Ein ewiges Streit-und Diskussionthema bei Eltern, Großeltern und auch Nicht-Eltern ist wohl die Fremdbetreuung. Die eine Seite findet, dass schon 1 Jahr zuhause mit dem Kind zu viel ist, die andere Seite findet, dass 3 Jahre zuhause mit dem Kind noch zu wenig sind. 

Ich finde, dass das jede Familie für sich individuell entscheiden sollte.

Momentan scheint das Thema -gerade im Internet- wieder sehr präsent zu sein. Da regen sich die einen über die anderen auf und umgekehrt. Dabei ist es ein so komplexes Thema, dass es darauf keine allgemeingültige Antwort gibt. Jede Familie ist anders und ebenso unterscheiden sich von Familie zu Familie Erziehung, Tagesablauf, Arbeit etc.! Wichtig ist, das jede Familie für sich den besten Weg findet. Und das gilt nicht nur für eine eventuelle Fremdbetreuung. 

Ich finde das niemand das Recht hat jemandem zu sagen, dass er sein Kind in die KiTa bringen muss oder eben nicht. Es gibt keine Beweise die belegen das ein Kind sozialer ist umso eher es in KiTa geht oder ein Kind unsozial ist, weil es nie eine Kindereinrichtung von innen gesehen hat. Wobei ich mir sicher bin, irgendwelche Statistiken von "xyz" zu finden (wenn ich lange genug google), die das eine oder das andere be-oder widerlegen. Ist mir aber schnuppe, was die rausgefunden zu haben glauben. Jeder Mensch ist ein Individuum und entwickelt sich selbst. Natürlich spielen wichtige Faktoren wie der soziale Umgang, ein wohlbehütetes Zuhause und viele andere Dinge keine unwichtige Rolle in der Entwicklung des Kindes. Trotzdem glaube ich, dass auch ein Kind, welches niemals in einer KiTa war, später gut soziale Kontakte knüpfen kann. Ebenso kann es passieren das ein Kind, welches schon seit dem 2. Lebensjahr eine KiTa besucht, sich immer schwer tun wird, was die sozialen Kontakte angeht. 

Ich persönlich bin schon ,bevor ich ein Jahr alt wurde, in die Kindekrippe gekommen. Ebenso meine Schwester. Für meinen Teil kann ich sagen, dass ich mich immer schwer getan habe was die sozialen Kontakte betrifft. Das hat aber zu einem großen Teil auch mit meinem Selbstwertgefühl zu tun. Sagen wir mal es so: Ich habe mir meine Freunde immer sehr gut ausgesucht und bis heute benötige ich noch sehr viel Zeit einem Menschen richtig zu vertrauen, mich zu öffnen, vor anderen zu weinen, Schwächen zuzugeben, mich in die Arme nehmen zu lassen. Das hat bestimmt auch viel damit zu tun, dass ich oft verletzt und enttäuscht wurde. Aber mal ehrlich, wer wurde das nicht? Ich war noch nie der Mensch, der auf Menschen zugeht. Meine Herzfreundin ist da das genaue Gegenteil. Ihre Mama war 14 Jahre zuhause bei den Kindern. Zwei-dreimal die Woche besuchte sie ab dem 4. Lebensjahr mit ihrem Bruder für ein paar Stunden einen Miniclub, wo sie mit Gleichaltrigen zusammen waren. Ansonsten verbrachten sie viel Zeit auf dem Spielplatz mit ihren Eltern. Und die beiden sind unheimlich offen und gut darin auf andere Menschen zuzugehen. Sie verschließen sich nicht. Vielleicht sind das für euch schlechte Beispiele. Ich allerdings fühle mich darin bestätigt, dass es kein richtig oder falsch gibt. Umso älter wir werden, umso mehr haben wir es natürlich selbst in der Hand. Ob wir uns lieben, akzeptieren. Welchen Umgang wir pflegen und wie mit uns umgegangen wird.

