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Antriebslos.

Montag, 24. November 2014
Da bin ich wieder. Tatsächlich sitze ich mal wieder hier, eingeloggt in mein Dashboard und versuche einen Blogeintrag zu schreiben. Die Erklärung ist eigentlich dieselbe wie immer: Die Püppi war krank. Aber das wäre nur die halbe Wahrheit. Momentan geht es mir einfach nicht so gut. Es ist als hätte mich eine Winterdepression erwischt, was eigentlich nicht mit meiner Liebe zum Winter konform geht. Vielleicht ist es auch etwas anderes. Ich weiß es nicht. Andauernd habe ich Kopfschmerzen, ich bin wahnsinnig antriebslos und lasse mich hängen. Gerade so schaffe ich es, den Haushalt zu schmeißen und zu kochen. Aber selbst das verlangt mir gerade viel ab. Meine Akkus sind komplett leer, aufgebraucht. Meine Nervenkostüm existiert nicht mehr. Und ich komme nicht dazu die Akkus aufzuladen oder das Nervenkostüm wieder aufzubauen. Momentan weiß ich nicht mal genau, wie ich das erklären soll, weil ich die Worte nicht auf das Papier bekomme. 

Vielleicht ist es Weihnachten. So viel will erledigt werden. Das Weihnachtsfest soll schön werden und noch schöner, die Vorweihnachtszeit, welche ich so liebe. Doch momentan gehen alle Backversuche schief. Plätzchen werden zu dunkel, Zimtschnecken gehen nicht hoch, Cookies zerlaufen über das ganze Blech. Mit dem Basteln für den Adventskalender der Püppi habe ich bisher nicht einmal begonnen. Den Adventskranz habe ich auch noch nicht hergerichtet, dabei steht der 1. Advent kurz vor der Tür. Ich liebe diese Zeit. Und ich möchte das Gefühl von Weihnachten so gut es geht an die Püppi weitergeben. Ich will, dass sie diesen Zauber fühlt und sich ebenso an den ganzen Lichtern erfreuen kann. Aber momentan ist das für mich nicht möglich. Ich gebe mich mit nichts zufrieden, fange aber nicht mal an.

Überall sehe ich wunderschön, aufgeräumte Wohnungen mit den schönsten Winter-und Weihnachtsdekorationen. Ich möchte hier am liebsten alles verändern. Vor allem will ich mehr Stauraum, ein Mädchenzimmer für das Mädchen. Plötzlich scheint mir alles nicht mehr gut genug zu sein, dabei bin ich vor 2,3 Jahren in diese Wohnung gekommen und habe sie abgöttisch geliebt. Sie war voller Liebe und zu Weihnachten leuchteten die buntesten Lichter.

Ich hoffe, dass ich dieses Tief schnellstens überwinde und dann endlich beginnen kann, alles aufzuräumen, die Böden zu wischen, das Bad zu putzen und auch die Fenster. Ich will die Gardinen noch waschen und dann alles wunderschön dekorieren, sodass wir diese Vorweihnachtszeit bestmöglich genießen können. Ich möchte an jedem Advent mit der Püppi eine selbstgemacht heiße Schokolade oder einen Kinderpunsch trinken. Dazu Plätzchen oder Schokopudding mit Zimt essen. Die Kerzen sollen leuchten und die großen Augen der Püppi noch mehr. Morgen werde ich erst einmal Tanne kaufen und das Grab von unserem Engel abdecken. Und Tanne für das Adventsgesteck. Außerdem brauche ich noch 2, 3 kleine Dinge für den Adventskalender der Püppi, mit dem ich dann endlich beginnen kann und hoffentlich noch rechtzeitig fertig werde. 

Momentan kann ich euch nicht versprechen, dass ich wieder regelmäßig bloggen werde, aber ich tue mein Bestes, versprochen. Denn auch mit euch will ich die Vorweihnachtszeit ein wenig zelebrieren. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich. Habt ihr euch auch schon einmal so gefühlt, was habt ihr dagegen getan und wo nehmt ihr Energie her, wenn die Akkus restlos aufgebraucht sind? 

Übrigens stehen immer noch viele Rezepte in der Warteschleife, denn das Essen haben wir dann doch noch oft fotografiert und auch den Essensplan dieser Woche werde ich spätestens morgen wieder auf unserer Facebook-Seite hochladen. Bis dahin wünsche ich euch noch einen wunderschönen Abend und bis bald





Ein Tag im wundervollen Sonnenlandpark / Lichtenau

Dienstag, 18. November 2014
Schon so lange wollte ich euch von unserem wunderschönen Tag im Sonnenlandpark berichten. Irgendwie kam immer etwas dazwischen oder ich habe einen anderen Eintrag vorgezogen. Ebenso in der Warteschleife hängen immer noch der Zoobesuch (welcher noch länger her ist) und unser Besuch im O-Park vor 3 Wochen. Grund dafür, dass ich mit dem Sonnenlandpark beginne ist ganz einfach: Da habe ich schon die Fotos fertig bearbeitet. Die Foto-Bearbeitung kostet wirklich immer viel Zeit, weshalb ich solche Einträge vermutlich auch vor mir herschiebe. Allerdings will ich sie natürlich trotzdem verbloggen. Als Erinnerung und um euch an unseren wunderschönen Tagen teilhaben zu lassen. Außerdem ist es gerade schön diese Spätsommerfotos zu sehen, wenn es draußen grau und nass ist. Vielleicht fühlt ihr euch auch inspirert, solche Unternehmungen mit euren Kindern zu machen oder zu schauen, ob sich etwas Ähnliches bei euch in der Nähe befindet. Natürlich wird es jetzt langsam zu kalt, aber man kann sich das ja schon für das Frühjahr vornehmen.

Der Sonnenlandpark befindet sich in Lichtenau/Sachsen. Das ist ungefähr 70km von Dresden entfernt und 45 Minuten Fahrzeit. Von uns aus sind es nur knapp 30 Minuten. Es sind genügend Parkplätze vorhanden, welche immer sonnengeschützt sind und lediglich 1€ kosten. Gleichzeitig wird mit ihnen Solarenergie gewonnen. Das Einzige was ich überhaupt am Sonnenlandpark zu bemängeln habe: zu wenig Bollerwagen. Da sollte man am Besten selbst was für den Transport des Kindes dabei haben, wenn dieses nicht mehr laufen will. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. 


Was genau ist nun also der Sonnenlandpark? Eigentlich ist es nichts anderes als ein Freizeitpark. Aber nicht im Sinne von vielen Karussells und riesigen Attraktionen, sondern viel mehr eine Mischung aus Natur, Tieren, einigen Karussels und Spielplätzen. 

Ganz genau gibt es u.a. folgende Attraktionen im Sonnenlandpark: Ein Kletterparadies, ein Riesenrad, Nautic-Jet,  Minibagger, Butterfly, Kettenkarussell, Wasserspielplatz und Miniflöße. Außerdem Natur pur mit Hirschen, Hirschkälbern und einem Streichelzoo. Man kann (nein man muss) einen ganzen Tag im Sonnenlandpark einplanen und auch dann hat man längst nicht alles gesehen. Überall gibt es Grillplätze, wo ihr eure mitgebrachten Bratwürste und Steaks grillen könnt. Aber auch da muss man schnell sein und sich einen der vielen Plätze sichern. Zudem ist der Sonnenlandpark ausgestattet mit barrierefreien Attraktionen sowie einer Rollstuhlwippe, einem Rollstuhlkarussell und einer extra Rollstuhl-gerechten Gondel im Riesenrad. Das finde ich wirklich ganz toll! Man merkt auch das es wirklich genutzt wird. Da es im Umkreis von vielen vielen Kilometern der einzige Park seiner Art ist, der eben auch barrierefrei und daher Rollstuhl-gerecht ist.


