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Lieblingsdinge im April / Sahra

Donnerstag, 30. April 2015
Guten Abend! Wie ihr sehen könnt, hat sich auf dem Blog mal wieder einiges getan. Nicht was die Beiträge angeht (leider), aber was das Design meines Blogs betrifft. Ich brauchte was Neues, etwas das ruhiger und cleaner ist, aber trotzdem das gewisse Etwas nicht verliert. Angetan hat es mir besonders der neue Header, der eigentlich schlicht und einfach ist, aber trotzdem irgendwie besonders. Ich hoffe sehr, dass euch das neue Kleidchen vom Blog auch gefällt und ihr euch schnell zurecht findet.

Die größte Neuerung (neben der Optik) ist vermutlich die Navigation in der Sidebar. Das sind aber lediglich die Kategorien, welche es beim Design davor ja auch gab. Durch Klicken auf die einzelnen Themen, gelangt ihr zu all den Beiträgen, welche mit dem Label getaggt sind. Unter jedem Post findet ihr jetzt auch wieder die "Share"-Buttons, mit denen ihr meine Beiträgt auf Facebook, Twitter oder Pinterest teilen könnt, wenn ihr mögt! Die Seiten, die ihr am oberen Rand findet, sind nach wie vor dieselben, nur mit der Änderung, dass ich die Rezepte entfernt habe. Diese findet ihr jetzt auch in der Navigation unter Essen und Trinken. Durch klicken gelangt ihr dann zu allen Rezepten. Ich denke, alles andere ist selbsterklärend. Sollten doch Fragen auftreten, scheut euch nicht, diese zu stellen!

Was ich mir übrigens selbst vom neuen Design verspreche? Das ich wieder mehr blogge. Irgendwas hält mich fest und obwohl ich immer bloggen möchte, mache ich es dann doch nicht. Momentan fühlen sich einfach auch viele Dinge falsch für mich an, ich weiß manchmal nicht genau ob ich diesem Blog/Social Media-Ding irgendwie "entwachsen" bin. Aber mein Blog ist ein großer Teil von mir und den möchte ich nicht aufgeben. 

Somit gibt es jetzt auch inhaltlich eine kleine Veränderung. Dabei handelt es sich um eine neue Kategorie. Zu dieser wird es jeden Monat einen Beitrag geben und diese heißt, wie ihr dem Titel schon entnehmen könnt, Lieblingsdinge! Hier stelle ich euch jeden Monat das vor, was die Püppi und mich sehr begeistert hat. Und das kann wirklich alles sein. Ich glaube sehr, dass mir das Freude machen wird, diese Dinge mit euch zu teilen und euch eventuell damit zu inspirieren. Also lege ich direkt los und zeige euch, was MICH im April begeistert hat!


Als ich vor einiger Zeit auf dem Instagram-Account von dm die DUSCH Schorle von CD in der Geruchsrichtung Rhabarber erspähte, wusste ich: Daran musst du schnuppern. Ich war ja früher ein totales Duschgel/Deo/Bodylotion-Monster. Und auch heute, habe ich noch eine ziemlich beachtliche Sammlung. Allerdings habe ich mir wirklich zum Ziel gesetzt, einiges aufzubrauchen. Nachdem ich also wirklich vier Duschgele aufgebraucht hatte, wollte ich mir ein Neues gönnen. Sagt jetzt nicht das es schwachsinnig ist - das weiß ich selbst ;) Aber nachdem ich bei Rossmann nur einmal kurz an der DUSCH Schorle gerochen hatte, war es um mich geschehen. Ich würde jetzt nicht sagen, dass sie nach Rhabarber duftet, aber sie riecht phänomenal und erinnert mich irgendwie an meine Kindheit. Ein sehr süßer Geruch. Viel mehr kann ich dazu auch gar nicht sagen, denn ich finde, egal welches Duschgel man benutzt, man hat fast immer dieselbe Pflegewirkung. Toll an den CD-Produkten im Allgemeinen finde ich, dass sie wirklich nur gute Inhaltsstoffe verwenden. So ist auch dieses Produkt komplett Mineralöl-, Silikon-, Paraben-, und Farbstoff-FREI! Auch tierische Inhaltsstoffe sind nicht enthalten. Die DUSCH Schorle fühlt sich angenehm auf der Haut an, hinterlässt keine Spuren nach dem Abduschen und duftet tatsächlich auch noch ca. eine Stunde später auf der Haut. Allerdings nicht länger, aber das erwarte ich von einem Duschgel auch nicht. Das Beste? Nach jeder Dusche riecht das ganze Bad nach dieser tollen DUSCH Schorle.


Die bebe MORE Beautiful Eyes - Verschönernende Augenpflege mit Jasminblütenwasser, Kaktusmilch und Perlmuttpartikeln benutze ich jetzt bestimmt schon gut drei Monate und tatsächlich ist das noch meine erste Tube. Ich bin ja ziemlich geizig was Cremes und Pflege angeht. Meine Haut ist sehr sensibel und reagiert auf viele Dinge eher negativ. Ich kann zum Beispiel keine Nachtcreme benutzen, weil ich davon Pickel bekomme. Und ich habe wirklich schon etliche in verschiedensten Preiskategorien ausprobiert. Jedenfalls teste ich vorab immer lieber, ob ich Cremes die meine Haut betreffen, vertrage. Sofern das möglich ist. Die Beautiful Eyes Augenpflege lachte mich schon ewig an und so begab es sich, dass ich einmal, als ich noch am Morgen sehr müde war (was man an meinen Augen IMMER sieht) und den Rossmann betrat, diese Augenpflege anhand eines vorhandenen Testers ausprobierte. Interessant für mich war dabei nicht, dass sie dunkle Augenschatten (die ich einfach nicht sehr stark habe) ganz ohne Schimmer kaschieren kann, sondern eher der Frischekick, den sie verspricht. Und ich war mehr als hin und weg vom Ergebnis. Ich sah tatsächlich direkt wacher aus und meine Augenpartie strahlte. Zuerst dachte ich, dass ich mir das eventuell einbilde und testete das noch drei weitere Male aus. Schließlich war ich restlos überzeugt und legte mir diese Augenpflege zu. Ich benutze sie nicht täglich, aber wann immer ich finde, dass ich sehr müde wirke, kommt sie zum Einsatz und sie hält immer was sie verspricht. Ich trage sie meistens über meiner Tagespflege (Tagescreme oder BB-Cream) auf und pudere dann noch einmal das Gesicht ab. Wenn sie leer geht, werde ich sie mir auf jeden Fall nachkaufen!


