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Wochenrückblick #1

Montag, 29. Februar 2016
Gestern Abend setzte ich mich um kurz nach 20h an den Rechner und fing an den ersten Wochenrückblick in 2016 zu schreiben. Ich beginne die Zahlenfolge einfach wieder bei 1. Ich konnte mich anfangs nicht entscheiden, ob ich euch wirklich nur einen Abriss der letzten Woche verblogge oder doch lieber das, was sich seit dem letzten Wochenrückblick verändert hat. Ich entschied mich für letzteres und damit wieder für ziemlich viel Input. Deshalb saß ich auch noch um kurz vor 23h vor dem Laptop und war nicht fertig. Das war allerdings mein gestecktes Ziel, weil ich dann die Oscars live verfolgen wollte. Dafür habe ich mich dann auch entschieden und verschob so den restlichen Teil des Wochenrückblicks auf heute Abend. Mein Rücken und auch meine Augen dankten mir das gestern sehr. Und ihr seid es ja zum Glück schon gewohnt, dass der Wochenrückblick auch mal mit einem Tag Verspätung kommt. Aber glaubt nicht das ich schon wieder mit dem Blog rumschludere. Ich habe mich JETZT für eine Neuanfang entschieden, mir Ziele gesetzt, mich besser organisiert und ziehe das durch. Natürlich kann immer mal was passieren, was mich im Bloggen einschränkt, aber ich hoffe nicht noch einmal so sehr, wie das im letzten Jahr der Fall war. Ich merke auch, wie mir das gut tut, wie mir das Schreiben gefehlt hat. Gedanken zu Worten zu formen und sie zu "Papier" zu bringen ist wirklich eine wunderschöne Sache. Sie beruhigt mich, beflügelt mich. Ich kann mich mit dem Schreiben selbst reflektieren. Momentan bin ich geschriebenen Worten eh wieder sehr verfallen. Ich kann das Lesen nicht mehr sein lassen und bemerke auch, wie mich das runterholt, wenn es mir mal nicht gut geht. Ein Buch kann mich wieder vollkommen einnehmen, so wie meine eigenen Worte, wenn ich sie aufschreibe. Es ist wie mit Songs, bei denen ich die Songtexte in mir aufsauge, sie durchdenke, zwischen den Zeilen lese. Es hilft mir gerade sehr, das alles. Und ich bin froh einen Weg gefunden zu haben, der mich aktuell auch durch schwierigere Zeiten trägt, auch wenn es schnöde erscheinen mag. Und da dort unten im Wochenrückblick noch ganz viel Text kommt, werde ich diesen hier erst einmal beenden. Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in die neue Woche und wünsche euch noch einen zauberhaften Abend


S C H Ö N S T E R  M O M E N T

Von denen gab es Unzählige. Der Besuch meiner besten Freundin zu meinem Geburtstag. Das Frühstück bei einer Kindergarten-Mama, welches bis in den Nachmittag dauerte. Die strahlenden Augen bei der Püppi bei jeder größeren Unternehmung, ebenso wie bei einem Spielplatzbesuch. Ihre Freude über das Raketen-Kissen, welches wir ergattern konnten kurz nachdem die Püppi sich total in Raketen verliebt hatte. Ihre Freude über den eigenen Tisch. Das Funkeln in den Augen beim ersten Schnee in diesem Jahr und das damit verbundene Rodeln. Wann immer sie mir sagt, dass sie mich liebt oder mir sagt wie sehr sie mich lieb hat um im nächsten Moment mein Gesicht in beide Hände zu nehmen und mir einen Kuss auf die Stirn zu geben. Unvergessen.



S C H L I M M S T E R  M O M E N T

Da gab es viele. Die alle aufzuschreiben lohnt gar nicht, weil ich sie am liebsten vergessen möchte oder sie teilweise zu privat sind. Über andere Momente würde ich gerne reden, kann es aber nicht so, wie ich es gerne würde. Das ist immer noch ein öffentlicher Blog, auf dem ich tatsächlich genau abwäge, was ich veröffentlichen kann und was nicht. Manche Menschen meinen ja, sie dürften sich zu allem eine Meinung bilden und würden jeden ganz genau kennen, nur weil sie den Blog kennen. Aber darum geht es ja nicht. Grob umrissen, die nicht ganz so schlimmen Dinge, über die ich reden kann und an die ich auch regelmäßig erinnert werde, wodurch ich sie auch nicht vergessen kann. Da wäre zum einen mein Treppensturz, der zum Glück noch ziemlich gut ausging und ich bis auf Prellungen und blaue Flecken verschont wurde. Dann wäre da die kaputte Waschmaschine und das kaputte Auto, welches ersetzt werden mussten. So viel zu den Dingen, die eigentlich noch gar nicht so schlimm waren, wenn wir gewusst hätten, was noch alles auf uns zukommt. 


E N D L I C H  I N  A N G R I F F  G E N O M M E N

Haben wir erneut eine Ecke in dem Zimmer der Püppi. Seit der Umgestaltung im letzten Sommer, habe ich mir für sie eine Kreativ-Ecke gewünscht. Mit Tisch, Stuhl, Stift-und Papieraufbewahrung, Tafel und eigenen Werke an der Wand befestigt. Dank eines Gewinns konnte ich einen richtig schönen Tisch und Stuhl für die Püppi bestellen und bin jetzt mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

Außerdem sollten an die hellere, rosa Wand schon von Anfang an goldene Punkte. Das habe ich ewig rausgeschoben. Bis letzte Woche, da hat es mich dann gepackt und ich habe hunderte, goldene Kreise gemalt, ausgeschnitten und geklebt. Das Ergebnis fand' ich dann zuerst total doof, mittlerweile habe ich mich aber daran gewöhnt und mag es sehr gerne. Die Püppi liebte es aber sofort nach dem der erste Kreis klebte und das ist doch das Wichtigste. Vermutlich hätte ich sie sonst auch alle wieder entfernt.



E S S E N  G E N O S S E N

Ein neues Lieblingsgericht ist eine Spätzlepfanne. Die geht super easy und braucht nicht lang Zeit. Die Spätzle werden einfach nach Packungsanweisung in Salzwasser gekocht und nebenbei werden in der Pfanne Schinkenspeck-Würfel und Champignons gebraten. Wenn die Spätzle gar sind, werden sie mit in die Pfanne gegeben, nochmal mit einer Prise Salz und ordentlich Pfeffer gewürzt und zum Schluss noch ein Stückchen Bitter hinzu gegeben. Gut umrühren und fertig. Dazu kann man auch noch grünen Salat reichen.

Sehr lecker waren auch die selbstgemachten Chicken Nuggets, die ich erst in Maismehl und Ei wendete, ehe sie schließlich durch das Paniermehl gezogen wurden. Auf ein Backblech verteilt und mit etwas Öl besprüht sind das die besten Chicken Nuggets, die ihr je gegessen habt. Dazu machte ich einmal Knusperkarotten, die allerdings eine riesige Arbeit waren und eine noch größere Schweinerei. Das Rezept wird folgen, mit ein paar Tipps, wie man es besser machen kann ;)

Zuletzt bin ich dem Milchreis verfallen. Egal ob aus der Tüte, selbstgemacht im Topf oder aus dem Ofen. Noch warm mit Zucker und Zimt, ist das aktuell mein liebstes Soulfood.