Das Ganze kostet ab 4 Jahren 11€ pro Person. Eine Familienkarte (Eltern/Großeltern) und 2 Kinder (4-16 Jahre) kostet 38€ - jedes weitere Kind 7€! Ein Geburtstagskind muss keinen Eintritt bezahlen. Wir hatten sogar das Glück einen Gutschein zu haben, sodass wir für 2 Erwachsene nur den Preis von einem zahlen mussten und die Püppi hat eh noch nichts gekostet, denn bis 4 Jahre ist der Eintritt frei. Bis auf Dezember und Januar hat der Sonnenlandpark auch in der kälteren Jahreszeit an den Wochenenden geöffnet. Zusätzlich dafür gibt es die IN-Sola die eigentlich nichts anderes, als ein Indoorspielplatz ist. Da gibt es viele Hüpfburgen, ein Kinder-Riesenrad, Airhockey, einen Kleinkind-Bereich und ein Bällebad. Besuchen kann man das IN-Sola aber natürlich zu jeder Jahreszeit. Das Essen für die Kinder ist ziemlich günstig. Für Nudeln mit Tomatensoße zahlt man ca. 2,50€! Wir haben für Wiener mit Pommes, Currywurst und die Nudeln knapp 10€ bezahlt. Getränke hatten wir dabei. Die Ausgaben spart man sich natürlich, wenn man sein Essen komplett selbst mitbringt.

Natürlich kann die Püppi auch nicht jede Attraktion nutzen, aber das war gar nicht schlimm. Ihr hätte es schon gereicht, den ganzen Tag auf der coolen Schaukel mit dem Papa zu verbringen oder aber auf dem Wasserspielplatz. Mama und Papa wollten jedoch wenigstens ein bisschen mehr sehen und so lernte die Püppi auch noch ein paar weitere Attraktionen kennen. Da wir am 6. September dort waren, erwischten wir tatsächlich noch einen richtig warmen Tag, der einmal durch einen Regenschauer getrübt wurde. Aber der war so schnell wieder weg, wie er gekommen war. 

So und nun lasse ich mal Fotos für sich sprechen. Die sagen nämlich so viel mehr. Viel Spaß!


Das erste Highlight für die Püppi, war diese coole Schaukel, bei der man selbst bestimmen kann, wie schnell oder langsam sie schaukelt und auch alleine bestimmt wann und wie ruckartig man bremst. Das ist ziemlich cool, weil ein Erwachsener und auch ältere Kinder das gut kontrollieren und steuern können. Der Püppi hat das echt unglaublich gut gefallen, auch wenn sie sehr ernst aussieht. Sie ist nämlich immer sehr gewissenhaft was ihre eigene Sicherheit betrifft - und das ist ja auch gut so!


Von dem Standpunkt der Schaukel aus konnte ich schon den Wasserspielplatz erspähen. Das war mein Highlight für die Püppi. Schon als ich davon im Internet gelesen habe, wusste ich, dass ist genau das Richtige für unser Mädchen. Wir mussten sie zwar ein wenig von der Schaukel wegreißen und es gab ein paar Tränen, aber nicht lange. Denn als sie den Wasserspielplatz dann auch erblickte gab es kein Halten mehr. Alles wurde ausprobiert. Angst existierte einfach nicht. Irgendwann stieg sie dann auch in ein Wasser-Schlamm-Becken und ließ sich reinplumpsen. Natürlich hatte ich direkt vorsorglich dreimal Wechselkleidung eingepackt. 

Sie hatte auch überhaupt keine Scheu mit anderen Kindern zu spielen. Oftmals war es so, dass sie sich das Wasser über die Hände plätschern ließ, während die anderen Kinder wahnsinnig Spaß hatten das Wasser heraus zu pumpen. Das wollte die Püppi aber natürlich auch mal probieren, aber das war schon ein bisschen schwierig. Trotzdem hat sie es geschafft und war dann auch wahnsinnig fasziniert. Ein ganz tolles Erlebnis war das für unser Zukkermädchen. Danach haben wir sie erst einmal komplett umgezogen und ein paar Apfelstückchen gegessen, die ich zuhause schon fertig gemacht hatte. Dazu bloß genügend trinken. Denn trotz des ganzen Spaßes ist das ja auch anstrengend und wenn es dann noch warm ist, muss genügend Flüssigkeit zu sich genommen werden.

Danach machten wir uns weiter auf Erkundungstour durch den Park. Die Püppi war ein bisschen traurig das sie sich nicht erneut von oben bis unten einsauen durfte, war dann aber auf Papas Schultern friedlich. Als wir dann eine lustige Hüpfburg erreichten, die in der Mitte eine Klettermöglichkeit hatte, war die Püppi nicht mehr zu halten. Sie rannte gefühlte hundert Mal runderherum. Sie fiel hin, ließ sich treiben und hatte eine Menge Spaß. Das Zukkermädchen ist ja nicht wehleidig und kennt keinen Schmerz. Leider war es wirklich so, dass die größeren Kinder keine Rücksicht auf die kleineren nahmen und ich so auch mal das Wort ergriff, weil niemand anderes es tat, aber jeder sich darüber aufregte. Nach ca. 20 Minuten wollte dann auch die Püppi runter und gleich danach mussten wir uns wegen dem kurzen Regenschauer unterstellen. Danach machten wir nochmal einen Versuch, einen Bollerwagen zu ergattern, aber Fehlanzeige. Also weiter vollbepackt. Wir entschieden uns dann erst einmal etwas zu essen und kurz zu verschnaufen.

Danach fuhren wir mit der Parkbahn Anton zum Riesenrad. Auf dem Weg sieht man so ziemlich den ganzen Park und es ertönt eine Stimme, die eine Menge Wissenswertes über den Park erzählt. Wir fuhren vorbei an dem Streichelzoo und an den Hirschen und Hirschkälbern. Teilweise ließen diese sich von bis zu 5 Kindern streicheln, so zutraulich sind diese, wenn man sich ihnen gegenüber ruhig verhält. Man kann den Weg natürlich auch zu Fuß gehen, aber das wäre für das Zukkermädchen zu viel gewesen. Mit Bollerwagen wären wir aber sicherlich gelaufen. Das nächste Mal!

Ich glaube die Fahrt fand die Püppi wirklich toll. Auch wenn es etwas ganz Neues für sie war und sie auch teilweise sehr skeptisch wirkte. Bei jedem Hirsch schrie sie lauthals "Wauwau" und quiekte. Damals waren alles noch Hunde ;) Mittlerweile kann sie verschiedene Tiere schon gut auseinander halten.

Auf dem Riesenrad hatte die Püppi echt eine Menge Spaß. Hätte ich erst gar nicht so gedacht, aber vermutlich hat sie doch keine Höhenangst. Sie hat immer wieder rausgeschaut und war wahnsinnig fasziniert von dem was sie von oben sehen konnte. Blöd war es nur, wenn das Riesenrad plötzlich anhielt. Das hat sie nicht verstanden und fand es auch nicht okay. Verstehen kann man das ja. Das Riesenrad kostet übrigens nichts extra und fährt ungefähr 5 Runden. Danach haben wir noch versucht an einen Hirsch heranzukommen, aber das gelang uns leider nicht. Dort beim Riesenrad scheinen sie noch nicht so zutraulich zu sein, denn die Püppi war wirklich sehr vorsichtig und ruhig, als sie sich ihnen näherte.

Ob man wieder mit Anton zurückfährt oder lieber läuft ist einem selbst überlassen. Wir sind natürlich gefahren. So langsam wurde es auch echt spät und die Püppi wirkte schon sehr schlapp. Das hielt sie allerdings nicht davon ab, nochmal diese Hüpfekissen auszuprobieren, vor denen sie ganz am Anfang noch viel Respekt hatte. Hier hat sie sich nochmal so richtig ausgepowert, wollte sogar vorsichtig raufgeschmissen werden, nachdem sie das bei einem anderen Kind gesehen hatte. Das hat echt gefetzt. Sie rutschte dann auch noch ein paar Mal, hangelte sich eine Wackelbrücke entlang und schaukelte auch nochmal mit dem Papa.

Dann wurde es langsam wirklich spät, die Püppi war nicht mehr so gut drauf und meckerte an allem rum - kein Wunder, hatte sie keinen Mittagsschlaf gemacht. Dazu die Wärme und die vielen Eindrücke. Sie machte dann noch ein bisschen Musik und ich entschied das sie zum Abschluss noch ein kleines Eis bekommt. Das war auch ganz richtig so. Ich sattelte sie auf meinen Schultern, sie aß ihr Eis und es gab keine Diskussionen und keine Tränen beim Verlassen des Sonnenlandparks. 