Wahnsinnig gerne mag ich auch dieses Dove invisible dry Deo. Es ist bisher meine dritte Flasche und momentan gibt es für mich kein besseres Deo auf dem Markt. Wichtig ist mir bei einem Deo, dass der Duft lange hält und der Geruch mich natürlich überzeugt. Während es mir früher nicht süß genug sein konnte, greife ich heute lieber zu cremigen Düften. Dieser von Dove ist sehr angenehm und ich mag es sehr ihn an mir zu riechen. Das Deo hält keine 12 Stunden (aber ehrlich, das kann doch kein Deo), aber es hält gut einen halben Tag, dann könnte man eventuell noch einmal nachsprühen. Achso, ich kann übrigens nicht darüber berichten, ob es wirklich keine Spuren auf Kleidung hinterlässt. Bei mir persönlich kam das bisher nicht vor, aber ich habe es auch nicht an jeder Farbe oder jedem Kleidungsstück getestet ;)


Kommen wir zu den letzten beiden Dingen, die ich im April sehr geliebt habe. Diesen leckeren Kleine Sünde-Tee von Teekanne mit Heidelbeer-Vanillegeschmack. Ich liebe ihn und könnte ich, würde ich ihn literweise trinken. Allerdings reduziere ich es auf den Abend. Ich mag es sehr gerne, mir abends vor dem Zubettgehen einen Tee aufzubrühen, ihn kurz abkühlen zu lassen und dann direkt noch ganz warm zu genießen. Das fühlt sich so wohlig an und ich kann dann direkt sehr viel besser schlafen. Es ist quasi ein kleines Runterkommen, nochmal den Tag Revue passieren lassen und die Gedanken ordnen. Ein letzter Blick aus dem Fenster, einen letzten Luftzug einatmen. Einfach schön. Und dabei schmeckt der Tee noch so fabelhaft - wirklich eine Kleine Sünde!

Ebenfalls geliebt habe ich die Feder-Ohrringe, die es vor einigen Jahren mal bei H&M gab - glaube ich. Seitdem trage ich sie jeden Frühling. Ich weiß gar nicht, warum ich sie in den anderen Jahreszeiten nicht ausführe, aber vermutlich vermitteln sie mir eine Leichtigkeit, die so auch nur der Frühling mit sich bringt. Feder-Ohrringe gibt es übrigens fast immer zu kaufen. Solltet ihr also welche haben wollen, werdet ihr sicher auch fündig. Diese wären zum Beispiel schon sehr ähnlich.


So, das waren also meine ersten Lieblingsdinge, die ich sehr gerne in diesem Monat benutzt oder getragen habe. Morgen kommen dann die Lieblingsdinge von der Püppi. Ich hoffe, ihr könnt euch sowohl für meine Lieblingsdinge, als auch für die vom Zukkermädchen begeistern. Lasst mir sehr gerne euer Feedback da!

Damit wünsche ich euch einen schönen Abend und bis morgen

Die Serientäterin empfiehlt / Teil 3

Dienstag, 21. April 2015
Das ich so schnell wieder Serienempfehlungen für euch haben würde, hätte ich wirklich nicht gedacht. Aber wir wissen ja alle: Es kommt immer anders als man denkt. Und da die letzten beiden Einträge dazu sehr gut bei euch angekommen sind, dachte ich mir, einer geht noch ;) Okay, auf die Idee bin ich eigentlich nur gekommen, weil ich zwischen Oktober 2014 (da gab es Teil 2 meiner Empfehlungen) und April 2015 so viele neue Serien gesehen habe. Darunter sind einige, die ich euch unbedingt empfehlen möchte und die vermutlich noch nicht unbedingt jeder kennt. Normalerweise würde ich euch alle Serien empfehlen, die ich so schaue, aber viele davon kennt ihr sicher oder sie sagen einem Großteil eventuell eher nicht zu. Bei meinen Serienempfehlungen soll es ja wirklich darum gehen, eine breite Masse anzusprechen, mit Serien, die ihr hoffentlich noch nicht kennt. Zu meiner Verteidigung sollte ich noch sagen, dass ich mir auch wirklich ein paar neue Serien "suchen" musste, weil derzeit einfach viele meiner Lieblingsserien auslaufen bzw. nicht verlängert werden. Das wären The Mentalist, Hart of Dixie, Perception und evtl. auch noch Revenge und Forever. Das wären fünf Serien in einem Jahr. Geht eigentlich gar nicht, kann ich aber nicht ändern. Einzige Option also? Neuer Stoff der süchtig macht ;) und da ich gerne teile, gehts jetzt los!