M U S I K  D I E  M I C H  G L Ü C K L I C H  M A C H T E

Adele - Hello / Als bekennender Adele-Fan muss mir ihr Comeback ja gefallen. Und obwohl immer mehr Stimmen laut werden, der Song sei überhaupt nicht gut, mag ich ihn immer mehr und das schon einige Wochen. Und Adele kann es ja auch egal sein, mit ihrem Comeback hat sie sämtliche Rekorde gebrochen. Noch viel schöner als den Song oder das Album finde ich allerdings Adele's Präsenz, die mich durchweg fasziniert. Sie ist eine unglaublich humorvolle und liebenswerte Frau. 
Ich habe euch mal eine Live-Version verlinkt, die so unfassbar schön ist, dass ich jedes Mal wieder Gänsehaut bekomme.

Florence + The Machine - Shake It Out / Nach meiner Verliebtheit in den Song: What Kind Of Men bin ich nun einem weiterem Stück verfallen. Aufmerksam bin ich geworden, als dieser Song in einem Buch benannt wurde. Einmaliges hören reichte um mich komplett umzuhauen. Ich liebe die Melancholie in den Songs von Florence + The Machine und die Texte, bei denen es sich lohnt auch zwischen den Zeilen zu lesen/hören. 
Auch hier eine Live-Version, die man unbedingt gehört haben sollte.

Adel Tawil - Kartenhaus / Neueste Entdeckung! Hat mich ebenfalls direkt beim erstmaligen Hören gepackt. Immer und immer wieder lief der Song dann erst einmal in Endlosschleife und lässt im Text Spielraum für Eigeninterpretation. Tieftraurig und berührend. Und die Stimme von Adel Tawil mag ich ohnehin sehr gerne.

EFF - Stimme / Das erste Mal im Radio bei einer Autofahrt gehört und bis nach Hause gegrübelt, ob den Song Mark Forster sang, dem ich ja vor zwei Jahren vollkommen verfallen war. Rausgefunden, dass das ein Mix mit irgendwem ist und für irgendwas...ich weiß nicht mehr was. Auf jeden Fall steht dahinter aber auch Mark Forster. Ziemlich gut, auf mein Gehör ist eben doch Verlass. Der Song eingängig, nicht typisch was ich so mag, aber mal was anderes um den Kopf frei zu kriegen und ein bisschen durch die Wohnung zu tanzen, wenn man eigentlich putzen sollte ;)

Coldplay - Adventure Of A Lifetime / Ha! Das ich nochmal einen Coldplay-Song lieben würde, hätte ich selbst am allerwenigsten erwartet. Einmal in meinem Leben war ich einem Song verfallen: Clocks! Allerdings ging das so schnell vorbei wie es gekommen war und die Musik von Coldplay langweilte mich, beeindruckte mich wenig und hörte sich immer wieder gleich an. Adventure Of A Lifetime finde ich gut. Ein bisschen mehr Tempo, ein bisschen weniger Melancholie - mag ich.  

Zara Larsson - Lush Life / Mein absoluter Gute Laune - Song seit einer gefühlten Ewigkeit. Einmal im Ohr, geht der Song nicht mehr weg. Bloß gut, dass ich ihn so gerne mag - nichts ist nerviger als Ohrwürmer, die man nicht leiden kann. Ich liebe es zu diesem Song einfach durch die Wohnung zu tanzen, laut und FALSCH mitzusingen und für einen Moment alle Sorgen und Probleme zu vergessen.
Ebenfalls eine Live-Version. Zuerst war ich kurz erschrocken, weil die Stimme schon anders als im Radio klingt (ja, es gibt Künstler die klingen fast gleich), aber ich finde die Stimme klingt live besser und hat um einiges mehr an Charakter.


S E R I E N  U N D  F I L M E  D I E  I C H  G E L I E B T  H A B E

The Revenant - Ehe ich zu sehr ausufere, was definitiv der Fall wäre, werde ich versuchen mich auf das Wesentliche zu beschränken. Großartiger Film, großartige Schauspieler, großartiger Regisseur und vermutlich mein Film 2016 und einer der besten Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Wahnsinnig einnehmende Szenerie und Kameraführung. Leonardo DiCaprio und Tom Hardy ein so fabelhaftes schauspielerisches Zusammenspiel. Dieser Film hat jede Oscar-Nominierung verdient, die er bekommen hat. Leo hat den Oscar einmal mehr und ENDLICH verdient. Aber eben nicht nur, weil es längst überfällig ist, sondern weil er so fabelhaft abgeliefert hat, dass es eigentlich keine Diskussion und keine Konkurrenz gibt. Nicht dieses Jahr. Und ja, ich weiß, die Meinungen teilen sich, aber wenn ihr auf mich hören wollt: Anschauen! Es lohnt sich.

// Ich werde übrigens die Oscars live verfolgen und habe dem Mann schon gedroht, solange vor dem Fernseher sitzen zu bleiben, bis Leo den Oscar in seinen Händen hält. Hoffen wir, dass das nicht noch 3 Jahre dauert ;)

// Edit: Tatsächlich habe ich es geschafft die Oscars fast komplett anzuschauen. Lediglich eine Stunde bin ich eingenickt, in der ich aber nicht viel verpasst habe. Pünktlich zu den wichtigsten Preisen wurde ich wach und konnte live verfolgen, wie Leo endlich seinen ersten Oscar entgegen nehmen durfte. Schön wars!

The Hateful Eight - Eigentlich könnte man den Text von The Revenant einfach hierher kopieren. Fast. Ich war ja nie ein Tarantino-Fan, aber durch den Mann musste ich über kurz oder lang mit ihm in Berührung kommen. Bei Django Unchained hat er mich dann überzeugt, auch wenn ich Inglorious Basterds auch schon ziemlich gut fand'. Jedenfalls nehme man also eine Frau, die den Tarantino nicht mag und Western auch nicht und setze sie in Django Unchained. Weil da der Leo mitspielt und Christoph Waltz und Jamie Foxx und Samuel L. Jackson. Und dann geht diese Frau aus dem Kino und sagt, sie würde sich jeden kommenden Western von Tarantino ansehen. Und da dachte der sich wohl: Mach ich das mal. Und was soll ich sagen? The Hateful Eight hat mich auch gewonnen. Ich liebe den schwarzen Humor, die Schauspieler, die Szenrie und Inseznierung. Ich stehe spätestens seit "Der Gott des Gemetzels" auf eine Art Kammerspiele und war schlicht begeistert. Mit den kritischen Stimmen liege ich auf Kriegsfuß und frage mich regelmäßig, ob die im gleichen Film waren wie ich? Ja, lange Dialoge muss man mögen, aber für mich schafft es kaum jemand so gut, Charaktere zu formen wie Tarantino. Charaktere die so herrlich polarisieren und bei denen man sich nie sicher sein kann, was sie als nächstes tun. Unbedingt anschauen!