Das war wirklich ein schöner Tag, auch wenn er anstrengend war. Der Püppi hat das alles so viel Spaß gemacht und auch ich war ganz begeistert wie schön das alles ist. Für Kinder ist es genau das richtige und die ganze Familie kann dort richtig Spaß haben. Am Besten nimmt man noch ein paar Freunde mit und grillt dort zum Mittag. Das stelle ich mir ganz toll vor. Wir waren auf jeden Fall nicht das letzte mal dort und nehmen uns das für März/April wieder vor. 


Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Eindruck davon vermitteln wie schön es dort war und das sich das wirklich lohnt. Ein rundum perferkter Tag, der preislich auch wirklich vertretbar ist. Die glücklichen Kinderaugen sind es allemal wert, aber eben nicht nur die! So, wer kommt jetzt im Frühjahr vorbei und besucht den Sonnenlandpark mit uns gemeinsam? ;)





Interstellar, Gedanken über das Universum, die Erde, das Leben und Wochenrückblick #44

Sonntag, 16. November 2014
Ich muss euch ehrlich gestehen, ich hätte richtig Lust euch jetzt seitenweise von einem Film zu berichten, ohne euch zu viel zu verraten. Lieber würde ich noch meine eigene Meinung über unsere Erde, das Universum und was da alles passiert oder eben nicht passiert kundtun. Das ist ja ein weitumfassendes Thema, bei dem man wohl nächtelang einfach dasitzen und philosophieren könnte. Aber das erspare ich euch jetzt, denn ich gehe mal davon aus, dass das niemanden interessiert. Wenn ihr etwas über das Universum wissen wollt, fragt ihr einfach Google und bildet euch anschließend selbst eure Meinung. Allerdings fällt es mir wirklich schwer, meine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken. Die ganze Thematik lässt mich einfach nicht mehr los. Nicht nur, weil sie so unfassbar spannend und neu für mich ist, sondern weil es ebenfalls so furchteinflößend ist und unvermeidbar scheint. Also, das wir dazu beitragen, dass die Erde viele viele Jahre weniger exestiert als sie könnte, weil wir sie schlecht behandeln und weil jeder nur an heute und an sich denkt und nicht an morgen, nicht an die Menschheit im Allgemeinen. Also pustet China weiter viel zu viel Müll in die Luft und vor allem so viel, dass es nicht auszugleichen ist. Aber ehrlich gesagt ist das ja nur ein Teil dessen, was der Erde im Allgemeinen angetan wird. Also wird es vermutlich so enden, dass die Menschheit ihre Erde zu Grunde richtet, ehe die Sonne sie verschlingt. Aber das geht uns ja nichts an, denn wir leben dann ja eh nicht mehr. Irgendwie auch so eine hirnrissige Sichtweise das sich mir die Nackenhaare aufstellen. Im Grunde denkt man ja auch gar nicht darüber nach, denn alles funktioniert ja wunderbar - aber das wird es irgendwann nicht mehr. So und jetzt bitte alle in "Interstellar" gehen und sich ansehen, wie das dann enden könnte, wenn alles perfekt läuft. Wenn es überhaupt irgendwann möglich sein wird, falls Wurmlöcher wirklich exestieren. Ansonsten gibt es die Menschheit irgendwann nicht mehr und das ist doch irgendwie ein ziemlich gruseliger Gedanke. Wobei es überhaupt beeidruckend ist, das wir uns entwickelt haben. Das es uns überhaupt gibt. Hier, auf der Erde. Ich habe da früher nie so drüber nachgedacht, aber man wird ja älter und weiser und irgendwie ist das Thema so wahnsinnig faszinierend, dass ich in naher Zukunft so viel wie nur möglich darüber erfahren möchte. Mich interessiert es wie das mit uns weitergeht, auch wenn ich nicht mehr da bin. 

Achso ja, der Mann und ich waren also im Kino. Grund für meine niedergeschriebenen Gedanken, wobei das Thema bei uns auch schon zuvor immer mal wieder präsent war. Der Mann interessiert sich nämlich schon ein paar Jahre dafür. Der ist aber auch schon älter. Wenn ich erstmal in sein Alter komme, weiß ich genauso viel darüber. So! Die Püppi war so lange übrigens bei Oma, Opa und ihrer Tante. Sie hat leider einen bösen Schnupfen bekommen, darum war nicht ganz so viel mit ihr anzufangen. Ich denke trotzdem hatten alle einen schönen Nachmittag und als wir die Püppi abholten, fanden wir sie eng an die Oma gekuschelt vor. Das war schön. Zuhause schlief sie dann gleich ein, auch wenn die Nacht eher durchwachsen war, weil sie ab kurz nach Mitternacht der Schnupfen wieder ganz schlimm quälte. Heute haben wir uns nur ausgeruht und die Wäsche gewaschen, während der Papa arbeiten musste. Ich machte uns leckere Ofenpfannkuchen mit Blaubeeren, aber die Püppi isst und trinkt leider eher mäßig wenn sie erkältet ist. Ich hoffe, es wird schnell besser und diese Nacht verhältnismäßig ruhig, damit sie morgen eventuell in die KiTa kann. Darauf freut sie sich am Montag nämlich immer besonders doll. 

Daumen hoch für: Großartiges Kino mit Christopher Nolan's: Interstellar.
Daumen runter für: Schlechtmacher und elende Fehlerfinder.
Hörenswert: Christina Perri - Human, You + Me - You and Me
Sehenswert: INTERSTELLAR! Ihr wollt unbedingt mal wieder ins Kino? Ihr wollt unbedingt einen grandiosen Film, mit grandiosen Schauspielern sehen? Ihr wollt überrascht, gefesselt und gefordert werden? Ihr wollt fast 3 Stunden Gänsehaut? Dann geht in diesen Film - bitte! Unbedingt. Insterstellar ist für mich der Film des Jahres 2014, wenn nicht sogar der letzten Jahre. Er hat mich beeindruckt und erschrocken. Er hat mich gefordert, das Leben überdenken lassen und mich mit einer Thematik konfrontiert, die wichtig ist, aber auch erschreckend. Der Mann und ich haben bestimmt alle halbe Stunde geheult, also vergesst die Taschentücher nicht. Ich weiß nicht wie Christopher Nolan das macht, aber er ist ein Meister des Films. Er hat mich schon immer beeindruckt und ich bin Fan seit ich Memento gesehen habe und mit diesem Film liefert er -vielleicht- sein größtes Meisterwerk ab. Chapeau! Übrigens unterlegt mit großartiger Musik von niemand geringerem als Hans Zimmer. Danke Mister Nolan für dieses Kinoerlebnis!
Gelesen: Immer noch Passagier 23 von Sebastian Fitzek und die Zeitschrift Harmony.
Gegessen:
Wirsing-Hack-Pfanne, Folien-(Süß)-Kartoffeln mit Knoblauch und Käse überbacken dazu Dill Dip und Sour Cream, gebackenen Zitronenlachs mit Kartoffeln und Dillsoße, Paprika-Knoblauch-Pasta, Hähnchen-Enchilada-Auflauf, Pilzpfännchen mit Spätzle, Ofenpfannkuchen mit Blaubeeren, Obst, Brotzeit, Frikadellen-Ciabatta to go, selbstgebackene Kekse, gekochte Eier
Getrunken: Kaffee, Wasser, Weißwein, Coca Cola, Zitronenlimo, Green Tea Grapefruit, Bio Rhabarber-Brause von Wunderkind (so so lecker), Piccolo im Kino, Cherry Cola
Geärgert: Das die Püppi seit Freitag zu Samstag-Nacht schon wieder ein böser Schnupfen quält.
Gefreut:
Das Männchen und ich es tatsächlich ins Kino geschafft haben und das es sich so sehr gelohnt hat.
Gestaunt:
Wie wunderschön die Fotos vom Fotografen aus der KiTa geworden sind. Wir haben die ganze Mappe gekauft und sind damit sehr sehr glücklich.
Gekauft: Verschieden grünfarbenes Tonpapier um den Adventskalender der Püppi zu basteln und die dazugehörigen 24 Inhalte. Ein paar Dinge für Weihnachten im Schuhkarton. Leggings, Kleid, Pullover, Strumpfhose, Stiefel und Hemdchen für die Püppi. Ein Buch für den Mann.
Gebloggt: [Mam Mittwoch] Wirsing-Hack-Pfanne
Süchtig nach:
Gemütlichkeit. Wenn es draußen kalt, grau und dunkel ist - Kerzen an und in eine Decke kuscheln. Die Püppi an meiner Seite, dazu ein warmer Tee oder Kakao.
Vorfreude auf: Die Vorweihnachtszeit. Darauf, alles zu dekorieren. Auf Weihnachtsbasteleien, Plätzchen backen, den 1. Advent, Baum kaufen und schmücken - eben alles was dazu gehört.
Letzte Sünde:
Nougatzapfen vom Lidl. Die sind einfach zu lecker.
Gut zitiert: "This world's a treasure, but it's been telling us to leave for a while now." [Interstellar]

Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Abend und morgen einen tollen Start in die neue Woche

 Weihnachten im Schuhkarton | harmony lesen und Wunderkind trinken | Ofenpfannkuchen mit Blaubeeren
  Laternenumzug | Der Panda soll sicher fahren | Männchen und ich: Im Kino!
Brotdosen von Dienstag und Mittwoch | Unser Lieblingsfoto vom KiTa-Fotografen

[Rezept] Wirsing-Hack-Pfanne

Mittwoch, 12. November 2014
Seit dieser Woche poste ich jeden Montag bei Facebook unseren Essensplan für 7 Tage. Ich hatte das beim letzten Mam Mittwoch schon angesprochen und viele fanden die Idee toll. Einerseits als Inspiration und andererseits zum Abstimmen über kommende Gerichte beim Mam Mittwoch. Das macht es mir natürlich auch etwas einfacher. Ich kann gut abschätzen, welches Rezept ihr gerne am liebsten auf dem Blog hättet. Diese Woche lagen die Wirsing-Hack-Pfanne und das Pilzpfännchen ganz oben auf eurer Liste. Dicht gefolgt vom Hähnchen-Enchilada-Auflauf. Alle Rezepte wird es auf dem Blog geben. Heute starte ich mit der Wirsing-Hack-Pfanne. Diese haben wir am Montag gegessen und dann auch direkt abgelichtet ;) Zugegeben: Diese Pfanne ist kein besonders fotogenes Gericht. Aber ich verspreche euch: Es schmeckt umso besser. Natürlich ist es schön, wenn Essen wahnsinnig ansprechend aussieht, denn das Auge isst ja mit, aber mal ehrlich? Am Ende zählt der Geschmack. Keiner will ein halbrohes Fleischpattie auf einem soften Burgerbrötchen haben - sieht auf den Fotos aber besser aus. 

Die Wirsing-Hack-Pfanne ist super leicht nachzumachen und geht wirklich schnell. Mit Zubereitung höchstens 45 Minuten und die müsst ihr nicht die ganze Zeit am Herd verbringen. Diese Pfanne kommt bei uns ohne Beilage aus. Männchen ist manchmal Baguette dazu, muss man aber nicht. Für Kinder könnt ihr auch den Knoblauch und die Zwiebel weglassen. Würzt es einfach, wie es euch beliebt. Einige machen an Kohlgerichte auch gerne Kümmel, den mögen wir aber nun ganz und gar nicht. Der Püppi schmeckt die Wirsing-Hack-Pfanne jedenfalls sehr gut, aber sie ist auch nicht empfindlich was Gewürze oder Knoblauch angeht. 

Ich hoffe, ihr freut euch über das Rezept und würde mich freuen wenn ihr es nachkocht. Wenn ihr das macht, würde ich mich noch mehr über eure Fotos freuen und wenn ihr mir sagt, wie es euch geschmeckt hat. Und jetzt wünsche ich euch noch einen zauberhaften Abend

Ihr benötigt (für 3-4 Personen):

500gr. frisches gemischtes Hackfleisch
1 Wirsingkohl (ca. 1kg)
1 kleine Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
ca. 1 Liter Hühnerbouillon
200 ml saure Sahne (oder Cremefine 7%)
2 EL Tomatenmark
1 EL Paprika
 2 TL Majoran
1 EL gutes Olivenöl
etwas Salz und Pfeffer


Erster Schritt: Vom Wirsing die äußeren Blätter und den Strunk großzügig entfernen (wir wollen keine harten Stücke im Essen haben) und vierteln. Die Viertel dann zunächst in Streifen schneiden und diese noch einmal halbieren. So hat man eine optimale Größe der Wirsingblätter. In eine große Schüssel oder Salatschleuder geben und den Wirsing waschen. Beiseite stellen.

Zweiter Schritt: Öl in einer großen beschichteten Pfanne (ein Topf geht bestimmt auch) erhitzen und das Hackfleisch darin anbraten. Wenn das Hack langsam grau wird, Zwiebel und Knoblauch hinzufügen. Salzen, pfeffern. Dann nach und nach den Wirsing dazugeben und mitbraten. Der Wirsing fällt dann ziemlich schnell zusammen und so wird für die nächste Ladung Platz geschaffen ;) Immer schön unterheben und rühren, damit nichts anbrennt. Gegebenenfalls noch Öl hinzufügen. Wenn der komplette Wirsing mit dem Hackfleisch in der Pfanne vermischt und etwas zusammen gefallen ist, kommt das Tomatenmark dazu. Gleichmäßig unterrühren und die Pfanne dann großzügig mit Paprika und Majoran würzen. Mit Hühnerbouillon auffüllen, nochmals umrühren und zugedeckt ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren.

Dritter Schritt: Nach den 30 Minuten abschmecken und probieren, ob der Wirsing schon weich ist. Wenn das der Fall ist, endgültig nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss die saure Sahne hinzufügen. Gut und langsam unterühren, damit nichts flockt. Auf die Teller verteilen und optional mit saurer Sahne und Kresse/Petersilie/Schnittlauch garnieren. Guten Appetit!


// P.S.: Für die, die es bemerkt haben. Ja, das auf meinem Teller ist keine Kresse oder Petersilie und auch kein Schnittlauch, aber ich hatte echt keine der Kräuter mehr da. Also musste der Dill herhalten. Quasi, als Grünzeug auf dem Teller um noch das Beste aus einem unfotogenen Gericht rauszuholen ;)





(Aus)-Zug des Lebens & Wochenrückblick #43

Sonntag, 9. November 2014
Viel zu oft zweifele ich an mir. An meinen Fähigkeiten. Wenn ich etwas richtig gut kann, schaffe ich es trotzdem immer zu zweifeln. Wenn mir dann einige Menschen unabhängig voneinander sagen, dass ich es wirklich gut kann, dann schaffe ich es dennnoch, es schlecht zu reden. Komplimente annehmen konnte ich noch nie. Komplimente verteilen kann ich dafür umso besser. Aber man vergisst allzu oft, dass man Menschen vor den Kopf stößt, wenn man das Kompliment nicht annimmt. Immer dann, wenn derjenige das Kompliment wirklich ernst gemeint hat. Mein Selbstbewusstsein war nie besonders groß. Es gab einige mir damals sehr nahe stehende Menschen, die auch dafür gesorgt haben, dass es sich nicht aufbaut. Heute gibt es diese Menschen nicht mehr in meinem Leben und das ist auch richtig so. Nicht ohne Grund begleiten dich einige Personen nur eine Weile im Zug des Lebens. Viele bleiben für eine lange Fahrt, halten lange deine Hand und steigen dann aus. Einige bleiben nur kurz. Sie schauen flüchtig in deinem Abteil vorbei und sind dann schon wieder weg und vielleicht gibt es ein paar ausgewählte Personen, die lebenslang in deinem Abteil verweilen. Doch eines ist sicher: Jeder Mensch tritt aus einem bestimmten Grund in dein Leben, auch wenn wir nicht immer sofort wissen, warum. Vielleicht werden wir es auch nie erfahren, aber ohne diese Begegnung wäre irgendwas ganz anders gelaufen. Auch wenn wir nicht wissen was. Das Leben lehrt uns. Jeden Tag. Wir treffen Menschen, die wir lieber niemals kennen gelernt hätten. Wir wählen uns Freunde aus, ohne die ein Leben undenkbar wäre. Da sind Menschen, die an uns glauben, auch wenn wir selbst es nicht tun. Menschen, Freunde die uns auffangen, wenn wir drohen zu fallen. Seelenverwandte die uns die Tränen von den Wangen wischen, die Arme aufhalten und uns ihre Schulter ausleihen. 