LUTHER
In Luther geht es, wie der Name schon verrät um DCI John Luther. DCI steht für Detective Chief Inspector. Die Serie spielt in London, ist also britisch. Das ich ein Faible für britische Serien habe, wisst ihr spätestens seit Teil 2 meiner Serienempfehlungen. Die Briten haben es halt einfach drauf, vor allem was das Thriller/Crime/Drama-Genre angeht. Die können das meistens sehr viel besser, intelligenter, charakteristischer und intensiver, als die Amerikaner - nicht umsonst adaptieren diese oft von ihren britischen Kollegen. John Luther ist ein sehr eigenwilliger Charakter (auch das können die Briten gut - Charaktere formen) den man aber einfach mögen muss. Er ist sehr impulsiv, aber auch sensibel. Luther kehrt nach einer längeren Auszeit zu seinem Job zurück und wird mit sehr merkwürdigen, komplizierten und verworrenen Fällen konfrontiert. Schon in Folge eins lernen wir Alice kennen. Wer sie nicht gleich mag, der sollte noch bis Staffel 3 abwarten, denn spätestens dann, lernt man sie irgendwie lieben. Auf so eine ganz kuriose Art und Weise. Und das allein beschreibt Luther schon sehr gut. Es ist keine 0-8-15 Serie mit 0-8-15 Fällen, sondern sehr viel ausgefeilter, spannender und intensiver. Man fühlt sich in die Charaktere ein, man versteht sie und man leidet mit ihnen. Luther ist wahrlich keine leichte Kost, aber definitiv eine Serie, die man gesehen haben sollte.

// Facts: Luther umfasst bisher 3 Staffeln (eine 4. Staffel kommt noch dieses Jahr!) á 6, 4 und 4 Folgen. Eigentlich zu wenig, aber das sind eben auch die Briten. Ebenfalls britisch? Die unerträglichen 2 Jahre, die man auf eine neue Staffel warten muss. Eine Folge geht eigentlich 60 Minuten. In Deutschland geht eine Folge allerdings nur ca. 50 Minuten. Wenn ihr also die Möglichkeit habt, an die DVD's zu kommen, schaut die Serie mit Untertiteln. Es werden wirklich einige, wichtige Szenen weggelassen, die für die Charaktere unheimlich wichtig sind. Luther wurde bisher u.a. mit einem Golden Globe für den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet. 

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CH:OS:EN
Wurde mir von einer lieben Freundin empfohlen. Vielen Dank nochmal dafür - ich weiß ja, du liest mit! Chosen macht ziemlich Tempo und lässt sich kaum Zeit. Eine Staffel umfasst nur 6 Folgen á 20-23 Minuten. In keinem Fall mehr. Das heißt: Eine Staffel ist so lang wie ein guter Spielfilm und guckt sich somit in Rekordzeit weg. Aber gerade das macht es so spannend. Chosen kennt keine Gnade und Chosen ist auch ziemlich seltsam. Seltsam im Sinne von: Wer macht sowas? Wer denkt sich sowas aus? Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich euch sage, dass das Ganze ein abartiges Spiel zu sein scheint. An einem schönen Morgen öffnet Ian Mitchell seine Wohnungstür und niemand ist dort. Vor ihm steht nur eine kleine Box und in ihr befindet sich ein Zahnrad, eine Waffe und ein Foto von einer Person, die er nicht kennt und innerhalb von drei Tagen töten soll. Dann wird auf ihn geschossen. Er informiert die Polizei, doch diese verhält sich auch irgendwie ziemlich seltsam. Mehr kann ich euch nicht verraten. Nur eins noch: Chosen ist gnadenlos und Chosen ist böse. Unbedingt ansehen! Kleines Schmankerl? Hauptdarsteller Milo Ventimiglia als Ian Mitchell.

// Facts: Chosen umfasst bisher 3 Staffel á 6 Folgen mit jeweils einer Spielzeit von ca. 20 Minuten. Eine vierte Staffel ist bereits in Arbeit und kommt noch dieses Jahr. In den USA wurde die Serie über das Online-Streaming-Portal Crackle ausgestrahlt. Die deutsche Free-TV Premiere soll bei RTL II stattfinden. Ich empfehle aber wie immer das Original mit Untertiteln. Bisher gewann die Serie u.a. zwei Young Artist Awards und einen International Academy of Web Television Award.

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SCANDAL
Momentan meine absolute Droge. Scandal ist grandios. Wirklich. Dabei wirkt die Story vielleicht erstmal eher so lala. Aber glaubt mir bitte bitte, Scandal lohnt sich. Schon in Folge ist man mittendrin. Mittendrin bei wem? Bei Olivia Pope und ihren "Problemlösern". Manche sagen Anwaltskanzlei, aber eigentlich lösen sie einfach nur Probleme. Die von reichen Menschen und hohen Tieren. Sie sind dafür da, die Probleme ihrer Klienten zu lösen, egal wie der Fall an sich, am Ende ausgeht. Olivia Pope selbst, hat mal für den Präsidenten der Vereinigten Staaten gearbeitet. Und auch bei ihm sind wir mittendrin. Scandal ist politisch, wendungsreich, skandalös und beleuchtet eine Seite vom weißen Haus, die so sicher noch nie jemand von uns gesehen hat. Scandal ist wahnsinnig intelligent und durchdacht, auch wenn sie an einigen Stellen sicher sehr überspitzt Geschehnisse darstellt, so ist doch sehr realitätsnah. Scandal hangelt sich von Cliffhanger zu Cliffhanger und man kann einfach nicht aufhören diese Serie zu schauen. Olivia Pope hat zu Beginn noch fünf, später vier "Angestellte", welche alles für sie tun würden, weil sie auch viel für sie getan hat. Das alles erfahren wir im Laufe der Staffeln. Es sind grausame Dinge, für die uns vermutlich allen die Vorstellungskraft fehlt, wenn wir es nicht selbst erlebt haben. Die Serie beleuchtet so viele verschiedene Seiten und Blickwinkel. Sie klärt auf und lässt dich dazu lernen. Alle Charaktere sind perfekt gewählt und es gibt mindestens einen, mit dem man sich identifizieren kann. Scandal ist manchmal kalt, angsteinflößend, speziell und doch so wahnsinnig durchdacht. Wirklich eine absolute Empfehlung!