Fargo - Wollte der Mann unbedingt sehen, habe mich dann überreden lassen und fand' die erste Staffel auch ganz gut. Ziemlich komisch und verwirrend. Die Charaktere urkomisch im Sinne von merkwürdig und durchgeknallt. Gefehlt hat es mir in beiden Staffel irgendwie an Spannung. Insgesamt ist es aber eine solide Serie, die man sich ruhig anschauen kann. Staffel 1 empfand ich persönlich gelungener als Staffel 2.

Mr. Robot - Habe wiederum ich entdeckt, bei den Streifzügen durch das Internet. Die erste Folge fand' ich sehr berauschend, sodass ich direkt die zweite Folge sehen wollte. Da plätscherten in meinen Augen die Folgen so ein bisschen vor sich hin, bis sie zur Mitte der Staffel wieder Fahrt aufgenommen haben. Für Leute, die noch nicht so viel gesehen haben wie der Mann und mich, wird die Serie auch einige spannende Wendungen parat haben. Wir haben schon eine Menge sehr schnell durchschaut, was dem Spaß am Schauen aber nicht mindert. Werden wir auf jeden Fall weiter verfolgen.

Weinberg - Hat wieder der Mann entdeckt. Zuerst war ich ziemlich abgeneigt, weil es sich um eine deutsche Serie handelt. Und das spürt auch deutlich, ist aber irgendwann gar nicht mehr schlimm, weil ich gerade den Hauptdarsteller sehr gut gewählt finde. Auch hier haben der Mann und ich das Ende vorher kommen sehen, war aber auch nicht schlimm. Eine etwas andere, deutsche Serie, die sehr gut gelungen ist. Anschauen lohnt sich - ist auch nur eine Mini-Serie bestehend aus 6 Folgen.

Making A Murderer - Wo fange ich da an und wo höre ich bloß auf? Eigentlich ist es eine Dokumentation, die sich rund um Steven Avery dreht. Dieser saß 18 Jahre unschuldig wegen Vergewaltigung im Gefängnis bis er 2003 entlassen wurde, weil DNA-Beweise seine Unschuld bewiesen. Nach seiner Haftentlassung verklgte er die Verantwortlichen auf 36 Millionen Dollar Schadensersatz. Kurze Zeit später wurder er 2005 wegen Mordes an einer Frau verhaftet. Wieder beteuert er - wie damals - seine Unschuld, wurde aber schuldig gesprochen und sitzt lebenslänglich. Die Dokumentation wurde über einen Zeitraum von 10 Jahren produziert. Aufsehen erregt der Fall, weil es keine eindeutigen Beweise gegen Avery gibt und ebenso vieles dagegen spricht, dass diese Frau umgebracht hat. Mich macht das jetzt noch fertig wenn ich an jede einzelne Folge denke. An das Gesicht von Steven Avery, an die Korruption der Polizei und aller Mitverantwortlichen. Mich macht es so unheimlich wütend das im Fall Avery nicht: Im Zweifel für den Angeklagten gilt. Das sein Leben einmal ruiniert wurde und der gleiche Albtraum ein zweites Mal passiert. Ich denke an seine Eltern, die immer zu ihm halten, deren Leben genauso ruiniert ist und ich denke daran, wie gut es mir geht. Ich kann nicht verstehen, wie so etwas wie im Fall Avery passieren kann. Ich verstehe einfach nicht, wieviel Ungerechtigkeit jemanden widerfahren kann. Ich kann euch aber nur ans Herz legen, es selbst anzusehen, euch selbst eine Meinung oder gar ein Urteil zu bilden. Ich kann das abschließend nicht sagen, aber ich hätte ihn auch nicht ins Gefängnis stecken können...

Und noch schnell anegrissen: The Blacklist startete in eine neue Staffel, die bis dahin für mich beste Staffel. How To Get Away With Murder hat sich auch wieder zurück gemeldet und startet genauso fabelhaft wie sie endete. Pretty Little Liars ist auch in den zweiten Teil der 6. Staffel gestartet. Nur noch Staffel 7 und dann muss ich der nächsten Serie Lebewohl sagen. Supernatural ist auch wieder da und wie gewohnt gut. Bei Broadchurch haben wir endlich die komplette zweite Staffel gesehen, die auch sehr gelungen, aber nicht so gut wie Staffel 1 war. Von Rectify haben wir auch die komplette 3. Staffel gesehen und dann leider erfahren, dass es nur noch eine Staffel geben wird. Das ist so so schade, weil das einer der besten und realistischsten Serien war, die ich je gesehen habe. Und zuletzt Luther, dem wir wohl auch Lebewohl sagen, ohne zu wissen, ob die Serie jemals wiederkommt. Ausgeschlossen ist es allerdings nicht. 


G E L E S E N  U N D  G E K L I C K T

Wie schon erwähnt habe ich vom 31. Januar bis jetzt 5 Bücher gelesen, bei dem 6. Buch bin ich aktuell auf Seite 233. Gerne könnt ihr mir bei goodreads folgen und dort genau sehen, wie weit ich mit welchem Buch bin, was ich schon alles gelesen habe und wie mir die Bücher gefallen haben. Hier schreibe ich nur kurz auf, welche Bücher ich gelesen habe - Leseempfehlungen schreibe ich dann seperat.

Minusgefühle von Jana Seelig - Hat mich wieder zum Lesen gebracht, weil mich das Thema sehr interessiert hat. Ein junges Mädchen berichtet von ihren Depressionen und wie sie damit lebt. Wie wenig Despressionen als Krankheit anerkannt ist, wie sie darunter leidet und wie sie trotzdem ihren Weg geht. Sehr spannend, faszinierend und ein Buch, welches zum Nachdenken anregt.

Die Nacht gehört den Wölfen von Wulf Dorn - Wie zu erwarten war, ein gutes Buch. Wulf Dorn hat mich noch nie enttäuscht und hat das auch mit seinem zweiten Jugendthriller nicht getan. Es geht um Simon, der bei einem Autounfall seine Eltern verliert und selbst den Unfall überlebt. Nach stationärem Aufenthalt kommt er bei seiner Tante unter, aber seine Albträume wird er nicht los. Ein sehr gelungener und wendungsreicher Thriller mit spannender Thematik.

Tu es. Tu es nicht. von S. J. Watson - Nach Ich. Darf. Nicht. Schlafen. musste ich auch das zweite Buch des Autors lesen und bin restlos begeistert. Ich mag den Schreibstil, die Charaktere und den Spannungsbogen der angehoben und gehalten wird. Es geht um eine Frau, die ihre Schwester verliert und auf der Suche nach dem Mörder eine Affäre mit einem Mann anfängt, durch die sie ihre Familie und ihr ganzes bisheriges Leben auf's Spiel setzt.

Still von Zoran Drvenkar - Ein so düsteres Buch, wie ich es noch nie gelesen habe. Der Schreibstil von Zoran ist einzigartig und unverwechselbar. Er erweckt jedes Wort so zum Leben, dass man sich als Charakter im Buch fühlt. Man denkt man tut es selbst, was im Buch getan wird. Man glaubt nicht nur man steht daneben, sondern man ist mittendrin. Und die Wahrheit im Buch ist so viel schockierender, als man es sich vorstellt - als die Vorstellungskraft zulässt und auch wenn ich hier und da Vermutungen hatte, haben sie nie ein ganzes Bild ergeben, bis alles aufgeschlüsselt wurde. Für mich steht fest: Von Zoran muss ich noch viel mehr lesen.

