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Wochenrückblick #3

Sonntag, 10. Mai 2015
Noch immer schaffe ich es nicht, den Wochenrückblick wöchentlich zu verbloggen, dabei macht er mir so viel Spaß. Deshalb freue ich mich auch sehr, dass es diesen Sonntag wieder klappt. Auch wenn er immer erst sehr spät am Abend online geht, so lest ihr ihn ja trotzdem. Spätestens morgen. Was ich gerne wissen würde: Wie war euer Wochenende? Und mögt ihr mir vielleicht auch von eurer Woche erzählen? Das würde mich wahnsinnig freuen, da mir der Austausch mit euch viel Freude bereitet. Natürlich nur wenn ihr Zeit und Lust habt, mir ein paar Zeilen zu schreiben und es für euch nicht zu intim ist. 

Ich würde euch gerne von unseren letzten beiden Wochen erzählen, weil wir ein bisschen was erlebt haben. Am 1. Mai waren wir auf einem kleinen Maifest. Dort gab es einen kleinen Spielplatz mit Rutsche und Seilbahn. Außerdem eine Hüpfburg und so ein automatisches Pferdchen, welches hin und herwippte. Dort trafen wir eine ganz liebe Freundin von der Püppi aus der KiTa und ihre bezaubernde Mama. Ich mag sie wirklich gerne und wir verstehen uns gut. Gleich als wir ankamen, erblickten wir sie auf der Rutsche und die Püppi wollte direkt mitten rein ins Geschehen. Zuerst war sie etwas bockig, weil sie immer alles zuerst machen wollte und schneller als ihre Freundin. Aber das wetteifern kennen wir mittlerweile. Nach einer halben Stunde hatte sich das alles gelegt und die beiden warteten immer ganz lieb bis der eine fertig war, ehe der andere rutscht/schaukelt/wippt. Die ersten beiden Stunden ließen die beiden sich auch nicht aus den Augen. Was der eine wollte, wollte der andere auch. Immer beide gemeinsam. Unzertrennlich. So rutschten, wippten und hüpften sie. Anschließend bemalten sie kleine Herz-Schlüssenanhänger aus Holz. Dieser baumelt nun an meinem Schlüsselbund und er bedeutet mir so viel. Danach aßen sie gemeinsam Wiener Würstchen und Brot, wobei die Freundin der Püppi die Würstchen nicht wollte und die Püppi nach zwei Bissen am Brot genug hatte. Kurzerhand tauschten sie und waren happy. Dann wollten wir das Entenrennen ansehen. Leider waren besagte Enten viel zu weit entfernt und somit für die Kleinsten kaum zu erkennen, woraufhin diese beiden sich entschlossen lieber weiter zu hüpfen und zu rutschen. Es war wirklich ein wunderschöner Tag, der definitiv nach einer Wiederholung schreit. Leider wechselt die liebe Freundin von der Püppi schon zum 1. Juni in die größere Gruppe, aber ich schätze, es wird nicht lange dauern, ehe sie sich wiedersehen ♥

Am Samstag-Abend darauf, begleiteten wir den Papa zu einem Konzert mit seiner Band. Dort trafen wir eine liebe Freundin (und Arbeitskollegin vom Mann) mit ihrem Freund, welche mich und die Püppi etwas früher mit nach Hause nahmen, weil die Püppi gegen 23h schon wirklich sehr müde wurde. Bis dahin hat sie aber super mitgemacht, getanzt und hatte wirklich viel Spaß. Eine Hüpfburg gab es auch hier. Eigentlich sind sie auch eher ein kleiner Fluch, denn leider passen die großen Kinder kaum auf die Kleinsten auf und so muss man immer daneben stehen bleiben. Die Püppi ist zwar vorsichtig, kennt ihre Grenzen, aber stürzt sich meistens trotzdem mitten rein. Sie ist ja auch nicht wehleidig und hält gut was aus, aber mit etlichen 12-14-Jährigen ist mir das dann trotzdem etwas zu riskant.Wenn wir beim Papa an der Bühne waren, wollte sich die Püppi am liebsten dazu gesellen, was sie auch tat. Manchmal bin ich eben nicht schnell genug ;) Sie bewegte dann den Fuß in demselben Takt wie der Papa und lachte frech vor sich hin. So gewann sie in Windeseile bestimmt wieder 10 neue Herzen. Wir naschten Popcorn, tranken Limo und aßen Pommes - insgesamt war das ein wirklich schöner Abend. ♥