// Facts: Scandal umfasst derzeit 4 Staffeln á 7, 22, 18 und 23 Folgen (Staffel 4 ist noch nicht komplett ausgestrahlt). Da die Serie noch sehr gut läuft, schätze und hoffe ich, dass einer Verlängerung nichts im Wege steht. Ich bin gerade mitten in Staffel 3 und freue mich, so noch einige Folgen vor mir zu haben. Trotzdem habe ich genug gesehen um total hin und weg zu sein. Komplett obsessiv. Eventuell noch gut zu wissen: Scandal schreckt nicht davor zurück "Tabu-Themen" aufzugreifen und umzusetzen. Grandios! Bisher u.a ausgezeichnet mit einem AFI Award und zwei Prime Time Emmy Awards. Eine Golden Globe Nominierung gab es auch schon.By the way? I LOVE HUCK!

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Das waren also meine drei Serienempfehlungen für heute. Werdet ihr einer der Serien eine Chance geben oder spricht euch keine an? Was schaut ihr momentan am liebsten? Immer her mit euren Tipps. Ich kann doch eh nie genug bekommen. Wobei meine Liste noch sehr lang ist, aber vielleicht kennt ihr eine Serie von der ich noch gar nichts gehört habe, die ich aber unbedingt sehen muss. Das werden auf jeden Fall nicht meine letzten Serientipps gewesen sein. Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Abend


Von heute auf morgen windelfrei

Dienstag, 14. April 2015
Nein, das wird jetzt kein Blogpost indem ich euch einen Weg aufzeige mit dem euer Kind schon morgen windelfrei ist (falls es das noch nicht sein sollte) und auch sonst habe ich leider kein Geheimrezept, wie ein Kleinkind schnell windelfrei wird. Denn: Jedes Kind ist anders. Alle Eltern handhaben das mit dem "trocken werden" anders. So wie sie es für richtig halten und hoffentlich so, wie es für das eigene Kind am besten passt. Ich habe bisher nie darüber geredet, ob die Püppi schon windelfrei ist. Das hatte einen ganz bestimmten Grund. Abseits vom Internet habe ich schon vor der Geburt vom Zukkermädchen (und erst recht, als sie dann endlich da war) so oft gehört, dass sie doch bitte bis zum 1. Geburtstag windelfrei sein soll und das ich mein Kind nicht noch mit 13kg in eine Windel Größe 5 stecken kann. Das wäre "nicht normal". Früher waren die Kinder immerhin alle mit spätestestens einem Jahr trocken. Meistens hört man das aus der eigenen Familie. Keine Frage, sowas liest man auch im Internet. Da kann man aber auch andere Dinge lesen. So wie es Familien gehandhabt haben, die jetzt ihre Kinder erziehen, die ihre Kinder jetzt "trocken" werden lassen. Jetzt, wo ich gerade mein Kind bekam. Die mir sagen können: Es ist nicht schlimm, wenn dein Kind mit einem Jahr nicht trocken ist. Und es gibt auch die Eltern, die ihrem Kind nie eine Windel anziehen oder die Eltern, die heute noch Stoffwindeln benutzen. Und all das finde ich gut, denn jeder findet für sich und sein Kind den richtigen Weg. Damals habe ich das allerdings noch nicht so verinnerlicht wie heute und damals war das für mich auch noch nicht richtig aktuell. Heute schon. Und deswegen schreibe ich das nun nieder. Weil es ein großer Schritt ist, eine riesige Veränderung, etwas, dass ich unbedingt festhalten möchte. Hier!

Ich war so eine richtige Erstlings-Mama (obwohl es dafür wohl auch kein richtiges Schema F gibt, was auch gut so ist) und deckte mich mit ganz normalen Wegwerfwindeln ein. Von diversen Marken und Drogerie-Ketten. Dazu kauften wir auch noch einen Windeleimer. Das Zukkermädchen wurde also von Tag 0 mit stinknormalen Windeln gewickelt. Hat auch super funktioniert. Egal welche Marke. Dann kam Tag X an dem die Püppi einfach nicht mehr auf dem Wickeltisch gewickelt werden wollte. Ab da an wickelten wir auf dem Boden oder auf dem Sofa. Was eben gerade vor Ort war. Irgendwann wünschten wir uns dann ein Töpfchen. Bitte auch hier keine Diskussionen. Jeder handhabt das, wie er möchte. Die Püppi fand' die große Toilette anfangs nicht so prall (und eher angsteinflößend) und ja, vielleicht wäre sie trotzdem direkt raufgegangen. Ist mir aber egal. Töpfchen war da, also wird es auch genutzt. Ich glaube nicht, dass sie sich groß anstellen wird, beim Wechsel von Töpfchen auf Toilette. MITTLERWEILE ist das für sie alles dasselbe. In der KiTa wurde sie am Anfang auf das Töpfchen gesetzt, dann auf die Toilette (das sind aber extra welche für Kleinkinder). Hier will sie manchmal auch auf die große Toilette und unterwegs geht sie auch auf die große Toilette, zuhause liebt sie ihr Töpfchen aber dennoch und setzt sich auch immer drauf, wenn sie muss. Immer