Alles muss versteckt sein von Wiebke Lorenz -  Dieses Buch habe ich schon mal probiert im letzten Jahr zu lesen, wurde aber nicht richtig warm damit. Trotzdem wollte ich ihm noch eine Chance geben und das hat sich auch wirklich gelohnt. Ich benötigte ungefähr 70 Seiten, aber dann war ich in der Geschichte angekommen und mochte sie auch bis zum Schluss. Ein bisschen, aber nie komplett vorhersehbar.

Todeswunsch von Michael Robotham - Ebenfalls mein zweiter Anlauf mit dem Buch und ich bin schon gut 200 Seiten weiter als beim ersten Versuch. Trotzdem habe ich das Gefühl noch immer nicht mit dem Buch warm zu werden. Durchziehen werde ich es aber trotzdem und wer weiß, vielleicht passiert ja auf den nächsten Seiten endlich etwas, dass mich in seinen Bann zieht. Ich wünsche es mir.


F A B E L H A F T E  U N T E R N E H M U N G E N

Die bekomme ich nicht mehr alle zusammen, aber eine der schönsten für die Püppi war definitiv der Besuch in einem großen Schwimmbad im Januar. Vorab hatte ich mich durch so ziemlich jedes Schwimmbad in der Nähe geklickt und bin dann am Hains in Freital hängen geblieben, in das die Püppi sogar noch umsonst kam, weil sie gerade 99cm gemessen hat und der Eintritt bis zu 1 Meter frei war. Dort gab es einen wunderschönen Kleinkind-Bereich mit Booten und Rutschen. Die Püppi ist ja eine echte Wasserratte und nicht mehr rauszubekommen, wenn sie einmal drin ist. Sie war auf jeden Fall sehr glücklich, aber nach über 4 Stunden dann auch ziemlich platt.

Außerdem waren wir im November am Cospudener See - da wollte ich schon so lange mal hin. Und wir hatten einen wunderschönen, warmen November-Tag erwischt, den man locker mit Pullover verleben konnte. Erst tobte sich die Püppi auf einem Piraten-Spielplatz aus und anschließend schlenderten wir um den See, bis wir eine tolle Stelle für den Sonnenuntergang gefunden hatten, den wir von dort erleben und fotografieren wollten. Wir warfen unzählige Steine ins Wasser, saßen einfach da und genossen die Ruhe des Sees. Wir beobachten andere Spaziergänger, Hunde und Enten. Es war ein so fabelhafter Tag, an den ich so so gerne zurück denke und ganz bald wiederholen möchte.



G U T E  I N V E S T I T I O N

War die Knickerbocker aus Cord von Petit Cochon um die ich online schon ewig rumgeschlichen bin. Als ich dann einen 10€-Gutschein gewonnen hatte und fast zeitgleich die schwarze Lieblings-Jeans der Püppi nach über 2 Jahren kaputt ging, bestellte ich sie. In einem dunklen braun, zu allem kombinierbar und so praktisch. Als ich das Paket öffnete dachte ich erst, da würde die Püppi nie reinpassen, so viel viel viel zu groß sah die Hose aus. Wenn sie nicht kaputt geht, könnte sie die wohl zur Einschulung tragen ;) Da es aber eine Mitwachs-Hose ist, kann man die wirklich gut krempeln oder hochschoppen und schon passt das. Toll ist auch, dass die Hose vollkommen selbstständig an-und ausgezogen werden kann. Sie hat keine Knöpfe, aber einen toll verarbeiteten Bund, der auch die Hose nicht rutschen oder das Kind eineengen lässt. Mit der 35€ Investition macht man auf jeden Fall nichts verkehrt und eine aus Leinen wird vermutlich auch noch bei uns einziehen, weil die aus Cord für den Frühling wahrscheinlich viel zu warm ist.

Ebenfalls eine gute Investition waren die 10€ für eine Jahres-Familien-Karte der Stadtbibliothek bei uns. Dort gibt es einen wunderschönen Kleinkind-Bereich in dem sich die Püppi auch direkt wohlfühlte, endlos viele Bücher rauskramte, sich aber gut auf drei Bücher, eine CD und ein Spiel beschränken konnte. Ich nahm noch ein Buch für mich mit und nach über 2 Stunden verließen wir glücklich die Bibliothek und freuen uns jetzt auf jeden weiteren Besuch. Ich finde es vor allem schön auch Bücher zu leihen, bei denen man sich immer nicht so sicher ist, ob sie einem selbst oder dem Kind gefallen. Aber wenn ihr wollt, kann ich dazu nochmal ausführlicher schreiben.


P L Ä N E  F Ü R  D I E S E  W O C H E

Ist auf jeden Fall ein Besuch in der Bibliothek, weil wir die CD und das Spiel zurück bringen müssen. Bin schon gespannt wie die Püppi reagiert. Aber wenn sie direkt wieder etwas Neues mitnehmen kann, wird sie sich bestimmt freuen und den anderen Dingen nicht lange nachtrauern.


Morgen ist wie üblich der Wocheneinkauf geplant, sowie ein Besuch im städtischen Buchladen, in dem ich mir endlich Girl On The Train kaufen möchte. Außerdem wollten wir schauen, ob wir zu klein gewordene Ballerinas noch einmal in größer für die Püppi finden, weil sie sehr traurig darüber ist, dass ihr diese nicht mehr passen. Wünscht uns Glück!

// Edit: Ich hatte Glück bei dem Buch und bekam sogar noch eines von meiner Wunschliste: Bald ruhest du auch. Für die Ballerinas stehen die Sterne auch gut. Wir waren in dem Schugeschäft und sie hatten noch ein paar in Größe 30. Da die Ballerinas sehr klein ausfallen und die Püppi aktuell Größe 27 trägt, könnte das eventuell passen. Bis morgen sind sie zurück gelegt und dann werden sie anprobiert. Ich freue mich!


// Foto-Credits: Foto 1-4: Drei Herzen

Kindermund & andere liebenswerte Anekdoten aus dem Leben mit einem Kleinkind #1

Freitag, 26. Februar 2016
All die Wörter und Sätze, die unsere kleinen und auch größeren Kinder sagen, kann man sich gar nicht alle merken. Man schafft es irgendwann kaum sie alle aufzuschreiben. Ich bin da sowieso die totale Niete. Ich schreibe zum Beispiel rein gar nichts in irgendein Buch und darüber ärgere ich mich sehr. Der Blog diente mir bisher immer dazu meine Erinnerungen aufzubewahren. Sollte es mal schneller gehen, weil die Püppi irgendein besonders lustigen Satz gesagt hat oder etwas sagte, was mich sehr berührte, setzte ich wenigstens schnell einen Tweet ab. Dort kann ich dann sogar nachvollziehen, an welchem Tag sie die Sätze gesagt hat oder an welchem Tag etwas besonders lustiges oder liebenswertes passiert ist. Darüber bin ich wirklich sehr froh. Um das Ganze aber etwas gebündelter zu haben, um es irgendwann auszudrucken oder abzuschreiben, möchte ich nun hier ab und an ein paar besonders schöne oder lustige Sätze mit euch teilen und für mich festhalten. Vielleicht kann ich euch auch ein bisschen zum Schmunzeln bringen und eventuell habt ihr Lust, auch ein paar Sätze eurer Kinder in den Kommentaren mit mir zu teilen. Darüber würde ich mich sehr freuen.