Im Kindergarten läuft -wie immer- alles wunderbar. Eigentlich immer wenn wir die Püppi abholen, freut sie sich uns zu sehen, will aber nicht gehen. Wir holen sie aus dem eigenen Gruppen-Garten ab und müssen dann jede andere "Station" noch durchlaufen. Das beginnt mit der Wippe, geht weiter mit Schaukel und Klettergerüst und endet bei der Rutsche. Da um die Uhrzeit viele Kinder aus ihrer Gruppe abgeholt werden, endet das Abholen manchmal gefühlt GAR NICHT. Wenn wir es dann von dem Garten wieder in die KiTa-Räumlichkeiten geschafft haben, muss die Püppi sich erstmal die Hände waschen, etwas am eigenen Trinkbrunnen trinken, etwas übrig gebliebenes Brot oder Obst naschen und Pipi machen. Dann dürfen wir sie manchmal anziehen, meistens muss sie aber zuvor noch einen Puppenwagen durch den KiTa-Flur schieben, telefonieren oder sich im so einem Sessel von Ikea verstecken. Ihr kennt die, oder? Wo man so ein Faltdings runterklappen kann? Naja, manchmal darf sie all das und manchmal nicht. Je nachdem wie eilig wir es haben oder wie die Püppi zum Ausdruck bringt, dass sie all das noch machen will oder wie sehr sie uns entgegen kommt ;) Abholen unter 20 Minuten ist in jedem Fall nicht drin. Das Bringen hingegen klappt um einiges besser und kann nicht schnell genug gehen. Allerdings duldet die Püppi es derzeit nicht, dass sich jemand neben ihr an der Garderobe auszieht, wegen dieser furchtbaren "meine"-Phase. Nunja. Meistens gehen wir nach dem Kindergarten noch ein Eis essen oder auf den Spielplatz. Je nach Wetterlage. Manchmal backen das Zukkermädchen und ich auch einen Kuchen. 

Am Freitag war dann ein Muttertags-Verwöhn-Nachmittag in der KiTa. Und "Oh mein Gott" war das schön!!! Wir trafen uns in der angrenzenden Kirche und ich setzte mich mit 2 meiner 4 Lieblings-Mamas zusammen :) Zuerst sangen alle Kinder zusammen ein Lied. Anschließend folgten Gedichte und ein kleines Theaterstück von einzelnen Kindern der größeren Gruppe. Dann kamen nochmal die kleineren Kinder an die Reihe und sangen und tanzten. Es war wirklich so herrlich mit anzusehen. Nicht nur mir standen vor Glück und Stolz die Tränen in den Augen. Die Püppi entdeckte mich direkt am Anfang und immer wieder hörte ich ihre zauberhafte Stimme und die Worte: Meine Mama auch da. ♥ Das ist so viel Liebe. SO VIEL! Ich kann das kaum in Worte fassen. Nach den Aufführungen bekamen alle Mamas und Kinder im Kindergarten leckeren Kuchen und Kaffee oder wahlweise Tee. Wir unterhielten uns und gingen zum Abschluss nochmal in die Kirche um gemeinsam zu tanzen und unser Geschenk in Empfang zu nehmen. Mit den Tränen kämpfend, nahm ich meines entgegen, welches mir die Püppi aber sofort wieder mit den Worten: "Mein Bild" entriss. Ihre Freundin (dieselbe wie beim Maifest) tat es ihr gleich und so standen ihre Mama und ich ohne Geschenk da ;) Es war ein wirklich gelungener Nachmittag und ich hätte mir nichts, wirklich nichts schöneres zum Muttertag wünschen können. Mein Herz ist so warm und ich bin glücklich und stolz und voller Liebe. ♥ Mit Worten kann man diese Empfindungen nicht wiedergeben. Man muss es selbst erlebt haben. Das Mama-Sein!

Und gestern haben wir dann den Papa erneut auf ein Konzert begleitet. Kurz vor Leipzig, zu einem Stadtfest. Das hat gut gepasst, weil es nur von 16-18h ging und eben ein Stadtfest war, auf dem es für mich und die Püppi viel zu entdecken gab. Direkt als wir ankamen, führte gerade ein Clown seine Show auf. Nach anfänglichem Zögern taute die Püppi dann schnell auf und setzte sich dazu. Später durfte sie dann noch mit einem Zauberstab an einer kleinen Zaubershow teilnehmen. Es war so schön zu sehen, wie gut sie sich integriert. Danach führte der erste Weg -wie sollte es anders sein- zu einer Hüpfburg. Dann schlenderten wir durch die Straßen und kamen an so einem bewegenden Lok-Ding vorbei. Ich spendete einen Euro und die Püppi konnte damit fahren und es gab sogar etwas Rauch ;) Das hätte sie vermutlich stundenlang machen könnne. Sie war jedenfalls traurig als es vorbei war und ließ mich das auch spüren. Wir liefen weiter durch die Straßen und kamen schließlich wieder dort an, wo wir losgelaufen sind. Dort fuhren wir dann mit einem ganz alten Feuerwehrauto durch die Straßen, was das Zukkermädchen ziemlich cool fand'. Sie spendete dann noch zwei Euro und wir liefen wieder an der Hüpfburg vorbei, auf der sie erneut 10 Minuten verbringen durfte, ehe wir mal wieder nach dem Papa schauten. Dieser baute gerade mit seinen Bandkollegen die Bühne auf. Also liefen die Püppi und ich weiter. Ich kam an einem Stand vorbei, an dem eine Frau Selbstgenähtes verkaufte. Richtig schöne Sachen, die Püppi wollte allerdings direkt weiter. Ich kaufte für sie ein Eis und für mich eine große Bratwurst. Dann schlenderten wir zum Papa und ich beschwerte mich darüber das es kein Karussell gab. Dann holte ich dem Zukkermädchen und mir eine Himberrlimo und wir setzten uns in die erste Reihe. Der Sänger der Band stellte uns dann noch seine kleine Schwester vor und wir lauschten ein wenig dem Konzert. Wobei, ich war eher damit beschäftigt, dem Kind ohne Ohren hinterher zu rennen. Also schnappte ich sie mir, warf einen Blick in das Programmheft und entdeckte, dass es realtiv versteckt (für Leute die sich dort nicht auskennen) eine Familienwiese gab. Und da war die Püppi dann im Himmel. Viele Karusselle, Murmelstationen usw.! Sie durfte viermal Karussell fahren und wir kauften Quarkkeulchen. So lecker. Dann fing es an zu regnen. Gott sei Dank hatte ich die Regenjacke von der Püppi eingepackt und so konnte uns der Regen nichts. Nach 15 Minuten war auch schon wieder alles vorbei und wir lauschten dem Papa und seiner Band noch den letzten Minuten vom Konzert. Dann machten wir uns auf den Weg nach Hause. Das war ein wirklich schöner, wenn auch ein anstrengender Tag ... denn vier Stunden auf einem Stadtfest mit einer fast 3-Jährigen schlauchen ganz schön. Vor allem wenn diese ihre Ohren scheinbar im Kindergarten vergessen hat.
Das waren in den letzten zwei Wochen wirklich viele schöne Tage. Und dafür bin ich sehr dankbar. 