Und das passierte von heute auf morgen. Ganz ehrlich? Ich wollte die Püppi nie zwingen. Ein bisschen aus Angst, sie würde es dann erst recht nicht wollen und ganz und gar nicht "lernen". Und weil ich ihr auch einfach die Zeit lassen wollte, die sie benötigt. Ich lese dazu auch nichts mehr, ich weiß nicht wie andere das machen, weil es mich schlichtweg nicht wirklich interessiert und ich mich nicht verunsichern lassen will. Ich mache das einfach nach Gefühl (wichtigster Faktor). Und das würde ich jedem empfehlen. Als sie dann in die KiTa kam, war das mit der Windel auch kein Problem. Beinahe jedes U3-Kind trägt dort noch eine Windel. Aber als wir jetzt schon wieder in gefühlt -riesigen- Schritten auf den Sommer zugehen und die Püppi in 3 Monaten 3 Jahre alt wird, dachte ich hin und wieder darüber nach, dass es jetzt schon mal langsam an der Zeit wäre, die Püppi ans Töpfchen ranzuführen, wenn sie es selbst nicht nutzt. Wir haben im Bad nämlich schon kurz nach ihrem 2. Geburtstag (?) neben der Toilette ihr "eigenes, kleines Reich" aufgebaut. Einen Badvorleger und auf ihm das Töpfchen, ein paar Bücher und Toilettenpapier. Als Anreiz und um ihr zu zeigen, es ist okay, wenn du das so wie Mama und Papa machst. Gebracht hat es nichts.
Das Zukkermädchen saß teilweise bis zu 30 Minuten auf dem Töpfchen und kein Tropfen ging rein, sie stand auf, ging einen Schritt und pullerte dann auf den Teppich/Boden/Badvorleger. Dasselbe bei der großen Toilette mit Aufsatz. Und ganz ehrlich? Das war mir nichts. Egal wieviel Druck da war, den ich mir vermutlich nur selbst machte. Ich wollte das Zukkermädchen nicht dazu drängen, wenn sie noch nicht bereit war. Da sie zwar mittlerweile viel redet/versteht, ist das immer noch weniger als bei den meisten Kindern in ihrem Alter. Dafür singt sie so gerne und vollständig Lieder. Erkennt Zusammenhänge und weiß sich zu 98% immer zu verständigen. Das jedenfalls machte es aber nicht leichter. Wenn sie dann doch mal "ausversehen" auf das Töpfchen machte, sagten wir immer das es ganz prima war und sie das toll gemacht hat, dass es so richtig ist. Verinnerlicht hatte sie das aber nicht so wirklich. Ich hatte oft das Gefühl, dass sie sich unter Druck gesetzt fühlte. Das sie nicht auf das Töpfchen wollte, weil es fremd war, ihr nicht richtig erschien, sie sich nicht traute. Also wollte ich sie nicht weiter zwingen. 

Im Kindergarten allerdings ging das Zukkermädchen immer ohne Murren mit auf das Töpfchen. Weil das da alle machen. Ganz klar! Wann immer es funktionierte, waren alle Erzieher sehr stolz und berichteten uns das. Finde ich auch ganz toll. Als es dann beinahe täglich einmal funktionierte beschlossen wir nun, es auch wieder zuhause zu probieren und ließen die Windel nachmittags weg. 

Das war am Dienstag, dem 31. März 2015. Es klappte einmal in der KiTa, einmal zuhause. Am Mittwoch haben wir dann 4 Wechselhosen, 6 Wechselschüpschers (so nannte sie die Püppi immer - mittlerweile sind es Schlüpfi), und 4 Paar Socken mitgegeben. Jetzt ging es so richtig los. Wir holten sie ab: 2 nasse Hosen, Schüpschers und Socken. Zuhause dann schien ganz plötzlich der Knoten geplatzt zu sein. Sie machte 3 Mal aufs Töpfchen. Ich war so so stolz und sagte ihr das auch. Nachts bekam sie natürlich eine Windel an. Denn das ist ja nochmal eine andere Sache - dachte ich, aber dazu komme ich später noch einmal. Donnerstag dann noch eine nasse Hose im Kindergarten. Zuhause klappte es ausnahmslos! Nachts Windel. Morgens war die Windel auch nach wie vor voll. Freitag: Keine nasse Hose. Zuhause: Keine nasse Hose. Nachts Windel. Morgens voll. Dazu muss ich noch sagen, dass die Püppi die ganze Woche ein Schnupfen plagte (bis heute + Husten). Ich hatte schon Angst das "Experiment" verschieben zu müssen, aber der Püppi war das egal. Samstag zum Mittagsschlaf fragte ich sie dann, ob sie eine Windel tragen möchte. Sie bejahte. Sonst war sie den ganzen Tag windelfrei. Sie sagte immer Bescheid wann sie Pipi musste und ging dann auch. Sie bringt es dann mit auf die Toilette und spült. Sonntag ließ ich die Windel dann einfach weg. Klappte. Vielleicht auch Zufall, dachte ich. Tja nun, seit Sonntag, dem 5. April trägt sie quasi keine Windel mehr. Auch nicht zum Mittagsschlaf. Denn wie sich herausstellte, kann sie das auch - einfach so. Ist jetzt eben so. Einfach so. Eben mal ganz schnell. So schnell kann ich gar nicht gucken. Seitdem haben wir nicht EINE nasse Hose von der KiTa bekommen. Das ist jetzt 14 Tage her. Ich hatte dann schon Angst, ob das auch so klappt, wenn wir mal länger unterwegs sind (für den Anfang reichten aber Spielplatz und Eis essen) und nicht nur zuhause. Aber was soll ich sagen. Klappt! Okay, wir hatten einen Unfall auf dem Spielplatz, aber nur weil sie im "Gebüsch" nicht loslassen konnte. Verständlich. Als wir diesen Sonntag aber in der Stadt waren. Eis essen und bummeln (verkaufsoffener Sonntag) musste die Püppi nach ca. 1 1/2 Stunden auf Toilette. Sie sagte Bescheid und ich fragte sie, ob sie es noch kurz halten könnte, denn es dauert kurz bis wir auf Toilette sind. Sie soll noch aushalten. Sie sagte, sie schafft das. Und tatsächlich, sie hat es geschafft. Bei der großen Toilette angekommen, konnte sie auch direkt loslassen. Das hat mich schon wahnsinnig stolz gemacht. Hose wieder an, alles gut. Also ja, ich sage, sie ist windelfrei. Tagsüber. Komplett! Und weil ich weiß, dass das nicht unbedingt verständlich ist (bestätigt auch die KiTa), weiß ich das auch doppelt zu schätzen. Das sie es uns so leicht macht, dass hätte ich mir in meinen schönsten Träumen nicht ausmalen können. Das ging alles schon so leicht. Der Nucki, die Milchflasche ... einfach alles. Ich dachte schon immer: Oh Gott, das mit dem "trocken werden" das wird richtig anstrengend. Das bedeutet, viiiiiele Wäschen, viiiiiele wache Nächte, in denen das Kind ins Bettchen macht, viiiiele Rückschläge und erneutes "Windel-Anlegen". Aber nichts da. Das Zukkermädchen ist immer für eine Überraschung gut.