APRIL 2015

05. April 2015:  
Das Mädchen verkündet: "Ich gehe jetzt arbeiten", setzt sich ihren Helm auf und schwingt sich aufs Laufrad.

06. April 2015: 
Die Püppi zog sich gerade ihre Schuhe an und verkündete, dass sie nun wieder arbeiten ginge. Aktuell fegt sie den Küchenboden! 

08. April 2015:  
Das Mädchen rennt nackt durch die Wohnung und ich bitte sie etwas anzuziehen. Ruft sie: "Ich schwitz". - Na klar, im April ;)


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MAI 2015

28. Mai 2015:  
Mein Mädchen fährt heute ihre Püppi plus Panda im Puppenwagen umher. Panda fällt raus. Sie: "Och Panda, Panda, Panda. So eine Schweinerei!"

31. Mai 2015:  
Die Püppi redet gerade im Schlaf. "Schlafsand, Schlafsand." - wohl zu viel Sandmann geschaut ;)

"Beernd, möchtest du Erdbeereis? Beernd? Guck mich an! Bernd oder möchtest du Boloneeis?" Mädchen zu Bernd das Brot Kuscheltier. - Bolone = Melone


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JUNI 2015

01. Juni 2015: 
Die Püppi holt sich den Badvorleger und wischt den Küchenfußboden. Einfallsreich kann sie.

19. Juni 2015: 
Gegen 22h kommt die Püppi aus ihrem Bett zu uns ins Wohnzimmer gelaufen. Sie trägt einen Tüll-Rock und ihre Erdbeerkostüms-Mütze. 


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JULI 2015

17. Juli 2015: 
"Mama, du bist lieb und süß und lustig und klug und wuuunderschön." #herzläuftüber


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AUGUST 2015

16. August 2015: 
"Das kann ich alleine nich schaffen, das geht zu schwer. Da muss Mama helfen, aber der Papa ne."

31. August 2015:
Im Freibad sah die Püppi heute einen Schmetterling und sagte ihm freundlich "Hallo". Als er weiter flog, sagte sie mir: "Guck Mama, der geht jetzt arbeiten!"


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SEPTEMBER 2015

13. September 2015:  
Papa geht auf Toilette. Püppi: "Ich muss auch mal kackan" Papa: "Dann komm her" Püppi sitzt auf der Toilette und sagt: "Kacka kommt nicht raus" Papa: "Hmm" Püppi: "Müssen wir mal kacka kaufen"  - Das war ziemlich lustig!



OKTOBER 2015

06. Oktober 2015: 
"Papa, du bist wangweilig."

Püppi: "Papa, willst du mit auf den Spielplatz?" Papa: "Ja" Püppi: "Da musst du erst zu mir bitte sagen"

15. Oktober 2015:  
Das Mädchen steigt aus der Wanne, tut sich weh: "Mein Bein ist gebrochen" Ich: "Dann müssen wir zum Arzt" Sie: "Nein, ich glaube nicht"

17. Oktober 2015: 
"Mama guck mal hier, mein Popo ist gebrochen" #hattenwirdasnichtletztenserstmitdembein

27. Oktober 2015:  
"Ich möchte ein Strohherz", sagte die Püppi. - Jetzt dürft ihr raten, was sie gemeint hat ;)

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NOVEMBER 2015

01. November 2015:  
Das Mädchen putzt sich die Zähne und sagt alle 30 Sekunden: "Hmm, ich liebe Zahncremegeschmack"

02. November 2015:  
Die Püppi will immer Sport machen. Nach spätestens zehn Minuten wickelt sie sich lieber in die Yogamatte ein.

04. November 2015: 
"Guck mal Mapa (Mama+Papa), sooo viele Streusel am Himmel." *.*

05. November 2015:  
Wir sind am See, sehen einen wunderschönen Sonnenuntergang, die Püppi ganz traurig: "Oh nein, die Sonne ist ins Wasser gefallen"

06. November 2015:   
Momentaner Herzschmelzmoment Nummer 1 mit der Püppi: Streichelt mir über den Kopf und sagt: "Meine süße Mami"

07. November 2015:  
Das Mädchen zählt: "Eins, zwei, drei, vier..." (alles richtig bis vierzehn) und dann: "achtzehn, fünfzehn, sechszehn, siebzehn"

"Weißt du Mama, ich habe dich so lieb" 

09. November 2015:  
"Tut mir Leid Waschbecken, tut mir Leid Zähne putzen, aber ich muss auf Toilette" 

14. November 2015: 
Die Püppi setzt sich ihren Stillmond auf den Kopf und verkündet: "Ich hab' eine Kapuze"

15. November 2015:   
"Oh nein, meine Pipi kommt nicht raus. Jetzt ist die Toilette leer."

"Papa! Ich muss noch mit Mama Karussell fahren. Das steht im Garten, da .müssen wir uns beeilen." 

17. November 2015:   
"Räumst du bitte auf?" Ermahne ich erneut. "Ja, Alma" "Aber ich bin nicht Alma, sondern Mama" "Oh, tut mir Leid Mama"

18. November 2015: 
"Ich hab' Fieber" "Nein Maus, du hast kein Fieber" "Aber mein Po hat Fieber" #ichliebekinderlogik
  
22. November 2015: 
"Mmh Mama, Schnee ist so lecker" erste Reaktion der Püppi, während der Schnee ihr ins Gesicht fliegt.

25. November 2015: 
Die Püppi tritt auf eine herumliegende Murmel in ihrem Zimmer und stellt fest: "Du bist keine liebe Murmel, du bist dumpf"

28. November 2015:  
"Oh nein, die Murmel ist kaputt. Die muss jetzt ins Krankenhaus"

28. November 2015: 
Die Püppi will den Pitti Platsch nicht zur Seite legen. Ich frage: "Soll der Pitti Platsch mit dir zusammen Zähne putzen?" Sie: "Nein, der hat nicht A gesagt." - So so ;)

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DEZEMBER 2015

01. Dezember 2015: 
"Papa, du hast ganz schön viel eingeglast."  - Er hat ihr zu viel Milch in den Becher gegossen ;)

05. Dezember 2015:  
Die Püppi verlangt nach Käse mit Erdbeergeschmack!

09. Dezember 2015:  
Setze mir eine rosa Mütze mit Bommel auf und frage den Mann, ob das gut aussieht. Die Püppi antwortet: "Das ist aber nicht cool, Mama!"

16. Dezember 2015:  
Ich zum Mädchen: "Du hast noch nicht aufgeräumt." Sie: "Du hast recht Mama." setzt sich und tut nichts.