Daumen hoch für: Echte Freundschaften, echte Gefühle und bedingungslose Liebe!
Daumen runter für: Oberflächlichkeit und blöd gucken, anstatt was sagen.
Sehenswert: Sind definitiv Scandal und How To Get Away With Murder! Bei Scandal habe ich 3 von 4 Staffeln und gesehen und bin nach wie vor unfassbar begeistert. How To Get Away With Murder stand schon sehr lange auf meiner "To See"-Liste. Bisher habe ich die Hälfte der 1. Staffel gesehen und bin dankbar, dass wenigstens diese Serie definitiv eine 2. Staffel bekommt. Außerdem haben Männchen und ich endlich 12 Years A Slave gesehen. Keine leichte Kost, aber ein unbedingter Filmtipp. Hallt nach, berührt und lässt überdenken.
Hörenswert: Derzeit liebe ich: Sam Smith & John Legend - Lay Me Down, Ellie Goulding - Love Me Like You Do und Naughty Boy & Bastille - No One's Here To Sleep
Gelesen: anstelle von Büchern, eher Blogs und informative Artikel.
Gegessen: Kartoffeln mit Dillsoße, Pommes & Nuggets, Ofengemüse mit Hähnchenteilen, Pasta mit Bärlauchpesto und grünem Spargel & Zucchini, Grillgemüsepfanne mit Hähnchen, Kartoffel-Blumenkohl-Auflauf, Joghurt mit Erdbeercrunch und frischen Beeren, Dinkelbrötchen mit Frischkäse, Käse-Schinken-Croissant, Kirsch-Streuselkuchen, Spaghetti Bolognese, Hähnchen Caprese Sandwich
Getrunken: Mindestens 2 große Becher Kaffee am Tag, Wasser mit grünem Tee und Granatapfel, Heidelbeer-Vanille-Tee (Liebling!), Weißwein, Smoothies, 100%-Säfte, Cola und Pepsi
Gefreut: Habe ich mich unendlich über den wunderschönen Muttertags-Nachmittag in der KiTa!
Gestaunt: Ich staune täglich so viel über die Püppi. Immer wieder lernt sie etwas Neues dazu und macht plötzlich Sachen, die vorher total blöd waren, ohne Meckern. Zum Beispiel Haare waschen. Natürlich staune ich immer wieder über sie, weil sie immer Bescheid gibt, wann sie auf Toilette muss und wir somit jede Autofahrt und jeden Ausflug ohne Unfall über die Bühne bringen. Toll ist auch, dass sie auf dem Abenteuerspielplatz alles meistert und sich auch durchzusetzen weiß und man so nicht immer daneben stehen muss - auch wenn ein Auge natürlich immer draufschaut ;)
Geärgert: Für einen Serienjunkie wie mich ist das wirklich übel und deswegen ärgere ich mich auch so darüber. Nachdem ich euch bereits mehrfach (sorry) berichtete, welche meiner Lieblingsserien dieses Jahr schon alles abgesetzt wurden (Revenge, Hart Of Dixie, Perception & The Mentalist), scheint das einfach kein Ende zu nehmen. Man hat regelrecht das Gefühl jeder Sender dünnt komplett aus. Manchmal versteht man nicht, warum die eine Serie verlängert wird, die andere aber keine Chance mehr bekommt. So gesellen sich jetzt also dazu: CSI, Stalker und was mich am schwersten trifft: The Following und Forever). Ich finde es reicht dann jetzt auch mal. So viele neue Serien kann man ja gar nicht finden, wie abgesetzt werden.
Gekauft: Farbe für ein kreatives DIY, geschlossene Sandalen & diverse Klein-Küchenartikel für die Püppi
Vorfreude auf: Leider haben wir es im April nicht in den Zoo geschafft, aber ich bin zuversichtlich für Mai und freue mich sehr darauf! Ebenso auf das erste Mal Sonnenlandpark. Vielleicht auch noch im Mai!
Letzte Sünde: Ein kühles Glas Weißwein und Schaumküsse.
Gut zitiert: Sometimes, life is about risking everything for a dream, no one can see, but you! - Unknown

Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Abend ♥


 Frühling, das bedeutet: blühende Bäume und Blumen, noch mehr Draußen-Zeit und eine Püppi, die man mit Blumenkranz auf dem Kopf von der KiTa abholt. So schön! ♥
 Kindergarten bedeutet: Erste enge Freundschaften schließen. Auf dem Maifest trafen wir eine Freundin der Püppi aus der KiTa und ihre liebe Mama. Das war ein fantastischer Tag! ♥ | Wenn wir von der KiTa in die Stadt zum besten Eisladen laufen, kommen wir an vielen Blumen vorbei, welche die Püppi immer bestaunt | Ein kleines Fotoshooting bei 26 Grad - eigentlich für Sandalen ;) - so viel Liebe ♥
 Vanilla Raspberry Iced Coffee - ein Träumchen an warmen Frühlingstagen | Breakfast-Smoothies ♥
Die ersten Sommerkleidungsstücke für die Püppi sind eingetrudelt und die wohl schönsten Sandalen, die ich je gesehen habe | Wir waren Enten gucken | Muttertags-Nachmittag in der KiTa und ganz viele Freudentränen von Mama ♥





Wenn du gelebt hättest

Donnerstag, 7. Mai 2015
Wenn du gelebt hättest, dann hätte ich deinen ersten Augenaufschlag gesehen, ich hätte dein kleines Herzchen auf meinem Pochen gehört. Wenn du gelebt hättest, dann hätte ich dich nach ein paar Tagen mit nach Hause genommen. Ich hätte dich gestillt und dir beim Schlafen zugesehen. Wenn du gelebt hättest, hätte ich dir dabei zugesehen wie du die Welt entdeckst. Wie du das erste Mal dein Köpfchen hebst, lächelst und dich auf den Bauch drehst. Wenn du gelebt hättest, hätte ich dich durch deine erste Erkältung begleitet. Ich hätte dich gesund gekuschelt, dich gestreichelt und ich hätte mir unendliche Sorgen gemacht. Wenn du gelebt hättest, wäre ich dabei gewesen, wie du deine ersten Fortbewegungsversuche meisterst und ich hätte auch gesehen wie du scheiterst. Aber ich hätte dich immer ermutigt. Wenn du gelebt hättest, wären wir deine ersten Schritte Hand in Hand gegangen und du wärst in meine Arme gestolpert. Ich hätte dich aufgefangen und ich hätte gequietscht. Wenn du gelebt hättest, wäre mein Herz täglich übergesprudelt vor Liebe - vermutlich hätte ich dich beinahe mit ihr erdrückt. Aber natürlich hätte ich aufgepasst, dass ich es nicht übertreibe. Wenn du gelebt hättest, würden wir dieses Jahr deinen Geburtstag gemeinsam bei einem riesengroßen Fest feiern. Mit Luftballons und Kuchen! Wenn du gelebt hättest, wärst du jetzt der große Bruder von deiner quirligen, kleinen Schwester, der ihr noch mehr Schabernack beibringt. Ihr würdet zusammen so viel Quatsch machen, euch necken, stänkern und danach wieder glücklich übereinander herfallen und euch drücken und küssen, weil ihr euch liebt. Ihr würdet euch kitzeln und ich würde verrückt werden vor Glück, wenn ich euer gurgelndes Lachen hören würde. Ich würde mich einfach zwischen euch quetschen und würde mich von euch abkitzeln lassen - wir würden zusammen lachen bis uns die Bäuche weh tun. Wenn du gelebt hättest, würdest du deiner kleinen Schwester jetzt beim Abendbrot zubereiten helfen, nicht ich. Wenn sie weinen würde, würdest du sie trösten. Ich weiß, du wärst ein einfühlsamer Bruder gewesen mit viel Quatsch im Kopf. Wenn du gelebt hättest, würdet ihr doppelt an meinen Nerven zehren, aber ihr würdet mich auch doppelt glücklich machen. Denn Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. 

Doch leider durftest du nicht länger leben, als 36 Wochen in meinem Bauch. Und ich habe auch heute noch einen Kloß im Hals wenn ich über dich schreibe. Tränen rollen über meine Wangen, sobald ich ganz fest an dich denke. Es sticht so sehr in meinem Herzen, wenn ich mir vorstelle, wie das Leben mit dir, hier, gewesen wäre. 

Ich durfte nie sehen, wie du deine Augen öffnest. Wie du mich anschaust, wenn du traurig bist oder müde. Ich durfte niemals hören, wie deine Stimme, dein Lachen klingt. Ich durfte nie ein Mama aus deinem Mund hören, obwohl du mich dazu gemacht hast. Wenn ich nur einen einzigen Wunsch in meinem Leben frei hätte, ich würde mir wünschen, dass du auf mich zugerannt kommst und dabei lachst. Dann fällst du mir um den Hals und ich drücke dich, so fest ich nur kann, an mich und küsse dich, so oft, bis ich das Gefühl habe, dass es für ewig ausreicht - auch wenn ich weiß, dass das unmöglich ist. 

