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[Rezept] Schokoladigster Schoko-Gugl mit Glasur

Mittwoch, 29. Oktober 2014
Guten Abend ihr Lieben. Hier geht es momentan wieder drunter und drüber. Am Sonntag waren wir bei den Eltern vom Männchen und haben dort einen schönen Nachmittag verbracht. Anschließend gab es Familienpizza für alle - nur die Püppi, die wollte lieber Toast! Am Montag-Abend hatte ich mein erstes Treffen mit der Elternvertretung und der KiTa-Leiterin und ihr könnt euch ja denken, dass es spät wurde. Gestern Abend wollte ich dann einfach mal die Beine hochlegen und nichts machen. Dafür war ich heute sehr fleißig und habe extra für euch (naja, eigentlich auch für mich, höhö) nochmal den Kuchen vom Sonntag gebacken. Denn in 9 von 10 Fällen komme ich nicht ohne Mitbringsel zu Besuch - meistens handelt es sich dabei um Kuchen oder Muffins. Was ich halt gerade ausprobieren will. Meine Guglhupf-Form wollte eh mal eingeweiht werden. Die hat mich schon immer so böse aus dem Küchenschrank angeschaut, seit ich sie ergattert habe. Also war ich mal wieder im Internet auf der Suche nach DEM Guglhupf-Rezept, denn mit irgendeinem Rezept gebe ich mich nicht mehr zufrieden. Der Kuchen muss richtig lecker aussehen. (Okay, meiner überzeugt optisch nicht so sehr, aber geschmacklich dafür umso mehr). Schwierigkeitsgrad ist mir mittlerweile fast egal, ich traue mich an alles ran - egal ob es funktioniert oder nicht, man lernt ja nie aus. Fündig wurde ich dann -wie sollte es anders sein- bei Pinterest. Das Originalrezept findet ihr hier. Ich habe das aber an einigen Stellen abgeändert. Umgerechnet habe ich für euch auch alles, denn bei amerikanischen/britischen Blogs wird ja meistens alles in "Cups" angegeben. Wenn ihr von den Glücklichen seid, die solche Messbecher haben: Super für euch. Ich habs halt umgerechnet. Anstelle von der Sour Cream habe ich Joghurt genommen. Joghurt funktioniert sowieso immer wunderbar in Kuchen und macht ihn schön saftig. Und wenn ein Guglhupf eins nicht sein darf, dann trocken! Außerdem wählte ich anstelle von Maissirup lieber Agavendicksaft, da es hierbei eh nur um die Süßung geht und ich auch noch nicht fündig geworden bin, was den Maissirup angeht.


Soll ich euch etwas verraten? Das ist mit Abstand der allerbeste Schokoladen-Kuchen, den ich jemals in meinem Leben gegessen habe und das ist keine Übertreibung. Der Kuchen aus dem Café einer der berühmstesten Fastfood-Ketten war schon eine Offenbarung, hatte für meinen Geschmack aber immer zuuu viel Schoko-Glasur. Viel zu mächtig. Der Gugl ist zwar auch mächtig, aber erschlägt nicht so sehr. Ich bitte euch daher also, diesen Kuchen unbedingt auszuprobieren. Ganz besonders gut wird dieser nämlich dadurch das man ihn nur mit den Händen herstellt und kein elektronisches Rührgerät zur Hand nehmen muss. Ich mache das immer mit ganz viel Liebe. Es macht mir einfach Spaß. Und mal ehrlich? Wirklich aufwendig ist der Kuchen nicht und im Handumdrehen fertig. Er schmeckt superlecker, die Zutaten hat man fast immer zuhause und er ist ein wunderschönes Mitbringsel. Ich habe jedenfalls nur Lob eingesammelt und das hat mein Back-Seelchen gestreichelt. Am Ende "stritten" sich 3 um die letzten beiden Stücken und niemand wollte etwas abgeben. Ahh und noch was: Wenn ihr mal ein Date habt, also ein zweites oder drittes und er/sie steht auf Schokolade, dann ist das der Kuchen mit dem ihr jedes Herz gewinnt - versprochen! Liebe geht doch durch den Magen, oder? Mit diesem Schokoladen-Guglhupf auf jeden Fall! Also, viel Spaß mit dem Rezept - los gehts!

Ihr benötigt:

für den Teig:
240gr Mehl
225gr Zucker
1 1/2 TL Backpulver
225gr Butter
40gr. Back-Kakao (z.B. diesen)
230ml Wasser
1/2 TL Salz
2 Eier (Klasse L)
120gr Joghurt (0,1 % Fett)
1 TL Vanille-Extrakt (z.B. dieses)

für die Schoko-Glasur:
120gr. Créme Double (z.B. diese)
1 1/2 EL Zucker
110gr. gute Zartbitter-Schokolade (z.B. diese)
1 1/2 Esslöffel Agavendicksaft (z.B. diesen)

optional: Streudekor Zucker Herzen zum Verzieren (z.B. diese)


Erster Schritt: Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Guglhupf-Form fetten. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker und Backpulver vermischen. Beiseite stellen.

Zweiter Schritt: In einem kleinen Topf Butter, Kakaopulver und Wasser bei mittlerer Hitze schmelzen und miteinander verbinden lassen. Regelmäßig rühren, bis eine schöne glatte Masse (ohne Klümpchen) entstanden ist. Anschließend zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Teigschaber alles sorgfältig miteinander verrühren, bis keine Mehlnester mehr vorhanden sind. 

Dritter Schritt: Die Eier nacheinander zu dem Teig geben und gut unterrühren. Dann Joghurt und Vanille-Extrakt hinzufügen und vorsichtig unterheben. Am Ende sollte es eine glatte, homogene Masse sein. Den Teig in die Guglform geben und für 20-25 Minuten in den Ofen schieben. Wenn der Guglhupf fertig gebacken ist, 15 Minuten in der Form auskühlen lassen und anschließend auf ein Kuchenrost stürzen und dort komplett erkalten lassen.

Vierter Schritt: Wenn der Guglhupf komplett erkaltet ist, könnt ihr euch um die Glasur kümmern. Dazu Créme Double mit Zucker in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Wenn der Zucker geschmolzen ist, Topf von der Kochstelle ziehen und die gebröckelte Schokolade unterrühren - bis diese ebenfalls komplett geschmolzen ist. Zuletzt den Agavendicksaft hinzufügen und die Glasur über dem Kuchen verteilen. Vor dem Anschneiden sollte die Glasur "ausgehärtet" sein! Guten Appetit





[Gedankenmatsch] Höhen und Tiefen. Sorgen und Ängste.

Freitag, 24. Oktober 2014
Ich muss mal wieder meinen Kopf leeren und ich lasse euch daran teilhaben. Die letzten Wochen und Monate haben mich ziemlich ausgelaugt. Ich weiß gar nicht so genau warum, aber vermutlich liegt es an den vielen Veränderungen. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst mehr will, als ich schaffe. Auch mit gutem Willen. Und wenn ich mir zu viel vornehme, mache ich schon mal gleich gar nichts. Ich bin reizüberflutet, überlastet, kopflos und irgendwie weit weg. Ich träume wieder häufiger schlecht, habe generell schlechte Nächte - ob die Püppi nun einen Alptraum hat oder nicht, dass spielt keine Rolle, ich bin meistens eh noch halb wach. Ich nehme mir so viel vor, will hier und da helfen und immer an drei Orten gleichzeitig sein. Immer wieder muss ich feststellen, dass es nicht geht. Das ist ja eigentlich logisch, aber vorher in meinem Kopf hat es noch funktioniert. Aber denken und machen sind zwei grundverschiedene Dinge. So schmeiße ich also wenigstens den Haushalt komplett allein. Alles was ich schaffe, wozu ich mich aufraffen kann. Ich koche mindestens einmal am Tag und bereite sonst noch Frühstück und Abendessen zu. Ich kümmere mich um den Blog, um anstehende Projekte, um Arbeit ... doch alles auf einmal geht nicht. Ich muss mich bremsen, denn ich kann nicht mehr. Vielleicht mag das dem ein oder anderen lächerlich erscheinen, müssen doch andere Menschen so viel mehr wuppen und das JEDEN TAG! Richtig. Das ist so. Aber das erste Mal in meinem Leben, ist da jemand - so ein kleiner, süßer Mensch - der mich immer braucht. Dieses süße Wesen, welches beschäftigt werden will, welches Dinge erleben will. Abenteuer. Ich versuche es, so gut es geht, ihr gerecht zu werden und die Tage aufregend und bunt zu gestalten, aber nicht immer gelingt es mir.