18. Dezember 2015: 
Wir sind zuhause und warten auf den Schnee. Die Püppi zu mir: "Komm Mama, wir bauen einen Schneemann" nimmt einen Ball, rollt ihn und sagt: "Guck, das ist ganz einfach!" - zum Glück folgte dann im Januar wirklich Schnee und einen Schneemann konnten wir auch bauen.

21. Dezember 2015: 
Die Püppi erklärt uns: "Der Mond steckt im Himmel fest."

23. Dezember 2015: 
Die Püppi hat heute den ganzen Tag, wenn sie etwas gemacht hat: "Wer hat's geschafft, ich hab's geschafft" gesagt. Das war sehr lustig.

26. Dezember 2015:  
Papa zum Mädchen: "Du bist ein Schlaubär" Mädchen zum Papa: "Und du bist ein Schlaupapa."

29. Dezember 2015:  
"Papa, ich brauch ein Bett zum Raufklettern auf die Treppe."



JANUAR 2016

10. Januar 2016:  
Die Püppi sagt seit einiger Zeit immer: "Ich hab' zu viel getrunken, jetzt hab' ich Schluckauf." - natürlich hat sie keinen Schluckauf ;)

13. Januar 2016: 
Die Püppi hat von uns eine Digitalkamera "geerbt" und eben hat sie erst einmal ihr Abendessen fotografiert. #wiediemuttersodietochter

15. Januar 2016:  
Die Püppi steckt Perlen auf ihre Kreis-Stiftplatte, fängt plötzlich an zu weinen und sagt: "Der Kreis hat sich verletzt!" - Pusten half zum Glück.

25. Januar 2016:  
"So Gitarre, du gehst sofort in dein Zimmer!" - Empört darüber, dass die Gitarre wieder einmal nicht das machte, was die Püppi wollte.
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FEBRUAR 2016

04. Februar 2016:  
Die Püppi sagt "tropsdem" - ist das süß!

10. Februar 2016:  
Ein Baby weint im Kindergarten. Die Püppi stellt fest: "Das Baby hört nicht auf zu weinen. Das ist traurig. Da muss es baden gehen."

"Mein linker linker rechter Platz ist leer...." - mittlerweile kann sie es richtig, aber das war sehr niedlich ;)

19. Februar 2016: 
Die Püppi fotografiert den Papa und sagt vorher: "Ein bisschen nach links. Halt halt, gut so!"

24. Februar 2016: 
"Meine Mama, mein Papa - ihr seid mein Glück."  #herzschmelze        


// Foto-Credits: Foto 1: André Braun / Foto 2 & 3: Drei Herzen 

Seit das Zukkermädchen drei Jahre alt ist ...

Mittwoch, 24. Februar 2016
Als die Püppi drei Jahre alt wurde, änderte sich so ziemlich alles. Ihr Schlafverhalten, ihre Einstellung zum Essen - ihr Charakter formte sich noch stärker und sie entwickelte noch viel mehr Eigenheiten. Es begann schleichend und die Püppi schaffte für sich den Mittagsschlaf zuhause innerhalb kürzester Zeit ab. Im Kindergarten hält sie, auch noch heute, wie gewohnt Mittagsschlaf. Manchmal so tief und fest, dass sie sich auch nach über zwei Stunden nicht wecken lässt. Natürlich erlebt sie so einiges im Kindergarten, ist immer auf Achse, es ist immer laut und es sind immer viele andere Kinder anwesend. Aber egal, was wir auch am Wochenende unternehmen, sie macht nie schlapp. Das scheint also doch einiges auszumachen, der Unterschied mit den vielen Kindern und dem Lärmpegel. Wenn wir am Wochenende einen ganzen Tag unterwegs sind (Spielplatz, Schwimmhalle, Erlebnispark, sonstige Ausflüge) schläft sie danach zu 95% im Auto ein, sodass man schon merkt, dass auf jeden Fall eine kleine Ruhepause fehlt. Aber ausruhen ist auch so eine Eigenschaft, die die Püppi nicht besitzt. Sie ist lieber immer unterwegs, rennt und tanzt durch die Gegend. Meistens singt sie dabei. Wenn sie mal eine DVD schauen will, kann sie vielleicht 15min. still sitzen - viel länger ist das nicht möglich. Ein Buch vorlesen, ist außer vor dem Schlafen, auch unmöglich bzw. liest sie zeitgleich auch ein Buch. Diese richtige Ausruhphasen gibt es also nicht. Mittagsschlaf auch nicht mehr und ich muss zugeben: Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Noch heute bin ich am Wochenende oft ziemlich ausgelaugt, weil ich der ständige und meist einzige Empfänger der Püppi bin, da der Mann oft am Wochenende arbeitet und andere Familien eben am Wochenende etwas unternehmen. Wenn wir mal bei Oma und Opa sind, teile ich mir den Empfänger-Posten und tue auch einfach mal nichts, außer sitzen, Kaffee schlürfen und die Ruhe genießen

Nicht direkt nach dem sie drei Jahre alt wurde, aber nun schon gut 2 Monate, verweigert die Püppi ihr Abendessen. Meistens bereiten wir gar keines mehr für sie zu, weil sie ohnehin direkt deutlich macht, dass sie doch lieber Zähne putzen will. Einzig bei Aufbackbrötchen macht sie mal eine Ausnahme, aber auch nicht immer. Also haben wir beschlossen, sie das selbst entscheiden zu lassen. Will sie abends etwas essen, bereiten wir etwas zu, möchte sie nicht, lassen wir sie ohne etwas zu essen ins Bett gehen. Glücklich bin ich darüber, dass sie ihr Frühstück im Kindergarten zu 98% immer aufisst, obwohl der Inhalt der Brotdose auch nahezu gleichbleibend ist, weil die Püppi mir eine Veränderung in der Brotdose übel nehmen würde. Also beinhaltet diese Knäcke mit Butter oder Pancakes. Da wir nach wie vor (es gab mal ein paar Wochen Pause) den Pancakes-Sonntag haben, mache ich immer etwas mehr, um ihr am nächsten Morgen -ausgestochen- noch welche mitzugeben. In Ausnahmefällen löst mal ein Aufbackbrötchen das Knäcke ab (wenn vom Abendessen eines übrig blieb) oder ein Croissant. Das hat sie zuletzt aber auch eher verschmäht. Dazu kommt Apfel, Möhre, Gurke und Wiener Würstchen. Das war es! Nach dem Kindergarten frage ich sie immer, was es denn zum Mittagessen gegeben hätte und sie erzählt es meistens auch. Oft erzählt sie auch ohne Nachfrage, was sie davon gegessen hat und was nicht. Gibt es Kartoffeln mit Fleisch und Kraut (egal welches) verschmäht sie es meistens. Anderes Gemüse isst sie. Fleisch mag sie aktuell auch nicht. Das heißt am Ende isst sie Kartoffeln und Soße, manchmal mit Gemüse - wenn es kein Kraut ist. Nudeln isst sie fast immer, außer wenn Fleisch oder Wurst in der Soße ist. Fischt isst sie. Die Süßspeisen wie Milchreis, Quarkbärchen und Grießbrei mag sie meines Wissens am liebsten. Am Wochenende darf sie sich eigentlich immer aussuchen, was sie essen möchte. Ich bin da dann auch nicht so streng, weil sie in der Woche wirklich sehr ausgewogen und gesund isst. Die Entscheidung fällt in 90% der Fälle auf Nudeln mit Ketchup, Backofen-Pommes mit Ketchup, Pancakes, Grießbrei, Brötchen, Ei (nur das weiße) oder Backfischstäbchen. Ihr seht, wahnsinnig experimentierfreudig und gesund ;) Ich war ja froh als sie einmal die Spätzlepfanne nicht verschmähte, sonder lediglich die Pilze aussortierte. Obst und Gemüse mag sie auch gerne. Wobei sich das bei Gemüse tatsächlich auf Möhren, Gurke und Erbsen beschränkt und bei Obst auf Apfel, Birne, Banane, Weintrauben und Ananas. Dafür trinkt sie gerne mal etwas vom Smoothie (auch bei dem mit Spinat) oder frischgepressten O-Saft. Im Großen und Ganzen ist das also vielleicht noch irgendwie vertretbar. Außerdem bewegt sie sich ja unheimlich viel, sodass wie uns in naher Zukunft endlich mal um einen Tanz-und/oder Sportkurs bemühen werden.