Wie der Mann und ich es bei der Püppi gemacht haben, wissen ja die meisten. Sie ist am 4. Juli diesen Jahres 2 Jahre alt geworden. Für mich war von Anfang an klar, dass ich gerne mindestens 2 Jahre zuhause bleiben will. Für mich hat sich nie die Frage gestellt, ob das falsch ist, weil ich nach meinem eigenen Gefühl entscheide und mir herzlich egal ist, was andere richtig oder falsch finden. Ich wäre auch gerne noch ein 3. Jahr mit der Püppi zuhause geblieben. Leider haben verschiedene Faktoren uns das nicht ermöglicht, also haben wir probiert einen KiTa-Platz für unser Mädchen zu bekommen und hatten auch noch Glück einen Platz in unserer Wunscheinrichtung zu bekommen. Ich war mir sicher, dass sie die Eingewöhnung gut meistern würde, weil die Püppi vom Wesen her einfach ein kleiner, offener, selbstständiger Mensch ist. Sie hat nie wirklich gefremdelt oder Berührungsängste gehabt. Fremde Menschen hat sie mit einem süßen Lächeln immer direkt um den Finger gewickelt und mit ihrem frechen, lustigen Wesen hat sie es auch immer in die Herzen der Kinder geschafft. Und obwohl sie 2 Jahre bei mir zuhause war, lief die Eingewöhnung ohne EINE EINZIGE Träne ab. Ich bin sicher, das wäre auch ein Jahr später noch so gewesen. Ich glaube wirklich, das wir das schon vorher bestimmen. Bevor wir unser Kind in eine Einrichtung geben. Wir verhalten wir uns als Eltern, wie agiert und entwickelt sich mein Kind. Wie reagiert es auf andere Menschen?

Deswegen kann ich einfach nicht verstehen, warum einige Menschen glauben es besser zu wissen? Warum lässt man die Eltern nicht nach bestem Wissen und Gewissen handeln? Wieso vertraut man nicht darauf, dass jede Familie für sich und sein Kind selbst entscheiden kann, was das Beste ist? Eine Mama die zuhause bleibt, macht es richtig und eine Mama die arbeiten geht, macht es auch richtig. Wieso wird nicht einfach akzeptiert, das es verschiedene Ansichten gibt und das diese ebenso richtig für die Familie sein können? Viele Familien haben nicht einmal die Wahl. Sie sind wegen des Geldes auf eine Fremdbetreuung angewiesen. Und ein häufig angeführter Punkt ist Ost/West. Während im Osten die Kinder so früh wie möglich fremdbetreut werden ist es im Westen ganz normal, dass die Kinder bis zum ersten Schuljahr zuhause betreut werden und die Mütter sogar noch länger zuhause bleiben. Ich persönlich würde mich wirklich freuen, wenn ich das auch gekonnt hätte, habe aber auch kein Problem damit, das Zukkermädchen abzugeben. Sie liebt es in ihrer KiTa und freut sich jeden Tag darauf. Und darüber bin ich wirklich froh, weil wir keine Wahl haben. Aber ich finde, wenn man es sich aussuchen kann, sollte man es auch tun. So wie man es für richtig hält. 

Denn in der Fremdbetreuungs-Diskussion gibt es kein richtig oder falsch. 