Und warum ich mich jetzt schon aus dem Fenster lehne und zwischen den Zeilen behaupte, dass ich nicht viele wache Nächte haben werde, in denen ich Laken und Bettdecken auswasche und Matratzenschutz auswechsele (der ist übrigens immer zu empfehlen - Erbrechen und so, ihr wisst schon)? Das hat folgenden Grund: Auch nachts ist die Püppi so gut wie trocken. Also von vorne. Wir wollten das Zukkermädchen ja unbedingt vor dem dritten Geburtstag trocken bekommen, damit sie auch wirklich in die große Gruppe wechseln kann! Über "wie schaffen wir das nachts" habe ich mir keine Gedanken gemacht, einfach weil das ja mit der KiTa nichts mehr zu tun hat und viele Kinder noch nachts eine Windel benötigen, auch wenn sie tagsüber schon längst trocken sind. Die Püppi möchte die Windel aber jetzt scheinbar direkt komplett loswerden (wieso auch nachts noch die Last mit sich "rumtragen" :D). Jedenfalls ist die Windel am Morgen, seit ein paar Tagen, pupstrocken. Kein Witz. Wenn da ein paar Tröpfchen drin sind, ist das viel! Wenn das Zukkermädchen am Morgen wach wird, zieht sie als erstes die Windel aus, setzt sich auf ihr Töpfchen und lässt alles raus, was sich so angesammelt hat. Das ist ziemlich viel, aber man muss ja auch die Zeit bedenken. Und früher sind bei uns die Windeln ab und an geplatzt, so viel war das! Und nun? Trockene Windeln am Morgen. Sobald die Püppi also schnupfen-und hustenfrei ist, haben der Mann und ich uns vorgenommen, nachts auf die Windel zu verzichten. Ich gehe mal stark davon aus, dass die Püppi damit kein Problem hat. Und sagte ich schon, wie stolz ich bin? Es ist einfach der Wahnsinn. So richtig fassen kann ich es auch noch immer nicht. Und ja, natürlich bin ich auch immer noch auf alles vorbereitet, aber ich kenne meine Tochter und ich kann sie sehr gut einschätzen. Ich bin mir so so sicher, dass sie trocken ist. Sie will keine Windel mehr. Selbst falls eine Erzieherin in der KiTa ihr nochmal eine Windel anzieht, gibt sie Bescheid sobald sie auf Toilette muss und pullert dann auch dort und nicht in die Windel. Sie ist so sicher dabei und so stolz, das ich wirklich sagen kann: Meine kleine (schon viel zu große) Püppi IST windelfrei. Halleluja. Das war einfach!
Zuletzt muss ich ja auch nochmal betonen, dass das "windelfrei" so viele Vorteile hat. Das meint man erstmal gar nicht. Man gewöhnt sich ja so an das Windel wechseln, dass es völlig normal ist. Hat mich auch wirklich nie gestört. Außer unterwegs. Weil "unterwegs" meistens Wickeltisch bedeutet und den mag sie ja schon ewig nicht mehr. Ergo: Immer großes Geschrei und Geheule, was mir so so so Leid getan hat. Und jetzt? Kann sie sagen wann sie auf Toilette muss. Kann es ggf. halten, geht auf Töpfchen und Toilette. Ich kann meinem Rücken etwas Gutes tun, wir geben kein Geld mehr für Windel aus und die Püppi scheint so viel zufriedener und freier. Hach. Ich bin seelig. Wirklich. Ich freue mich so sehr über diese Entwicklung, finde sie spannend. Es ist neu für mich, ich habe das noch nie mitgemacht, aber ich bin platt und stolz. Sie ist mein Mädchen und sie macht das so toll. Wirklich. Echt jetzt! Es ist der Wahnsinn und das ist nicht übertrieben.

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Mögt ihr mir auch von eurer Geschichte erzählen? Wie war das bei euch und euren Kindern? Und da fällt es mir auch wieder ein: Alle die sich bisher für #ichbineinegutemutterdubisteinegutemutter #IbegMDbegM "angemeldet" haben, wären weiterhin dabei? Das würde mich sehr freuen. Denn ich habe das nicht vergessen und würde es gerne zeitnah aufgreifen. Ein paar Fragen habe ich schon parat. Und hätte ihr auch nochmal Interesse an einem dritten Teil von Serien-Empfehlungen?? Ich habe da nämlich wieder ganz spannende, interessante und außergewöhnliche gesehen! Wenn ihr also interessiert seid, lasst es mich wissen.