Ich durfte nie sehen, wie du die Welt entdeckst, ich durfte dir nie bei deiner ersten Erkältung die Hand halten, deinen kleinen Körper auf meinem schlafen lassen. Ich durfte dir nie einen Gute Nacht-Kuss geben und ich werde nie erfahren wie es sich anfühlt, von dir geküsst zu werden. Niemals werde ich mit dir Hand in Hand gehen können. Niemals werde ich die Gelegenheit haben, wie du strahlst, wenn du ein Geschenk auspackst oder eines überreichst, welches du selbst gebastelt hast. Du wirst mir nie sagen können, was du gerne isst oder wen du gerne magst, weil du hier bei uns nicht leben durftest. Deine Schwester wird dich niemals richtig kennen lernen, dein Gesicht berühren oder dich in die Arme nehmen können. Ich werde niemals zwischen euch beiden liegen können. Niemals werdet ihr gemeinsam über mich herfallen und mich kitzeln. Niemals wird dein Herz, gemeinsam mit dem deiner Schwester auf meinem schlagen und nie werde ich euch beide gemeinsam in die Arme nehmen können und euch sagen, wie sehr ich euch liebe. 

Alles was ich tun kann, ist von dir zu erzählen. Und das muss ich. Auch heute noch. Du bist Teil meines Lebens und du bedeutest mir so wahnsinnig viel. Ich liebe dich mit meinem ganzen Herzen und wenn ich an dich denke, dann sprudelt mein Herz trotzdem vor Glück über, weil ich dich kennen lernen durfte. Auch wenn du nicht, hier bei uns, gelebt hast. Aber du warst da, in meinem Bauch. Ich habe jedes kleine Kribbeln vernommen, jeden Tritt herbei gesehnt. Ich habe es genossen, dich gestreichelt und dir all meine Liebe geschenkt. Ich habe dich geboren und dich ganz fest in meinen Armen gehalten. Ich weiß bis heute, wie du gerochen hast und ich werde nie die kostbare Zeit vergessen, in der wir zusammen waren. Es waren nur ein paar Stunden, aber sie bedeuten mir die Welt. Und ich liebe dich, genauso wie ich deine Schwester liebe. Du bist Teil UNSERES Lebens. Und wenn man so sehr liebt und so viel Glück empfindet, dann ist da gar nicht mehr so viel Platz für Traurigkeit. Ich bin dankbar. Sehr dankbar. Und ja, auch traurig, unendlich traurig, wenn ich gerade nicht glücklich sein kann. Aber nur, weil ich mir wünschte, du könntest hier bei uns sein. Jetzt!



Von Spielplätzen und Eltern

Montag, 4. Mai 2015
Für mich ist das ja mittlerweile wirklich ein leidiges Thema. Spielplätze und Eltern. Allerding lese ich immer wieder so viele Dinge von anderen Müttern darüber, dass ich gerne noch einmal meinen Senf dazu abgeben möchte. Ja so bin ich. Nicht immer - das muss ich dazu sagen. Aber doch sehr häufig habe ich eine Meinung zu Dingen. Meistens unterscheidet sich diese von den Meinungen anderer, was mir nicht immer Sympathiepunkte einbringt. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich weiß, wann ich wirklich meinen Mund zu halten habe um eine Situation nicht zum Eskalieren zu bringen (im schlimmsten Fall). Oder wenn ich denke, dass ich eh niemanden von meiner Meinung überzeugen kann, weil jemand so festgefahren ist, dass er nicht einen anderen Blickwinkel zulässt. Dann kann ich es ja auch sein lassen. Aber manchmal, da ist es eben so, dass ich etwas aufschnappe oder zufällig auf ein Thema stoße und darunter die Kommentare lese und dann nicht meinen Mund halten kann. Weil es, in 99% der Fälle, eine undifferenzierte Meinung ist. Da werden keine Unterschiede gemacht, da ist nur richtig was "xy" schreibt. Und weil es in 99% der Fälle eben keine einzige, richtige Meinung gibt muss ich jetzt über das Thema Spielplatz und Eltern schreiben. 

Das Wichtigste: Was hat diese "xy" geschrieben? Es war etwas in dieser Art: "Wisst ihr was mich an Spielplätzen am meisten nervt? Die anderen Eltern, wenn mein Kind mit deren Buddelförmchen spielen will. Es sind nicht die Kinder, die komisch schauen, sondern die Eltern. Mein Kind nimmt sich einfach das Sandspielzeug der anderen Kinder und spielt damit. Dafür werde ich oft böse angeschaut. Deren Kinder lernen ja gar nicht zu teilen."


Und das ist etwas, das bringt mich wirklich auf die Palme. Eine so festgefahrene Meinung. Es gab tatsächlich einige Kommentare, die meiner Meinung ähnelten, aber die Dame ließ sich nicht von ihrer Einstellung abbringen und wird das wohl in nächster Zeit genauso handhaben. Jetzt wird es sicher den ein oder anderen geben, der ihr zustimmt. Und die gab es in den Kommentaren auch überwiegend. Es wurde auf die Eltern geschimpft, die es eben anders handhaben. Und da will ich mich nun einklinken.