Ich möchte einfach das ihr wisst, dass das Leben schön ist, auch wenn es nicht immer einfach ist. Wir können so viel schaffen, auch Dinge von denen wir nie geglaubt hätten, dass wir sie durchstehen würden. Uns werden die richtigen Menschen, zur richtigen Zeit an die Seite gestellt und wir entscheiden auch, wer uns wie lange begleitet und wem wir was zu verdanken haben.

Ich wünschte mir, ich könnte ohne Zweifel durchs Leben gehen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das sinnvoll wäre. Mit mehr Selbstbewusstsein - das wäre sicher sinnvoll. Doch das kann mir niemand geben, dafür muss ich selbst sorgen. Und das müsst ihr auch. Wann immer ihr an euch zweifelt, haltet euch vor Augen, was ihr schon alles durchgestanden habt, wie stark ihr wart. Ruft euch ins Gedächtnis wem ihr zuletzt eine Freude gemacht habt. Sagt zu euch selbst, dass ihr toll seid, so wie ihr seid, denn eines steht fest ...  man geht so ein Stückchen leichter durchs Leben. Der Tag ist schöner, wenn man mit sich selbst zufrieden ist. Das kann heute ein neuer Haarschnitt oder ein tolles Outfit sein und morgen kann es eine Geste sein, ein paar liebe Worte, die ihr an eine liebe Freundin gerichtet habt.

Daumen hoch für: Schöne Gedanken, Kerzenschein und heiße Schokolade!
Daumen runter für: Schmerzhafte Gespräche und späte Einsichten!
Hörenswert: Biffy Clyro - Black Chandelier, Christina Perri - Human & Nancy Sinatra - Bang Bang
Gelesen:
Ich habe mit dem neuen Buch von Herrn Sebastian Fitzek "Passagier 23" begonnen und freue mich jeden Tag darauf wieder ein paar Kapitel zu verschlingen ;) desweiteren: Kinderbücher mit der Püppi ♥
Gegessen: Zitronenlachs mit der besten Dillsoße und Kartoffeln, Potato-Tomato-Spinach-Pie, Chili a la Frank Rosin, Waffeln, Rührei mit Bacon, Spaghetti mit Jagdwurst, 20-Minuten Brokkoli-Hähnchen Pfanne mit Kritharaki, Obst mit Joghurt, Grießbrei mit Vanillezucker, Kartoffeln mit Spinat, selbstgebackene Kekse
Getrunken: endlich mal einen Green Smoothie, der so gut war, dass ich ihn direkt am nächsten Tag noch einmal zubereitet habe. Ansonsten alles wie immer: Wasser, Kaffee, Tee, Limo, Saft
Geärgert: das ich Kekse einfach nicht schön backen kann. Ich ärgere mich darüber sehr. Kuchen und Muffins, auch deftige Dinge kann ich absolut grandios zaubern, aber Kekse? Die sehen immer blöd aus und ja, sie schmecken und das reicht eigentlich auch, aber das Auge isst doch mit, oder? Perfektionistisch? Kann ich!
Gefreut: über das Wochenende und viel Zeit mit der Püppi, die wir auch wirklich gut ausgenutzt haben. Wir hatten einen wundervollen Samstag inklusive Spielplatzbesuch bei strahlendem Sonnenschein! ♥
Gestaunt: über alles was die Püppi wieder Neues dazu gelernt hat. Die Entwicklung steht einfach niemals still. Das ist so wahnsinnig faszinierend und ich bin dankbar das erleben zu dürfen.
Gekauft:
Passagier 23 von Sebastian Fitzek, Erdbeerinchen Erdbeerfee Vorlesegeschichten für die Püppi
Gebloggt: [Mam Mittwoch] Chinesisches Orangenhühnchen mit Reis, Schwächen können auch Stärken sein
Süchtig nach:
Äpfeln - egal ob einfach so, als Crumble, Mus, geschichtet, im Smoothie, mit oder ohne Zimt!
Vorfreude auf: Dienstag! Das ist im Kindergarten das St.Martins Fest mit Laternenumzug (hoffentlich) !
Letzte Sünde: meine selbstgebackenen Kekse und ein Glas halbtrockener Weißwein!
Gut zitiert: "The farther backward you can look, the farther forward you can see." [Winston Churchill]

Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Abend und morgen einen tollen Start in die neue Woche ♥

 
 Eine heiße Oreo-Schokolade bitte ;) | Samstag Morgen = Malen | Die Püppi und ich vor 1 1/2 Jahren
 Brotdosen von Dienstag, Mittwoch und Donnerstag!
Neu im Bücher-Regal ♥ | Leckerer Green Smoothie | Orangenhühnchen mit Reis



Schwächen können auch Stärken sein!

Freitag, 7. November 2014
Ich bin oft zu übervorsichtig. Ich habe viel zu oft den Putzteufel in mir. Heute kann ich mir nicht vorstellen mein Kind jemals alleine in die Schule gehen zu lassen.

Das bin ich. Momentan. Meine Einstellung. Mein Leben. Sobald die Püppi im Bett und eingeschlafen ist, versuche ich Lärm zu vermeiden. Noch vor einiger Zeit hat mich die immer knarrende Diele aufgeregt. Ich hatte irgendwann den Dreh raus und bin nicht mehr auf sie getreten, der Mann dafür umso öfter. Jedes Mal erntete er ein Stöhnen von mir. Das ist vorbei. Meistens. Ebenfalls wollte ich kaum noch die Küche betreten, weil sie direkt neben dem Kinderzimmer liegt. Die Mirkowelle benutzen, wenn die Püppi schläft? Undenkbar. Noch heute möchte ich bei kompletter Stille in der Wohnung die Toilettenspülung nicht betätigen. Die Ausnahme doch zu spülen, könnt ihr euch ja jetzt hier denken. Ich versuche jeden Tag mich zu bessern. Ich weiß nicht mal genau, warum ich da so empfindlich bin. Klar, ich will das die Püppi einen ruhigen Schlaf hat. Ja, ich möchte die Abendstunden alleine oder mit dem Mann genießen. Aber vor allem möchte ich sie wirklich nicht wecken. Wir haben im Nebenhaus Nachbarn, dessen Wohnung genau an unsere anschließt. Deren Wohnzimmer ist quasi neben dem Zimmer der Püppi. Ihr Schlafzimmer befindet sich an unserem. Und jeden Abend brüllen die sich an. Ich glaube, die reden einfach so, aber hallo? Die sind doch nicht alleine!! Mitte 50 werden sie schon sein und ich finde sie ehrlich gesagt auch sehr merkwürdig. Ich kann das nicht genau beschreiben, aber irgendwas stimmt mit denen nicht. Jedenfalls habe ich dann immer mal gegen die Wand gehauen, wenn mir das zu laut war und die Püppi eh wach. Denn, ich möchte sie ja nicht durch meine "Hammerschläge" gegen die Wand, wecken. Ich glaube nämlich ernsthaft, dass die Püppi deswegen oft unruhig schläft und das kotzt mich -gelinde gesagt- an! Gestern war es natürlich wieder laut bei denen und dieses Mal habe ich trotz schlafendem Mädchen gegen die Wand gehauen und ihr glaubt es nicht, aber die haben es echt gewagt zurück zuschlagen. Ich dachte wirklich mich tritt ein Pferd. Haltet mich nicht für verrückt, aber ich habe wirklich überlegt, diese Leute schon wegen Lärmbelästigung anzuzeigen bzw. eben die Polizei zu rufen. Man kann sich doch in einem normalen Ton unterhalten? Vielleicht sollte man auch nicht jeden Abend Alkohol konsumieren.