Menschenkenntnis & Wochenrückblick #35

Montag, 15. September 2014
Wie ist das eigentlich bei euch? Bildet ihr euch schnell eine Meinung über Menschen? Über Menschen, die ihr nicht kennt? Die ihr nur im Vorbeigehen seht? Über die Menschen, die euch im Supermarkt, beim Arzt oder im Kindergarten begegnen? Ich muss ja sagen: Früher habe ich das quasi immer und ganz schnell gemacht. An meiner Meinung war dann auch kaum noch zu rütteln. Allerdings ist das keine besonders gute Eigenschaft, also habe ich irgendwann für mich beschlossen, dass nicht mehr zu tun. Das fällt natürlich gar nicht so leicht, wenn man das schon immer gemacht hat, aber fair ist es eben auch nicht. Schubladendenken und Oberflächlichkeit sind für mich auch ganz schlechte Charakterzüge, trotzdem bemerkt man sie hier und da dann doch an sich selbst. Wenn man, wie ich, um seine Schwäche weiß, hat man schon mal einen entscheiden Vorteil: Man kann versuchen es zu unterbinden und das habe ich getan bzw. tue ich es noch immer. Zugegeben fällt mir das nicht immer leicht, vor allem bei wirklich fragwürdigen Begegnungen bei denen einem sofort in den Sinn kommt: "Nichts falsches denken, nur weil diese Damen mit Übergröße in Jogginghosen und zerfetzten Hoodies einkaufen gehen" (vorn im Einkaufswagen ein Kind). Also Gedanken beiseite geschoben und auf meinen eigenen Einkauf konzentriert. Doch dann laufen diese Damen an mir vorbei und haben sehr laut und deutlich klar gemacht, dass es ja wohl nicht sein könne, dass man jetzt schon Weihnachts-Leckereien kaufen kann. Sie waren wirklich auf 180 - DAS KANN JA AUCH WIRKLICH NICHT WAHR SEIN. Okay, kurz mit den Augen gerollt, mit dem Mann kurz gelästert (sodass es niemand hört) und weiter meinem eigenen Einkauf nachgegangen. Als wir dann unsere Einkäufe zum Auto gebracht haben, fielen mir diese Damen wieder auf, wie sie ganz gemütlich ihre Einkäufe im Kinderwagen verfrachteten. Und ich will ja nicht sagen, ich hatte recht, aber ich hatte recht. Hättet ihr mich vorher gefragt, was die Damen kaufen, hätte ich genau den Inhalt ihres Wagens wiedergegeben. Miracoli, Knabberzeug und Nudelcups, die man schnell mit Wasser aufkocht. Nur ungesundes Fertigzeug. Die einzige Frage, die ich mir dann gestellt habe war wirklich, warum sich diese Damen über die Weihnachts-Leckereien aufgeregt haben? Vielleicht weil da keine Chips und Flips dabei sind? Das sind eben diese Momente, in denen ich recht behalte und bemerke, dass ich mir eben doch ein Urteil bilde. Vorschnell. Aber auch, das ich eine gute Menschenkenntnis besitze. Ich freue mich immer sehr, wenn ich vom Gegenteil überzeugt werde. Wenn mir eine Frau zum Beispiel sehr affektiert vorkommt und sie mir dann ein Lächeln schenkt. Dann lächel ich auch gerne zurück. Und dann freue ich mich, das ich NICHT recht hatte und das mir eben diese Momente dabei helfen zu verstehen, dass man sich nicht immer vorschnell ein Urteil bilden sollte. Wenn man die Möglichkeit hat, einen Menschen persönlich kennen zu lernen, sollte man dies tun - ganz egal welcher Ruf ihm vorauseilt.

Daumen hoch für: Verständnis und Vertrauen!
Daumen runter für: Miesmacher und Besserwisser!
Hörenswert: Ich höre noch immer Ella Henderson's Ghost rauf und runter
Sehenswert: Mom - für ein paar Lacher zwischendurch ;)
Gegessen: Bestes Ofengemüse, Gulasch mit Rotkohl und Klößen, griechische Hackpfanne mit Tzatziki, Gegrilltes mit Kartoffelsalat, Kartoffelbrot, Obstteller, Grießbrei mit Zwetschgenkompott, Zwetschgenkuchen
Getrunken: Viel Wasser, Pepsi Maxx, Weißwein, viel Kaffee, Grünen Tee mit Granatapfel
Gekauft: neue Hausschuhe für die KiTa, ein Herzgesteck zu Jonas' 3. Geburtstag
Geärgert: Über die Erkältung. Ich sage nur: Erstes KiTa-Jahr.
Gefreut: habe ich mich eigentlich auf das gemeinsame Wochenende mit der Püppi, doch leider machte und eine erneute Erkältung einen Strich durch die Rechnung und wir waren ans Bett gefesselt.
Gestaunt: habe ich darüber, dass die Püppi uns mittlerweile ALLES nachplappert. Sie singt alles mit, was sie kennt und bildet somit auch richtige Sätze - jetzt muss sie diese nur noch von alleine im richtigen Zusammenhang können. 
Süchtig nach: meiner Badewanne, Serien, langen Telefonaten
Vorfreude auf: Sonntag! Ich hoffe das Wetter wird schön, damit wir einen tollen Tag auf dem Kinderfest in Leipzig verbringen werden.  
Letzte Sünde: Ein kühles Glas Weißwein
Gut zitiert: "People may forget what you said but they'll never forget how you made them feel."  [Maya Angelou]

Ich wünsche euch einen zauberhaften Abend, eine ruhige Nacht & einen tollen Start in die neue Woche

 Meine wunderschöne Prinzessin, hach | Die Püppi hat sich mit Fingermalfarben auf einer kleinen Leinwand ausgetobt - ein Geschenk für die Uromi (dazu kam noch ein Handabdruck & ein Foto)
Jonas' 3. Geburtstag und sein wunderschönes Herzgesteck | Auf Instagram wurde ich nach 10 Dingen, die mich glücklich machen, gefragt - die Natur mit der Püppi zu erleben ist eins der Dinge

I knew I loved you, before I met you.