Seitdem die Püppi in die KiTa geht ist sie andauernd krank. Das bin ich SO auch nicht gewöhnt und es ist wahnsinnig kräftezehrend. Bei jeder Schnoddernase habe ich Angst, dass es wieder eine ernsthafte Erkältung oder Magen-Darm-Erkrankung wird. Schon dann rattert mein Kopf, wie wir diese Nächte erneut meistern sollen. Der Mann ist ausgelaugt vom Job, in dem er manchmal 9-14 Tage am Stück arbeiten muss. Oft ist er drei von vier Wochenenden im Monat nicht zuhause und ich habe kein Auto. Somit kann ich nichts groß Aufregendes mit der Püppi erleben und dabei sind gerade jetzt, die Wochenenden so kostbar. Ich bin wahnsinnig zwiegespalten, denn ich trauere tatsächlich noch immer jeder Minute hinterher, die mein Zukkermädchen nicht zuhause ist. Nicht bei mir. Es gibt richtig gute Tage, wo ich mich darauf freue, ein paar Stunden für mich zu haben. Aber besonders am Montag, nachdem ich das Wochenende komplett mit der Püppi verbracht habe, fehlt sie mir besonders und ich zähle gegen Ende jede Minute, bis ich sie wieder in meine Arme schließen kann. Denn die Zeit mit dem eigenen Kind ist so kostbar. Klingt alles ziemlich unlogisch, oder? Für mich erschließt sich auch nicht immer alles, ganz gewiss nicht und das macht es auch nicht gerade leichter. Die Püppi fordert sehr viel, sie entwickelt sich so schnell weiter, dass ich gar nicht weiß, wo mir der Kopf steht. Ich weiß oft nicht, wie ich sie am besten fördere ohne sie zu langweilen. Ich zermatere mir den Kopf, was wir tun können, lasse mich inspirieren. Aber die ganzen Inspirationen überfordern mich. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Überglücklich bin ich, wenn ich einen Punkt abhaken konnte. Und wenn es nur das Abpausen von Blättern mit Wachsmalstiften ist. Oder die Knete. Oder ein Kuchen. Und trotzdem wartet da so viel mehr.

Und dann sind da die Mütter mit ihren Blogs und Instagram-Accounts, die das alles -mit mehr Kindern- so viel besser händeln, als ich es schaffe. Ich komme mir schlecht und kraftlos vor. Das Gefühl nicht auszureichen, nicht gut genug zu sein, bekommt dann noch mehr Platz. Es breitet sich in meinem Leben aus und macht mich richtig fertig. Ich verabscheue dieses Gefühl, weil ich weiß, dass ich vermutlich alles tue was ich kann. Vielleicht, ja vielleicht könnte ich es noch besser machen. Vielleicht könnte ich mehr schaffen. Vielleicht sollte ich mir mehr Ich-Zeit schaffen, aber ich weiß nicht mehr wie. Als vor 3 Wochen ein Nagellack in mein Körbchen hüpfte (in einer wunderschönen Herbstfarbe für gerade mal 1,49€) will ich meine Nägel lackieren. Ihr könnt euch denken, dass ich diesen Eintrag mit unmanikürten Nägeln schreibe, oder? Und das ist nur ein Beispiel. Ich kann mich nicht mal dazu aufraffen. Nicht einmal dann, wenn ich eventuell diese Zeit hätte. Und das lässt sich auf die verschiedensten Situationen übertragen.

Ja, ich bin momentan so wahnsinnig unzufrieden mit mir. Mit dem, was ich aus meinem Leben mache. Mit dem was ich aus dem Leben meiner Tochter mache. Das Gefühl nicht gut genug zu sein, ist größer als jemals zuvor. Dabei weiß ich ganz genau, dass ich viel richtig mache. Immer dann, wenn die Püppi mich freudestrahlend empfängt, wenn ich sie aus der KiTa abhole und sie in meine Arme rennt und ich sie ganz fest an mich drücke. Immer dann, wenn sie mit mir kuscheln will und meine Hand einfordert. Immer dann, wenn wir gemeinsam Mittagsschlaf machen und ihr Herz auf meinem schlägt, wenn sie mir so nah ist, wie sonst fast nie. Immer dann, wenn ihre Liebe so greifbar ist und wenn sie mich so bedingungslos liebt, weiß ich, dass ich doch eine gute Mama bin. Aber ich habe auch Grenzen, Schwächen und bin nicht perfekt. Und momentan ist das ein Tief aus dem ich mich rauskämpfen muss, aber das ist gar nicht so leicht.

Es sind die kleinen Dinge, die mich hochbringen. Zum Beispiel das morgendliche Zubereiten der Brotdose, die bei euch und auch in der KiTa immer total klasse ankommt - für die ich Komplimente bekomme. Es ist dieses stolze Gefühl, wenn die Erzieherin mir sagt, dass die Püppi so wahnsinnig umgänglich ist, dass sie sich mit jedem versteht und es NULL, wirklich NULL Probleme gibt. Wenn man mir sagt, dass sie sich um andere kümmert und nie will, dass jemand alleine dasteht oder kein Spielzeug mehr hat. Ich bin dann tief gerührt und weiß, dass ich etwas richtig gemacht haben muss. Es ist zauberhaft wie die Püppi am Morgen alle begrüßt "MOOOORGÄN" und wie sie sich immer verabschiedet "Tsüüüss, b später" und dann Handküsse verteilt. Sie ist mein kleines, zauberhaftes Mädchen mit einem Herzen aus Gold. Ich bewundere sie, mein kleines Duracell Häschen auf Speed, jeden Abend, jeden Morgen. Diese unbändige Energie, die Kraft jede Krankheit durchzustehen und so tapfer zu sein, dass sie sich eine Medaille verdient hätte. Das liebevoll gestaltete Bild für den Papa, weil er schon wieder so spät nach Hause kommt, dass er sie nicht ins Bett bringen kann und deswegen zwischendurch 30 Minuten zu uns kommt und welches sie ihm freudestrahlend an der Haustür überreicht. Das alles ist mein kleines Mädchen, Liebe auf zwei Beinen für die ich aus dem Loch klettern will und muss, damit ich ihr genau das bieten kann, was sie verdient. Den Himmel auf Erden.


[DIY] Knete mit Kindern herstellen

Dienstag, 21. Oktober 2014
Vergangenen Samstag wollte ich mal etwas ganz Spannendes mit dem Zukkermädchen ausprobieren. Schon vor einiger Zeit stöberte ich mich wieder durch Pinterest. Dort gibt es einfach für alles was man sich nur vorstellen kann, die besten Inspirationen. Von Essen, über Wohnungseinrichtung bis hin zu den verschiedensten DIY-Ideen ist quasi alles dabei. Ich komme dann oft gar nicht mehr vom Laptop weg, wenn ich einmal angefangen habe nach bestimmten Dingen zu suchen und diese auf meinen Pinnwänden zu speichern. Wahnsinnig toll finde ich die DIY-Ideen für Kinder - da sind Dinge dabei, auf die ich selbst wahrscheinlich niemals kommen würde. So stieß ich auch auf selbstgemachte Knete. Obwohl wir Knete zuhause haben, wollte ich das unbedingt ausprobieren. Einmal, weil selbstgemachte Dinge immer schön sind, vor allem wenn man sich danach noch lange an ihnen erfreuen kann. Und desweiteren, weil die Kinder schon in der Vorbereitung und Zubereitung mit einbezogen werden können. So habe ich das mit der Püppi auch gemacht und sie hatte wahnsinnig viel Spaß. Wir waren ungefähr 3 Stunden komplett beschäftigt.