Und jetzt wäre da noch die Sache mit ihrem Charakter. Zugegeben, drei ist schon ein ziemlich cooles Alter. Die Kinder können in den meisten Fällen richtig viel und deutlich sprechen. Sie entwickeln ein ganz eigenes Denken und damit verbunden ihre ganz eigene, kindliche Logik. Und das ist wahnsinnig spannend und aufregend. Es ist zuckersüß und macht einem bewusst, wie viel deutlicher die Kinder die kleinen Dinge des Lebens sehen. Wie sehr sie auf Kleinigkeiten achten, die wir selbst übersehen. Sicher hat die Entwicklung ihres Charakters auch viel mit dem Gruppenwechsel im Kindergarten zu tun. Sie gehört jetzt irgendwie zu den großen Kindern auch wenn sie die Zweitjüngste der Gruppe ist. Einige der Gruppe kommen dieses Jahr in die Schule und dann rücken wieder 3-Jährige nach und sie wird immer mehr zu den Großen gehören. Ich habe deutlich mitbekommen, wie sehr sie sich plötzlich durchsetzen musste und das sie das nicht immer richtig gemacht hat und auch heute noch nicht immer richtig umsetzen kann, was man ihr erklärt, weil sie sich dann selbst mit ihrem Dickkopf im Weg steht. Es kam anfangs vermehrt vor, dass sie sich körperlich wehrte, auch zuhause. Weil das im Kindergarten manchmal nicht anders geht, wenn ein 6-Jähriges Kind ein 3-Jähriges Kind von der Rutsche verdrängt und man sich sowas abguckt. Wann immer das zuhause passiert, reden wir auf sie ein. Immer und immer wieder. Das man nicht haut, schubst oder tritt. Erst heute zog sie mir an den Haaren. Nicht wahnsinnig doll, aber schon fest genug, dass es wehtat. Das hat sie zuvor noch nie gemacht. Ich fragte sie direkt, warum sie das gemacht hat, ob das jemand bei ihr gemacht hat ... aber da ist die Püppi sehr verschlossen. Ich habe immer das Gefühl, dass sie Angst hat. Und manchmal weiß ich nicht, ob vor mir oder generell es zu erzählen. Ja, ich schimpfe sehr viel - nicht nur in letzter Zeit, sondern bestimmt schon seit einigen Monaten. Nicht gleich nach dem sie drei wurde, aber fast unmittelbar danach, begann die bisher -für mich- schwierigste Phase mit der Püppi, die noch nicht vorbei ist. Deshalb habe ich manchmal unheimlich doll Panik, dass sie sich nicht traut mir etwas zu erzählen, aus Angst, ich würde schimpfen. Dabei habe ich ihr in solch einer Situation nie so ein Gefühl gegeben. Sie konnte mir immer alles erzählen, ich habe sie dabei immer liebevoll im Arm gehalten, sanft nachgefragt, wie damals beim Beißen. Einmal hat ein Kind die Püppi gebissen und ein paar Wochen später hat die Püppi das dann auch getan. Nachdem wir darüber redeten, ist so etwas nicht mehr vorgefallen. Und trotzdem weiß ich es nicht. Ich mache mir Vorwürfe. Mein Kind soll zu mir kommen können. Wann immer etwas passiert oder ihr jemand körperlich oder verbal wehgetan hat. 

Auch heute passiert: Ich zog sie zuhause um, weil sie sich komplett bekleckert hat im Kindergarten. Ich meckere da nicht, habe ich noch nie, weil das nun mal im Kindergarten passiert. Darum ziehe ich ihr dort ja auch nicht die besten Sachen an. Ich zog zuerst den Pullover aus und dann wollte ich die Leggings ausziehen. Die Püppi meinte, sie wäre nicht schmutzig und ich sagte, dass ich da doch etwas gesehen hätte und wir es uns zusammen anschauen... dann hat sie ganz süß gesagt: "Ich habe alles vollgekleckert", da habe ich nur geschmunzelt. In Wirklichkeit hatte sie gar nicht gekleckert, sondern die Leggings ist irgendwie draußen unter der Buddelhose dreckig geworden. Das habe ich ihr dann gezeigt und gesagt, dass ich die dann morgen wasche. Und sie sagte nur: "Mama, es tut mir Leid. Wirklich. Tut mir Leid". Ich erklärte ihr dann, dass sie sich für so etwas nicht entschuldigen müsste, dass so etwas nun einmal im Kindergarten passiert und das ich es ja waschen kann. Das ist gar kein Problem und trotzdem machte mich das traurig, dass sie überhaupt irgendwie das Gefühl hatte, sich entschuldigen zu müssen. Macht sie es doch auch nie dann, wenn es wirklich angebracht wäre. Jedenfalls nicht von selbst, sondern wenn man sie vorsichtig darauf hinweist. 