Freitag, 12. September 2014
Heute vor 3 Jahren wurde ich zum ersten Mal Mama. Heute vor 3 Jahren hielt ich unseren schlafenden Engel das erste Mal in meinen Armen. Am darauffolgenden Tag das letzte Mal. Jonas wurde still geboren am 12. September 2011. Die wenigen Momente, die wir mit ihm verbringen durften, die kurze Zeit die uns mit ihm blieb, habe ich für immer in mein Herz geschlossen und niemand wird mir meine Erinnerung je nehmen können. Wie jedes Jahr haben wir Jonas wieder ein Herz in dem Blumenladen unseres Vertrauens anfertigen lassen. Wir kauften dazu noch eine strahlende, sonnengelbe Pflanze und die Püppi bekam von der Blumenverkäuferin eine Sonnenblume, die sie Jonas auf sein Grab legen konnte. Diese Geste habe ich als wunderschön empfunden. Wir liefen dann gemeinsam auf den Friedhof wo der Mann erst einmal etwas umpflanzte und ich dann anschließend das Herz platzierte. Als ich dann so vor dem Grab stand, mit Jonas sprach und sein Kreuz küsste, kamen wir wieder die Tränen. Es tut immer so weh, wenn man etwas ganz bewusst für ihn tut, weil es das einzige ist, was uns geblieben ist. Trotzdem genieße ich diese Zeit, ganz nah bei ihm, sehr. Ich fühle mich Jonas immer nah, aber mit dem Grab verbinde ich so viele Erinnerungen und es hat mir gerade am Anfang so viel Kraft und Halt gegeben. Vor allem, als ich mit dickem Kugelbauch und seiner Schwester darin, am Grab stand und Jonas immer wieder dankte. Immer wenn ich Angst verspürte, wurde sie dort weniger, weil ich wusste, dass er sie beschützen würde. Als ich da so stand und wieder alles in mir zusammenbrach, nahm mich der Mann in den Arm und Püppi kuschelte mich ganz fest und streichelte meinen Arm. Sie küsste mich, tröstete mich und brachte mich zum Lachen. Sie weiß immer ganz genau was zu tun ist. Mit ihr im Arm dankte ich Jonas erneut dafür, dass er mir so viel Glück geschenkt hat. Dafür, dass er immer auf seine Schwester aufgepasst hat und einfach dafür, dass es ihn gibt. 

Ich danke den wundervollen Menschen, die heute an uns gedacht haben und uns liebe Worte zukommen ließen - wie viel schwieriger wäre das alles ohne euch.

Mein kleiner Engel, du fehlst mir so sehr. Vor 3 Jahren dachte ich noch, das ich nie wieder glücklich sein werde. Und es nicht die Zeit die meine Wunden heilt, weil diese Wunde nicht heilbar ist. Aber es ist die Gewissheit, dass du bei uns bist und das wir uns wiedersehen werden. Das macht es einfacher, vieles durchzustehen. Das Glück zu haben deine Schwester aufwachsen zu sehen ist für mich unbeschreiblich und mit dir, das größte Geschenk, dass mir jemals gemacht wurde. Ich wünschte, ihr könntet gemeinsam aufwachsen, durch den Garten tollen und Quatsch machen. Ich wünschte, ihr würdet euch gegen uns verschwören, Höhlen bauen und euch verschiedene Dinge beibringen. Ich wünschte, ich könnte heute dein wunderschönes Gesicht sehen. Dein Lachen hören und dich in die Arme schließen. Leider ist es mir nicht möglich und deswegen möchte ich, dass du weißt, wie sehr ich die liebe, wie sehr ich dich vermisse und wie sehr du uns hier fehlst.

Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können! 
[Der kleine Prinz - Antoine de Saint-Exupéry]
 


[Rezept - Herbstliebe] Doppelter Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln

Mittwoch, 10. September 2014
Endlich habe ich zum Mam Mittwoch mal wieder ein Rezept für euch. Leider war es weder mir noch Solveig aus diversen Gründen nicht möglich einen Mam Mittwoch zu bloggen. Als ich dann aber vor ca. einer Woche die ersten richtig guten Zwetschgen im 2,5kg Korb ergattern konnte, wusste ich sofort, dass ich aus einem Teil von ihnen einen leckeren Kuchen zubereiten möchte. Und wenn mir das gelingt, das ich das Rezept natürlich mit euch teilen will. Ich stöberte mich also wie immer durch die Google-Bildersuche (ein Kuchen muss ja auch gut aussehen), durch die normale Google-Suche, durch Pinterest und diverse Blogs, aber irgendwie war für mich nicht das richtige dabei. Ich wollte ganz viel Zwetschgen und nicht so viel Teig. Die meisten Rezepte boten allerdings mehr Teig als Zwetschgen. Also stellte ich mich auf gut Glück in die Küche und versuchte mich selbstständig an einem Rezept. Das es funktionieren würde, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, da ich quasi einen halbflüssigen Kern hatte und den Boden nicht vorgebacken. Hat aber trotzdem funktioniert - noch besser: der Kuchen ist FABELHAFT! Wirklich! Ich stehe ja total auf Winterobst und Gewürze - Zwetschgen, Äpfel, Orangen, Zimt, Anis etc.! Damit bekommt man mich eigentlich immer. Und trotzdem hat mir noch so ein richtig gutes Zwetschgenkuchen-Rezept gefehlt, welches ich aber nun Gott sei Dank habe. Schon diese Woche will ich ihn erneut backen, weil er auch beim Männchen und der Püppi ausserordentlich gut angekommen ist. Auch ein Grund, warum ich euch dieses Rezept einfach nicht vorenthalten kann. Ich würde mich freuen, wenn ihr es nachmacht und mir davon auch Fotos schickt. Egal ob via Facebook, Instagram, Twitter oder E-Mail. So, nun habe ich genug geredet und ihr seid hoffentlich schon gespannt - los gehts!


Ihr benötigt (für eine 26er Springform):

für den Boden:
125gr. zimmerwarme, weiche Butter
100gr. Zucker
2 Eier
175gr. Mehl
1 EL Weinsteinbackpulver (z.B. dieses)
evtl. etwas Milch

für die Streusel:
75gr. flüssige Butter
75gr. Zucker
100gr. Mehl
1 TL Zimt

für den Belag:
1kg Zwetschgen
ca. 200ml warmes Wasser
30gr. Zucker
2 TL Zimt
 2 TL Stärke
1 Pck. echter Vanillezucker (z.B. diesen)



Erster Schritt: Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine 26er Springform gut fetten. Ich mache das immer mit einem Backpinsel und es funktioniert wirklich gut. Beiseite stellen. Nun waschen, halbieren und entkernen wir alle Zwetschgen. Aus einem Teil machen wir ein Zwetschgenkompott und die restlichen Zwetschgen werden oben auf dem Kuchen garniert. Ungefähr ein 3/4 der Zwetschgen geben wir mit dem warmen Wasser, dem Zucker und dem Zimt in einen Topf. Das Ganze gut aufkochen lassen. Die Stärke mit ganz wenig kaltem Wasser glatt rühren und unter mit in den Topf geben. Schnell verrühren, damit es nicht klumpt und noch einmal aufkochen lassen, bis es andickt. Dann von der Kochstelle ziehen und etwas auskühlen lassen. Die restlichen Zwetschgen habe ich noch geviertelt, weil ich das optisch schöner finde.

Zweiter Schritt: In der Zwischenzeit können wir uns dem Boden widmen. Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker in eine Rührschüssel. Solange mixen bis es schön schaumig ist und der Zucker sich aufgelöst hat. Dann die Eier unterrühren. Mehl mit Weinsteinbackpulver in einer seperaten Schüssel gut miteinander vermengen und unter die Masse rühren. Wenn der Teig jetzt noch etwas fest sein sollte, gebt ihr noch einen Schluck Milch dazu. Dann den Teig gleichmäßig in der Springform verteilen.

Dritter Schritt: Für die Streusel die Butter im Topf oder der Mikrowelle schmelzen und aufpassen das sie nicht gerinnt. Zusammen mit Zucker und Mehl in eine Schüssel geben und mit einer Gabel verrühren. Wenn euch das Ganze noch zu klebrig erscheint, noch etwas Mehl dazu geben. Durch das Verrühren mit der Gabel, entstehen die Streusel von ganz allein. Anschließend noch den Zimt dazu geben und erneut durchmischen.