Man sollte allerdings mit der Lebensmittelfarbe aufpassen. Einmal zwei Sekunden nicht hingesehen, hatte die Püppi diese aufgeschraubt und einen ganzen Löffel voll, den sie sich gerade in den Mund stecken wollte. Ich war gerade noch rechtzeitig um sie davon abzuhalten, dafür hatte ich die Farbe dann, dank dem kleinen Stinkstiefel, auf dem Teppich. Macht sich wahnsinnig gut, so ein blauer Fleck auf rotem Teppich. Ist jetzt ein Unikat - ziemlich schick. Ich schätze mal, umso älter die Kinder sind, umso besser verstehen sie auch, was sie da eigentlich machen und tun nicht irgendwelche anderen Dinge mit den Zutaten, weil das ja viel spannender ist. Ansonsten hat aber wirklich alles gut geklappt. Wobei. Wann immer die Püppi nicht aus dem Mehl/Backpulver/Wasser-Becher löffeln durte, wurde sie stinkig. So war das Ganze am Ende schon ein bisschen anstrengend, aber es hat auch wahnsinnig viel Spaß gemacht. Die Püppi hat ein bisschen was gelernt und war glücklich. Wie die kleinen Kinderaugen funkeln, wenn sich die Mehl-Wasser-Mischung plötzlich grün/gelb/pink färbt und noch mehr, wenn man dann noch Glitzer darüber streut. Das ist einfach wahnsinnig schön.

Und nun möchte ich das Rezept mit euch teilen und hoffe, dass ihr mindestens genauso viel Spaß dabei habt wie wir. Ich möchte euch dieses DIY wirklich sehr ans Herz legen. Ihr braucht gar nicht viele Zutaten und die Kleinen haben eine Menge Spaß dabei. Genau richtig, wenn es draußen nur grau und kalt ist. Und nach etwas Wartezeit kann die Knete auch direkt bespielt werden. Na wenn das nichts ist, oder? :)


Ihr benötigt (für eine Kugel Knete):

80gr. Mehl + etwas Mehl extra
80ml warmes Wasser
1 EL Salz
1 EL Weinsteinbackpulver
1 EL Olivenöl
1/2 TL Lebensmittelfarbe (Wilton Icing Colors- klick)
evtl. Glimmer/Glitzer

außerdem: 1 kleinen Topf, 1 Holzlöffel, 1 Silikonunterlage (es geht auch eine bemehlte Arbeitsfläche)

Originalrezept von hier: klick


Als erstes solltet ihr euch und natürlich euren kleinen Schätzchen etwas anziehen, was ruhig dreckig werden darf. Bei uns waren das Sachen, die sie auch in der KiTa anzieht. Ansonsten könnt ihr natürlich auch eine Schürze umbinden (wenn ihr habt) oder einen Latz (das lässt sich die Püppi aber nicht mehr gefallen). Dann nehmt ihr zuerst euren Topf (Ihr könnt einen alten, ausrangierten nehmen - es geht aber ebenfalls einer den ihr noch zum Kochen benutzt. Es lässt sich danach alles gut abwaschen). Dort kommt nun zuerst das Mehl hinein, anschließend das Salz und dann das Weinsteinbackpulver. Ich habe alles in die tollen Kinderbecher von IKEA gefüllt - so konnte die Püppi es ganz leicht in den Topf schütten. Das Ganze muss jetzt gut miteinander verrührt werden. 


Jetzt kommen Wasser und Öl in den Topf. Dann wird erneut alles gut durchgerührt. Ihr könnt versuchen es ganz glatt zu rühren. Uns ist das nicht gelungen, das macht aber nichts. Die Masse wird nachher auf dem Herd zu Knete und da lösen sich die kleinen Klumpen ganz von alleine auf. Also keine Panik, wenn ihr sie nicht alle weg bekommt. Zuletzt fügt ihr die Lebensmittelfarbe hinzu. Da müsst ihr schauen, wie viel genau ihr benötigt - das ist ja von Farbe zu Farbe verschieden. Bei den Wilton Icing Colors reicht ein halber Teelöffel wirklich vollkommen aus. Wenn ihr Pastelltöne wollt, nehmt einfach noch weniger. Wenn ihr richtig satte Farben haben wollt, nehmt ruhig noch etwas mehr. Mischt Farben untereinander. Zum Beispielt blau + grün, dann bekommt ihr ein tolles Türkis. Ihr könnt auch noch Glitzer oder Glimmer hinzufügen. Macht einfach worauf ihr Lust habt und was euch einfällt, denn das ist eure ganz eigene Knete - ihr könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen. 

Nun geht es ab an den Herd. Hier müsst ihr natürlich für euch selbst entscheiden, ob ihr das euer Kind das machen darf/kann oder ob ihr diesen Part selbst übernehmt. Aber lasst euer Kind zugucken, es ist nämlich wirklich spannend was dann passiert. Die Kochplatte stellt ihr nicht auf kleinste, aber auch nicht auf mittlere Stufe, sondern etwas dazwischen. Es sollte nicht zu viel und nicht zu wenig Hitze sein. Wir haben neun Stufen und ich habe es auf Stufe 3 gemacht - das hat super funktioniert. Rührt die Masse ständig um. Es dauert erst einmal eine Weile, aber wenn sie dann anfängt dick zu werden, geht alles ziemlich schnell. Ihr müsst immer rühren. Da musste ich dann auch die Püppi ablösen. Das war für sie einfach noch nicht machbar. Ihr rührt so lange, bis ihr nicht mehr rühren könnt. Dann ist eure Knete fast schon fertig. Sie wird dann zu einem Klumpen, aber keine Angst - das muss so sein!


So sollte der Klumpen ungefähr aussehen. Diesen löst ihr aus dem Topf und legt ihn dann auf eine bemehlte Arbeitsplatte oder besser noch auf eine bemehlte Silikonunterlage. Dort muss der Knet-Klumpen jetzt auskühlen. In der Zeit könnt ihr euch der nächsten Knet-Kugel widmen, je nachdem wie viele ihr davon machen wollt. Sobald die Knete komplett ausgekühlt ist, knetet ihr sie nochmal mit dem Mehl durch und dann könnt ihr sie sofort verwenden. Sie lässt sich prima ausrollen, ausstechen und tolle Dinge lassen sich mit ihr auch formen. Die Knete ist sehr weich, aber stabil. Es ist richtig toll, eigene Knete zu fühlen und mit ihr zu spielen. 

Aufbewahrt wird die Knete im Kühlschrank. Dort ist sie ziemlich lange haltbar. Wenn sie mal etwas zu klebrig ist, einfach erneut mit etwas Mehl verkneten. Ich schätze, dass man die Knete so nach einem halben Jahr neu machen muss und sie nicht mehr verwendbar ist. Das ist aber eine reine Schätzung und varriert sicher auch. Ich habe sie alle in eine große Dose gepackt, die natürlich verschlossen werden muss. Und seien wir mal ehrlich: So viel Spaß wie das macht, ist es vollkommen egal, dass man sie regelmäßig neu macht. Das ist immer wieder ein Erlebnis, außerdem kostet es fast nichts und macht riesigen Spaß. Man kann immer wieder neue Farben ausprobieren oder experimentieren. Ich weiß ganz sicher, dass wir es nicht das letzte Mal gemacht haben.