Bei uns gilt grundsätzlich: Es wird gefragt, wenn die Püppi anwesend ist. Kann das Kind noch nicht fragen, so erwarte ich von einem Elternteil, dass es die Püppi oder eben mich fragt. Wenn das Zukkermädchen gerade lieber rutschen oder schaukeln will, lasse ich das Buddelzeug auch im Sandkasten liegen, sodass andere Kinder damit spielen können, solange sich die Püppi nicht dafür interessiert. Allerdings habe ich auch immer ein Auge auf die Sachen. Denn ich möchte bitte nicht das etwas abhanden kommt. 

Es gab ja tatsächlich einen Kommentar in dem eine Mutter schrieb, dass es ja nicht so schlimm wäre, wenn so ein 1€-Förmchen abhanden kommt. Also versteht mich jetzt nicht falsch, aber ein Euro ist doch auch Geld oder? Und mal ganz abgesehen davon: Vielleicht hängt das Kind genau an diesem Teil. Man weiß das ja immer nicht so genau. Und es gehört sich auch nicht, einfach etwas zu mopsen. Ich gehe doch auch nicht hin und mopse jemanden ungefragt die Schuhe oder leihe sie mir aus ohne zu fragen. Wisst ihr was ich meine? Das ist doch auch ein Lernprozess, den jedes Kind irgendwann draufhaben sollte. Man fragt, wenn man etwas von einem anderen Kind haben möchte bzw. ob man mitspielen darf. Ich gehe mal stark davon aus, dass die wenigsten Kinder da nein sagen. 


Weiterhin handhaben wir das so: Sobald ein Kind fragt, darf es mitspielen bzw. ein Förmchen bekommen. Das hat die Püppi mittlerweile auch akzeptiert und teilt sehr gerne, wenn ein Kind fragt. In Ausnahmefällen meckert sie auch rum, dass es alles ihres wäre (stimmt ja auch), aber dann sage ich ihr, dass das Kind gefragt hat und das sie ja eh gerade mit einem anderen Förmchen spielt und dann bietet sie von selbst ein  Förmchen an, welches sie gerade entbehren kann. Was die Püppi gar nicht mag: Wenn ein Kind ihr wirklich etwas wegnimmt und damit abhaut. Habe ich auch schon erlebt. Da bin ich dann hinterher oder haben gesagt, dass das Kind bitte im Sandkasten mit unserem Förmchen bleiben soll und trotzdem ist das Kind abgehauen. In den meisten Fällen sagen die Eltern nichts. Und das gehört sich -in meinen Augen- nicht. Da bin ich dann auch strikt und das Kind darf nicht mehr mitspielen. Basta! Auch Konsequenzen muss man lernen. Ich verfahre übrigens mit der Püppi genauso, wenn es um das Sandspielzeug von anderen Kindern geht. Ist niemand da, den ich fragen kann, lasse ich sie spielen. Ist jemand da, den sie fragen kann, tut sie das auch. In den allermeisten Fällen, darf sie dann auch ein Förmchen haben. Ich sage ja, das funktioniert. Wenn alle Stricke reißen ist mein letztes Argument: Im Kindergarten teilt ihr doch auch alles, das Kind will dir nichts wegnehmen, sondern nur mitspielen. Und spätestens dann lenkt auch das Zukkermädchen ein. 

Außerdem finde ich, muss man auch bei den einzelnen Kindern differenzieren. Das klingt jetzt erstmal böse, ABER: Wenn ein Kind zum Beispiel sehr grob mit dem Sandspielzeug umgeht oder mit Sand schmeißt, oder Spielzeug nicht zurück gibt, wenn die Püppi es gerne wieder haben möchte, werde ich böse. Und dann sage ich auch etwas. Leider muss ICH das in den meisten Fällen übernehmen, weil die Eltern nicht auffindbar sind oder eben nichts sagen. Das ist übrigens etwas, dass ich nicht nachvollziehen kann. Immerhin wurde mir gegenüber noch niemand pampig, strafende Blicke bekam ich aber schon. Aber für mich gibt es da klare Regeln und auch wenn das übertrieben klingt oder jemanden so erscheint, dann tut es mir Leid. Ich bin wirklich eine liebe Mutti, auch auf dem Spielplatz, aber ich finde, so wie alle wollen, dass das Teilen gelernt sein will so muss auch das Fragen gelernt sein. Das Akzeptieren und das aufeinander Rücksicht nehmen. Was vielleicht noch nicht ganz rüberkam: Ich bestehe nicht immer darauf, dass die Püppi ein Spielzeug zurück bekommt. Mittlerweile kann ich wirklich gut einschätzen, wann die Püppi etwas will, weil ich es gerade dem anderen Kind erlaubt habe oder wann sie es wirklich "benötigt". Im ersten Fall, erkläre ich der Püppi, dass das jeweile Kind gerade damit spielt und dass sie es bestimmt wieder haben kann, wenn sie dafür ein anderes Spielzeug anbietet. Klappt in den meisten Fällen. Oder die Kinder bieten etwas von ihrem Sandspielzeug an (sofern sie welches dabei haben). Mit mir kann man es also schon eigentlich gut aushalten auf dem Spielplatz - denke ich.