Die Sache mit dem Mamasein + Wochenrückblick #2

Montag, 6. April 2015
Nachdem ich euch im letzten Wochenrückblick auf den neuesten Stand brachte, ist nun schon wieder über eine Woche vergangen. Ich hätte ja ehrlich gesagt gedacht, dass ich es nun wieder öfter schaffe zu bloggen. Immerhin wurde der April eingeläutet und somit liegt der aufregende, aber auch anstrengende März hinter uns. Geklappt hat das leider irgendwie nicht und natürlich lag das wieder nicht an mangelnden Ideen, sondern der Zeit. Es ist wirklich einfach immer alles auf die Zeit zu schieben. Begonnen habe ich immerhin mit einem Entwicklungs-Update, welches eigentlich keines werden sollte und dann aber doch dazu mutierte. Leider habe ich es noch nicht fertig gestellt. Das ist immer so viel, was mir hier und da noch einfällt und was ich unbedingt aufschreiben, nicht vergessen möchte. Dann frage ich mich immer: Liest das überhaupt jemand? Und dann rufe ich mir wieder ins Gedächtnis, dass es mein Blog ist. Mein Tagebuch, welches ich öffentlich teile. Das bedeutet: Hier schreibe ich nieder, was ich nicht vergessen will oder was besonderes passiert ist. Ich teile Rezepte, DIY-Ideen und einen kleinen Teil unseres Familien-Lebens. Und natürlich hoffe ich, dass es euch gefällt. Trotzdem ist mir noch immer wichtiger, dass ich mir für mich und für die Püppi eine Erinnerung schaffe. Derzeit komme ich auch nicht dazu, noch handschriftlich etwas festzuhalten, also dienen diese Einträge, dieser Blog AUCH als Gedächtnisstütze. Und trotzdem bedeutet es nicht, dass ich alles mit euch teile. Vieles ist zu intim. Einiges trenne ich strikt vom Blog, dass sind aber auch Dinge, die man nicht aufschreiben muss. Dinge, die man nicht vergisst oder die schnell erledigt sind oder einfach Dinge, die man lieber mit der besten Freundin bespricht. Also wird es das Update definitiv geben.

Apropos Update. Die Püppi ist mal wieder krank. Am Samstag-Nachmittag habe ich schon gespürt, dass da was kommt. Denn wenn das Zukkermädchen fünf Mal hintereinander niest, dann bekommt sie in 98% der Fälle einen Schnupfen oder eine Erkältung oder die Grippe. Gestern Abend konnte sie nicht richtig schlafen, sie drehte sich hin und her und ich dachte schon: Herrje, was wird das denn wieder. Heute Morgen war sie dann direkt quietschfidel und das hielt auch den ganzen Tag an. Die Schnupfnase ist zwar allgegenwärtig, aber beeinträchtigt sie nicht. Deshalb hoffe ich inständig, dass es bei dem Schnupfen bleibt und sie in ein, zwei Tagen wieder über den Berg ist. Ich möchte sie nämlich auch unbedingt morgen in den Kindergarten bringen. Da ist großes Osterfrühstück. Es wäre viel zu schade, wenn sie das verpasst. Sollte sie also diese Nacht nicht noch Fieber bekommen oder andere Anzeichen haben, dass sie mehr ausbrütet, als eine einfache Erkältung, wird sie morgen am Osterfrühstück teilnehmen. Schon am Donnerstag hat sie sich darauf gefreut und sich an die bereits mit Geschirr gedeckten Tische im Kindergarten gesetzt. Morgen essen alle Gruppen zusammen im riesigen Eingangsbereich der KiTa.

Achja und dann wäre da noch der Wocheneinkauf, den der Mann und ich erledigen müssen, da es sein einziger, freier Tag diese Woche ist. Den würde ich gerne ohne Püppi im Anhang erledigen. Es wird so schon wahnsinnig anstrengend werden. Denn alle die nicht noch wie verrückt Samstag alles in ihren Einkaufswagen geschmissen haben, als würde die Welt untergehen, kaufen morgen ein, als wären die Geschäfte 3 Monate geschlossen gewesen. Mindestens! Ich benötige aber unbedingt viel frisches Obst und Gemüse, ebenso wie Brot und Fleisch/Fisch. Dazu muss ich noch den Essensplan schreiben, auf dem ich jetzt auch immer fleißig mein Frühstück notiere.