Ganz toll würde ich es finden, wenn ihr das mal nachmacht und mir Bescheid gebt, wie es euch und vor allem euren Kindern gefallen hat. Schickt mir doch auch gerne Fotos davon. Ich wünsche euch ganz viel Spaß ♥


Wochenrückblick #40

Sonntag, 19. Oktober 2014
Donnerstag hatten der Mann und ich unseren ersten gemeinsamen Elternabend. Wir wollten unbedingt beide hingehen und da die Mama vom Männchen auf die Püppi aufpassen konnte, war es uns auch möglich. Zuerst hatten wir in kleiner Runde den Gruppen-Elternabend. Dort wurden nochmal ein paar Abläufe geschildert und eben so ganz normale Dinge erzählt. Wie das so handgehabt wird usw.! Das meiste kannte ich schon vom ersten, großen Einführungs-Elternabend, aber der Mann fand' das ganz spannend. Wir konnten auch ein paar persönliche Fragen zu den Kindern stellen, aber insgesamt habe ich da nicht so viele Fragen, weil das meiste eh zwischendurch geklärt wird. Traurig war ich, dass es nur einmal im Jahr ein Elterngespräch gibt, wo man eben so erfährt wie das Kind sich in der Gruppe macht, was es kann, ob es irgendwelche Bedenken gibt. Dieses Gespräch findet meistens einen Monat vor dem Geburtstag statt. Ich hätte gerne in naher Zukunft eines gehabt, um einige Fragen zu stellen. Das muss ich dann jetzt doch immer mal zwischendrin machen, wenn eine Erziehrin mal ein bisschen Zeit hat. Ich verstehe das auch. Die KiTa ist wie jede andere eh unterbesetzt und ich kann das schon alles irgendwie nachvollziehen. Und dann war der große Elternabend mit so ziemlich allen Eltern(teilen) aus der KiTa. Da waren noch einige Termine ganz interessant und die Wahl zur Elternvertretung. Ich hatte das Mysterium vorher übrigens aufgeklärt. Die KiTa-Chefin war sich sicher, dass ich das beim letzten Elternabend gesagt hätte (also das ich das gerne machen würde), ich war mich aber sicher (und bin es bis heute), dass ich es nicht getan habe. Wie dem auch sei, ich ließ mich natürlich nicht streichen, ich wollte das ja. Und dann erfuhr ich auch noch, dass nur die ganze Gruppe gewählt wird und keine einzelnen Mütter/Väter. Jeder Neue musste sich kurz vorstellen (ich habe so gezittert! noch 3 Stunden später - kein Scherz) und dann wurde abgestimmt. Also was soll ich sagen? Ich gehöre nun zur Elternvertretung. Das erste Treffen ist auch schon bald und wir sind zu 7.! Ich freue mich schon sehr auf diese neue Aufgabe. Zuhause angekommen empfinden wir dann die Püppi gemeinsam mit der Oma und der Tante ruhig auf dem Sofa liegend. Das war ganz süß. Entgegen meiner Befürchtungen hatte uns die Püppi auch schon ganz lieb verabschiedet (ich hätte echt gedacht, dass es da Tränen gibt). Tatsächlich sagte sie nur: Tsüss, bspäter (Tschüss, bis später). Sie schaute ein bisschen traurig, aber alles lief ganz prima. Die Püppi spielte die ganze Zeit mit ihrer Tante und ließ sich sogar vorlesen (der Mann und ich dürfen das nicht). Wir aßen dann nur noch schnell etwas und steckten die Püppi ins Bett.

Gestern hatten die Püppi und ich einen ziemlich schönen, wenn auch anstrengenden Tag. Der Mann muss von gestern an bis nächsten Sonntag durcharbeiten. Das heißt, ich muss mir ein bisschen Programm für die Püppi ausdenken. Vor allem für die Nachmittage, wenn die mal nicht so schön sind und wir evtl. nicht auf den Spielplatz oder einen kleinen Spaziergang machen können und natürlich für dieses und auch nächstes Wochenende. So machte ich gestern mit der Püppi Knete. Wir haben diese komplett selbst hergestellt und die Püppi hatte wirklich ganz viel Spaß dabei. Ich gebe zu, es war auch sehr anstrengend, vor allem wenn das Zukkermädchen mal wieder ein kleiner Stinkstiefel ist. Den Rest erzähle ich euch aber in einem seperaten Eintrag, der morgen oder übermorgen folgt :)
Heute Vormittag hatte ich dann das obligatorische Telefon-Date mit meiner Herzfreundin. Die Püppi hat derweil Sport gemacht, mit-telefoniert oder mal gemeckert. Größtenteils hat sie sich aber toll selbst beschäftigt. Dann gab es Mittag und anschließend Mittagsschlaf. Die Püppi war so zauberhaft und ist dann eng angekuschelt an ihren Panda und mich eingeschlafen. Der Papa hatte zum Glück zeitig Feierabend und weil es so schön draußen war, entschieden wir uns noch auf den Spielplatz zu gehen. Mit dem Auto können wir uns immer zwischen dreien entscheiden. Die Entscheidung fiel auf den Spielplatz den ich beim besten Willen mit der Püppi nicht so schnell erreiche und sicherlich eine Stunde zu Fuß laufen würde. Diese Entscheidung war auch goldrichtig, weil wir dort auf eine liebe Bekannte und ihr Kind trafen. Mit ihr war ich schon im Geburtsvorbereitungskurs und auch bei der Rückbildung. Unsere Mädels haben sich schon immer gut verstanden und sind sich wahnsinnig ähnlich - so vom Charakter her. Das hat man auch direkt gemerkt. Sie wippten zusammen auf so einem Schaukeltier (und umklammerten sich dabei fest), sie rutschten nacheinander und kletterten die Treppen hoch. Sie schaukelten zusammen und lachten und quiekten die ganze Zeit fröhlich vor sich hin. Es war einfach zuckersüß. Während die Männer auf die Mäuse aufpassten, quatschten wir Mädels eine Runde und so verging die Zeit auch wie im Flug. Am Ende gab es Küsschen für alle, aber der zwischen den Zukkermädchen war der Schönste. HACH HACH HACH. Da schmilzt das Herz. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder!

Daumen hoch für: Grandiose Sonnenuntergänge im Herbst und frischen Wind.
Daumen runter für: zu wenig Zeit um alles erledigen zu können.
Hörenswert: Mein Spotify-Playlist von Hart of Dixie!
Sehenswert: Devious Maids - habe jetzt die 2 Staffeln beendet und habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Natürlich kann ich es jetzt kaum abwarten bis es 2015 weiter geht ;)
Gegessen: Honig-Sesam-Hähnchen mit Kritharaki, Grilled Cheese Sandwich, One Pot Cheeseburger, Kartoffel-Kürbis-Suppe mit Pfifferlingen und Schinkenwürfel, Hackbällchen, Eier, Brötchen, Obstsalat mit Vanillejoghurt, Bananen, Red Velvet Cake, süß-saure Reispfanne, Kartoffelpuffer, Kartoffelbrot mit Käse
Getrunken: diverse Fruchtsäfte, Zitronenlimo, Milch, Kaffee, Tee, Lipton Eistee Sparkling, Wasser
Geärgert: Darüber das Rezepte auf vielen Blogs nur noch kopiert oder komplett abgeschrieben werden und das nicht mal unrecht ist. Jedenfalls wenn man die rechtliche Seite betrachtet. Trotzdem finde ich das alles sehr fragwürdig und bin ziemlich enttäuscht, dass manche es so nötig haben.
Gefreut: Als die Püppi mir ihr Gute-Nacht-Lied aus der KiTa vorgesungen hat und anschließend meine Wange und meinen Arm streichelte und dann sagte: "Schaf schön Pinzessin Mama". Einer der wunderschönsten Momente überhaupt. Natürlich auch darüber das ich in der Elternvertretung bin und das wir eine liebe Bekannte mit ihrer Tochter auf dem Spielplatz getroffen haben.
Gestaunt: Immer wieder über die Püppi - ich kann einfach nichts anderes sagen ;)
Gekauft: Winterjacke-und Mütze für die Püppi, Leggings für den Kindergarten, eine Leggings für mich
Süchtig nach: Äpfeln und Birnen mit dem liebsten Vanillejoghurt oder als Crumble!
Vorfreude auf: Kuchen backen und basteln mit der Püppi.
Letzte Sünde: Zartbitter-Schokolade (ich wünschte es wären Quarkwaffeln :D)
Gut zitiert: “There comes a point in your life when you realize: Who matters, Who never did, Who won't anymore and who always will. So, don't worry about people from your past, there's a reason why they didn't make it to your future.” [Adam Lindsay Gordon]

Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Abend, eine ruhige Nacht und morgen einen tollen Start in die neue Woche

Red Velvet Cake (so lecker) | Die Püppi und ich haben Knete hergstellt | Kartoffel-Kürbis-Suppe
 Brotdosen von: Montag, Dienstag und Mittwoch!
 Beim Spaziergang mit der Püppi einen Regenbogen gefunden | Wir lieben den Herbst & Sonnenuntergänge
 Die Püppi ist sportlich! | Neue Deko für das Wohnzimmer | Winterjacke für die Püppi



[Rezept - Herbstliebe] Kartoffel-Kürbis-Suppe mit Pfifferlingen und Schinkenwürfel

Mittwoch, 15. Oktober 2014
Erinnert ihr euch an meine Kürbissuppe auf indisch vom letzten Jahr? Wenn nicht, gelangt ihr hier -klick- noch einmal zum Rezept. Das war meine erste Kürbissuppe. Da ich damals nicht wusste, ob mir Kürbis überhaupt schmecken würde, entschied ich mich dazu, sie mit meinen liebsten Gewürzen abzuschmecken und so wurde es eine indisch angehauchte Kürbissuppe. Die war wirklich grandios, also wollte ich dieses Jahr wieder etwas mit Kürbis ausprobieren. Da ich mich an Kürbis als Gemüse (in Scheiben oder Stücken) noch nicht so rantraue, sollte es wieder eine Suppe werden. Trotzdem wollte ich nicht nur einfach Kürbis - das ist mir zu langweilig. Also brauchte ich ein "Motto" und da bot sich der Herbst doch perfekt an. Wie ihr seht wird sich das jetzt wohl eine Weile durch den Blog ziehen. Eine kleine Reihe zum Herbst, weil ich ihn so gerne mag. Ihr erkennt einen Eintrag aus der Herbst-Reihe immer daran, dass vor dem Titel des Blogeintrages [Herbstliebe] steht.

Ich hatte also schon den Kürbis und die Suppe. Dazu sollte es unbedingt Kartoffeln geben, weil der Kürbis die Suppe nicht alleine dominieren sollte. Da aber eine einfache pürierte Kartoffel-Kürbis-Suppe immer noch zu langweilig ist, musste eine "Einlage" dazu. Vor einer Woche erhaschte ich im Kaufland noch frische Pfifferlinge, diese konnte ich diese Woche leider nicht mehr ergattern, aber die aus der Dose haben ihren Zweck auch gut erfüllt. Dazu wollte ich noch eine würzige Note und entschied mich für Rohschinkenwürfel. Diese könnt ihr z.B. auch durch Speck ersetzen oder weglassen. Je nachdem, wie ihr es lieber mögt. Und zuletzt entschied ich mich noch dafür, ein Viertel vom Kürbis mit den Pfifferlingen und den Schinkenwürfeln anzubraten. Und? Das schreit doch Herbst, oder? Die Suppe hat wirklich unheimlich gut geschmeckt, auch den Mann habe ich erneut voll und ganz überzeugt. Nicht nur vom Kürbis, sondern auch von Suppen. Ich liebe Suppen sehr, der Mann eher nicht so, aber langsam lernt er sie lieben. Ihr müsst sie also unbedingt nachkochen. Ich verspreche euch, dass ihr es nicht bereuen werdet. Wenn ich die Fotos so sehe, könnte ich sie glatt schon wieder essen ;)


 Ihr benötigt (für 2-3 Portionen):

etwas 500gr. gute Kartoffeln
1 Hokkaido Kürbis (ca. 700gr.)
1 Zwiebel
500ml Gemüsebrühe
200ml Cremefine (7% oder 15%)
1 kleine Dose Pfifferlinge (oder 200gr. frische)
75gr. Rohschinkenwürfel
etwas Salz, Pfeffer, Muskat und Chiliflocken (z.B. diese)
optional: etwas Petersilie


Erster Schritt: Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Kürbis aushüllen und ebenfalls in Würfel schneiden. Gut mit warmen Wasser abwaschen. Ein viertel der Kürbiswürfel beiseite stellen. Den restlichen Kürbis zusammen mit den gewürfelten Kartoffeln, Zwiebeln und etwas Öl in einen großen Topf geben und andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

Zweiter Schritt: Die Gemüsebrühe und Cremefine hinzufügen und sehr gut umrühren. Aufkochen lassen. Anschließend auf mittlerer Hitze -zugedeckt- ungefähr 20-30min. köcheln lassen. Kürbis und Kartoffeln sollten schön weich sein und von der Messerspitze rutschen. 

 
Dritter Schritt: Kartoffel und Kürbis sehr fein pürieren, sodass am besten keine Stückchen mehr bleiben. Mit etwas Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.

Vierter Schritt:
In einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen und den Kürbis darin andünsten. Nach 5min. die Pfifferlinge dazugeben und mitbraten. Zuletzt die Schinkenwürfel hinzufügen und alles solange braten, bis die Schinkenwürfel schön kross sind und der Kürbis so mittelweich. Er sollte auf der Zunge nicht zerfallen ;) 

Fünfter Schritt: Kartoffel-Kürbis-Suppe auf tiefen Tellern oder in Schüsseln anrichten. Pfifferling-Kürbis-Schinkewürfel-Mischung mittig darüber verteilen und mit Chiliflocken und Petersilie garnieren. Guten Appetit!


Die Gewinnerin von letzter Woche ist: Tanja!!! Herzlichen Glückwunsch  Du bekommst von mir 12 selbstgemachte Apple Hand Pies und ein paar kleine Überraschungen zum Wohlfühlen. Ich hoffe, du freust dich. Bitte schicke mir doch deine Adresse an: drei_herzen@yahoo.de!



[Herbstliebe] Spaziergang im goldenen Oktober

Dienstag, 14. Oktober 2014
Eine meiner liebsten Jahreszeiten ist der Herbst. Ich liebe ihn ebenso wie den Frühling. Es ist nicht zu warm und nicht zu kalt. Im Herbst ist das Licht herrlich golden und im Frühling blüht alles. Es sind bunte Jahreszeiten, bis der Herbst den Winter einläutet. Und deswegen verbringe ich meine Zeit in dieses Jahreszeiten am liebst draußen in der Natur - die Kamera am besten immer mit im Gepäck. Im Herbst entstehen die schönsten Fotos. Ich glaube das liegt einfach daran, dass man sich in "seinen" Jahreszeiten am wohlsten fühlt und das auch auf die Fotos übertragen kann.

Ich liebe die Herbstsonne. Die Strahlen die mich wärmen. Ich liebe lange, kuschelige Cardigans, die ich überwerfe. Ich liebe am Abend den Kerzenschein und das Einkuscheln in die Lieblingsdecke. Ich liebe die bunten Blätter, das raschelnde Laub unter den Füßen und der leichte Wind, der mir um die Ohren weht.


So haben wir die warmen Oktobertage bisher jedenfalls gut ausgenutzt. Manchmal waren wir auf dem Spielplatz, an ganz warmen Herbsttagen waren wir noch ein leckeres Eis essen und wir haben Spaziergänge mit Spielplatzbesuchen verbunden. Heute war ich mit der Püppi zum Beispiel nach der KiTa noch Stöckchen und Blätter sammeln, damit wollen wir die kommende Regentage etwas basteln. Das Wetter hat heute schon angedeutet, dass es die nächsten Tage nicht so schön wird. Wenn sich allerdings nochmal ein schöner Tag dazwischen schiebt und der Mann frei hat, wollen wir nochmal in ein wunderschönes, kleines Waldstück fahren und auch dort noch Herbstmaterialien sammeln und Fotos machen. 