Da habe ich noch eine kleine Anekdote von einem unserer letzten Spielplatzbesuche. Wir haben in einem Park einen Abenteuerspielplatz. Dort befindet sich eine große schwarze Rutsche aus einer Art Gummi. Das ist eigentlich total blöd im Sommer, weil die dann so sehr heiß wird. Aber darum geht es ja jetzt nicht. Jedenfalls ist die Rutsche ein echtes Highlight für alle Kinder. Drei Jungs im Alter von schätzungsweise 10-12, die es vielleicht auch nicht besser wussten, kamen mit Wasserpistolen und schossen wild in der Gegend rum. Das fand' ich schon nicht gut, weil die echt nicht darauf geachtet haben, ob sie einen anderen Menschen treffen. Doch als sie dann meinten, sie müssten diese Gummirutsche unter Wasser setzen, ging ich mal hin und sprach ein Machtwort. Also schon noch nett, aber auch bestimmt. Sie sollen das bitte nicht machen, weil da andere Kinder noch rutschen wollen. Der eine Junge nahm sich das dann auch wirklich zu Herzen und hielt die anderen beiden im Zaum. Kein Wassertropfen berührte mehr die Rutsche. Ich frage mich auch wirklich, warum niemand anderes was gesagt hat. Deren Kinder wollten alle rutschen und ich glaube nicht, dass die Eltern nasse Hosen wollten. Da ist das Gemecker dann auch wieder groß. Man kennt das ja.

Dazu hätte ich ja jetzt noch eine Anekdote. Und eine geht auch noch, oder? ;) Die Püppi war, schätzungsweise gerade ein Jahr alt, als sie zum ersten Mal diese Gummirutsche benutzte. Diese war ja sehr lange, wegen der Flutschäden nicht nutzbar. Und an diesem Tag trafen wir auf ein Mädchen, welches zuerst noch leicht bekleidet und am Ende mit dem nackten Po herunter rutschte. Damals müssen es so um die 30 Grad gewesen sein und das Mädchen musste auf Toilette. Von der Mutter weit und breit keine Spur. Ein Mann mit Kind nahm sich ihr dann damals an und fand' die Mutter auch, die gemütlich mit einer Freundin auf einer Decke fernab saß. Also manchmal fragt man sich doch wirklich, oder?

Ich bin ja jetzt ziemlich gespannt was ihr so dazu sagt. Teilt ihr meine Meinung oder habt ihr eine ganz andere Ansicht? Dann schreibt mir das doch gerne. Ich bin nämlich tatsächlich in der Lage, dass auch aus anderen Blickwinkeln zu betrachten, auch wenn ich zugeben muss, dass ich es ganz gut finde, wie ich das so handhabe. Aber Denkanstöße schaden nie!

Habt noch einen zauberhaften Abend 




Lieblingsdinge im April / Zukkermädchen

Freitag, 1. Mai 2015
Nachdem ich euch gestern meine Lieblingsdinge aus dem April vorgestellt habe, möchte ich euch heute die von unserem Zukkermädchen zeigen. Was ich daran besonders schön finde? Man kann selbst immer wieder zurück klicken und schauen, womit das Kind gerne gespielt hat, was ist ein Dauerbrenner? Und euch kann ich vielleicht auch für die ein oder andere Sache begeistern. Was beispielsweise Spielzeug anbelangt ist mir bewusst, dass das in einigen Fällen zu nicht jedem von euch passt, weil eure Kinder älter sind als die Püppi. Wenn eure Kinder jünger sind, findet ihr aber vielleicht etwas für den Wunschzettel. Da aber hier Lieblingsdinge nicht nur gleichzusetzen mit Spielzeug sind, ist bestimmt hier und da für jeden etwas dabei. Ich hoffe jedenfalls das euch diese Beiträge genauso viel Freude machen wie mir. 


Das die Püppi total auf den Sandmann steht, ist wirklich kein Geheimnis mehr. Ich überlege sogar, ihre diesjährige Geburtstagsfeier nach dem Motto auszurichten. Da ist es nicht verwunderlich das direkt zwei Dinge vom Sandmann unter den Favoriten der Püppi sind. Zum einen ist da das Lotto-Spiel, welches hier wirklich der absolute Hit ist. Fast täglich holt das Zukkermädchen es hervor und möchte einige Runden spielen. Dabei weiß sie mittlerweile fast auswendig, welche Motive sich auf den Spielbrettchen in welcher Reihenfolge befinden. Und egal welche Spielbrettchen sie für sich auswählt, sie muss schon kaum noch drauf schauen, um zu wissen, wem die Karte jetzt gehört. Es geht dann die ganze Zeit: "Ohhhh, Mamas Sandmann, meine Elster, Mamas Pitti Platsch, mein Schnatterinchen. Gelbes Schnatterinchen". Sie liebt es wirklich sehr und es macht viel Freude mit ihr zu spielen oder ihr einfach dabei zuzusehen. 

Die Tasse vom Sandmann hat sie von ihrer Oma bekommen. Und seitdem gehört sie ganz oft zum Abendbrot-Ritual. Nur daraus möchte sie dann trinken. Am liebsten Milch. Sie dreht dann immer ganz begeistert die Tasse hin und her, sodass wir aufpassen müssen, dass sie nicht die Hälfte verschüttet. Ein kleines Highlight am Abend!