Nochmal zurück zum Thema kranke Püppi. Geht es euch auch so, dass ihr wahnsinnig genervt seid, wenn euer Kind oft krank ist? Mich macht das mittlerweile echt fertig. Ich halte das kaum noch aus. Das klingt total schlimm und manchmal fühle ich mich auch sehr schlecht deswegen, weil andere Menschen so viel mehr erleiden und durchmachen müssen. Aber ich kann da dann trotzdem nicht aus meiner Haut. Die Püppi tut mir immer sehr Leid, sobald sie krank ist. Ich umsorge und pflege sie, so wie es meine Pflicht ist, als Mama. Ich kuschel intensiv mit ihr, bin für sie da, wische gegebenfalls die Kotze weg, sauge drölftausend Mal die Nase ab, tätschele, ertrage Gewimmer und Gejammer. Keine Frage, das Zukkermädchen ist immer sehr sehr tapfer - ich möchte nicht mehr in der Haut des kleinen, kranken Kindes stecken, das nicht weiß, was los ist oder was da gerade passiert. Aber genauso wenig möchte ich alle zwei Wochen ein krankes Kind. Ich habe das scheinbar noch immer nicht "gelernt". Ich komme scheinbar noch immer nicht so richtig damit klar. Mich kostet das noch immer tausend Nerven und ich möchte noch immer am liebsten wegrennen, sobald sie krank wird. Klingt nach einer grauenvollen Mama, oder? Dabei liebe ich die Püppi so sehr und ich bin unendlich dankbar, dass sie unser Leben auf so wundervolle Art und Weise verzaubert und vollkommen macht. Ich liebe es Quatsch zu machen, mit ihr zu malen, zu basteln oder zu backen. Eine Leidenschaft, die sie komplett mit mir teilt, schon jetzt. Ich stecke gerne zurück und das habe ich so oft getan in den letzten (fast) 3 Jahren. Ich habe ein "Ja-Wort" verpasst, sämtliche Konzerte vom Mann, Kinofilme usw.! Mittlerweile "breche ich desöfteren aus" und merke wie gut es tut mal loszulassen. Mal ein paar Stunden NICHT Mama zu sein, sondern Frau. Und das Problem? Jetzt fühle ich mich noch schlechter, wenn ich es noch immer so schlecht ertrage, wenn die Püppi krank ist. Und das obwohl mir auch völlig bewusst ist, dass das Ganze schneller vorbei ist als ich gucken kann. Das mein Mädchen in weniger als 3 Monaten schon 3 Jahre alt wird macht mir sogar Angst. Wie soll das weitergehen? Wo ist die Zeit bloß hin? Habe ich mit der Püppi etwas verpasst, wenn ich nicht immer 100% da war? Diese Zeit kann ich nicht mehr zurück bekommen, sie ist einfach weg. Jede Sekunde ist so kostbar und ich nutze jede einzelne zu wenig. Das ist jedenfalls mein Empfinden. Und wie widersprüchlich ist es eigentlich, Zeit für sich haben zu wollen und im Nachhinein zu bereuen, weil man diese Zeit nicht mit dem Kind genutzt hat. Es sind Gedankengänge, die viele vielleicht nicht nachvollziehen können. Vielleicht sind es nur Gedankengänge, die eine Erstlings-Mama hat, vielleicht stimmt mit mir auch etwas nicht ;) Da ist so viel was ich nicht verstehe und egal wie oft ich darüber nachdenke oder es zerdenke, ich komme zu keinem Ergebnis. Alles was ich immer wollte und noch immer will, ist eine gute Mama zu sein. Eine Mama, die die Kotze ihres Kindes aufwischt, die es tröstet und es im Arm wippt, wenn es ganz verzweifelt weint. Eine Mama, die gelassen bleibt, wenn die Milch auf dem Tisch umkippt, die bei Unordnung nicht verrückt wird. Eine Mama, die ihr Kind selbstständig sein lässt, aber trotzdem festhält. Eine, die sich Zeit für sich nimmt um danach gelassener zu sein. Eine Mama, die aus jedem Tag etwas Besonderes macht, ohne etwas besonderes zu tun. Die kleinen Dinge im Leben zu schätzen und das auch an mein Kind weiter zu geben. Ich möchte die Mama sein, über die mein Kind irgendwann sagt: Ich hätte mir keine bessere Mama vorstellen können. Ja, ich muss noch einiges lernen, nicht alles kann ich umsetzen, aber ich weiß ich bin auf einem guten Weg und das Wichtigste: Ich bin auf dem richtigen Weg!


Daumen hoch für: Ehrlichkeit. Unverblümtheit. Für Menschen die mehr das Leben leben als andere. Immer das Beste daraus machen. Und für Menschen die uns teilhaben lassen. Für Authentizität und Empathie.
Daumen runter für: Kälte, Erkältungen und Wäscheberge.
Sehenswert: Die 3. Staffel von The Following. Sie hat einen guten Anschluss an Staffel 3, obwohl sie einen Hauptcharakter aus der Serie genommen haben. Ob er wieder auftaucht steht in den Sternen ;) Revenge legt zum Ende der Staffel immer mehr zu, umso schockierter war ich, dass sie noch immer nicht verlängert wurde. Kein gutes Zeichen. Nach Perception, The Mentalist und Hart Of Dixie kann es also sein, dass ich mich schon bald auch noch von Revenge verabschieden muss. Das wäre ziemlich blöd!
Hörenswert: Tom Rosenthal - Go Solo
Gelesen:
Leider und tatsächlich nichts außer SMS, WhatsApp-Nachrichten oder Blogs. Lesenswertes war trotzdem dabei. Zum Beispiel dieser aufschlussreiche Artikel von der ehemaligen Familienministerin und dieser Blogeintrag, der mich nachdenklich machte, mich schmunzeln ließ und so viel Wahrheit enthält.
Gegessen: Hähnchenteile mit Kartoffeln und Möhren im Ofen gebacken, Kartoffeln mit Quark, beste Hähnchen-Grillgemüse-Pfanne, Spaghetti Bolognese, die ersten Roster und Steaks vom Grill mit Kartoffelsalat, Kartoffelbrot mit Häschen-Käse, Breakfast-Smoothie zum Löffeln, Vollkorntoast mit Ei und Käse im Ofen gebacken, Breakfast Bowl aus Äpfeln mit Chia Samen und frischem Obst, Blueberry Quinoa mit Milch, Pfirsisch-Croissant-Auflauf, Spätzle mit Lachs in Gorgonzolasoße
Getrunken: Wasser medium, Grapefruit Green Ice Tea, Raspberry Vanilla Iced Coffee, Kaffee, Cherry Cola
Gefreut: hat mich die Ostersuche mit der Püppi und das wir mit ihrem Geschenk goldrichtig lagen. Und natürlich darüber, dass sie tagsüber quasi windelfrei ist.
Gestaunt: Darüber, dass das Zukkermädchen binnen einer Woche, tagsüber scheinbar windelfrei ist (aber dazu folgt noch ein seperater Blogeintrag).
Geärgert: Das sich die Püppi schon wieder etwas eingefangen hat. Bisher ist es nur Schnupfen, hoffen wir das es dabei bleibt - morgen ist nämlich großes Osterfrühstück im Kindergarten!
Gekauft: Ein kleines Ostergeschenk für die Püppi.
Vorfreude auf: Das schöne Wetter, welches für die nächsten Tage angekündigt ist!
Letzte Sünd
e: Ein kühles Glas Sekt und ein kleiner Hefekranz mit Marmelade.
Gut zitiert: "I just wanna go on more adventures. Be around good energy. Connect with people. Learn new things. Grow!" [Kid Cudi]

Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Abend

 Tag 1,2 und 3 vom Frühstücksexperiment (auch darüber werde ich noch gesondert berichten)
 Tag 4 und 5 vom Frühstücksexperiment. Tag 5 inspirierte mich schon zu einer neue Idee ;)
Erinnerungen | Kartoffeldruck-Osterhasen | Geburtstagsgeschenk: Das etwas andere Familienfoto



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