Die Püppi ist ja eigentlich nicht so der "Spaziergang-Typ". Sie braucht immer irgendwas aufregendes, wo sie sich auspowern kann. Egal, wie dreckig sie sich macht oder wie fertig sie danach ist. Das ist eben mein Mädchen. Ein Wirbelwind - immer auf der Suche nach Abenteuern. Und das ist ja auch okay so, auch wenn ich gerne mal in Ruhe spazieren gehen würde. Ich liebe es die Zeit mit ihr draußen zu verbringen und wenn sie glücklich ist, dann bin ich es auch. Die Püppi kann zum Beispiel auch lange im Sand buddeln, Sandeis herstellen und servieren. Da ist sie in ihrem Element. Ich mag es sehr, dass sie so naturverbunden ist und sich vor nichts fürchtet. Sie probiert einfach alles aus und wenn sie an eine Grenze stößt, dann probiert sie es nochmal. Wenn sie merkt, dass es für sie einfach noch nicht machbar ist, lässt sie es bleiben. Wobei sie aufgeben so gar nicht mag und dann immer meckert und weint.


Im Kindergarten ist das auch schon aufgefallen. Also das die Püppi die Natur liebt. Und das sie sehr sportlich ist. Eine der beiden Erzieherinnen meinte schon, dass das Zukkermädchen in einen Akrobatik-Kurs gehört, da sie täglich einen Spagat hinlegt und auch ansonsten unfassbar gelenkig ist. Damit hat sie den Akrobatik-Preis in ihrer Gruppe schon einmal sicher. An 2 Tagen in der letzten Woche, wo das Wetter nicht so schön war hielt sich die Bienchengruppe im Sportraum auf, als wir die Püppi am Nachmittag abholten und wenn man dann mal durch das kleine Fenster guckt und das Zukkermädchen beobachtet, sieht man auch dort, dass sie komplett in ihrem Element ist. Es gab da so eine kleine Drehscheibe, auf die man sich legen und sich dann damit drehen kann. Ihr kennt das sicher von Spielplätzen, die in der KiTa ist halt viel kleiner und nur auf ein Kind ausgelegt. Aber das hätte ich gerne für zuhause. So viel Spaß, wie die Püppi darauf gehabt hat.


Mögt ihr den Herbst denn auch so gerne wie wir? Und sammelt ihr auch Blätter, Stöcke, Kastanien und sonstige Naturmaterialien? Ich finde das mittlerweile ganz spannend und hoffe euch das ein oder andere, kleine, einfache, kindgrechte Herbst-DIY zeigen zu können. Das macht nämlich wirklich Spaß und ist ohne viel Aufwand möglich. Besonders toll, wenn es mal tagelang durchregnet. Ich mag ja am liebsten Do It Yourself's die man danach noch irgendwo in der Wohnung bestaunen kann. Geht es euch da auch so? Ich wünsche euch noch einen schönen Abend





Kopf-Chaos & Wochenrückblick #39

Sonntag, 12. Oktober 2014
In der ganzen Wohnung duftet es nach November Rain von Yankee Candle vermischt mit dem Geruch meines Lieblingstees, den ich nur im Herbst und Winter trinke. Und der Herbst, der ist langsam da. Immer mal wieder schleicht sich ein lauer Sommertag ein, aber ich hoffe, den Herbst bald komplett begrüßen zu dürfen. Ich mag, dass es früher dunkel wird und das die Nächte mich frösteln lassen. Offenes Fenster und einkuscheln bei Kerzenschein und Lieblingstee. Da gibt es kaum etwas Besseres zur Entspannung, zum Durchatmen und Nachdenken. Ein paar graue Tage nutze ich dann gerne mit einem guten Buch. Ein Thriller. Und weil ich davon kaum noch welche habe, sollte ich mir welche besorgen - die Wunschliste ist lang. Apropo Wunschliste: Ich habe die vom Zukkermädchen zu Weihnachten begonnen. Was schenkt ihr euren Kleinsten und habt ihr Interesse an dem Wunschzettel der Püppi? Vielleicht ist da ja noch die ein oder andere Inspiration dabei, falls ihr noch keine Idee habt? Gerne lasse ich mich aber auch von euch inspirieren. Und da ich gerade schon bei Weihnachtsgeschenken bin, stehen auch wieder Kalender, Karten und Fotobücher auf unserer Liste. Die letzten beiden Jahre haben Männchen und ich mit Aussuchen und Bearbeiten der Fotos immer erst Ende November begonnen. Da das aber immer viel zu knapp wird, weil die Gestaltung des Fotobuchs nochmal so viel Zeit in Anspruch nimmt wie das Auswählen und die Bearbeitung der Fotos, wollen wir schon jetzt anfangen. Ich schätze das ist eine gute Idee, zumal man ja auch nicht jeden freien Abend damit verbringen möchte. So haben wir vielleicht weniger Druck, hoffe ich.

Und um noch etwas meinen Kopf zu entleeren, werde ich jetzt hier mal eine kleine Liste aufschreiben. Mit Blogeinträgen die in Zukunft folgen sollen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auch einfach mal wissen lasst, auf was ihr euch am meisten freut oder was euch gar nicht interessiert, damit ich sie mit der Liste außerhalb des Blogs abgleichen kann und eventuell Einträge streiche oder nach hinten verschiebe.

* unser erster Zoobesuch (ist zwar schon 6 Monate her, verbloggen möchte ich ihn aber trotzdem)
* unser Ausflug in den Sonnenlandpark
* Tipps in Sachen Filme, Bücher und Musik
* welches Spielzeug war in den ersten 2 Jahren sinnvoll für uns
* So war das bei uns - Reihe (schlafen, stillen, Zähne etc.)
* wie waren die ersten 2 Jahre mit der Püppi und ohne Jonas
* #IbegMDbegM (ich freue mich schon sehr darauf, die Fragen bekommt ihr in den nächsten Tagen)
* monatliche Favoriten von der Püppi und mir (Spielzeug, Bücher, Essen etc.)
* Kinderzimmer-Update
* Herbstgarderobe
* Herbst-und Winterinspirationen Kleidung
* Do It Yourself's mit Kindern
* Do It Yourself Top 3 Geschenkideen für die besten Freundin/Mama/Oma
* Rezepte Herbst/Winter
* Update Kindergarten, Entwicklung etc.

Für weitere Vorschläge bin ich sehr gerne offen. Was würde euch noch interessieren? So, jetzt ist das Chaos auch nochmal aufgeschrieben und ich kann hier darauf zurückgreifen und evtl. eure Meinung dazu lesen. 

Ansonsten habe ich heute wieder nur einzelne Gedankenfetzen in meinem Kopf. Zum Beispiel wollte ich euch schon ewig erzählen, dass ich auf der Liste der Bewerbung zur Elternsprecherwahl stehe. Gut, das wäre nicht komisch, wenn ich mich selbst drauf geschrieben hätte, habe ich aber nicht. Stellt sich mir also nach wie vor die Frage, wie ich auf die Liste gekommen bin. Vielleicht ein Versehen? Ich habe das niemandem gesagt, außer dem Männchen. Weil, ich will das schon, aber ihr wisst ja: Die Angst nicht "gewollt" zu werden ist allgegenwärtig. Darüber sollte ich vielleicht auch mal bloggen. Also, warum das so ist. Das hat nämlich wirklich einen Hintergrund. Männchen hat mich jedenfalls nicht auf die Liste setzen lassen und jemand anderen kenne ich ja gar nicht - also warum sollte das jemand machen? Kann ja nur ein Versehen sein. Ich habe auch noch nicht nachgefragt, da stelle ich mich auch immer so an. Aber ich werde wohl fragen müssen, denn am Donnerstag ist schon großer Elternabend, wo gewählt wird. Bis dahin sollte das geklärt sein.