Ja, da seht ihr es mal. Wie verrückt die Frau ist, die hier den Blog schreibt. Aber mich macht das wahnsinnig und ich kann darüber nicht einfach hinwegsehen. Es geht nicht.

So ist das auch mit meinem Putzfimmel. Hier muss man nicht vom Boden essen können, aber eine grundsätzliche Sauberkeit ist mir sehr wichtig. Oft habe ich dann einen Hang zu Übertreibungen. Wobei ich es lieber so formuliere: Ich habe es eben gerne schön! Und, ich bin ein Monk. Ihr kennt das ja schon vom Mädchen. Tja, das hat sie von mir. So wie ich zu sein würde für euch also bedeuten: Die Schuhe im Flur müssen ordentlich nebeneinander stehen. Am besten auf gleicher Linie. Die Schnürsenkel müssen sich in den Schuhen befinden. Jede Jacke muss wieder zurück an ihren Platz gehangen werden, ebenso wie Schal und Mütze. Es bedeutet weiterhin jedes Wäscheteil mit 2 gleichfarbigen Wäscheklammern aufzuhängen. Die Zahnbürste muss richtig rum im Becher sein. Der Becher von Mann und mir muss links außen und der von der Püppi daneben links zum Wasserhahn stehen. Der Badvorleger muss gerade über der Wanne hängen, wenn er nicht benutzt wird. Wasserhähne sollten generellt keine Wasserflecken aufweisen. Nachdem ich den Abwasch gemacht habe, muss immer die Spüle aus-und trocken gewischt werden - damit es nirgends Wasserflecken gibt. In den Schränken hat alles seinen Platz und da muss es auch wieder hin. Im Kleiderschrank von der Püppi muss alles ordentlich gefaltet sein und gut übereinander liegen. So könnte ich das wohl ewig fortsetzen. Nicht erwähnen brauche ich wohl hierbei, dass das nicht gerade leicht für den Mann ist. Ich versuche auch das abzulegen, aber es gelingt mir nicht. Es ist zu meiner Natur geworden. Früher war ich nicht so. Mein Zimmer war quasi nie aufgeräumt. Aber seitdem ich Mama bin, habe ich mich dahingehend sehr verändert. Ich versuche mich immer wieder -so wie heute, für euch, auch "öffentlich"- zu reflektieren. Einfach um nachvollziehen zu können, wie schwer das für andere sein muss, dem gerecht zu werden, was ich "fordere". Dabei fordere ich nicht alles, das meiste mache ich ja selbst. Aber wenn ich dann doch jeden Tag die Schnürsenkel in die Schuhe stecke oder dergleichen, frage ich mich schon, wieso das dem Mann nicht einfach in Fleisch und Blut übergehen kann. Weniger Arbeit für mich, weniger Gestöhne meinerseits für ihn ;) Ich glaube, das ist für uns beide nicht leicht. Aber ich weiß darum. Ich würde es keine Schwäche nennen, zumal ich glaube, dass jede Schwäche auch eine Stärke sein kann, trotzdem weiß ich, dass es nervenaufreibend ist. Oft. Selbst für mich. Wenn ich es nicht mal selbst schaffe MIR gerecht zu werden.

Ja, das bin auch ich. Und so ist das hier wirklich. Ich habe Ecken und Kanten und ich mache es meinen Mitmenschen oft nicht leicht. Aber ich weiß, wie ich bin und das ist mehr, als manch andere vielleicht über sich selbst wissen. Es ist immer gut, wenn man sich selbst kennt. Wenn man weiß, dass man nicht perfekt ist, wenn man weiß, dass man es nicht jedem recht macht, nicht leicht und das man das aber auch gar nicht kann, außer wenn man sich selbst verbiegen würde. Man kann nur versuchen sich anzugleichen. Aber ändern? Das geht ja eh niemals richtig gut, weil man nicht einfach so etwas ablegen kann, was in einem drin ist. 

So ist das auch mit meiner Angst. Die Angst um mein Mädchen. Das ist vermutlich für mich selbst der schwierigste Punkt in diesem ganzen Ich-Chaos. Jeden Tag versuche ich in mich zu gehen, mich besser kennen zu lernen, meine Schwächen und meine Stärken zu kennen. Warum? Um noch stärker zu werden, um besser mit Menschen umgehen zu können und um mich besser in sie hinein versetzen zu können. Ich verusche natürlich nicht Fehler zu finden, aber der Prozess gehört dazu. Und ich würde es auch nicht Fehler nennen, sondern eben Schwächen oder Charakterzüge die ich nicht so mag. Für mich ist es wirklich noch immer schwer die Püppi loszulassen. Sie immer selbstständiger werden zu lassen. Denn mit jedem Entwicklungsschritt kommt immer eine "Gefahr" hinzu. Das fängt ja schon beim Krabbeln oder Sitzen an. Sie können sich stoßen, fallen. Wenn sie laufen lernen, wird die Gefahr des Fallens noch größer. Wobei ich wirklich zugeben muss, dass die Püppi sofort richtig gut laufen konnte. Erst einmal hat sie Schürfwunden an den Knien gehabt. Sie hat öfter mal blaue Flecken, aber sie weiß eben genau, wie sie sich abfangen muss. Sie weint ja auch fast nie. Ernsthaft. Ziemlich schmerzfrei der kleine Wirbelwind. Sie weiß auch ziemlich gut, was sie kann und was nicht. Sie kann das wirklich gut einschätzen und wenn ihr etwas zu gefährlich erscheint, bittet sie uns auch immer um Hilfe. Deswegen bräuchte ich mir vermutlich noch weniger Sorgen machen. Aber da gibt es jetzt schon Zukunftsfragen die mich quälen. Werde ich sie jemals alleine in die Schule gehen lassen können? Sicher nicht in den ersten Jahren, das macht man ja eh nicht. Aber auch später kann ich mir das nicht vorstellen. Werde ich es jemals schaffen, sie irgendwo übernachten zu lassen, weil ich dort die Rituale nicht kenne und die Püppi so wie ich ein Gewohnheitsmenschlein ist? Wie bringe ich ihr bei, dass sie nicht mit Fremden mitgehen darf? Das nicht jeder Mensch freundlich ist und das Beste im Sinn hat? Wie erkläre ich ihr das mit Jonas und das ich so Angst habe, dass ihr was passiert ohne ihr Angst zu machen? Darf man das überhaupt sagen? Das man Angst hat? Ich will für die Püppi die allerschönste Kindheit, ohne Ängste. Ich will das sie lebt. Einfach lebt. Erlebt. Versteht. Liebt. Aber ich weiß nicht, ob ich es schaffe. Ich weiß es einfach nicht. Die Püppi ist für mich ALLES. Ihr wisst das, ihr habt auch Kinder. Aber ich fühle mich oft schlecht, wie die Glucke die ich nicht sein wollte. Obwohl ich das manchmal schon cool finde, eine Glucke zu sein. Aber ich will es nicht übertreiben. Mit nichts. Ich möchte am liebsten überall ein Mittelding finden. Am liebsten wäre ich wie Lorelay aus Gilmore Girls. Die ist toll! Die ist so cool und schlau und witzig und obwohl sie immer wie die beste Freundin ihrer Tochter wirkt, schafft sie es zeitgleich Mutter zu sein. Mit Prinzipien und Regeln und auch sie ist mal streng oder wütend auf ihre Tochter. Klingt das albern, sich solch ein Vorbild zu nehmen? Weil es ja eh nur eine Fernsehserie ist? Natürlich ist niemand vor Fehlern gefeit. Jeder macht sie, muss zu ihnen stehen und sie gerade biegen. Aber ich wünsche mir einfach, wundervolle Stunden, Tage, Wochen und Jahre mit meinem Mädchen. Das wir viele Interessen teilen, viel erleben, reisen und ich ihr wunderschöne Geburtstag bereite. Es soll immer etwas ganz Besonderes sein. Alles. Weil sie mir so viel gibt und ich ihr alles zurückgeben will. Tausendfach. Ohne sie zu verwöhnen. Versteht sich von selbst. Ich sagte ja schon: Mittelding

Dieses Mädchen, welches mich momentan immer mitten in den Wahnsinn treibt -innerhalb von 10 Minuten- ist der kleinste Mensch, mit dem größten Herzen, den ich jemals kennen gelernt habe. Sie verzeiht, vergisst und liebt dich - wie du bist. Mich, den Mann, die Erzieherinnen und ihre kleinen Freunde. Vor allem F. - da habe ich mich schon angemeldet - zwecks Schwiegersohn und so ;) Bedingungslos. Ohne das man ihr etwas geben muss, außer Liebe und Glück. Zufriedenheit und Sicherheit. Familie. Wie sie sein sollte.