Ein weiteres Highlight an jedem Abend ist das Hörspiel. Dieses darf sie sich selbst auswählen. Wenn sie mag auch die CD einlegen, fröhlich mitsingen und dann langsam im Bett zur Ruhe kommen und schlafen. Sie genießt das sehr und freut sich auch jeden Abend auf dieses Ritual. Ausgewählt habe die CD's vorerst ich und da habe ich gekauft, was ich selbst gerne hörte und was ich für Kleinkind-gerecht halte. Da scheiden sich ja aber die Geister. Die Püppi liebt Bibi Blocksberg und Bibi und Tina. Ich gehe aber stark davon aus, dass wir in den nächsten Jahren eine beachtliche Sammlung an Hörspielen haben werden und da wird die aktuelle Lieblings-CD wohl desöfteren mal wechseln. Die CD auf dem Foto steht also stellvertretend für all ihre Bibi Blocksberg und Bibi und Tina Hörspiele. 

Nicht genug bekommt die Püppi zudem von Seifenblasen. Langsam hat sie es auch raus, selbst welche zu pusten, in den meisten Fällen machen das aber immer noch der Mann und ich. Die Püppi fängt sie dann wieder auf und freut sich immer sehr darüber. Sie hat dann ein richtiges Funkeln in den Augen und strahlt über das ganze Gesicht. Gehört also hier fest zum Tagesablauf ;)




Mit dem Kauf dieses Biene Maja-Buches verloren alle anderen Bücher an Bedeutung. Jeden Tag schaut sich die Püppi mehrmals dieses Buch an und vertieft sich sehr in der Geschichte. Komplett vorlesen durfte wir es ihr bisher nicht, aber das ist das Zukkermädchen auch sehr eigen. Sie kann sich ein Buch nur alleine ganz konzentriert ansehen und mag es nicht gerne vorgelesen zu bekommen. Ehrlich gesagt hoffe ich, dass sich das noch ändert, aber solange lasse ich sie machen. Das Schöne daran ist nämlich, dass die Püppi sich selbst erzählt und zusammen reimt, was in dem Buch passiert. Nur anhand der Bilder. Sie erkennt sogar Gesichtsausdrücke und kann diese deuten. Wenn jemand traurig ist oder glücklich oder Angst hat. Zum Beispiel verstecken sich auf einer Seite Maja und Willi vor einer großen Spinne, die schon auf dem Weg zu den beiden ist. Die Püppi ruft dann immer ganz laut: "Nein du nicht hoch. Geh weg. Rutsch runter!". Das ist so herrlich und süß. Mir macht es wirklich Spaß sie einfach dabei zu beobachten. Neuerdings "sucht" sie auch bestimmte Personen und/oder Tiere von denen sie weiß, dass sie sich dort verstecken. So rufen wir jetzt immer gemeinschaftlich: "Willi, wo bist du?" und dann blättert sie solange von Seite zu Seite, bis sie Willi wieder auf einer Seite entdeckt hat. Es ist wirklich wahnsinnig toll das mitzuerleben.



Die letzten beiden Lieblingsdinge der Püppi in diesem Monat sind dieser wunderschöne Hut mit einer Schleife aus Spitze und die roten, geschlossenen Sandalen. Den Hut entdeckte ich bei Ernstings Family und sofort war es um mich geschehen. Man sieht ja immer viele Hüte dieser Art, aber viele gefallen mir einfach nicht. Aber diesen mochte ich sofort. Ich setzte ihn der Püppi also auf und fand direkt, dass er ihr wunderbar steht. Sie sah das wohl genauso und ergriff sofort die Flucht nach vorn, raus aus dem Laden. Man könnte sagen, sie hat versucht ihn zu mopsen, ohne das es ihr bewusst war - natürlich! So wanderte er also ins Körbchen und seitdem trägt sie ihn wirklich oft, wenn es das Wetter denn zulässt. An einem anderen Tag war ich dann nach dem Kindergarten noch mit dem Zukkermädchen in der Stadt, weil ich noch Schuhe für sie brauchte. Ich wollte eigentlich leichte Halbschuhe. Keine Sandalen, aber auch keine hochgeschlossenen, so wie ihre Adidas-Zebra-Schuhe ;) Gestolpert sind wir dan über diese roten Sandalen, die aber sehr geschlossen sind und damit ein sehr guter Übergangsschuh, jetzt im Frühling. Und was soll ich sagen: Seitdem sie in ihrer kleinen Schuh-Sammlung dazu gekommen sind, greift sie immer wieder zu ihnen. Alle anderen (außer Gummistiefel) sind abgemeldet. Egal ob es das Wetter nun zulässt oder nicht. 


Ein Favorit, den ich nicht fotografieren kann habe ich dann doch noch. Das Singen. Die Püppi liebt das Singen über alles. Wie oft habe ich schon gestaunt, als sie ein neues Lied konnte, welches sie an diesem Tag im Kindergarten gesungen haben. Sie prägt sich wirklich alle ein und kann sie wahnsinng gut wiedergeben, sodass man direkt mitsingen kann. Ihre Freude dabei ist so riesig, dass einem direkt ganz warm ums Herz wird. Ich liebe es sehr sehr mit ihr zu singen.


Was waren die Lieblingsdinge von euren Kindern in diesem Monat? Ich bin da sehr neugierig und lasse mich auch gerne inspirieren. Ich hoffe, ihr habt alle einen schönen Feiertag verlebt. Unserer war großartig. Habt ein zauberhaftes Wochenenende! 

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