Unser Wochenende war sehr schön, obwohl wir nichts weiter gemacht haben. Die Püppi kämpfte zu Beginn immer noch sehr mit ihrer Erkältung und hohem Fieber. Das ist zum Glück seit gestern weg. Und heute war quasi alles wieder normal, außer einer kleinen Schnupfnase. Mittlerweile inhaliert die Püppi schon selbstständig und saugt sich selbst ohne Murren die Nase ab. Das ist sehr witzig. Jedenfalls hatten wir deswegen ein kreatives Wochenende. Papa musste arbeiten und so haben die Püppi und ich es uns gemütlich gemacht. Viel Wäsche musste gemacht werden, viel aufgeräumt und etwas Staub gewischt. Wir haben getuscht, mit Fingerfarben gestempelt, Kuchen gebacken, genascht, zusammen Mittagsschlaf gemacht und viel gelacht. Die Püppi hat heute noch mit dem Papa gebadet (mit Haare waschen - DRAMA!), dann wurden Fuß-und Fingernägel geschnitten und zu Abend gegessen. Das hat alles sehr gut geklappt. Irgendwann hörte ich durch das Babyphone nur noch etwas von "Autu". Vielleicht weiß die Püppi, dass der Papa noch zur Bandprobe gefahren ist? Als ich ihr heute vor dem Mittagsschlaf nämlich sagte, dass der Papa arbeiten ist sagte sie: Papa is Autu. Irgendwie hat sie da auch recht. Die Püppi macht momentan eh viele lustige Sachen. Sie sagt z.B. dauernd "Oh nein" oder "Oh Gott", wenn etwas "passiert" und wenn ich einen Apfel oder eine Kartoffel schäle, sagt sie aua. Überhaupt hat die Püppi jetzt immer "Aua" wenn man ihr etwas verbietet und weint dann ganz bitterlich. Sie lutscht auch dauernd ihren Finger ab, wir vermuten daher, dass die Backenzähne doch noch nicht vollständig durch sind. Aber wir haben auch keine Chance das zu überprüfen. Die Püppi ist echt clever - meint man gar nicht, dass 2-Jährige schon so ausgefuchst sind. Ich freue mich jedenfalls ganz sehr auf morgen, weil das Zukkermädchen dann endlich wieder in KiTa kann. Vielleicht schaffen wir ja jetzt mal einen ganzen Monat ohne krank zu werden? Das wäre mal was. Morgen gibt es also wieder eine Brotdose. Immer werde ich sie aber wohl doch nicht zeigen - dafür ähneln sie sich von Tag zu Tag zu sehr. Aber immer mal wieder natürlich. Die Brotdose ist auch in der KiTa schon aufgefallen. Ich erfreue mich einfach daran, dass die Püppi regelmäßig alles aufisst, nur einmal hat sie bisher die Wurst übrig gelassen.

Das ist irgendwie ein merkwürdiger Eintrag, aber die Gedanken wollten mal nieder geschrieben werden. Auch wenn das alles sehr wirr und zusammenhangslos war. Gleich werde ich noch das Abendessen für den Mann und mich machen und anschließend in der Badewanne verschwinden. Vielleicht kommen wir ja auch noch dazu eine neue Folge "Rectify" zu schauen. Das wäre ein perfekter Abschluss des Wochenendes. Ich hoffe ihr hattet und habt dies ebenfalls und wünsche euch noch einen zauberhaften Abend, eine angenehme Nacht und morgen einen tollen Start in die neue Woche

Daumen hoch für: Durchgeschlafene Nächte und Verständnis.
Daumen runter für:  Durchgemachte Nächte und Streit.
Hörenswert: Ich höre derzeit all meine Lieblingslieder auf und ab. Superheroes, Try, Zuhause, Shake it off
Sehenswert: Devious Maids (ja, ich habe schon wieder eine neue Serie angefangen :D) und die neue Staffel "The Voice Of Germany" mit der besten Jury ever ever ever!
Gegessen: Rosenkohl mit Kartoffel und Schnitzel (yaaaaammi), Apple Hand Pies, Kartoffelbrot mit Käse, Ei auf Toast, Nudeln mit Jagdwurst, Äpfel, Kartoffeln mit Quark, Spinat-Lachs-Fladen
Getrunken: Lieblingstee (Wintergenuss von Milford), Pepsi, Zitronenlimo, Saft, Weißwein
Geärgert: über die erneute Erkältung mit hohem Fieber der Püppi!
Gefreut: Das ich 2 Kuchenformen, die ich schon lange haben wollte, bei Lidl günstig ergattern konnte. Und das die Mama vom Männchen noch Wintersachen für die Püppi bekommen hat.
Gestaunt: Über unser Zukkermädchen - sie tut einfach täglich etwas, dass mich staunen lässt.
Gekauft: 2 Kuchenformen, Winterkleidung für die Püppi
Gebloggt: Serientipps Teil 2, Rezept: Apple Hand Pies
Süchtig nach: dem Lieblingstee, der warmen Badewanne und den Yankee Candle Tarts
Vorfreude auf: Morgen, weil das für die Püppi heißt: Endlich wieder Kindergarten!
Letzte Sünde: Katjes Grünschnabel (yammi)
Gut zitiert:
"Vielleicht schickt uns Gott nicht das was wir wollen, sondern das was wir brauchen!"  [Broadchurch]

 Apple Hand Pies-Dieb ;) | my beautiful little girl | what a beautiful mess
LOVE | Herbst/Winter-Booties | kreatives Wochenende
 Brotdosen von Montag und Dienstag!



[Rezept] Sweet Apple Hand Pies + kleines Dankeschön!

Donnerstag, 9. Oktober 2014
Erkältung 3476 beim Zukkermädchen! Das ist kurz und knapp die Erklärung dafür warum es gestern kein Rezept -zum derzeit eher zweiwöchigen- Mam Mittwoch gab. Zugegeben habe ich das Rezept auch erst gestern ausprobiert und ziemlich lange zum Shooten gebraucht. Die Bildbearbeitung dauerte nochmal locker 1 1/2 Stunden und dann war die Püppi -gequält vom Schnupfen- auch schon wieder wach. Ich habe dann auf Facebook gefragt, ob ihr das Rezept gerne morgen (also heute) oder lieber nächste Woche haben wollt. Gerne wolltet ihr es heute sehen, auch wenn ihr geschrieben habt, ich soll ganz in Ruhe machen, da die Püppi krank ist. Ihr geht es noch nicht viel besser und sie liegt mit hohem Fieber + Fieberzäpfchen im Bett. Hoffentlich kann sie ein paar Stunden schlafen. Daher habe ich auch wirklich Zeit um das Rezept zu bloggen. Der Mann ist gerade mit seiner Band bei einem Konzert und ich habe komplett Ruhe. Das ist wirklich ganz schön, denn so bloggt es sich -für mich- tatsächlich am besten. 