// P.S. Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Eintrag veröffentliche, weil er viel offenbart und mich von einer anderen Seite zeigt. Aber dieser Blog war noch nie diese rosa Zuckerwatte-Wolke mit Glitzer. Ich war immer ehrlich zu euch. Und das hier, das gehört zu mir dazu. Das bin ich. Auch! Nicht nur.

Und jetzt wünsche ich euch noch einen wundervollen Abend und ein ganz zauberhaftes Wochenende

[Rezept] Chinesisches Orangenhühnchen mit Reis

Mittwoch, 5. November 2014
Da will ich euch unbedingt ein furchtbar leckeres Rezept bloggen und stelle nach der Hälfte fest, dass ich das falsche Rezept mit den richtigen Fotos verbloggen will. Das ist mir auch noch nie passiert. Also musste ich die Hälfte nochmal löschen und neu schreiben. Falls ihr euch jetzt wirklich gewundert habt, warum das hier schon wieder so lange dauert. Meistens kommt halt was dazwischen. Oder irgendwas funktioniert nicht und glaubt mir, dass kann alles sein: Photoshop, Firefox oder Blogger selbst. Aber jetzt ist alles gut. Ihr bekommt das richtige Rezept zu den Fotos. Nämlich das furchtbar leckere Orangenhühnchen. Ein Traum, glaubt mir. 

Seit ein paar Wochen schreibe ich nämlich immer Essenspläne für eine Woche. Männchen und ich wollen nämlich weniger Fleisch und mindestens einmal die Woche Fisch essen. Witzig, dass das nun ausgerechnet ein Fleisch-Gericht ist. Jedenfalls suche ich dazu gerne noch Rezepte heraus und stelle mich damit selbst einer Herausforderung - so oft wie möglich frisch kochen. Es gab nämlich Wochen, da haben wir viele Dinge nur in den Ofen geschoben oder bestellt oder Rührei gegessen oder Toast. Quatsch halt. Lohnt sich nicht. Die Figur und die Gesundheit danken es dir nicht. Also: Essensplan! (Würde euch unser Wochen-Essensplan interessieren? Dann würde ich ihn jeden Montag mit euch teilen und ihr sucht euch Rezepte raus, die euch besonders interessieren. Diese würde ich dann verbloggen!) Hätte gar nicht gedacht, dass ich sowas kann und zugegeben unter der Woche schmeiße ich die Tage schon mal um oder ein Essen reicht für 2 Tage, aber es kam seitdem fast nie vor, dass ich mich nicht an den Plan gehalten habe. Und es macht ziemlich viel Spaß, eben wegen der neuen Gerichte. Ich liebe es Neues auszuprobieren, vor allem in Sachen Ernährung. Also mache ich mich immer auf die Suche nach guten Rezepten, lasse mich inspirieren und manchmal landet natürlich auch ein altbewährtes Rezept auf dem Plan. 

Mit dabei war unter anderem eben dieses schmackhafte Chinesische Orangenhühnchen mit Reis. Ich mag chinesisches Essen sowieso ziemlich gerne und die Kombination mit der Orange hat mir sehr gut gefallen. Ich wurde nicht enttäuscht und so haben der Mann und ich kurzerhand beschlossen es fotografisch festzuhalten, damit ich es mit euch teilen kann. Ihr müsst das wirklich unbedingt nachkochen. Es ist wirklich sehr sehr lecker und aktiviert so ziemlich alle Geschmacksknospen. Süß, sauer, fruchtig, würzig - dazu der neutrale Reis, der das Gericht wunderbar unterstreicht und eine hervorrangende Grundlage ist. Keine Beilage, denn er muss dazu gegessen werden, sonst fehlt dem Gericht etwas. Ich hoffe, ihr mögt chinesisches Essen und wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!


 Ihr benötigt (für 2-3 Personen):

230ml Hühnerbouillon
Saft von 2 frisch gepressten Orangen
1EL frische Orangenschale
120gr. Zucker
50ml Weißweinessig (6% Säure z.B. dieses)
60ml Sojasoße (z.B. diese)
2 Knoblauchzehen
1 TL Chiliflocken (z.B. diese)
kleines Stückchen Ingwer (etwa 1 TL groß)
etwas Salz und Pfeffer
Spritzer kaltes Wasser und 2 TL Speisestärke

ca. 450gr. frisches Hähnchenbrustfilet
100gr. Maismehl (z.B. dieses)
2 Eier (Klasse L)
500ml gutes Sonnenblumenöl

 Sesam-Samen geröstet (z.B. diese)
2 Stängel Frühlingszwiebeln

 150gr. Sushireis (z.B. diesen)


Erster Schritt: Ofen auf 170 Grad vorheizen. Eine Auflaufform mit einem Esslöffel Öl einstreichen. Hühnerbouillon, frisch gepressten Orangensaft, Orangenschale, Zucker, Sojasoße, Weißweinessig, gehackten Knoblauch, gehackten Ingwer, Salz, Pfeffer und Chiliflocken zusammen in eine Schüssel geben und alles gut miteinander verrühren. Beiseite stellen.

Zweiter Schritt: Hähnchenbrustfilet in etwa 2-3 cm große Stücke schneiden. Achtet unbedingt darauf, dass die Stücken relativ gleich groß sind. Die 2 Eier schlagt ihr in eine große Schüssel und schlagt sie gut auf. HähnchenbrustfiletStücken hinein geben und gut unter heben, sodas alle Stükchen mit Ei benetzt sind. In einen Frischhaltebeutel gebt ihr nun das Maismehl und dort gebt ihr die mit Ei benetzten Hähnchenstücke hinein. Verschließen und durchschütteln, sodass alle Stücke mit Maismehl paniert sind. Keine Angst, das Fleisch muss nicht gewürzt werden, weil die Soße später genügend Geschmack abgibt und die Panade das wunderbar aufsaugt!

Dritter Schritt: Öl in einer tiefen Pfanne (ich habe eine beschichte Wokpfanne benutzt) oder einem großen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Das Öl ist heiß genug, wenn ihr den Stab von einem Hozlöffel hinein tunkt und sich außerhalb von ihm Bläschen bilden. Nun gebt ihr nach und nach die Hähnchen-Stücke hinein (ich habe immer ungefähr 6-8 genommen) und backt sie aus. Das dauert allerhöchstens 2 Minuten, eher weniger. Wenn sie fertig sind, legt ihr sie auf einen -mit Küchenkrepp ausgelegten- Teller. Insgesamt dauert das etwa 10-15 Minuten!


Vierter Schritt: Die ausgebackenen Hänhchenbrustfilet-Stücke gebt ihr nun in eure Aufflaufform. Nun mixt ihr die Speisestärke mit dem Wasser und fügt sie eurer Soße hinzu, die ihr gleich am Anfang vorbereitet habt. Gut durchrühren und über das Hühnchen gießen. Jetzt ab damit in den Ofen, unabgedeckt für 50 Minuten. Alle 15 Minuten solltet ihr das Ganze mal umrühren, sodass die Hähnchenstücke immer wieder mit der Soße benetzt sind. Falls es euch zu fest wird, nochmal etwas Wasser nachgießen, aber nicht zu viel!! Nach 30 Minuten den Reis in einen Topf geben und mit der doppelten Menge Wasser auffüllen. Bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel köcheln und garen lassen, bis er etwas weicher als bissfest und schön klebrig ist. Eventuell zwischendurch Wasser nachgießen. 