Vierter Schritt: Das zuvor zubereitete Zwetschgenkompott verteilen wir nun gleichmäßig auf dem Boden. Darüber kommen die Streusel. Als nächstes kommen die geviertelten Zwetschgen auf den Kuchen und zuletzt wird darüber der Vanillezucker gestreut. Das Ganze geht nun für 40-45min. in den Ofen auf mittlerer Schiene. Nach dem Backen ca. 10min. in der Form auskühlen lassen, vorsichtig vom Rand lösen und am besten das erste Stück noch lauwarm mit Sahne und/oder Vanilleeis genießen. Guten Appetit



// Ihr könnt das Zwetschgenkompott natürlich auch zubereiten ohne dazu diesen Kuchen zu backen. Es passt nämlich z.B. auch perfekt zu Grießbrei oder Pudding. Wer mag kann es auch in sein Müsli geben oder einfach so schlemmen ;)



Menschen, Miteinander & Wochenrückblick #34

Sonntag, 7. September 2014
Wir Menschen sind schon komische Wesen. Wir machen uns alles schwerer als es eigentlich sein müsste. Vor allem mit uns selbst und miteinander. Anstatt einen "verurteilten" Menschen selbst persönlich kennen zu lernen, nehmen wir lieber die Meinung der anderen an. Obwohl wir nicht ein Wort mit dem Betroffenen gewechselt haben. Wenn jemand nicht in unsere Welt passt, schließen wir ihn aus. Das fängt mit Kleinigkeiten an. In der Schule darf das dicke Mädchen nicht am Tisch der Tänzerinnen sitzen und der Junge mit der Brille nicht beim Basketball-Team. In vielen Jobs hat man nur noch eine Chance wenn man Abitur oder WENIGSTENS einen Realschulabschluss hat. Ohne die Menschen kennen zu lernen. Ohne zu wissen, ob die Menschen mit schlechterem Abschluss, irgendwelche Probleme hatten. Ja, vielleicht ohne zu wissen, dass dieser Mensch in diesem Beruf aufgehen würde. Das es seine Berufung ist. Man sollte nicht immer alle über einen Kamm scheren, denn wir wissen ja alle, das es schwarze Schafe gibt. Wir wissen aber auch alle, das wir keine reinweiße Weste haben. Jeder von uns hat die ein oder andere Leiche im Keller. Die einen erzählen davon, die anderen lassen sie lieber für immer eingesperrt im dunklen Loch. Das sollte auch jeder so handhaben, wie er am besten damit leben kann. 

Aber wieso sollten nicht alle Menschen die gleich Chance bekommen? Das fängt klein an und hört groß auf. Eine Freundin von mir (Optisch: Surfer Girl Miami, blonde Haare, braune Augen, superschöne Figur, intelligent, reist gerne) hatte einen Freund (irgendwas mit Banken, gutaussehend, muskolös, sportlich, intelligent) welcher einen sehr "besonderen" Freundeskreis hatte, in den sie nie aufgenommen wurde, weil sie angeblich nicht gut genug gewesen sei, zu schüchtern und überhaupt nicht offen. Wieso also, hat sich keiner von denen die Mühe gemacht, sie näher kennen zu lernen? Vielleicht in einem kleineren Kreis? Oder bei einem Kaffee? Nein, nein ... die Menschen hatten sich ihre Meinung gebildet und die ist festgefahren. Ich habe in meinen 26 Jahren wirklich schon viele Dinge erlebt, die ich jetzt hier niederschreiben könnte, aber das würde wirklich den Rahmen sprengen. Es war auch nur ein kleines Beispiel, was die Sache an sich aber wirklich gut beschreibt.

Menschen werden sofort verurteilt. Nach einem Treffen und selten bekommt man eine 2. Chance! Wenn du dann noch optisch durch eine "Besonderheit" auffällst wird das Ganze noch schwieriger. Und ich frage mich wirklich, wieso wir nicht allen Menschen dieselbe Chance geben wenn wir sie kennen lernen? Ein Beispiel was mir besonders im Internet auffällt sind Fashionblogger. Da gibt es Events für die "normalen Fashionblogger" - die schlanken, mit glänzendem Haar, die einem Schönheitsideal entsprechen. Und dann die Events für die Plus-Size-Bloggerinnen. Die mit Kurven und ein paar und vielen Pfunden mehr auf der Hüfte. Die aber ebenso glänzendes Haar und eine tolle Ausstrahlung haben. Die sich ebenso schön kleiden, soweit es die Modeindustrie zulässt. Da frage ich mich ernsthaft, wieso nicht alle Fashionblogger (denn das haben sie alle gemeinsam) zum gleichen Event eingeladen werden? Wieso muss da überhaupt so viel unterschieden werden? Wieso können diese Menschen, die Mode herstellen nicht für alle Größen schöne Kleidungsstücke herstellen? Ohne das man ihnen einen Stempfel aufdrücken muss. Denn sie alle können Maxiröcke, Kleider und Jeans tragen. 