Wie ich bereits geschrieben habe, habe ich das Rezept welches ich euch heute vorstelle, gestern selbst zum ersten Mal ausprobiert. Ich wusste gar nicht so genau was ich machen wollte, also ließ ich mich mal wieder bei Pinterest inspirieren. Herbstlich sollte es sein. Ich wollte keine weiteren Zutaten einkaufen müssen und fotogen sollte es auch sein. Ebenfalls nicht kompliziert. Wenn es auch noch schnell geht, perfekt! Und dann stieß ich auch Hand Pies. Ich glaube die sind gerade in sämtlichen Variationen im Trend. Oder gibt es das schon länger? Wenn ja, dann ist das irgendwie an mir vorbei gegangen. Ich meine, am Ende handelt es sich ja auch um nichts anderes als viel zu kleine Kuchen ;) So klein, das sie in eine Hand passen und man sich die mal eben zwischen Tür und Angel reinpfeifen kann, höhö. Also, wenn man mag. Und wenn man keine Zeit hat. Und wenn ein Brot mal zu langweilig ist. Na ihr wisst schon. Normalerweise sind Hand Pies eher rund oder halbrund, aber da könnt ihr eurer Fantasie ja freien Lauf lassen. Zu Weihnachten könnte ich mir z.B. sehr gut Hand Pies in Glocken-oder Tannenbaumform vorstellen. Hand Pies bestehen üblicherweise aus einem Pastetenteig. Den kennt man üblicherweise z.B. vom allseits bekannten Original American Apple Pie. Spätestens seit American Pie dürfte jeder wissen um welchen Kuchen es sich handelt ;) An den Apple Pie habe ich mich allerdings nie ran getraut, das werde ich aber demnächst ändern. Wohingegen normalerweise die Hand Pies mit Marmelade oder Schokocreme gefüllt sind, wollte ich meine ja herbstlich angehaucht haben und habe mir ein Apfelkompott als Füllung zubereitet. Das könntet ihr z.B. auch mit Pflaumen oder Zwetschgen machen. Ansonsten könnt ihr natürlich auch eure Lieblings-Marmelade oder Schokocreme verwenden. Die Apple Hand Pies machen sich auch super als kleines Mitbringsel zu einem Kaffekränzchen oder als kleine Aufmerksamkeit. Ich habe schon überlegt, welche an unsere Erzieherinnen zu verschenken. Meint ihr, die freuen sich darüber?

Ich bin jedenfalls hellauf begeistert von meinen Apple Hand Pies und würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr diese mal nachmacht. Sie schmecken wirklich unglaublich lecker und sind viel zu schnell vernascht ;)


Ihr benötigt (für ca. 18 Stück):

Pastetenteig:
200gr. Mehl
130gr. kalte Butter
halben Teelöffel Salz
1 Esslöffel Zucker
3 EL eiskaltes Wasser

Füllung:
2 Äpfel (z.B. Golden Delicious)
50gr. feinen, braunen Zucker (z.B. diesen)
1 Zimtstange + 1 TL Zimt
2 Stück Sternanis (z.B. diesen)
etwas Wasser
ca. 1 EL Speisestärke (z.B. diese)

außerdem: 1 Ei, etwas weißen Zucker, Ausstechförmchen (z.B. dieses)
optional: Lolli-oder Eisstiele (z.B. diese oder diese)



Erster Schritt: Zuerst bereiten wir den Pastetenteig vor, dieser muss nämlich für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Dazu gebt ihr das Mehl zusammen mit dem Salz und dem Zucker in eine Schüssel. Die Butter schneidet ihr in kleine Stücke und gebt sie ebenfalls in die Schüssel. Nun verknetet ihr alles gut miteinander und gebt nach und nach jeweils einen Esslöffel eiskaltes Wasser hinzu. Am besten kaltes Wasser in ein Glas füllen und einen Eiswürfel dazu geben. Wichtig ist wirklich das Wasser nach und nach hinzuzufügen, weil es sonst schnell zu viel sein kann. Immer wieder gut durchkneten, bis der Teig sich zu einer Kugel formen lässt. Sollte euch doch zu viel Wasser in den Teig gekommen sein, fügt noch etwas Mehl hinzu. Teig-Kugel in Frischhaltefolie wickeln und für 30min. in den Kühlschrank legen.


Zweiter Schritt: In der Zwischenzeit könnt ihr euch um die Füllung kümmern. Dazu schält und entkernt ihr 2 Äpfel eurer Wahl. Anschließend schneidet ihr diese in kleine Stücke und gebt sie in einen Topf. Hinzu kommt der braune Zucker, die Zimtstange, der Sternanis und etwas Wasser (ungefähr 100ml). Das Ganze kocht ihr dann langsam auf. Wenn der Zucker sich komplett aufgelöst hat, gebt ihr noch einen Teelöffel Zimt hinzu. Gut umrühren. Dann könnt ihr auch schon die Stärke in einer kleine Schüssel oder Tasse mit etwas Wasser anrühren. Das gebt ihr dann zu den Äpfeln und wartet das es noch einmal aufkocht und andickt. Dann zieht ihr den Topf von der Kochstelle und lasst es kurz auskühlen. Mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel den Apfel leicht zerdrücken. So habt ihr etwas Mus und auch noch ein paar Stückchen im Apfelkompott. Dieses füllt ihr nun in eine Schüssel um und lasst es auskühlen.


Dritter Schritt: Wenn die 30 Minuten um sind, den Teig aus dem Kühlschrank holen, aus der Frischhaltefolie auswickeln und nochmal 10 Minuten liegen lassen. Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Arbeitsfläche etwas bemehlen, den Teig noch einmal kräftig durchkneten und anschließend ausrollen (ca. 2cm dick). Mit einem Ausstechförmchen eurer Wahl den Teig ausstechen. Wichtig: Es muss am Ende immer eine gerade Zahl dabei rauskommen, damit ihr die "Plätzchen" übereinander legen könnt. Das macht ihr so lange bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Legt die Plätzchen nach dem Ausstechen am besten schon auf euer mit Backpapier ausgelegtes Backblech, weil sie sich mit Füllung nur noch schwer "transportieren" lassen ;)



Vierter Schritt: Jetzt kommen wir zu der Füllung. Gebt jeweils einen Teelöffel von dem Apfelkompott ziemlich mittig auf die Hälfte eurer ausgestochenen Teig-Herzen (oder was auch immer ihr gewählt habt). Falls ihr wollt, das eure Hand Pies nach dem Backen an einen Lolli-oder Eisstiel kommen, müsst ihr diese nun bis zur Hälfte an euer Plätzchen drücken. Als nächstes legt ihr nun die Herzen übereinander und drückt sie an der Seite schon leicht an. Dann nehmt ihr eine kleine Kuchengabel zur Hand und "verschließt" eure Herzen miteinander. Achtung! Lolli-oder Eisstiele jetzt wieder entfernen, sonst schmelzen sie euch im Ofen!



Fünfter Schritt: Ein Ei mit einem Spritzer Wasser verquirlen und die Hand Pies damit leicht einpinseln. So wird der Pastetenteig schön knusprig. Anschließend den weißen Zucker leicht darüber streuen und für ca. 20-25 Minuten im Ofen goldbraun backen. Am besten lauwarm genießen! Falls ihr eure Apple Hand Pies am Lolli-oder Eisstiel haben wollt: Hand Pies kurz abkühlen lassen und Stiel wieder durch die Öffnung schieben. Fertig! Guten Appetit 


Und weil ich mich bei euch bedanken will, für eure lieben Kommentare, eure Hilfe (wenn ich mal Tipps benötige), für eure Likes und einfach dafür das ihr meinen Blog lest, habe ich eine klitzekleine Überraschung für euch. Falls ihr jetzt ganz doll Appetit bekommen habt und euch hoffentlich das Wasser im Mund zusammen läuft, habe ich da etwas: Ich verlose 12 von mir frisch gebackene Apple Hand Pies. Diese bereite ich ganz frisch zu und schicke sie ganz schnell zu euch nach Hause. Dazu gibt es noch ein paar kleine Überraschungen - ein kleines Wohlfühlpaket sozusagen. Genau SO wie ich es für meine Herzfreundin oder einen anderen lieben Menschen schnüren würde. Falls ihr also überhaupt Interesse daran habt, hinterlasst einfach einen Kommentar und sagt mir darin, was ihr eurer Herzfreundin oder einer anderen lieben Person schenkt, wenn ihr sie überraschen wollt. Es soll nur eine Kleinigkeit, eine Aufmerksamkeit sein - so, wie ihr sie von mir bekommen werdet. Ich hoffe, ihr freut euch über dieses kleine Dankeschön. Viel Glück :)



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