Fünfter Schritt: Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Reis auf einem Teller anrichten und das Orangen-Hühnchen darüber verteilen. Mit Frühlingszwiebeln und gerösteten Sesam-Samen toppen und servieren. Guten Appetit!


Neuigkeiten und Wochenrückblick #41 & #42

Sonntag, 2. November 2014
Ich glaube, ich bin wieder da. Also so richtig. Mit dem Bloggen. Voller Tatendrang. Jedenfalls fühlt es sich momentan so an. Ich habe noch immer viele Blogeinträge, die geschrieben werden wollen und die Liste wird auch immer länger, weil ich in den letzten Tagen einfach nicht zum Bloggen gekommen bin. Entweder aus Zeitgründen oder aber auch, weil der Kopf so voll war, dass ich einfach froh gewesen bin, wenn ich abschalten konnte. Ihr wisst ja, mein Kopf ist zu klein für so viele Gedanken. Ich habe immer zu wenig Zeit, für all die Projekte in meinem Kopf. Und schon ganz bald ist Weihnachten. Noch bin ich nicht in Stimmung, aber ich denke schon bald wird es soweit sein. Ich muss nämlich mal langsam beginnen einen Adventskalender für die Püppi zu basteln und Inhalt dafür zu kaufen. Auch wenn ich ehrlich gesagt noch gar keine richtige Idee habe. Also, ich glaube, ich weiß wie der Kalender aussehen soll. Ein kleiner Tannenbaumwald, aber erst einmal muss ich sehen, ob ich das überhaupt hinbekomme. Zur "Füllung" der "Türchen" eignen sich ja dann diverse Sachen. Von ein paar Süßigkeiten, über kleines Spielzeug oder ein paar Einzelteile die am Ende ein großes Ganzes ergeben. Ob das so praktisch und verständlich für die Püppi ist, das weiß ich nicht. Eigentlich will ich schon, dass sie sich jeden Tag über das freut, was sie bekommt und auch jedes Mal etwas damit anfangen kann. Deswegen muss ich mich jetzt erstmal durch das Internet forsten und einzelne Schublädchen in meinem Kopf öffnen. Wenn ich das alles zeitnah schaffe, hättet ihr dann Interesse an dem Do It Yourself zum Adventskalender und auch an dem Inhalt? Dann würde ich das gerne für euch verbloggen. 

Wir hatten in den letzten beiden Wochen wirklich ein paar richtig schöne Tage, zwischen denen die so stressig waren und uns völlig ausgelaugt haben. Das war dann aber auch immer nötig um etwas aufzutanken. Ich kann mich also gar nicht beschweren, wir haben die Zeit mit der Püppi ganz wunderbar genutzt und ich hoffe, sie war genauso glücklich wie wir. Daran habe ich aber eigentlich keine Zweifel. Am Freitag dachten wir, die Püppi wird wieder richtig doll krank, weil sie hohes Fieber hatte. Samstag hatte sich das aber schon wieder gelegt und wir waren echt froh, dass die Püppi dieses Mal nicht flach liegt und morgen wieder in die KiTa kann. Sie liebt es nach wie vor so sehr dort zu sein. Manchmal werden am Morgen oder Nachmittag Gruppen zusammen geschmissen, wenn es nur noch wenig Kinder sind und auch dort fühlt sich die Püppi dann pudelwohl. Sie ist ein richtig liebevoller Sonnenschein. Sie isst ihre Brotdose immer komplett leer, zum Mittag isst sie auch sehr gut. Den Mittagsschlaf hat sie nach dem aufregenden Vormittag immer sehr nötig. Nachmittags sind sie draußen oder im Sportraum und dort tobt sich das Zukkermädchen richtig aus. Sie freut sich immer noch uns zu sehen, wenn wir sie abholen, aber meistens möchte sie dann doch nicht so richtig gehen. Verstehen kann ich das gut! Der Kindergarten ist wahnsinnig toll und die Erzieher so lieb. Wir fühlen uns alle richtig pudelwohl und noch keine einzige Sekunde haben wir es bereut uns für diese Einrichtung entschieden zu haben.

Ich hoffe, ihr hattet ein bezauberndes Wochenende mit ganz viel Sonnenschein und habt die vermutlich wärmsten Novembertage aller Zeiten sehr genossen.

Daumen hoch für: Sonnige Herbsttage, leckeres Essen und gute Fotos!
Daumen runter für: Menschen die sauer sind, wenn man besorgt ist, etwas richtig oder falsch zu machen.
Hörenswert: Taylor Swift - Shake It Off (macht so gute Laune & hat eine tolle Aussage)
Lesenswert: The Other Quiet Mom hat mich sehr berührt, zum Heulen gebracht und mich wieder mit dem konfrontiert, was mir passiert ist, was ich selbst (noch immer) erlebe.
Gegessen: Zitronen-Lachsfilet mit dem besten Dillsoßen-Dip und Kartoffel, Folien-Kartoffel-Spalten mit Knoblauch & Käse und Sour Cream, Orangen-Hähnchen mit Reis, One Pot Cheeseburger, Spaghetti Carbonara mit Bacon und Ei, Cremige Hähnchen-Nudel-Suppe, Kartoffel-Kürbis-Suppe mit Schinkenwürfeln, Hähnchen-Kokos-Suppe, griechische Hack-Kritharaki-Pfanne, Tomate-Mozzarella-Baguette mit frischem Pfeffer und Balsamico, viel Obst, Himbeerjoghurt mit Apfel-und Birnenstückchen, Nudeln mit Tomatensoße, Quarktaler mit Puderzucker, grandiosen Schokoladen-Guglhupf, Apple Hand Pies
Getrunken: Cherry Cola, Wasser, viel Tee, zu viel Kaffee, Zitronenlimo, Lipton Green Tea Grapefruit
Geärgert: Über eine Sache, die ich bei meinem ersten Treffen der Elternvertreter erfahren habe und die unseren St. Martins Umzug auf der Kippe stehen lassen.
Gefreut: Über unseren Besuch im O-Park. Leider ging es der Püppi nicht so gut, aber wir waren definitiv nicht das letzte Mal da! Viele Tiere, viel Natur und auch Spielattraktionen für die Kinder.
Gestaunt: Über die wunderschöne Laterne, die die Püppi in der KiTa gebastelt hat. Als ich sie in ihrem Fach beim Abholen fand', war ich so unheimlich stolz und gerührt, dass ich einfach losgeheult habe.
Gekauft: Ein bisschen Bastelzeug für zukünftige Projekte!
Gebloggt: [DIY] Knete mit Kindern herstellen, [Mam Mittwoch] Salzige Karamellsosse / Solveig, [Gedankenmatsch] Höhen und Tiefen. Sorgen und Ängste., [Mam Mittwoch] Schokoladigster Schoko-Gugl mit Glasur oder auch Love Date Cake / Sahra
Süchtig nach: neuen Rezepten und Joghurt mit Obst.
Vorfreude auf:
Den 11. November! Da ist nämlich der Lampionumzug - der erste für die Püppi und ich freue mich schon wirklich sehr darauf und bin so gespannt, wie sie es finden wird.
Letzte Sünde: Katjes Grünschnabel Fruchtgummi
Gut zitiert: We spend our lives struggling to hold on to the things we value most. To the people and things we believe we could never exist without. But our memories are often an illusion protecting a far more destructive truth. [Emily Thorne - Revenge]

Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Abend, eine ruhige Nacht und morgen einen tollen Start in die neue Woche

 
 Wir waren im O-Park und haben auch eine Lokomotive gesehen | Die Püppi ist Liebe | Und wir lieben den Herbst mit seinen bunten Blättern 
 
 Sonntage sind Kreativ-Tage: Letzte Woche selbstgemachtes Dekoelement für die zukünftige Kuschen-und Leseecke | Diese Woche: Leggings der Püppi aufhübschen | selbstgemacht Laterne von der Püppi / HACH!
 Leckerer Schokoladen-Guglhupf als Mitbringsel | Ganz lieben Zettel in der Brotdose von der Püppi gefunden | Leckeren Schokoladen-Guglhupf nochmal gebacken um ihn euch auf dem Blog zu präsentieren ;)
Die Kindergarten-Brotdosen von der Püppi!

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