Das bringt mich dann vielleicht endlich zum Punkt: Die Püppi ist unheimlich launisch und zickig und bockig und laut und manchmal wirklich unerträglich. Oft ist es so schlimm, dass ich nach drei Stunden nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht. Es ist als würde sie ihre Ohren im Kindergarten vergessen oder sie absichtlich dort liegen lassen, wie ihre Hausschuhe. Mit einem "Nein" braucht man ihr auch gar nicht zu kommen, da schaltet sie einfach auf Durchzug. Nicht selten bin ich am Ende eines Wochenendes einem Nervenzusammenbruch nahe. Nicht selten kommt es vor, dass ich heule und heule und heule. Weil es so schwer ist, weil ich nicht ruhiger bin, weil mich dann alles auf die Palme bringt, weil ich dann zu oft laut werde, zu viel meckere - auch wenn sie vielleicht nichts gemacht hat, nichts falsch gemacht hat, ich aber schon so am Ende bin, dass jedes Wort eines zu viel ist. Und ich verachte mich dafür. Ich weiß darum und schaffe es trotzdem nicht mich zu ändern und dafür verachte ich mich. Was bringt es mir, um meine eigenen Fehler zu wissen, sie aber beim nächsten Mal nicht zu korrigieren? Natürlich entschuldige ich mich jedes Mal bei der Püppi, aber das reicht ja wohl kaum aus, wenn sie am Ende des Tages keinen schönen Tag hatte. Wenn sie mit einem schlechten Gefühl ins Bett geht. Und trotzdem, mir fehlt die Kraft das zu ändern und allein das macht mich schwach und oft zu einer -in meinen Augen- schlechten Mutter. Nicht immer, nicht jeden Tag, aber doch in diesen Situationen, in denen das passiert. Ich wollte für meine Tochter die schönste Kindheit, ihr die Welt zu Füßen legen ohne sie dauerhaft zu verwöhnen. Ich wollte ihr natürlich Grenzen aufzeigen und sie mit einer gewissen Strenge erziehen. Nicht zu viel von einem, einen guten Mittelweg, der für uns alle schön und wichtig ist. Aber derzeit entgleitet mir die Erziehung - so ist das jedenfalls gefühlt für mich. Nicht selten erwische ich mich bei schreklichen Gedanken wie: "Sie wäre woanders besser aufgehoben" "Wieso hat sie sich uns als Familie ausgesucht" "Sie hat etwas viel besseres verdient". Und auch das ist nicht richtig, denn tief in mir weiß ich, dass ich jeden Tag mein Bestes gebe und nicht immer ist das gut genug, aber es ist immer genau das, was ich geben kann. An diesem Tag, in diesem Moment. Mehr geht nicht. Und wenn das mal nicht genug ist, ist das blöd, richtig elendig blöd, aber ich kann es derzeit nicht ändern. Als ich am Wochenende einen kurzen Tweet absetzte, dass sie mich in den Wahnsinn treibt und ich direkt einige Reaktionen bekam, dass andere heute ebenso fühlten, ohne zu wissen was vorgefallen war und das alle Kinder irgendwie so eine Phase durchmachten, fühlte ich mich schon weniger allein. Nur nahm mir das natürlich nicht die Angst des Versagens. In dieser einen Sache in der man keinesfalls versagen sollte. In meiner Rolle als Mama. Die von der ich immer dachte, ich würde sie bravourös meistern. Ausgerechnet das fällt mir jetzt so schwer. Ich meine klar, es ist nicht immer leicht und mit ihrer Eigensinnigkeit und ihrem Sturkopf macht das kleine Mädchen mich verrückt, aber das ist doch noch kein Grund, sich selbst zu etwas zu entwickeln, was noch unausstehlicher ist. Ich wünsche mir jeden Tag das es besser wird, dass heute mal eine Sache besser klappt als sonst. Das heute ein guter Tag wird. Das fängt beim Aufstehen an und hört beim Zubettgehen auf. Oder manchmal auch erst um 22h, weil die Püppi ja abends nicht schläft, weil sie ja Mittagsschlaf gemacht hat. Manchmal läuft tatsächlich eine der Sachen besser als sonst, der Tag ist dann wirklich etwas entspannter, aber im Großen und Ganzen macht es die Gesamtsituation eigentlich nicht besser. 

Oft weiß ich gar nicht, was ich für mich am schlimmsten finde. Ihre Sturheit, ihre Unaufmerksamkeit, ihren ständigen Bewegungsdrang, das dauerhafte Schnattern oder dieses ständige Gejammer, wenn etwas nicht nach ihrer Nase läuft. Ich glaube mit der Unaufmerksamkeit und dem Gejammer komme ich am wenigsten klar. Das andere kenne ich alles irgendwie auch von mir (okay, außer den Bewegungsdrang, aber damit komme ich klar), jedoch bin ich ein sehr aufmerksamer Mensch und normalerweise müsste sich das wohl ergänzen, aber nicht, wenn sie mir nicht zuhört. Nicht nur wenn ich eventuell belanglose Dinge erzähle, sondern auch, wenn ich ernst mit ihr reden will oder ihr eben etwas vorlesen will. Wenn sie mit uns spielen will, hält sie meistens nicht mal eine Runde durch und muss sich wieder bewegen. Zuhören quasi unmöglich, aufhalten erst recht. Und wenn es dann nicht läuft wie sie will, wird gejammert wie ein sterbender Schwan. Es vergeht kein Tag ohne Jammern und Tränen. So ein Mensch bin ich gar nicht. Ich jammere eigentlich nie. Okay, seitdem die Püppi drei Jahre alt ist, jammere ich wohl doch etwas mehr. Aber wenn ich z.B. Schmerzen oder sonstige Beschwerden habe, jammere ich nie. Da weiß man schon, wenn ich jammere, muss es echt schlimm sein. Ich verplemper einfach nicht gerne meine Zeit mit Gejammer. Ich will lieber glücklich und fröhlich sein und das Leben genießen, weil es doch so schön sein kann. 

Und doch, ich weiß, die Püppi macht das nicht absichtlich, jedenfalls nicht grundsätzlich und schon gar nicht will sie mir etwas Böses oder mir einen Nervenzusammenbruch bescheren. Das bin ich schon irgendwie ganz selbst. Ich weiß, dass es nicht leicht ist drei Jahre alt zu sein und ich weiß, dass ich immer für sie da sein muss, ihr rettender Anker, ihr Fels in der Brandung und ich hoffe einfach, dass sie das trotzdem weiß. Mir ist bewusst, dass sie im Kindergarten bestimmt nicht nur rundum schöne Tage hat, sondern das es dort auch mal zu Streitereien kommt und das es sicher nicht immer leicht ist, wenn man drei ist und die meisten anderen sind schon vier, fünf und sechs. Ich weiß, dass es nicht leicht ist, wenn viel von einem verlangt wird und eine gewisse Selbstständigkeit ist viel. Was ein Kind bis zum 4. Lebensjahr schon alles gelernt hat ist unglaublich. So viel wie ein Kind in 12, 14 Jahren lernt, lernt doch kein Erwachsener mehr. Darum weiß ich, dass ich nachsichtiger sein muss, mit ihr und mit mir. Ich muss neue Rituale schaffen, die besser zu uns passen und mich noch mehr darauf zu konzentrieren auf die Bedürfnisse der Püppi einzugehen, auch wenn sie nicht immer zu meinen passen. Ich habe mich dazu entschieden Mama zu werden und ich trage Verantwortung für dieses kleine, noch immer zerbrechliche Wesen. Denn wenn mein Kind eins hat, dann ein Herz und zwar das allergrößte, welches ich kenne. Und dieses große, starke Herz ist trotzdem so leicht zu zerbrechen, weil sie so einfühlsam und sensibel ist. Empathie durchflutet dieses Kind. Sie hat Mitgefühl, sie ist fürsorglich und sie liebt. So wie eine 3-Jährige nur lieben kann. Es ist diese reine, bedingungslose Liebe, die man ohne Kinder nicht erfährt. Sie legt dieses wertvolle Herz in meine Hände, sie vertraut mir ihr Leben an, sie baut darauf, dass ich sie schütze und ich werde mein Bestes tun, mein Allerbestes und noch viel mehr. Ich lege meine schützenden Hände um ihren kleinen Körper und ich trage ihr Herz, ich trage es in meinem Herzen.


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