Doch was mich noch viel mehr beschäftigt: Wieso überträgt sich vieles davon auf unser Privatleben? Wieso können wir nicht alle miteinander leben, anstatt in Grüppchen? Und damit meine ich nicht, dass wir uns alle auf einen Kaffee treffen, obwohl wir vielleicht nichts zu bereden hätte, resultierend aus verschiedenen Interessen. Damit meine ich nur: Wieso können wir nicht leben und leben lassen? Ohne jeden zu verurteilen, der anders ist als wir? Wieso muss man Menschen fertig machen, anstatt einfach nichts zu sagen? Das wäre doch so viel einfacher!

Daumen hoch für: Schönes September-Wetter und den Sonnenland-Park!
Daumen runter für: Menschen die das eine sagen, aber das andere meinen.
Hörenswert: Ella Henderson - Ghost ; Adel Tawil & Matisyahu - Zuhause ; OneRepublic - Love Runs Out
Sehenswert: Rectify - wieder mal eine neue Serie, die der Mann und ich begonnen haben. Es geht um einen Mann, der nach 19 Jahren im Todestrakt frei gelassen wird, weil es Zweifel an seiner Schuld durch eine DNA-Spur gibt. Die Serie fesselt ungemein und beschäftigt sich mit einem schwierigem Thema, vor allem wenn das alles in einer Kleinstadt passiert. Sie formt ganz vielfältige Charaktere, die kaum zu durchschauen sind. Die Serie transportiert viel über Bilder und Stimmungen, jeder Satz der gesagt wird, hat eine Bedeutung. Nichts geschieht zufällig. Und in jeder Folge fragt man sich, war er es oder war er es nicht?! Die Serie fesselt auf beeindruckende, aber auch erdrückende Weise. Es gibt Szenen, die einem irgendwie die Kehle zuschnüren und jede Folge hallt noch eine Weile im Kopf nach.
Gegessen: Hähnchen-Mozzarella Pasta, Gemüseeintopf mit Hackbällchen, beim Abgrillen leckeres Fleisch und Brot, Rührei mit Salami+Bacon+Datteltomaten+Gurke+Käse, Fischstäbchen, Kartoffeln mit Quark, den ersten Pflaumenkuchen (ohne Rezeptvorgabe), Stir Fry, viel Obst und Joghurt
Getrunken: zu viel Kaffee, zu viel Cola, zu wenig Wasser, Birnensaft, Weißwein
Gekauft: nur Lebensmittel und Getränke
Geärgert: Über wirklich sinnlose Streitereien...
Gefreut: Das der Mann am Samstag überraschend frei hatte und das Wetter es relativ gut mit uns meinte und wir so das erste Mal mit der Püppi den Sonnenland-Park in Lichtenau besuchten. Das war so ein schöner Tag gestern - ich werde noch seperat darüber bloggen :)
Gestaunt: Die Püppi singt seit Samstag Morgen ein Lied - der Mann und ich wissen aber nicht welches und vermuten daher, dass es eines aus der Kita ist. Wir werden das morgen mal erforschen ;) "Schoka Schoka jesau sa" *sing
Gebloggt: Mein erster Elternabend
Süchtig nach: Äpfeln, Zwetschgen & Zimt - Hallo Herbst!
Vorfreude auf: Den 21. September, weil wir dort auf einem großen Kinderfest sind.
Letzte Sünde: Mein sonntägliches Glas Weißwein & eine Apfeltasche!
Gut zitiert: "The greatest pleasure in life is doing what people say you cannot do." [Walter Bagehot]

Ich wünsche euch einen zauberhaften Abend, eine ruhige Nacht & einen tollen Start in die neue Woche


 Wir verlebten einen wunderschönen Tag im Sonnenland-Park und kommen gerne bald wieder!
Das erste Mal Stir Fry - so lecker | Der erste Pflaumenkuchen - nach eigenem Rezept


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